Digitales DDS 5900-Diskussionssystem

Das digitale DDS 5900-Diskussionssystem ist eine Konferenzlösung mit Plug & Play-Einrichtung und Online-Diskussionsmanagement. Mit exzellenter Audioqualität und programmierbaren berührungssensitiven Bedientasten erleichtern die kompakten Sprechstellen die klare und deutliche Verständigung in großen Gruppen und Versammlungsräumen. Das System bewältigt bis zu acht Sprecher gleichzeitig und weist zwei Kanäle für das Dolmetschen zu, wodurch zweisprachige Veranstaltungen ohne zusätzliche Geräte unterstützt werden.

Das digitale DDS 5900-Diskussionssystem besteht aus einer Zentraleinheit, dem Steuerungsbrowser und Sprechstellen für bis zu 250 Teilnehmer. Ein Schwanenhalsmikrofon, Lautsprecher und Bedientasten sind in einer kompakten Sprechstelle vereint, wobei mehrere Arten von Anwendern unterstützt werden. Mit hochgradig flexiblen Layout-Optionen und wahlweise mit Auftisch- oder flächenbündigen Sprechstellen lässt sich das System in ein breites Spektrum professioneller Umgebungen integrieren, wie beispielsweise:

  • Konferenzräume in Unternehmen
  • Stadtverwaltungen und Landesregierungen
  • Bildungsinstitute
  • Gerichtssäle
  • Videokonferenzräume

Technische Eigenschaften

Klare und deutliche, natürliche Kommunikation DDS 5900-Sprechstellen verbessern die Kommunikation in der Gruppe, wobei ermöglicht wird, dass die natürliche Konversation in großen Versammlungsräumen gehört werden kann. Schwanenhalsmikrofone bieten eine hervorragende Sprechisolation, während der LED-Leuchtring anzeigt, wer gerade spricht. Ein 24-Bit-Digitalaudiosignal wird an jede Sprechstelle zur Echtzeitabhörung vom Lautsprecher übermittelt. Verschiedene Mikrofon-Betriebsarten bieten manuelle und automatische Mikrofonaktivierungen.
Elegante, professionelle Bauweise Eine moderne Flachform-Bauweise lässt sich leicht in eine Vielfalt von Räumen integrieren, von historischen Gebäuden bis hin zu zeitgemäßen Sitzungssälen. DDS 5900-Sprechstellen sind intuitiv und funktionell, wodurch sie Durcheinander vermindern und den Arbeitsbereich auf der Tischfläche vergrößern. Zwei Modellvarianten sind zur Erfüllung der Anforderungen einer jeden beliebigen Veranstaltung erhältlich:
  • Kompakte flächenbündige Sprechstelle für dauerhafte Anbringung
  • Tragbare Sprechstelle für schnelle Einrichtung und einfachen Abbau
Flexible Einrichtung und einfache Installation Das DDS 5900-System nutzt ein eigenentwickeltes Protokoll zum Transport von Digitalaudio, Steuerungsdaten und Strom über dasselbe Kabel (abgeschirmtes Cat5e). Das System unterstützt große Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern, wobei es mit zusätzlichen Komponenten, die inline für eine vereinfachte Layout-Topologie hinzugefügt werden, auf einfache Weise skaliert.
Fernbediente Verwaltung Zum umfassenden Systemmanagement wird die Browser-basierte Steuerungs-App mit einem Computer oder Tablet aus aufgerufen. Die Benutzeroberfläche fügt Fähigkeiten zur Systemkonfigurationseinrichtung und der Diskussionseinrichtung hinzu, wodurch ein Administrator in die Lage versetzt wird, die Diskussion mit Teilnehmernamen und Sitznummern vorzubereiten. Der Vorsitzende oder Moderator nutzt eine zweckbestimmte Seite zur Sprecherverwaltung während der Diskussion. Das System ist auch mit Crestron, AMX und weiteren Steuerungssystemen kompatibel. Die Zentralsteuereinheit verbindet sich auf einfache Weise mit Telekonferenzgeräten und externen Audiokomponenten.

Systemkonzepte

Das DDS 5900-Diskussionssystem ist ein wichtiges Kommunikationsinstrument für Versammlungen beliebiger Größe. Teilnehmer nutzen Mikrofon und Lautsprecher der Sprechstelle, um mit natürlichen Sprachpegeln zu kommunizieren.

Die Sprechstelle: Ein persönliches Audiosystem

Das DDS 5900-Diskussionssystem verbessert die Kommunikation in einer Gruppe von Menschen, wobei Mikrofon, Lautsprecher, Dolmetscherton und Anwenderbedienelemente in einer integrierten Einheit miteinander kombiniert werden. Wenn ein Teilnehmer spricht, wird die Stimme an den Lautsprechern der anderen Sprechstellen gehört. Die DDS 5900 ist eine ideale Lösung, wenn jeder Teilnehmer sowohl Sprecher als auch Zuhörer ist.

Im Gegensatz dazu unterstützen herkömmliche Audiosysteme die von einer oder zwei Personen an eine Menschenmenge gerichtete Kommunikation. Bei jenen Systemen ist es unmöglich, den in einem Diskussionsumfeld notwendigen Dialog zu führen.

Diskussionsteilnehmer und Teilnehmerrollen

Die DDS 5900-Sprechstelle ist programmierbar, um die von unterschiedlichen an der Diskussion beteiligten Personen geforderten unterschiedlichen Funktionen zu unterstützen. Beispielsweise verfügt der Vorsitzende als Moderator der Diskussion über ein spezielles Bedienelement, das die Mikrofone aller Delegierten unverzüglich ausschaltet. Bei einer typischen Veranstaltung sind drei Arten von Teilnehmern vertreten:

Das Folgende ist ein Überblick über jede Teilnehmerrolle und wie sie in einer typischen Diskussion wirken.

Delegierter (Mitglied, Teilnehmer) Die Mehrheit der Teilnehmer fällt in diese Kategorie. Die Delegiertenrolle ist für jede an der Diskussion beteiligte Person, die kein Vorsitzender oder Dolmetscher ist, bestimmt. Delegierte nutzen die Sprechstelle, um selbst zu sprechen und anderen Teilnehmern zuzuhören. Abhängig von den Diskussionseinstellungen darf der Delegierte eine Wortmeldung senden, bevor das Mikrofon vom Vorsitzenden aktiviert wird.
  • Vom DDS 5900-System werden bis zu 250 Teilnehmer unterstützt.
Vorsitzender (Vorsitzender, Moderator, Präsident) Der Vorsitzende ist Moderator der Diskussion. Typischerweise am Kopfende des Versammlungsraums sitzend, besitzt der Vorsitzende die höchste Autorität darüber, wer spricht. Durch Nutzung der Browser-Benutzeroberfläche ist der Moderator in der Lage, Mikrofone für bestimmte Teilnehmer ein- oder auszuschalten und die Reihenfolge, in der sich Teilnehmer zu Wort melden, einzusehen. Bei auf den Vorsitzender-Modus programmierten Sprechstellen ist eine „Alle Delegierte ausschalten“-Taste verfügbar, wodurch eine sofortige Kontrolle über die Diskussion geboten wird.
  • Typischerweise gibt es für jede Veranstaltung einen Vorsitzenden, obgleich weitere hinzugefügt werden können.
Dolmetscher Wenn in einer Diskussion eine weitere Sprache gesprochen wird, leistet ein Dolmetscher mithilfe der Sprechstelle Simultandolmetschen. Dolmetscher wählen einen von zwei Kanälen, um an andere Teilnehmer, welche dieselbe Sprache sprechen, zu senden. Das System unterstützt zweisprachige, wechselseitige Diskussionen, wobei die Hin- und Her-Kommunikation zwischen Delegierten, die zwei verschiedene Sprachen sprechen, ermöglicht wird.
  • Das System unterstützt das Simultandolmetschen für zwei Sprachen

Komponentenübersicht

Das DDS 5900-Diskussionssystem besteht aus den folgenden Komponenten:

① DIS-CCU Zentralsteuereinheit Die Zentralsteuereinheit (CCU) ist der Prozessor für das DDS 5900-System. Sie stellt die Spannungsversorgung und Steuereinheit für die Sprechstellen, analogen Audioeingänge und -ausgänge für externe Geräte sowie einen Webserver, der die Web-Schnittstelle für die fernbediente Systemsteuerung hostet, bereit. Jedes System nutzt eine einzelne Zentralsteuereinheit.
② Sprechstellen Teilnehmer nutzen die Sprechstellen, um mit anderen Veranstaltungsteilnehmern zu sprechen und ihnen zuzuhören. Jede Sprechstelle ist mit einem Mikrofon, einem Lautsprecher und einem Kanalwähler ausgestattet. Sprechstellen werden miteinander in Reihe verbunden, wodurch das Einrichten vereinfacht wird, indem Strom, Ton und Steuerungsdaten auf demselben Kabel transportiert werden. Zwei Sprechstellenmodelle sind verfügbar:
Tragbare Sprechstelle DC 5980 P Integrierte Multifunktionseinheit, die sich auf der Tischfläche befindet. Ist als Vorsitzender, Delegierter oder Dolmetscher konfigurierbar.
Flächenbündige Sprechstelle DC 5900 F Die flächenbündige Sprechstelle lässt sich unaufdringlich und unauffällig auf einem Tisch oder Podest installieren. Die modulare Einheit fügt Funktionalität in Abhängigkeit von den Komponenten hinzu. Ist als Vorsitzender oder Delegierter konfigurierbar.
③ Browser-Benutzeroberfläche Die Browser-Benutzeroberfläche bietet für das DDS 5900-System eine umfassende Verwaltung für Einrichtung und Diskussion. Sie lässt sich in einem Webbrowser von einem mit der Zentralsteuereinheit vernetzten Computer aufrufen. Die Benutzeroberfläche lässt sich nutzen, um Mikrofone zu verwalten, Delegierten Namen und Sitznummern zuzuweisen, sowie für die erweiterte Systemkonfiguration.

Zentralsteuereinheit

Die DIS-CCU-Zentraleinheit stellt die Intelligenz für Systeme mit bis zu 250 Teilnehmern im DDS 5900-System bereit. Sie verarbeitet Audio- und Steuersignale von jeder Teilnehmer- und Dolmetscher-Sprechstelle und verteilt Ton zum Mitverfolgen der Diskussion an andere Teilnehmer.

System-Hub

Die Zentralsteuereinheit bindet externe Geräte in das DDS 5900-System ein

Wenn sie mit dem DDS 5900-System eingesetzt wird, weist die DIS-Zentralsteuereinheit die folgenden Leistungsmerkmale auf:

  • Steuert ein System mit bis zu 250 Sprechgeräten
  • Transportiert ein sicheres Tonsignal mit einem eigenentwickelten Codec-Algorithmus
  • Stellt einen Webserver zur technologisch fortgeschrittenen Steuerung durch eine Browser-Benutzeroberfläche bereit
  • Liefert die Spannungsversorgung für bis zu 50 Sprechstellen
  • Unterstützt zwei (2) Dolmetscherkanäle für zweisprachige Diskussionen
  • Verfügt über acht (8) Audioausgänge zum Senden von Dolmetscher- oder Gruppenkanälen an PA-Systeme, Tonmischpulte, Audiorekorder oder ein IR-Übertragungssystem
  • Verfügt über zwei (2) Audioeingänge zum Anschluss drahtloser Mikrofone, extern bearbeiteter Audiosignale, eines Notfalldurchsage-Systems oder Musik während Veranstaltungspausen
  • Ist nur eine Höheneinheit (1HE) hoch und passt in ein standardmäßiges 19-Zoll-Rack

Hardware-Beschreibung der DIS-Zentralsteuereinheit

DIS-CCU-Zentraleinheit

Vorderseite
① Menüanzeige OLED-Anzeige mit 2 x 20 Zeichen ermöglicht die Konfiguration des Systems auch ohne Computer.
② Navigationstasten Aus 5 Tasten bestehendes Tastenfeld für die Konfiguration des Systems ohne Computer.
③ Power-Taste Mit der Power-Taste wird die Zentraleinheit ein- und ausgeschaltet. Alle angeschlossenen DCS-LAN-Sprechstellen und -Netzteile werden automatisch mit der Zentralsteuereinheit ein- oder ausgeschaltet.
  • Grün = eingeschaltet
  • Rot = ausgeschaltet, aber an Stromversorgung angeschlossen
  • Aus = die Zentralsteuereinheit ist nicht an die Stromversorgung angeschlossen

Hinweis: Systemeinstellungen werden gespeichert und überdauern ein Aus- und Wiedereinschalten der Stromversorgung.

Rückseite
④ Anschluss für Netzteil Verschraubbarer Anschluss für sichere Verbindung des Netzteils an die PS-Zentralsteuereinheit.
⑤ DCS-LAN-Ausgänge Vier RJ45-Anschlüsse sind zum Anschluss der Sprechstellen, die den DCS-LAN-Systembus bilden, verfügbar. Mit dem DCS-LAN-Systembus werden digitale Audiosignale, Steuerungsdaten und Strom sicher über eine einzige gemeinsame Leitung übertragen. Ein beliebiger oder alle der vier Ausgänge lassen sich für eine Vielfalt an Layout-Konfigurationen nutzen.

Wichtig: Nur ein DCS-LAN-Gerät an diesen Anschluss anschließen.

⑥ Netzwerkanschluss (TCP/IP) für Steuerung RJ45-Schnittstelle für den Zugriff auf den integrierten Webserver oder zur Steuerung über ein Mediensteuerungssystem wie AMX® oder Crestron®.
⑦ Audioausgänge Acht symmetrische XLR-Verbinder für den Anschluss an PA-Systeme, Tonmischpulte, Audiorekorder oder Übertragungssysteme.
⑧ Audioeingänge Zwei symmetrische XLR-Buchsen für die Einbindung externer Audiogeräte für die Veranstaltung, wie etwa drahtlose Mikrofone, ein Telekonferenzsystem, extern bearbeitete Audiosignale, ein Notfalldurchsage-System oder Musik während Veranstaltungspausen. Eingangsverstärkungs- und Lautstärkepegel werden an der Vorderseite der Zentralsteuereinheit oder über die Webanwendung eingestellt.
⑨ Anschluss für Notfall-Kontakt Stellt eine Vorrangschaltung z.B. für Notfall-Durchsagen zur Verfügung. Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird das an Eingang 2 anliegende Audiosignal an alle Ausgangskanäle durchgeschaltet und alle anderen Audioeingänge stummgeschaltet.

Vereinfachtes Audiodiagramm

Audiodiagramm der DIS-Zentralsteuereinheit

Menü-Navigation

Die DIS-Zentralsteuereinheit verfügt an der Vorderseite über Bedienelemente zur Systemeinrichtung und -konfiguration. Das aus 5 Tasten bestehende Bedienfeld dient zur Navigation in den Menüs und zur Änderung von Einstellungen.

Die nachstehende Abbildung bietet einen Überblick über die Menüstruktur.

  • Die Pfeiltasten zum Blättern durch die Menüpunkte nutzen
  • Die (mittlere) Eingabe-Taste drücken, um zu einem editierbaren Feld zu gelangen.
  • Mit den Auf-/Ab-Tasten durch die verfügbaren Werte blättern

Menü-Übersicht

Sprechstellen

Teilnehmer nutzen Sprechstellen, um mit anderen Veranstaltungsteilnehmern zu kommunizieren. In einer Verkettungskonfiguration von der Zentraleinheit miteinander verbunden, transportieren sie Digitalaudio, Steuerungssignale und Strom über ein einziges Kabel. Die elegante, professionelle Bauweise und die minimale Verkabelung ermöglichen in professionellen Veranstaltungsräumen eine nahtlose Integration. Ein DDS 5900-System unterstützt bis zu 250 Sprechstellen gleichzeitig.

DDS 5900-Sprechstellen Primäre Funktionen der Sprechstelle:
① Mikrofon für Sprecher
② Lautsprecher zum Mitverfolgen der Diskussion
③ Bedientasten zur Mikrofonbedienung und Wahl des Dolmetscherkanals
④ Kopfhörerbuchse zum Hören eines Dolmetscherkanals oder dessen, was direkt in die Mikrofone gesprochen wird
⑤ Sockel mit RJ-45-Buchsen zum Transport von Strom, Ton und Steuersignalen

Bedientasten-Overlay

Die Sprechstelle ist programmierbar, um unterschiedliche an der Diskussion beteiligte Personen zu unterstützen. Beispielsweise verfügt der Vorsitzende als Moderator der Diskussion über ein spezielles Bedienelement, das die Mikrofone aller Delegierten unverzüglich ausschaltet.

Verwendung der Bedienelemente
Symbol Name Beschreibung
Sprache Drücken, um das Mikrofon einzuschalten oder den Anwender, abhängig von der in der Zentraleinheit eingestellten Systembetriebsart, der Wortmeldungsliste hinzuzufügen.
Stummschalten Drücken und gedrückt halten, um das Audiosignal vom Mikrofon vorübergehend stummzuschalten. Während dieser Zeit behält der Delegierte seine Redeberechtigung, jedoch gibt das Mikrofon kein Audiosignal an den Floor-Kanal (Saalsprache) weiter. Der Leuchtring des Mikrofons ist während der Stummschaltung aus.
Delegierter Aus Der Vorsitzende verwendet diese Taste, um die Mikrofone aller Delegierten unverzüglich auszuschalten.
Dolmetscherausgangskanal Wählt den Übertragungskanal (ausgehend) der Dolmetscherstation.

Hinweis: Nur für die tragbare Sprechstelle DC 5980 P erhältlich.

Dolmetscher-Abhörung Durch die Kanäle navigieren, um eine Audioquelle zum Abhören an Kopfhörern zu wählen. Kanäle 1 und 2 wählen eine Dolmetscherquelle aus; der Floor-Kanal (Saalsprache) ist gewählt, wenn die LEDs nicht leuchten.
Kopfhörer-Lautstärkepegel Erhöhen oder Absenken des Lautstärkepegels des Kopfhörer-Audiosignals.

Overlay-Varianten

Tragbare Sprechstelle DC 5980 P

Delegierte
Tasten Bild
  • Sprache
  • Stummschalten
  • Dolmetscher-Abhörung
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel
  • Sprache
  • Dolmetscher-Abhörung
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel
Vorsitzender
Tasten Bild
  • Sprache
  • Delegierter Aus
  • Dolmetscher-Abhörung
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel
Dolmetscher
Tasten Bild
  • Sprache
  • Stummschalten
  • Dolmetscherkanal senden
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel

Flächenbündige Sprechstelle DC 5900 F

Die flächenbündige Sprechstelle DC 5900 F weist für die Frontplatte zwei Optionen auf:

Frontplatte FP 5981 F (mit Dolmetscher-Abhörung)
Delegierte
Tasten Bild
  • Sprache
  • Stummschalten
  • Dolmetscher-Abhörung
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel
  • Sprache
  • Dolmetscher-Abhörung
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel
Vorsitzender
Tasten Bild
  • Sprache
  • Delegierter Aus
  • Dolmetscher-Abhörung
  • Kopfhörer-Lautstärkepegel
Frontplatte FP 5921 F (ohne Dolmetscher-Abhörung)
Delegierte
Tasten Bild
  • Sprache
  • Stummschalten
  • Sprache
  • Keine Tasten
Vorsitzender
Tasten Bild
  • Sprache
  • Delegierter Aus

Zusätzliche kompatible Geräte

Die folgenden Einheiten sind zur Nutzung im DDS 5900-System erhältlich:

Zusätzliche Spannungsversorgung und erweiterte Einrichtung
Erweiterungseinheit EX 6010 Die Erweiterungseinheit stellt vier Systembus-Anschlüsse bereit, jeden davon mit eigenständigen Netzteilen und Fähigkeiten zur Datenaktualisierung.
Repeater/Splitter RP 6004 Frischt das Datensignal bei langen Kabelwegen auf und bietet vier zusätzliche Ausgänge für Sprechstellenketten.
Stromeinspeiseweiche PS-6000 Liefert die Spannungsversorgung für bis zu 50 Sprechstellen.
Verteiler JB 6104 Bietet vier Anschlusspunkte für Sprechstellen. Jeder Anschluss unterstützt eine einzelne Sprechstelle, die ohne Beschädigung der Einheit angeschlossen oder getrennt werden kann.
Redundanz-Controller RC 6000 Ermöglicht den Anschluss eines redundanten PS-CCU-Netzteils, um den Betrieb der Zentralsteuereinheit vor Stromausfällen zu schützen.
Schalter SZ 6104 Verbindet zwei Zentralsteuereinheiten für erweiterte Systemkonfigurationen und Installationen, die Ressourcen über mehrere Räume hinweg miteinander teilen.
Zubehör
Kopfhörer
  • DH 6021: Stereo-Auf-dem-Ohr-Kopfhörer
  • DH 6223: Stereo-Stethoskop-Kopfhörer
  • DH 6225: Mono-Ohrklipp-Kopfhörer

Hardware-Installation

Sprechstellen werden miteinander in Reihe von der Zentraleinheit aus verbunden. Strom, Ton und Daten werden über ein abgeschirmtes Cat 5e-Kabel von einer Sprechstelle zur nächsten transportiert. Diese Topologie ermöglicht eine flexible und kostengünstige Installation für große Personengruppen.

Rackmontage der Zentralsteuereinheit

Installation der Zentralsteuereinheit in einem standardmäßigen 19-Zoll-Rack mittels der mitgelieferten 19-Zoll-Befestigungsschellen. Die Schrauben entfernen, welche die oberen und unteren Abdeckungen halten, dann die Befestigungsschellen an der Vorderseite der Sprechstelle mit denselben Schrauben anbringen.

Wichtig: Die beiden 10 mm langen selbstschneidenden Schrauben am nächsten zur Vorderseite und die 8 mm lange Gewindeschraube am weitesten von der Vorderseite verwenden.

Der integrierte Ventilator saugt Luft an der linken Seite ein und bläst Luft an der rechten Seite aus, weshalb er oben oder unten keinen zusätzlichen Platz zum Kühlen benötigt.

DCS-LAN-Geräte anschließen

Shure bietet Kabel, die speziell für die DIS-Konferenz- und Diskussionssysteme konzipiert sind. EC 6001-Kabel von Shure sind qualitativ hochwertige Ethernet-Kabel, verfügbar in verschiedenen Längen von 0,5 bis 100 m. Jedes Kabel wurde getestet, um die zuverlässige Leistung des Systems zu gewährleisten. Im Abschnitt „Zubehör“ sind Informationen zur Bestellung der Modelle EC 6001-xx zu finden.

Wichtig: Kabel und Anschlüsse müssen zwecks stabiler Systemleistung abgeschirmt sein. Falls eine Installation nicht die Shure EC 6001-Kabel einsetzt, müssen diese den Voraussetzungen für Cat5e-Kabel folgen.

Voraussetzungen für DDS 5900-Kabel

Voraussetzungen für Cat5e-Kabel
Typ Cat5e (oder höher) Twisted Pair
Abschirmung F/UTP oder U/FTP
Anschluss RJ45, abgeschirmt
Gewicht AWG 24
Max. Kabellänge
  • nur DIS-CCU: 120 m
  • DIS-Zentralsteuereinheit mit Repeater-Einheiten: 480 m

Wichtig: Kabel und Anschlüsse müssen zwecks stabiler Systemleistung abgeschirmt sein. Falls eine Installation nicht die Shure EC 6001-Kabel einsetzt, müssen diese den Voraussetzungen für Cat5e-Kabel folgen.

Einsatz von Rangierfeldern

Wenn ein System mit einem Rangierfeld konzipiert wird, das Kabel an der abgeschirmten Buchse an der Platte quetschen. Dann einfach kurze Überbrückungskabel zum Anschluss der Sprechstellen verwenden. Überprüfen, ob der Systembus stets durch eine Sprechstelle oder einen Abschlussstecker, der im Lieferumfang des SPS-Zentraleinheit-Ersatzteilpakets enthalten ist, terminiert wird.

Anschluss von Sprechstellen und DCS-LAN-Komponenten

Sprechstellen und DCS-LAN-Komponenten werden über die beiden RJ45-Anschlüsse in Reihe miteinander verbunden (Kaskadierung). Dabei sind die beiden Anschlüsse jeweils gleichwertig. Einfach die von der vorangehenden Sprechstelle kommende Leitung an den einen Anschluss anschließen und die folgende Sprechstelle an den anderen Anschluss. Für eine zuverlässige Systemleistung stets abgeschirmte Cat5e-Verkabelung (oder höher) verwenden.

Strom, Steuerungsdaten und Ton werden von der einen Sprechstelle zur nächsten über dasselbe abgeschirmte Cat5e-Kabel transportiert.

Zum Schutz der Geräte sicherstellen, dass die Zentralsteuereinheit immer ausgeschaltet ist, wenn Sprechstellen angeschlossen oder getrennt werden. Einen beliebigen der vier Systembus-Anschlüsse (A, B, C, und/oder D) zum Anschluss von DCS-LAN-Komponenten nutzen.

  1. Ausschalten der Zentralsteuereinheit zum Schutz der Geräte während der Einrichtung.
  2. Einen Systembus-Anschluss an der Zentralsteuereinheit mit der ersten Sprechstelle mit dem abgeschirmten Cat5e-Kabel verbinden.
  3. Die restlichen Sprechstellen in Reihe anschließen; dafür die RJ45-Anschlussbuchsen auf der Unterseite der einzelnen Sprechstellen verwenden.
  4. Die Zentralsteuereinheit durch Drücken der Ein-/Aus-Taste einschalten. Die Sprechstellen werden eingeschaltet. Die Sprechstelle ist betriebsbereit, sobald die LEDs an den Tasten nicht mehr blinken.
  5. Hinweis: Die Zentralsteuereinheit nicht ausschalten, bevor alle Sprechstellen betriebsbereit sind

Anschlussdiagramme

Die folgenden Systemdiagramme veranschaulichen typische Geräteanschlüsse an die DIS-Zentralsteuereinheit. Reale Installationen können unterschiedliche Gerätekombinationen nutzen, jedoch ist den nachfolgend kurz dargestellten allgemeinen Konzepten zu folgen.

Hinweis: Flächenbündige und tragbare Sprechstellen sind in den folgenden Zeichnungen, sofern nicht anders vermerkt, gegenseitig austauschbar.

Grundlegende Einrichtung mit Sprechstellen

Das System ist ohne den Einsatz eines Computers betriebsfähig. Den Navigationsbildschirm der Zentralsteuereinheit zur Einrichtung der Installation nutzen.

Hinweis: Diese Einrichtung unterstützt nicht den manuellen Mikrofonmodus, da die Browser-Benutzeroberfläche zum Ein- und Ausschalten von Mikrofonen erforderlich ist.

Grundlegendes System mit mehreren Strängen

Computer für erweitertes Management

Einen Computer an die Zentralsteuereinheit zur umfassenden Systemverwaltung über einen Webbrowser anschließen. Dazu ein Ethernet-Kabel vom dedizierten TCP/IP-Anschluss an einen Computer anschließen.

Computersteuerung

Tablet oder Laptop für drahtlose Steuerung

Einen Wi-Fi-Router zum Aufruf des Webbrowsers von einem Laptop oder Tablet nutzen. Der Webbrowser auf einem Mobilgerät bietet dieselbe umfassende Systemverwaltung.

Drahtlose Steuerung

Dolmetscher-Sprechstellen

Das DDS 5900-Diskussionssystem unterstützt die zweisprachige Diskussion, wobei ein Dolmetscherkanal an jede Sprechstelle geleitet wird. Die tragbare Sprechstelle DC 5980 P zur Nutzung als eine Dolmetscherstation programmieren. Andere Teilnehmer nutzen die Kopfhörerbuchse an ihrer Sprechstelle, um den Dolmetscherkanal ihrer Wahl zu hören.

Typischerweise wird Dolmetschern ein separater Raum oder eine Kabine zur besseren Geräuschabschirmung zugewiesen. Sprechstellen können in beliebiger Reihenfolge am DCS-LAN-Systembus angeschlossen werden. Die Betriebsart der benachbarten Sprechstelle spielt keine Rolle.

Dolmetscher-Sprechstellen

Audiorekorder

Einen Audiorekorder an die Analogausgänge der Zentralsteuereinheit zum Aufnehmen dessen, was direkt in die Mikrofone gesprochen wird oder zum Aufnehmen von Übersetzungen anschließen, oder einen bestimmten Satz von Mikrofonen anschließen. Die Browser-Benutzeroberfläche nutzen, um Sprechstellen zu Gruppen zu verbinden und diese dem bestimmten Ausgang (A-H) zuzuweisen. Die XLR-Ausgänge der Zentralsteuereinheit mit den Eingängen eines Audiorekorders verbinden.

Audioaufnahmen

Mischer oder digitaler Signalprozessor

Einen Mischer an die Analogausgänge der Zentralsteuereinheit anschließen, um den individuellen Mikrofon-Lautstärkepegel oder die Entzerrung zu steuern. Die Browser-Benutzeroberfläche nutzen, um Sprechstellen zu Gruppen zu verbinden und diese dem bestimmten Ausgang (A-H) zuzuweisen.

Zum Rückführen des Tons zum DDS 5900-System:

  1. Den Ausgang des externen Geräts an den Audioeingang 1 an der Zentralsteuereinheit anschließen
  2. Den Ton von Eingang 1 durch Auswahl des Lautsprechers und Kanal 0 sowie Deaktivierung von Ausgang A (Gruppe) führenAudio > Input Control > Audio In 1
  3. Um eine Rückkopplungsschleife zu vermeiden, die interne Floor-Führung durch Deaktivierung von Lautsprecher und Kanal 0 ausschalten: Audio >  Input Control > Floor

Einschleifen eines Mischers oder digitalen Signalprozessors

Drahtlose Sprachverteilung

Für weitere Abhörmöglichkeiten ein drahtloses Übertragungssystem an einen der Audioausgänge der Zentralsteuereinheit anschließen. Die Browser-Benutzeroberfläche nutzen, um die gewünschten Mikrofone (Sitz) für jenen Gruppenausgang (A-H) auszuwählen. Das digitale DCS 6000-Infrarot-Übertragungssystem sendet dieses Audiosignal an die Empfänger.

Drahtlose Sprachverteilung

Notsignal

Eingang 2 ist für die Übertragung einer Notfall-Durchsage vorgesehen, sodass die Diskussion bei einem Notfall unterbrochen wird. Dazu muss ein Schalter (Schließer) an den Eingang des Notschalter-Kontakts angeschlossen werden. Wenn der Schalter geschlossen ist, wird das am Eingang „In 2“ anliegende Audiosignal einer „Notfall-Durchsage“ an sämtliche Ausgangskanäle verteilt und alle anderen Audioeingänge werden stummgeschaltet.

Stromversorgung

Bei den meisten Installationen reicht die von der DIS-Zentralsteuereinheit gelieferte Spannungsversorgung für die Sprechstellen aus. Abhängig von der Einrichtung versorgt die Zentralsteuereinheit bis zu 50 Sprechstellen gleichzeitig ohne zusätzliche Geräte mit Strom. Die maximal unterstützte Anzahl an Sprechstellen ist von der Größe und dem Aufbau der jeweiligen Installation abhängig.

Hinweis: die max. Kabellänge in einem Strang vor einem Repeater beträgt 120 m.

Die Spannungsversorgung hängt von Installationsvariablen ab

Um ohne zusätzliche Geräte die Anzahl an Sprechstellen zu maximieren:

  1. Mehrere Systembus-Anschlüsse von der Zentralsteuereinheit nutzen. Sprechstellen müssen gleichmäßig über jeden Systembus verteilt werden
  2. Die Zentralsteuereinheit derart platzieren, dass die Kabelentfernung zum Sprechstellenstrang so kurz wie möglich ist
  3. Die Gesamtkabellänge durch Vermindern des Abstands zwischen Sprechstellen so kurz wie möglich halten

Von der DIS-Zentralsteuereinheit mit Spannung versorgte Sprechstellen

Die folgenden Tabellen zeigen, wie am meisten Sprechstellen ohne Hinzufügen zusätzlicher Geräte angeschlossen werden.

Hinweis: Wenn mehrere Stränge verwendet werden, sollte die Anzahl der Sprechstellen gleichmäßig über die Stränge hinweg verteilt werden, um die Sprechstellenzahl zu maximieren.

1 m Abstand zwischen Sprechstellen
Kabellänge von Zentralsteuereinheit zur ersten Sprechstelle Geschätzte Anzahl von durch die Zentralsteuereinheit mit Spannung versorgte Sprechstellen
Ein Strang Zwei Stränge Drei Stränge Vier Stränge
10 m 43 47 48 48
30 m 39 45 47 48
50 m 36 43 45 46
100 m 21 38 42 44
2 m Abstand zwischen Sprechstellen
Kabellänge von Zentralsteuereinheit zur ersten Sprechstelle Geschätzte Anzahl von durch die Zentralsteuereinheit mit Spannung versorgte Sprechstellen
Ein Strang Zwei Stränge Drei Stränge Vier Stränge
10 m 41 46 48 48
30 m 37 44 46 48
50 m 34 42 45 46
100 m 11 22 33 43

Hinweis: Die Leistungsaufnahme der Sprechstelle DC 5900 F ist je nach Konfiguration der Sprechstelle unterschiedlich. Zusätzliche Sprechstellen werden unterstützt, wenn der Lautsprecher entfernt wird und wenn GM-Schwanenhalsmikrofone anstelle der Mikrofone der MX4xx-Serie verwendet werden.

Verwendung von Verteilern

Mit dem JB 6104-Verteiler werden an einer Stelle des DCS-LAN-Strangs vier zusätzliche Ausgänge hinzugefügt. Diese vier Ausgänge sind gedacht für kurze Verbindungen zu Sprechstellen und schützen den DCS-LAN-Systembus vor technischen Störungen oder Schäden durch „Hot Plugging“. An jeden JB-Ausgang kann eine einzelne Sprechstelle angeschlossen werden, wobei die maximale Kabelstrecke bis zu 10 m lang sein darf.

1 Strang, 2 Sprechstellen pro JB 6104
Kabellänge von Zentralsteuereinheit zur ersten Sprechstelle Kabellänge zwischen jedem JB 6104 Anzahl von JB 6104 Max. Anzahl von Sprechstellen
10 m 3 m 19 37
30 m 3 m 17 34
50 m 3 m 15 30
100 m 3 m 7 14
2 Stränge, 2 Sprechstellen pro JB 6104
Kabellänge von Zentralsteuereinheit zur ersten Sprechstelle Kabellänge zwischen jedem JB 6104 Anzahl von JB 6104 Max. Anzahl von Sprechstellen
10 m 3 m 22 42
30 m 3 m 20 40
50 m 3 m 20 38
100 m 3 m 14 28
2 Stränge, 4 Sprechstellen pro JB 6104
Kabellänge von Zentralsteuereinheit zur ersten Sprechstelle Kabellänge zwischen jedem JB 6104 Anzahl von JB 6104 Max. Anzahl von Sprechstellen
10 m 5 m 13 50
30 m 5 m 12 48
50 m 5 m 12 46
100 m 5 m 10 40

Installation großer Systeme

Stromversorgung für zusätzliche Komponenten

Eine Inline- oder Rackmontage-Stromversorgung zum Sprechstellenstrang hinzufügen, um das System mit zusätzlichen Komponenten zu erweitern.

Inline-Stromversorgung

Die Stromeinspeiseweiche PI-6000 verwenden, um eine Inline-Stromversorgung für etwa weitere 50 Sprechstellen hinzuzufügen. Die Sprechstelle kann an jedem beliebigen Punkt im Strang angeschlossen werden, um die zusätzlichen Komponenten mit Spannung zu versorgen. Mehrere PI-6000-Einheiten können verwendet werden, um die Maximalzahl von 250 unterstützten Sprechstellen zu erreichen.

Hinweis: Die PI-6000 frischt das Datensignal nicht auf. Deshalb kann die Gesamtkabellänge 120 m nicht überschreiten.

Inline-Stromversorgung (1x)

Rackmontage-Stromversorgung für 4 zusätzliche Stränge

Die Rackmontage-Erweiterungseinheit EX 6010 verwenden, um zusätzliche Komponenten und Konfigurationsoptionen hinzuzufügen. Die Einheit erweitert den Sprechstellenstrang auf 4 separate Ausgänge, wobei jeder eine Stromversorgung aufweist, die einer Zentralsteuereinheit entspricht (etwa 50 Sprechstellen).

Hinweis: Die EX 6010 frischt außerdem das Datensignal auf, wodurch eine zusätzliche Kabellänge von 120 m von jedem Anschluss ermöglicht wird.

Rackmontage-Stromversorgung (x4)

Erweitern der Gesamtkabellänge

Die Zentralsteuereinheit betreibt ein System mit bis zu 120 m abgeschirmtem Cat5e-Kabeln. Einen Repeater RP 6004 vor Erreichen der 120 m-Grenze hinzufügen, um die Kabellänge für große oder komplexere Installationen zu erweitern.

Der RP 6004 kann an beliebiger Stelle des DCS-LAN-Strangs angeschlossen werden, um Ton und Steuerungsdaten für die folgenden Sprechstellen aufzufrischen. Er stellt vier zusätzliche Systembus-Anschlüsse bereit, die wiederum jeweils eine Erweiterung um weitere 120 m ermöglichen.

Das Signal kann für eine maximale Kabellänge von 480 m bis zu dreimal aufgefrischt werden.

Hinweis: Der Repeater fügt dem Systembus keine zusätzliche Spannungsversorgung für Komponenten hinzu.

Inline-Signal-Repeater

Montage der DC 5900 F

Installation des Sockels

Der Sockel der DC 5900 lässt sich direkt auf einem Tisch oder Podest installieren.

  1. Die Platzierung des Mikrofons bestimmen und ein Loch mit einem Durchmesser von 53 mm ausschneiden.
  2. Den Sockel dazu nutzen, die Stelle für die Schraube zu markieren, und die Löcher bohren.
  3. Den Sockel mit den Schrauben auf dem Tisch befestigen.

Installation des Lautsprechers

  1. Die Platzierung des Lautsprechers bestimmen (<1 m vom Sockel entfernt, um das Kabel aufzunehmen) und ein Loch mit einem Durchmesser von 53 mm ausschneiden.
  2. Den Lautsprecher in das Loch einführen und das Lautsprecherkabel an die Sockeleinheit anschließen. Sicherstellen, dass das Kabel nicht geklemmt ist.
  3. Den Lautsprecher an der Sockeleinheit ausrichten. Die Stelle für die Schrauben markieren, wobei der Abstand genau 78 mm beträgt.
  4. Die Löcher bohren und den Lautsprecher mit den Schrauben am Tisch befestigen.
  5. Den Grill am Lautsprechergehäuse einrasten.
  6. Das Kabel vom Lautsprecher an den Sockel der DC 5900 F anschließen

Unterseite der LS 5900 F

Befestigen der Frontplatte

  1. Die Frontplatte ausrichten und auf die Basiseinheit platzieren.
  2. Die Platte mit den Schauben an der Basiseinheit befestigen.
  3. Die Abdeckung an der Frontplatte einrasten.

Befestigen der Frontplatte

Abnehmen

So wird die Frontplatte abgenommen:

  1. Die beiden Löcher auf jeder Seite der Frontplatte ausfindig machen.
  2. Eine Büroklammer in jedes Loch einführen, um die Abdeckung zu lösen.
  3. Die Abdeckung hochziehen, um die Teile zu trennen.
  4. Die Frontplatte von der Basiseinheit abschrauben.

Büroklammern zum Abnehmen verwenden

Nutzung der Sprechstellen

Anbringen des Berührungsschalter-Overlays

Das Berührungsschalter-Overlay an jeder Einheit anbringen, um grundlegende Mikrofonsteuerung zu ermöglichen. Die Diskussionseinheiten weisen Softtasten auf, deren Funktionalität sich ändert, wenn sie für andere Einheitstypen programmiert werden. Berührungsschalter-Overlays werden zusammen mit der Diskussionseinheit oder Zentraleinheit geliefert.

Achtung: Overlays können nicht wiederverwendet werden. Falls eine Einheit neu konfiguriert werden muss, das Overlay behutsam entfernen und ein anderes anbringen.

  1. Ein Overlay für die Einheit auswählen.
  2. Die Schutzfolie von der Rückseite abziehen.
  3. Das Overlay in der Aussparung an der Vorderseite der Einheit anbringen.

Befestigen des Mikrofons

Zum Befestigen des Mikrofons die Verriegelung mit dem mitgelieferten Sechskantschlüssel nach links drehen.

DIS GM: Das Mikrofon einfach in die XLR-Buchse einstecken. Den Schwanenhals in die zweckmäßige Position bewegen.

Shure MX4xxRLP: Den AC 5901 XLR/Microflex-Adapter am Mikrofon anbringen. Den Adapter in die XLR-Buchse der flächenbündig montierten Einheit stecken.

Programmieren des Anwendertyps

DDS 5900-Sprechstellen sind programmierbar, wodurch die Funktion der Bedientasten verändert wird, um unterschiedliche Arten von Anwendern zu unterstützen. Die drei Typen sind Vorsitzender, Delegierter oder Dolmetscher, wobei jeder einzigartige Steuerungsfunktionalität benötigt. Die Einstellung wird in der Sprechstelle gespeichert und überdauert ein Aus- und Wiedereinschalten der Stromversorgung.

Hinweis: Flächenbündige Sprechstellen sind nicht als Dolmetscherstationen programmierbar. Nutzung der tragbaren Sprechstelle DC 5980 P für Simultandolmetschen.

Flächenbündige Sprechstellen

Zur Programmierung der flächenbündigen Sprechstelle DC 5900 F als Vorsitzender oder Delegierter einfach das Tastenoverlay anbringen. Das Overlay programmiert die Sprechstelle automatisch mit der richtigen Tastenfunktionalität.

Das System neu starten, nachdem alle Overlays angebracht wurden, um die Konfigurationen in der Zentraleinheit einzurichten.

Tragbare Sprechstelle

Die tragbaren Sprechstellen durch Drücken der Lautstärketasten und Navigieren zur gewünschten Betriebsart programmieren.

  1. Die Sprechstelle durch korrektes Anschließen an den DCS-LAN-Systembus einschalten.
  2. Die Lautstärketasten „-“ und „+“ drücken und gedrückt halten. Die Sprechen-Leuchte blinkt, um anzuzeigen, dass die Sprechstelle für die Programmierung bereit ist.
  3. Durch Druck auf die Kanalnavigation den Sprechstellentyp einstellen, während die Lautstärketasten weiterhin gedrückt werden. Der Typ wird durch die Kombination von Kanal-LEDs angezeigt; siehe nachfolgende Tabelle.
Ändern des Sprechstellentyps
Sprechstellentyp Kanal 1 Kanal 2
Delegierter mit Stummschaltung Aus Aus
Delegierter ohne Stummschaltung Ein Aus
Vorsitzender Aus Ein
Dolmetscher Ein Ein

Einrichten des Systems

Web-Benutzeroberfläche

Die Web-Benutzeroberfläche auf einem Computer oder Tablet zur umfassenden Verwaltung und Fernsteuerung des Systems aufrufen. Die Zentralsteuereinheit (DIS-CCU) verfügt über einen Webserver zur Systemsteuerung von einem Webbrowser auf einem vernetzten Computer aus. Die Webanwendung bietet erweiterte Parameter zum Einrichten des Systems und versetzt den Vorsitzenden oder Moderator in die Lage, Mikrofone mithilfe von Teilnehmernamen und Sitznummern zu verwalten.

Hinweis: Das Computer-Netzwerk ist vom Komponenten-Netzwerk (DCS-LAN) getrennt.

Web-Benutzeroberfläche des DDS 5900

Systemanforderungen

Den Webbrowser für die beste Systemleistung stets auf die zuletzt freigegebene Version aktualisieren. Die folgenden Webbrowser funktionieren korrekt mit der System-Benutzeroberfläche:

  • Internet Explorer (IE) 8+
  • Firefox 10+
  • Safari
  • Chrome
  • Opera

Die System-Benutzeroberfläche der DIS-Zentralsteuereinheit aufrufen

Diese Anweisungen befolgen, um die Browser-Benutzeroberfläche auf einem Computer aufzurufen.

Anschluss an die Zentralsteuereinheit

  1. Den Computer mit dem TCP/IP-Anschluss der Zentralsteuereinheit verbinden.
  2. Das Gerät einschalten.
  3. Den Computer so einstellen, dass er eine IP-Adresse automatisch bezieht. Dadurch kann sich der Computer automatisch mit der Zentralsteuereinheit verbinden.
  4. Eine IP-Adresse durch Auswahl von Dynamic im Fenster LAN Setup  > Acquire IP addr. beziehen.
  5. Die IP-Adresse einsehen: LAN Setup  > IP address setup.
  6. Den Internet-Browser am Computer aufrufen.
  7. „http://IP-address“ eintippen, wobei „IP-address“ die von der Zentralsteuereinheit vermerkte Adresse ist.
  8. Die Browser-Benutzeroberfläche wird aufgerufen.

Zuweisen der Netzwerkadresse

Der Zugriff auf die System-Benutzeroberfläche ist von zwei Netzwerkadressen aus möglich: IP-Adresse und Hostname. Das Eintippen einer der beiden Adressen in einem Webbrowser ruft die Benutzeroberfläche auf der angeschlossenen Zentraleinheit auf.

Verwalten der Netzwerkadresse vom Webbrowser aus: System > LAN Setup

IP-Adresse

„Dynamic“ auswählen, falls die Zentralsteuereinheit an ein Netzwerk mit einem DHCP-Server angeschlossen ist. Andernfalls „Static“ auswählen und der Zentraleinheit eine feste IP-Adresse zuweisen. Die voreingestellte IP-Konfiguration ist „Dynamic“.

„Apply Changes“ auswählen, um die vorgenommenen Änderungen zu sichern.

Die IP-Adresse an der Vorderseite der Zentralsteuereinheit einsehen:

LAN setup >  IP address setup >  IP address > Actual IP address.

Hostname

Der Hostname ist ein benutzerdefinierter Name, der dem Gerät zugewiesen werden kann, um den Webbrowser anstelle der Verwendung der IP-Adresse aufzurufen. Der Hostname wird in einer logischen Art und Weise benannt, um die Komponente im Netzwerk leicht zu erkennen. Darüber hinaus ändert sich der Hostname nicht selbst (anders als die IP-Einstellung), wodurch er ideal für das Anlegen von Lesezeichen geeignet ist.

Falls das System beispielsweise im primären Versammlungsraum eingerichtet ist, könnte der Hostname als „MainRoom“ benannt werden, wodurch sich die folgende Adresse ergibt: http://mainroom.local.

  1. Die Seite „LAN Setup“ aufrufen.
  2. Unter „CCU hostname“ den standardmäßig eingetragenen Namen auswählen und löschen.
  3. Den neuen Hostnamen eintragen.
  4. Die Taste Apply Changes auswählen, um den Namen zu speichern.
  5. Die Adresse durch Eintippen im Webbrowser prüfen: http://hostname.local
  6. Falls gewünscht, ein Lesezeichen für die Seite anlegen.

Spracheneinstellung

Die Browser-Benutzeroberfläche wird in einer Vielzahl von Sprachen unterhalten. Zu System > Language navigieren, um die gewünschte Sprache auswählen.

Albanisch Shqip
Arabisch اللغة العربية
Bosnisch Bosanski
Bulgarisch български
Chinesisch (Vereinfacht) 中文(简体)
Chinesisch (Traditionell) 中文(繁體)
Kroatisch Hrvatski
Dänisch Dansk
Englisch Englisch
Französisch Francais
Deutsch Deutsch
Griechisch Ελληνική
Isländisch Íslenska
Italienisch Italiano
Japanisch 日本語
Koreanisch 한국인
Mazedonisch македонски
Montenegrinisch (Kyrillisch) Црногорски
Montenegrinisch (Lateinisch) Crnogorski
Norwegisch Norsk
Persisch فارسی
Polnisch Polski
Portugiesisch Português
Russisch русский
Serbisch (Kyrillisch) Српски
Serbisch (Lateinisch) Srpski
Slowenisch Slovenski
Spanisch Español
Schwedisch Svenska
Thailändisch ภาษาไทย
Vietnamesisch Tiếng Việt

Zusätzliche Seiten der Benutzeroberfläche für Veranstaltungsteilnehmer

Zusätzlich zum Zugang des Administrators auf die Browser-Benutzeroberfläche gibt es zwei separate Adressen, die für Teilnehmer während der Veranstaltung nützlich sind:

  • Mikrofonsteuerung zur Sprecherverwaltung
  • Eine nur zur Anzeige bestimmte Seite für Veranstaltungsteilnehmer, um die Sprecherlisten einzusehen

Standardmäßig kann jeder diese Ansichtsseiten von einem an das Netzwerk angeschlossenen Computer oder Mobilgerät aufrufen. Zum Schutz dieser Seiten kann der Administrator jedem ein Kennwort von der Security-Seite aus zuweisen.

Mikrofonsteuerungsseite

Diese Seite ist der Mikrofonsteuerung während der Veranstaltung fest zugewiesen. Diese Ansichtsseite als ein Vorsitzender oder Veranstaltungsbetreiber nutzen, um Sprecher, Wortmeldungen und Antworten zu verwalten.

Zum Aufruf die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit, gefolgt von /chairman eingeben (Beispiel: http://172.17.11.137/chairman).

Anzeigeseite

Die Anzeigeseite wird genutzt, um den Veranstaltungsteilnehmern eine Darstellung der Sprecher-, Wortmeldungs- und Antwortlisten bereitzustellen.

Zum Aufruf die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit, gefolgt von /display eingeben (Beispiel: http://172.17.11.137/display).

Tipp: Die Seite während der Veranstaltung im Vollbildmodus anzeigen:

  • PC: F11
  • Mac: ctrl + cmd + f

Sicherheit

DIS-Komponenten nutzen einen eigenentwickelten Codec-Algorithmus, um zu verhindern, dass unautorisierte Geräte das Audiosignal abhören. Der Browser-Benutzeroberfläche ein Kennwort zuweisen und Sicherheitsfunktionen auf Wi-Fi-Routern aktivieren, um die Diskussion darüber hinaus zu schützen.

Die Browser-Benutzeroberfläche mit Kennwort schützen

Um den Zugang zur Browser-Benutzeroberfläche einzuschränken, kann ein Kennwort zugewiesen werden. Ein individuelles Kennwort kann jeder der drei Adressen der Benutzeroberfläche zugewiesen werden: Administrator, Vorsitzender und Anzeige.

  1. An der Browser-Benutzeroberfläche als Administrator anmelden.
  2. Die Seite „Security“ (System > Security) aufrufen.
  3. Einen gültigen Benutzernamen und das Kennwort eingeben.
  4. Change Password auswählen, um die Anmeldedaten zu speichern.

Hinweis: Kennworte werden gelöscht, wenn die Einheit auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird.

Kennwort entfernen

Die Werkseinstellungen wiederherstellen, um den kennwortgeschützten Zugang zur Zentralsteuereinheit zu beenden.

Hinweis: Durch das Rücksetzen auf Werkseinstellungen werden sämtliche Delegierten-, System- und IP-Einstellungen gelöscht.

Von der Hardware aus
  1. Zur Vorderseite der Zentralsteuereinheit gehen.
  2. Im Hauptmenü zu Restore Factory Defaults navigieren.
  3. Die mittlere Taste drücken, um in das Menü zu gelangen.
  4. Die mittlere Taste erneut drücken, um das Rücksetzen zu bestätigen.
  5. Auf den Neustart des Systems warten. Während dieser Zeit wird die Verbindung zwischen Computer und Browser-Benutzeroberfläche unterbrochen.
Von der Browser-Benutzeroberfläche aus
  1. Die Browser-Benutzeroberfläche der Zentralsteuereinheit aufrufen.
  2. Zu Configuration > Factory Defaults navigieren.
  3. Die Reset-Taste drücken, um das System zurückzusetzen.
  4. Auf den Neustart des Systems warten. Während des Neustartprozesses kann die Browser-Benutzeroberfläche nicht vom Computer aufgerufen werden.

Isolieren des Netzwerks

Das Steuernetzwerk mit einem dedizierten Computer oder geschützten Router für höchste Sicherheit isolieren.

  • Einen Computer als die Steuerzentrale fest zuordnen. Den Computer direkt mit dem TCP/IP-Anschluss der Zentralsteuereinheit verbinden. Dadurch wird gewährleistet, dass drahtlose Geräte nicht auf die IP-Adresse der Steuersoftware zugreifen können.
  • Sofern mehrere Computer oder Tablets benötigt werden, eine Kennwortverschlüsselung für den Router zuweisen. Der wirkungsvollste Standard ist Wireless Protected Access II (WPA2), welcher zur Verschlüsselung Advanced Encryption Standard (AES) nutzt. Die Bedienungsanleitung des Routers einsehen, um diesen einzurichten.

Zuordnung von (Personen-)Namen auf die Nummern der Sitze

Bei Beginn der Diskussion muss sich der Vorsitzende oder Diskussionsmoderator entweder mit dem Namen, der Sitznummer oder mit beiden an die Teilnehmer wenden. Die korrekte Zuweisung von Namen und Sitznummern ist wichtig, um den reibungslosen Ablauf der Diskussion zu gewährleisten.

Bei der ersten Anmeldung über die Browser-Benutzeroberfläche an einem System erscheinen die einzelnen Sprechstellen mit dem voreingestellten Standard-Namen. Jeder Sprechstelle wird automatisch eine Sitznummer zugewiesen. Die Sprechstellen für Vorsitzende erscheinen ebenfalls auf der Einrichtungsseite für Teilnehmer. Auf der Teilnehmer-Einrichtungsseite die Sprechstellen dem voraussichtlichen Sitzplan zuordnen.

  1. Gewährleisten, dass alle Sprechstellen angeschlossen sind und funktionieren.
  • Die Seite „System Status“ aufrufen, um Einzelheiten anzuzeigen System > System Status
  • Alle korrekt angeschlossenen Sprechstellen werden mit einer voreingestellten Serien- und Sitznummer aufgeführt, die von der Software automatisch zugewiesen werden.
  • Abgekoppelte Sprechstellen werden als Lost angezeigt und können aus der Liste durch Auswahl von Remove Unregistered Units entfernt werden
  • Sitznummern entsprechend den tatsächlichen Sitznummern im Saal oder dem Sitzplan neu zuweisen.
    1. Die Seite „Unit to Seat Relation“ aufrufen: Configuration > Unit to Seat Relation.
    2. Die Einträge in der Sitztabelle den entsprechenden Sprechstellen im Saal zuordnen, indem der Cursor über das Sitznummern-Feld bewegt wird. Der Leuchtring am Mikrofon blinkt rot.
    3. Die Sitznummer durch Klicken in dem Feld ändern.
  • Einen Sitzplan erstellen, der den Saal darstellt. Die Sitze, die eine Sprechstelle erhalten sollen, durchnummerieren. Den Sitzplan mit den Namen der Teilnehmer ergänzen.
  • Die Seite „Participant Setup“ erneut aufrufen (Configuration > Participant Setup) und die Beschreibung neben der jeweiligen Sitznummer in den Namen des entsprechenden Teilnehmers ändern.
  • Sitznummern neu zuweisen

    Namen der Teilnehmer hinzufügen

    Audioeinstellungen

    Der Floor Mix (Saalmix)

    Wenn ein Mikrofon eingeschaltet wird, wird der Ton per Voreinstellung an den Hauptmix (Gruppe A) geleitet. Dieser Mix wird häufig als der Floor Mix bezeichnet, da er den Ton eines jeden an der Veranstaltung beteiligten Teilnehmers überträgt. Dolmetscher hören ebenfalls auf den Floor Mix, um für mehrsprachige Diskussionen Dolmetschleistungen zu erbringen.

    Standardmäßig wird der Floor Mix an den Lautsprecher und den Kopfhörerausgang (Kanal 0) einer jeden angeschlossenen Sprechstelle geleitet.

    Mikrofone an Gruppen leiten

    Die Seite „Group Setup“ aufrufen: Audio > Group Setup, um die Mikrofonführung einzusehen oder zu ändern.

    Für jedes Mikrofon eine der folgenden Optionen auswählen:

    • Nur Gruppe A (Voreinstellung)
    • Gruppe A + weitere Gruppe
    • Gruppe B, C, D, E, F, G oder H
    • Keine

    Änderungen der Einstellungen des Lautsprechers

    Der Lautstärkepegel des Lautsprechers ist eine Systemeinstellung, die für sämtliche angeschlossene Sprechstellen gilt. Der Lautstärkepegel ist von –0 dB (keine Vordämpfung) bis –40 dB, einschließlich Aus (Stumm) einstellbar. Zur Regulierung des Lautstärkepegels:

    Von der Browser-Benutzeroberfläche aus Die Seite „Loudspeaker Control“ aufrufen: (Audio > Loudspeaker Control)
    Von der Zentraleinheit aus Zum Menü „Loudspeaker“ navigieren (loudspk. control > loudspk. volume > db)

    Kopfhörerkanäle

    Die meisten Sprechstellen umfassen einen Kopfhörerausgang zum Hören auf Dolmetscherkanäle oder andere Teilnehmer auf dem Floor-Kanal. Jeder Teilnehmer wählt seinen Kanal am Kanalwähler der Sprechstelle.

    Die Kanäle 1 und 2 sind dem Dolmetschen fest zugeordnet. Teilnehmer wählen einen der Kanäle aus, um während einer zweisprachigen Veranstaltung ihre Sprache zu hören. Die Audioquelle stammt von Dolmetscherstationen, die auf ihrem gewählten Kanal senden.

    Kanal 0 (der Floor-Kanal) wird von Dolmetschern genutzt, um während der Diskussion simultan zu übersetzen. Der Kanal ist auch von anderen Teilnehmern wählbar, um an Kopfhörern den Floor-Kanal zu hören (Kanal 0 = LEDs aus).

    Verwendung von Kopfhörern zum Dolmetschen

    1. Kopfhörer an die Kopfhörerbuchse der Seite der Sprechstelle anschließen.
    2. Sprachkanal mit den Auswahltasten auf der Vorderseite der Sprechstelle auswählen.
    • Kanal 0 - Floor Mix (LEDs aus)
    • Kanal 1
    • Kanal 2
  • Den Lautstärkepegel der Kopfhörer mit den „+“- oder „-“-Tasten an der Sprechstelle regulieren.
  • Audioquelle für den Lautsprecher und Kopfhörer

    Per Voreinstellung werden alle Mikrofone zu Lautsprecher- und Kopfhörer-Mixes geleitet.

    Zur Änderung der Audioquelle:

    1. Mikrofone zu Group A leiten, um sie zum Floor Mix hinzuzufügen (alle als Voreinstellung ausgewählt) Audio > Group Setup
    2. Die Audioquellen für den Lautsprecher und Kanal 0 (Kopfhörer) auswählen: Audio > Input Control:
    • Floor (Standard)
    • Audio In 1
    • Audio In 2

    Analog-Audioausgänge

    Acht Analogausgänge stehen für Audio-Aufzeichnungen, Einbindung in Telekonferenz-Anlagen, Wiedergabe über IR-Übertragungssysteme oder externe PA-Systeme zur Verfügung.

    Acht Analogausgänge

    Zu Audio > Output Control navigieren und aus den folgenden Optionen auswählen:

    • Group: Acht Gruppen für die Separierung bestimmter Mikrofone. Diese Auswahl entspricht den Gruppen, die auf der Seite Group Setup konfiguriert wurden.
    • Hinweis: Wird der Group-Bus nicht für den entsprechenden XLR-Ausgang verwendet, ist er in der Routingmatrix nicht verfügbar.

    • Kanäle 1 und 2: Dolmetscherkanäle
    • Floor: Der Ton von allen offenen Mikrofonen, die an Gruppe A geleitet werden (Floor Mix). Bei diesem Mix kann aus drei Varianten gewählt werden:
      • Kanal 0: Kopfhörer-Mix mit automatischer Verstärkungsregelung (AGC), welcher zum Senden an ein IR-Übertragungssystem nützlich ist.
      • Floor 1: Lautsprecher-Mix, der zum Senden an ein PA-System oder eine Übertragungseinrichtung nützlich ist.
      • Floor 2: Lautsprecher-Mix mit Lautstärke-Vordämpfung (Audio > Loudspeaker Control)

    Hinzufügen einer externen Audioquelle

    An der DIS-Zentralsteuereinheit sind zwei Eingänge zum Hinzufügen einer externen Audioquelle zum System verfügbar, was häufig für Telekonferenzen und Internetanrufe nützlich ist.

    1. Eine Leitungspegel-Audioquelle, wie beispielsweise den Audioausgang eines Computers, einer Telekonferenz-Anlage oder eines drahtlosen Mikrofonsystems, an den Audioeingang an der Rückseite der DIS-Zentralsteuereinheit anschließen.
    2. Die Browser-Benutzeroberfläche aufrufen und zu Audio > Input Control navigieren.
    3. Die Eingangsverstärkung entsprechend dem Ausgang des externen Geräts auswählen. Falls notwendig, 10 dB für einen geringfügigen Gain Boost auswählen.
    4. Das Routing für den Audiokanal auswählen:
    • Lautsprecher: an alle Lautsprecher der Sprechstelle
    • Kanal 0: zum Kopfhörerausgang der Sprechstelle
  • Falls gewünscht, den Kanal zu Ausgang A (Gruppe) leiten, um eine Mischung der externen Quelle mit den Sprechstellen auszugeben:
    • Deaktivieren für Telekonferenzen oder Signalverarbeitung, um eine Rückkopplungsschleife zu vermeiden
    • Auswählen für ein Mikrofon, um es mit anderem Ton der Sprechstelle zu mischen
  • Den Lautstärkepegel des Audioeingangs regulieren, um sich mit natürlichen Sprachpegeln an der Sprechstelle zu vermischen.
  • Eingangsteuerung-Seite

    Audio-Notsignal

    Zur Vorbereitung auf einen Notfall ein Audiosignal einer Notfall-Durchsage an Eingang 2 anschließen. Der Blockstecker bietet einen „Schließen“-Schalter, der, wenn geschlossen, das Notsignal an die Lautsprecher und alle Ein- und Ausgangsverbindungen verteilt.

    Wichtig: Wenn der Schalter für Eingang 2 genutzt wird, umgeht das Audiosignal der Notfall-Durchsage die Lautstärkepegel- und Ein-/Aus-Einstellungen. Den Lautstärkepegel der Notfall-Durchsage am Ausgang der Quelle regulieren.

    1. Das Signal der Notfall-Durchsage an Eingang 2 anschließen.
    2. Einen Schalter an den Blockstecker anschließen.
    3. Den Schalter schließen und das Audiosignal prüfen. Den Lautstärkepegel an der Audioquelle auf den gewünschten Pegel individuell justieren.

    Durchführen einer Diskussion

    Mikrofon-Betriebsarten

    Die Betriebsart bestimmt, wie die Mikrofone der Teilnehmer während einer Veranstaltung funktionieren. Verschiedene Faktoren können sich auf die Anforderungen für die Veranstaltung und die Art und Weise, wie die Veranstaltung durchgeführt wird, auswirken: Größe des Raums, Teilnehmerzahl, Förmlichkeit der Veranstaltung sowie die Anzahl der für technische Unterstützung zuständigen Mitarbeiter. Die Betriebsart geht auf diese Faktoren mit vier Voreinstellungen zur Steuerung des Mikrofonverhaltens ein.

    Um die Betriebsart zu ändern:

    • Hardware der Zentralsteuereinheit: Delegate Setup > Operation Mode
    • Browser-Benutzeroberfläche: Operation > Operation Mode oder von der Seite Microphone Control.
    Beschreibung der Betriebsarten Es folgt eine Beschreibung einer jeden Betriebsart, nachdem die Sprechen-Taste gedrückt wird:
    Auto (Automatisch) Schaltet das Mikrofon des Teilnehmers automatisch ein, sofern in der Sprecherliste Platz ist. In dieser Betriebsart gibt es keine Wortmeldungs-Warteschlange: falls die Sprecherliste voll ist, schaltet sich das Mikrofon des Teilnehmers nicht ein.
    Manuell Fügt den Teilnehmer einer vom Vorsitzenden verwalteten Wortmeldungs-Warteschlange hinzu. Der Vorsitzende wählt Mikrofone der Teilnehmer aus der Warteliste aus und schaltet diese ein und aus. Manuell ist die einzige Betriebsart, bei welcher der Webbrowser zur Verwaltung der Sprecher benötigt wird.
    FIFO (First In, First Out) Schaltet das Mikrofon des Teilnehmers automatisch ein, sofern in der Sprecherliste Platz ist. Sobald die Liste voll ist, werden Teilnehmer in eine chronologische Wortmeldungs-Warteschlange eingetragen. Das Mikrofon wird automatisch eingeschaltet, sobald in der Sprecherliste ein Platz frei ist.
    VOX (Sprachaktivierung) Das Mikrofon wird automatisch eingeschaltet, wenn ein Teilnehmer in das Mikrofon spricht oder die Sprechen-Taste drückt. Nachdem der Sprecher fertig ist, schaltet sich das Mikrofon automatisch ab. In dieser Betriebsart gibt es keine Wortmeldungs-Warteschlange: falls die Sprecherliste voll ist, schaltet sich das Mikrofon des Teilnehmers nicht ein.

    Sprechunterbrechungsmodus

    Diese Betriebsart bestimmt das Verhalten der Sprechstellen, wenn die Sprecherliste voll ist:

    • Aus (Voreinstellung): Eine Sprechstelle eines Teilnehmers kann sich solange nicht einschalten, bis in der Sprecherliste ein Platz frei ist.
    • Ein: Ein Teilnehmer kann das Mikrofon einschalten, selbst wenn die Sprecherliste voll ist. Dadurch wird das Mikrofon des Teilnehmers abgeschaltet, der sich am längsten in der Liste befand (am Ende der Sprecherliste).

    Sprecherliste mit höchstens 3 Sprechern

    Wenn die Sprechunterbrechung eingeschaltet ist, überlagert ein Teilnehmer, der sein Mikrofon einschaltet, die letzte Person in der Sprecherliste.

    Steuern der Sprechstelle

    DDS 5900-Sprechstellen sind während der Einrichtung programmierbar, um die Rolle eines jeden Teilnehmers einer Veranstaltung zu unterstützen.

    Vorsitzender

    Als Leiter der Veranstaltung verfügt der Vorsitzende über verschiedene einzigartige Funktionen in der Sprechstelle.

    • Alle-Delegierten-Ausschalten: Beim Meetingmanagement nutzt der Vorsitzende diese Taste, um unverzüglich alle Delegiertenmikrofone auszuschalten und die Sprecherliste zu löschen.
    • Sprechen:Der Vorsitzende kann jederzeit das Mikrofon einschalten, wodurch Delegierten-Sprechstellen übersteuert werden, selbst wenn die Höchstzahl der offenen Kanäle überschritten wurde. Deshalb ist keine Stummschalten-Taste vorhanden; der Vorsitzende drückt einfach die Sprechen-Taste, um das Mikrofon ein- und auszuschalten.

    Delegierter

    Delegierten-Sprechstellen tragen zum hauptsächlichen Audiomix, als Floor Mix (Saalmix) bezeichnet, bei. Die Anzahl gleichzeitiger Delegiertensprecher ist begrenzt, weshalb unterschiedliche Bedientasten zur Teilnahme an der Diskussion benötigt werden:

    • Speak – Sprechen: Schaltet abhängig von den Systemeinstellungen das Mikrofon ein oder fügt den Anwender der Wortmeldungs-Warteschlange hinzu. Durch die Tasten-LED angezeigter Mikrofonstatus:
    • Rot = Mikrofon ist eingeschaltet

      Grün = Mikrofon befindet sich in der Wortmeldungs-Warteschlange

    • Stumm: Schaltet den Ton vom Mikrofon vorübergehend stumm. Solange die Taste gedrückt wird, behält der Delegierte seine Redeberechtigung, jedoch gibt das Mikrofon kein Audiosignal an den Floor-Kanal (Saalsprache) weiter.

    Dolmetscher

    Die primäre Funktion der Dolmetscher-Sprechstelle ist es, die Diskussion in eine Fremdsprache zu übersetzen. Teilnehmer, die nicht die für die Veranstaltung vereinbarte Sprache sprechen, sind zur Teilnahme an der Diskussion auf den Dolmetscher angewiesen. Dolmetscher hören auf den Floor-Kanal (Saalsprache)

    • Dolmetscherkanal senden: Der Dolmetscher wählt einen der beiden Kanäle zum Übertragen der Übersetzungen.

    Dolmetscherstationen können ausschließlich der tragbaren Sprechstelle 5980 P zugewiesen werden.

    Einstellungen der Sprechen-Taste

    Weitere Einstellungen an der Sprechen-Taste der Einheit über Operation > Operation Mode vornehmen.

    Versehentliche Mikrofondeaktivierung vermeiden

    Durch das Sperren der Sprechen-Taste werden Konflikte vermieden, die entstehen können, wenn zwei Personen versuchen, an einer Einheit dieselbe Aktion durchzuführen. Durch die Sperre wird die Sprechen-Taste vorübergehend deaktiviert, um zu vermeiden, dass ein Teilnehmer eine vom Anwender eingestellte Aktion aufhebt und versehentlich sein eigenes Mikrofon ausschaltet. Eine Sperrdauer zwischen 1–120 Sekunden zuweisen.

    Tipp: Zur Aufhebung der Sperre die Sprechen-Taste für die zur Zeitsperre außer Kraft setzen zugewiesene Dauer (1–120 Sekunden) gedrückt halten.

    Deaktivieren des Ausschaltens des Mikrofons über die Einheit

    Teilnehmern das Ausschalten ihrer Mikrofone über die Sprechen-Taste an der Einheit ermöglichen oder nicht ermöglichen:

    • Zugelassen: Der Teilnehmer kann das Mikrofon über die Sprechen-Taste an der Einheit ausschalten (Voreinstellung).
    • Nicht zugelassen: Das Mikrofon kann nur vom Vorsitzenden oder vom Anwender ausgeschaltet werden.

    Maximal gleichzeitige Sprecher

    Um die Sprecherverwaltung und die Verständlichkeit des Audiosignals zu verbessern, ist die Anzahl der gleichzeitig aktiven Sprecher begrenzt. Bis zu acht Vorsitzenden- und Delegierten-Mikrofone können gleichzeitig aktiv sein. Mehrere Einstellungen sind verfügbar:

    Hinweis: Dolmetscher-Sprechstellen sind immer aktiv und haben keinen Einfluss auf die Sprecherliste.

    Max speakers
    • Total: Gesamtzahl der aktiven Teilnehmer- und Vorsitzenden-Sprechstellen. Hierbei handelt es sich um die absolut maximale Anzahl von Personen, die gleichzeitig das Wort an die Teilnehmer richten können.
    • Delegierter: Anzahl der Delegiertenmikrofone, die gleichzeitig aktiv sein können (ohne den Vorsitzenden).
    Maximum Requests Maximale Anzahl der Teilnehmer, die sich gleichzeitig in der Wortmeldungs-Warteschlange befinden können.

    Einstellungsbeispiele

    Vorsitzender (Moderator) kann jederzeit sprechen

    Die Gesamtzahl der Sprecher auf eins (1) höher als die maximal gewünschte Gesamtzahl der Teilnehmer einstellen. Wenn es zwei Vorsitzende gibt, die Anzahl auf zwei (2) höher einstellen.

    Verwendung der FIFO-Betriebsart

    Bei der Betriebsart FIFO (First In, First Out) werden Mikrofone automatisch aufgrund einer chronologischen Warteliste eingeschaltet. Diese Betriebsart funktioniert am besten, wenn die maximale Anzahl von Teilnehmern auf eins (1) gestellt ist, damit ein Teilnehmer mit seiner Rede warten muss, bis der Vorredner fertig ist.

    Stimmerkennung

    Sprachaktivierung (VOX)

    In der VOX-Betriebsart aktiviert sich das Mikrofon automatisch, sobald ein Teilnehmer spricht. Diese Betriebsart ist ideal für Veranstaltungen mit einem höheren dialogorientierten Anteil geeignet, wobei Hin- und Her-Kommunikation ermöglicht wird, die ohne Wortmeldungen und Tastenaktivierung auskommt. Die folgenden Einstellungen ermöglichen VOX die spezielle Anpassung für die Veranstaltung:

    Stimmerkennungsschwellwert Bestimmt den Eingangspegel (dB), der das Mikrofon aktiviert. Niedrigere Einstellungen aktivieren das Mikrofon bei einer leiseren Stimmquelle, während höhere Einstellungen eine lautere Stimmquelle erfordern, um das Mikrofon zu aktivieren.
    Standard 0 dB
    Mindestens –12 dB
    Maximal 8 dB
    Auslösezeit Bestimmt, wie lange ein Mikrofon aktiv bleibt, nachdem ein Teilnehmer aufhört zu sprechen. Die Einstellung ist in Schritten von 0,5 Sekunden auswählbar.
    Standard 4 Sekunden
    Mindestens 1 Sekunde
    Maximal 10 Sekunden
    Heruntergefallenes Buch Die Funktion „Heruntergefallenes Buch“ einschalten, um zu gewährleisten, dass nur die Stimme eines Teilnehmers das Mikrofon aktiviert. Dadurch wird das Mikrofon, das versehentlich durch ein von menschlicher Stimme unterscheidbares lautes Geräusch aktiviert wurde, schnell ausgeschaltet.
    Letztes Mikrofon bleibt aktiviert Diese Einstellung gewährleistet, dass stets mindestens ein Mikrofon aktiviert ist. Dies ist bei Video- oder Audiokonferenzen mit echokompensierenden Geräten nützlich.

    Auto Aus

    Diese Einstellung schaltet das Mikrofon automatisch aus, wenn der Teilnehmer aufhört zu sprechen.

    • Aus (Standard)
    • An
    Zeitdauer für automatisches Ausschalten Die Zeitdauer, nach der sich ein Mikrofon ausschaltet, nachdem der Teilnehmer aufgehört hat zu sprechen.
    Standard 20 Sekunden
    Mindestens 5 Sekunden
    Maximal 60 Sekunden

    Verwalten der Sprecher vom Webbrowser aus

    Für verbesserte Übersicht und Kontrolle über die Veranstaltung kann der Vorsitzende die Browser-Benutzeroberfläche zur Aktivierung der Mikrofone nutzen. Die Seite „chairman“ ist speziell für die Kontrolle und Verwaltung der Sprecherliste und der Wortmeldungs-Warteschlange vorgesehen. Der Vorsitzende kann die Mikrofone manuell ein- und ausschalten oder einfach die Liste im Automatic-Mode überwachen. Mit dem Interface kann der Vorsitzende einfach:

    • auf den Namen eines Teilnehmers klicken, um das Mikrofon einzuschalten oder ihn zur Wortmeldungs-Warteschlange hinzuzufügen;
    • anzeigen, wer spricht und wer darauf wartet, an die Reihe zu kommen.

    Auf der Mikrofonsteuerungsseite befinden sich zwei Hauptlisten:

    Sprecherliste (rot) Die Sprecherliste zeigt den Namen und die Sitznummer aller aktiven Mikrofone an. Die Liste zeigt die chronologische Reihenfolge, wobei das zuletzt aktivierte Mikrofon auf der Liste am Anfang der Liste angezeigt wird. Zur schnellen optischen Erkennung wird neben der Sitznummer ein rotes Feld eingeschaltet.
    Wortmeldungs-Warteschlange (grün) Die auf dieser Liste angezeigten Delegierten sind als nächste Sprecher an der Reihe. Die vor allem in der Betriebsart FIFO (First In, First Out) nützliche Warteschlange zeigt chronologisch alle Teilnehmer an, die ihre Sprechtaste gedrückt haben. Sobald in der Sprecherliste eine Stelle frei wird, wird das Mikrofon des auf der Warteliste oben stehenden Teilnehmers automatisch eingeschaltet.

    Die Seite „Chairman“ aufrufen

    Zum Aufruf der Seite „chairman“ die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit, gefolgt von /chairman eingeben (Beispiel: http://172.17.11.137/chairman).

    Steuerung der Teilnehmer-Mikrofone

    Zur Steuerung der Mikrofone während einer Veranstaltung stehen dem Vorsitzenden die folgenden Schaltflächen zur Verfügung:

    Speak – Sprechen Schaltet das Mikrofon eines Teilnehmers sofort ein. Bei Auswahl dieser Schaltfläche werden alle Sprechstellen im System angezeigt, einschließlich derer in der Wortmeldungs-Warteschlange. Einen Teilnehmer auswählen, um ihn zur Sprecherliste hinzuzufügen.
    Request – Wortmeldung Hinzufügen eines Teilnehmers zur Wortmeldungs-Warteschlange, um ihn auf die Sprecherliste zu setzen. Auf diese Weise können alle Teilnehmer, abgesehen vom Vorsitzenden (hat immer Vorrang), ausgewählt werden.
    Next On Aktiviert das Mikrofon des an oberster Stelle der Wortmeldungs-Warteschlange befindlichen Teilnehmers. Sobald die maximale Anzahl an Sprechern erreicht ist, ersetzt der neue Sprecher den letzten auf der Sprecherliste.
    All Del. Off Deaktiviert die Mikrofone der Sprechstellen aller Teilnehmer; es bleibt nur der Vorsitzende in der Sprecherliste. Eine Taste mit der gleichen Funktion befindet sich auf der Vorsitzenden-Sprechstelle.
    All Req. Off Löscht sämtliche Teilnehmer aus der Wortmeldungs-Warteschlange.

    Dolmetschen

    Zwei zusätzliche Audiokanäle werden für das Dolmetschen genutzt. Bei zweisprachigen Veranstaltungen sprechen Teilnehmer in ihrer Muttersprache in das Mikrofon und hören an Kopfhörern auf die Übersetzung.

    Beispiel einer Einrichtung für eine zweisprachige Veranstaltung

    Dolmetscher nutzen die tragbare Sprechstelle DC 5980 P, um die simultane Übersetzung der Diskussion zu senden. Teilnehmer hören auf ihrem gewünschten Sprachkanal an jeder beliebigen Sprechstelle mit einem Kopfhörerausgang.

    Einrichten von Dolmetscherkanälen

    1. Mit der Programmierung der tragbaren Sprechstelle DC 5980 P als Dolmetscherstation beginnen.
      1. Die Sprechstelle durch korrekten Anschluss an den DCS-LAN-Systembus einschalten.
      2. Die Lautstärketasten „-“ und „+“ drücken und gedrückt halten. Die Sprechen-Leuchte blinkt, um anzuzeigen, dass die Sprechstelle für die Programmierung bereit ist.
      3. Die Kanal-Taste drücken, während die Lautstärketasten weiterhin gedrückt werden. Die Dolmetscher-Betriebsart ist eingestellt, wenn beide Kanal-LEDs aufleuchten.
    2. Einen der beiden Kanäle zur Audioübertragung von der Dolmetscher-Sprechstelle auswählen. Die Kanal-LED leuchtet auf, um den gewählten Kanal anzuzeigen.
    3. Hinweis: Mehrere Sprechstellen können auf denselben Dolmetscherkanal eingestellt werden, um mehrere Dolmetscher gleichzeitig zu unterstützen.

    4. Eine weitere DC 5980 P für die zweite Sprache programmieren und den anderen Kanal für die Übertragung auswählen.
    5. Für jeden Veranstaltungsteilnehmer den Kopfhörerkanal auswählen, welcher der Dolmetschersprache entspricht. Auf den Dolmetscherkanälen an jeder beliebigen Sprechstelle mit einem Kopfhörerausgang zuhören.

    Hinweis: Flächenbündige Sprechstellen DC 5900 F sind nicht als Dolmetscher-Sprechstellen programmierbar.

    Störungssuche

    Attention: Für einen zuverlässigen Systembetrieb stets abgeschirmte Cat 5e-Netzwerkabel (oder höher) verwenden. Gewährleisten, dass die richtigen Kabel verwendet und korrekt installiert werden, bevor in der Tabelle zur Störungssuche nachgesehen wird.

    Die Leuchtringe des Mikrofons blinken ständig, nachdem das System eingeschaltet wurde.
    • Überprüfen, ob es sich bei den Kabeln um abgeschirmte Cat 5e-Kabel (oder höher) handelt.
    • Sicherstellen, dass alle Kabelstecker fest in die Buchsen der Sprechstellen eingesteckt sind.
    • Prüfen, ob die Zuleitungskabel von den Mikrofoneinheiten vorschriftsmäßig in die „DCS-LAN“-Buchse an der DIS-Zentralsteuereinheit eingesteckt wurden.
    Die „Del. Aus“-Taste an der Vorsitzenden-Sprechstelle schaltet die Delegierten-Sprechstellen nicht aus.
    • Prüfen und sicherstellen, dass die Sprechstelle als Vorsitzenden-Sprechstelle konfiguriert ist.
    • Prüfen und sicherstellen, dass die anderen Sprechstellen nicht als Vorsitzenden-Sprechstelle oder Dolmetscher-Sprechstelle konfiguriert sind. (Siehe Abschnitt „Programmieren des Anwendertyps“.)
    Der Ton von einer Dolmetscher-Sprechstelle ist im Kopfhörer der Delegierten- oder Vorsitzenden-Sprechstellen nicht zu hören.
    • Prüfen und sicherstellen, dass die Sprechstelle als Dolmetscher-Sprechstelle konfiguriert ist. (Siehe Abschnitt „Programmieren des Anwendertyps“.)
    • Den Lautstärkeregler der Kopfhörer an den Sprechstellen prüfen.
    • Die Kanalauswahl an den Sprechstellen prüfen.
    • Prüfen, ob der Kopfhörerstecker fest in der Kopfhörerbuchse sitzt.
    • Prüfen, ob der Leuchtring am Mikrofon der Dolmetscher-Sprechstelle leuchtet und ob das Schwanenhalsmikrofon fest in die Buchse eingesteckt ist.
    Aus den integrierten Lautsprechern ist kein Ton zu hören.
    • Die Einstellung „Lautsprecher-Lautstärkepegel“ entweder mithilfe des interaktiven Menüs an der Zentralsteuereinheit oder der Browser-Steuerung überprüfen.
    • Überprüfen, ob der Lautsprecher auf einen ausreichenden Lautstärkepegel eingestellt ist. (DIS-CCU browser  > Audio > Loudspeaker Control.)
    • Überprüfen, ob der Floor Mix dem Lautsprecher zugewiesen ist (DIS-CCU browser  > Audio > Input Control > Loudspeaker
    • Überprüfen, ob die Sitze in „Gruppe A“ ausgewählt sind (DIS-CCU browser  > Audio > Group Setup). „Group A“ wird immer als Quelle für den Floor Mix verwendet. Ist eine Sprechstelle nicht in „Group A“ ausgewählt, so ist der Ton von der Sprechstelle in den integrierten Lautsprechern nicht zu hören.
    Ein Mikrofon kann nicht auf „On“ geschaltet werden.
    • Die Kabel überprüfen. Die gesamte Verkabelung für DIS-Geräte muss Cat 5e oder höher mit abgeschirmten RJ45-Kabeln sein.
    • Die Einstellungen Max. Delegate Speaker und Max. Total Speakers überprüfen, um zu gewährleisten, dass Platz für ein weiteres Mikrofon vorhanden ist, das eingeschaltet werden kann.
    • Den Operation Mode überprüfen, um sicherzustellen, dass die Betriebsart es Teilnehmern ermöglicht, ihre eigenen Mikrofone einzuschalten.
    Die Browser-Anwendung der DIS-Zentralsteuereinheit lässt sich auf einem PC nicht aufrufen.
    • Mithilfe des interaktiven Menüs an der Zentralsteuereinheit die IP-Adresse prüfen: LAN setup  > Acquire IP address. Diese IP-Adresse mit dem Browser verwenden.
    • Überprüfen, ob die Zentralsteuereinheit und der PC am gleichen Netzwerk angeschlossen sind.
    • Die LAN-Kabelverbindungen prüfen.
    Die Browser-Anwendung der DIS-Zentralsteuereinheit lässt sich auf einem Tablet oder Laptop nicht aufrufen.
    • Mithilfe des interaktiven Menüs an der Zentralsteuereinheit die IP-Adresse prüfen: LAN setup  > Acquire IP address. Diese IP-Adresse mit dem Browser verwenden.
    • Überprüfen, ob das Tablet oder der Laptop an den richtigen Drahtlos-Access Point angeschlossen ist.
    • Überprüfen, ob die DIS-Zentralsteuereinheit an dasselbe Subnetz wie der Drahtlos-Access Point angeschlossen ist.

    Zurücksetzen auf Werkseinstellungen

    Von der Hardware aus Dadurch wird die Einheit auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, wobei sämtliche Teilnehmer-, System- und IP-Einstellungen gelöscht werden. Die Einheit wird im 5900-Modus neu gestartet.
    1. Zur Vorderseite der Zentralsteuereinheit gehen.
    2. Im Hauptmenü zu Restore factory def. navigieren. Die mittlere Taste drücken, um in das Menü zu gelangen.
    3. Die mittlere Taste drücken, um OK auszuwählen und das Rücksetzen zu bestätigen.
    4. Auf den Neustart des Systems warten. Während dieser Zeit wird die Verbindung zwischen Computer und Browser-Benutzeroberfläche unterbrochen.
    Von der Browser-Benutzeroberfläche aus Dadurch werden sämtliche Teilnehmer- und System-Einstellungen gelöscht.
    1. Die Browser-Benutzeroberfläche der Zentralsteuereinheit aufrufen.
    2. Zu System > Factory Defaults navigieren.
    3. Die Reset-Taste drücken, um das System zurückzusetzen.
    4. Auf den Neustart des Systems warten. Während dieser Zeit wird die Verbindung zwischen Computer und Browser-Benutzeroberfläche unterbrochen.

    Diagnosebericht

    Zur Unterstützung bei der Störungssuche ist ein systemweiter Bericht ab dem Moment an verfügbar, in dem die Zentralsteuereinheit eingeschaltet wird.

    1. Zu Diagnostics > Report navigieren
    2. Generate auswählen, um den Bericht in einem neuen Fenster zu betrachten.
    3. Die Datei als ein HTML-Dokument speichern und sie zur Diagnose des Problems an die Abteilung Systems Support bei Shure schicken.

    Generierter Systembericht

    Firmware-Aktualisierung

    Das Firmware Update Utility (FUU) zur Aktualisierung der System-Firmware nutzen.

    1. Sicherstellen, dass das System eingeschaltet ist und korrekt funktioniert.
    2. Die neueste Firmware von der Shure-Website herunterladen. Das FUU ist mit dem Download der Firmware gebündelt.
    3. Die Anwendung installieren und den Firmware-Ordner auf dem Computer speichern.
    4. Die Anwendung starten.
    5. Die richtige Firmware-Bibliothek für das Gerät auswählen.
      1. Das vor einer fehlenden Datei warnende Dialogfeld ignorieren und schließen.
      2. Zur FUU-Bibliothek (FUU_upgrade_library) navigieren.
      3. Die Öffnen-Taste auswählen, um diesen Ordner zu verwenden.
    6. Die Anschlussart für den Computer und Geräte zuweisen und die OK-Taste auswählen, um das Einrichten-Fenster zu verlassen:
    • Ethernet: Die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit eintippen und IP-Port 3142 verwenden.
  • Informationen über die Zentralsteuereinheit und alle angeschlossenen Einheiten werden im Hauptfenster angezeigt.
  • Die gewünschte Firmware-Version (typischerweise die höchste/neueste) in der Selected Release Id-Dropdown-Liste auswählen.
  • Die Upgrade System-Taste auswählen, um den Prozess der Firmware-Aktualisierung zu starten. Ein Statusfenster erscheint und zeigt den Fortschritt der Firmware-Aktualisierung an.
  • Protokoll der externen Steuerung

    Das DIS-Zentralsteuereinheit verfügt über einen Ethernet-Anschluss, der eine Benutzeroberfläche zur Steuerung und Überwachung des Systems bietet. Durch die Einrichtung einer einfachen (Raw)-TCP/IP-Socket-Verbindung zur DIS-Zentralsteuereinheit stehen Steuerungsoptionen zur Verfügung.

    Dieser Abschnitt beschreibt das TCP/IP-Raw-Socket-Protokoll für die Kommunikation mit dem DDS 5900-Diskussionssystem. Dieses Protokoll bietet einen kurzen Satz von Befehlen, die es der Steueranwendung eines Fremdherstellers ermöglichen, den Systemstatus eines DDS 5900-Diskussionssystems zu überwachen und/oder zu steuern.

    Einige Beispiele der mit diesem Protokoll verfügbaren Funktionen:

    • Einstellung eines Mikrofons auf Sprechen oder Wortmeldung
    • Aufruf einer Liste der verfügbaren Sitze im System.

    Diese Benutzeroberfläche unterstützt von Kunden entwickelte Anwendungen, daher ist das Protokoll bewusst einfach gehalten. Das Protokoll der externen Steuerung bietet die Möglichkeit der Ergänzung der mittels der DDS 5900-Browseroberfläche und interaktiven DIS-Zentralsteuereinheit-Anzeige verfügbaren Funktionen; allerdings stehen einige der in der Browseroberfläche und in der interaktiven DIS-Zentralsteuereinheit-Anzeige vorhandenen Befehle und Einstellungen nicht zur Verfügung, wenn das „Protokoll der externen Steuerung“ verwendet wird

    Die Kundenanwendungen können u. a. AMX®- oder Crestron®-Hallensteuersysteme und PC- oder microcontrollergestützte Anwendungen sein, z. B. für Tastensimulations- und Kamerasteuerungsanwendungen.

    Allgemeines Protokollverhalten

    TCP/IP-Socket-Verbindung

    Um das Protokoll der externen Steuerung verwenden zu können, muss eine TCP/IP-Socket-Verbindung zur DIS-Zentralsteuereinheit hergestellt werden. Die Konfiguration der DIS-Zentralsteuereinheit-Verbindung zum Ethernet muss über die interaktive Steuerung der Zentralsteuereinheit-Frontplatte bzw. über die Browseroberfläche durchgeführt werden, und der DIS-Zentralsteuereinheit muss eine IP-Adresse im Netzwerk zugewiesen werden.

    Es ist entweder eine statische IP-Adresse oder eine durch DHCP zugewiesene IP-Adresse zu wählen. Aus praktischen Gründen sollte sichergestellt werden, dass die DIS-Zentralsteuereinheit bei jedem Einschalten über die gleiche IP-Adresse verfügt.

    Wenn die IP-Adresse bekannt ist, ist als einzige zusätzliche Information zur Einrichtung einer TCP/IP-Verbindung die Anschlussnummer erforderlich:

    Anschlussnummer = 3142

    Beispiel: Die Verbindung zur Zentralsteuereinheit über Putty® prüfen: Wenn der DIS-Zentralsteuereinheit die IP-Adresse 192.168.1.100 zugewiesen wird, muss die externe Anwendung das TCP/IP-Socket mit der Adresse 192.168.1.100:3142 verbinden.

    Wenn die IP-Adresse der DIS-Zentralsteuereinheit bekannt ist, kann mit einem einfachen Terminalprogramm wie Putty eine Verbindung eingerichtet werden.

    1. Herunterladen von http://www.putty.org
    2. Putty starten.
    3. IP-Adresse und Port-Nummer eingeben.
    4. Für den Verbindungstyp „Raw“ auswählen.
    5. „Open“ drücken, um die Verbindung zur Zentraleinheit herzustellen. Die Steuerung ist jetzt möglich.
    6. Durch die Eingabe von „Help“ wird eine Liste der verfügbaren Befehle angezeigt.

    Befehlsstruktur (von externer Steuerung zur DIS-Zentralsteuereinheit)

    Zur Steuerung der Zentralsteuereinheit sendet eine externe Steuerung Befehle an die DIS-Zentralsteuereinheit, die in Befehlszeilen erscheinen. Befehlszeilen sind sehr einfach aufgebaut:

    <Befehl><SP><Daten><CR> <Befehl><SP><Daten><LF> <SP> Leerstelle – 0x20 = 32 <CR> Wagenrücklauf – 0x0D = 13 <LF> Zeilenvorschub – 0x0A = 10

    Befehlszeilen werden mit einem Wagenrücklauf <CR> oder einem Zeilenvorschub <LF> oder beiden beendet. Um mit Windows-, Linux- oder anderen Systemen kommunizieren zu können, versteht die Zentralsteuereinheit beide Arten des Beendens einer Befehlszeile.

    Zu beachten ist außerdem, dass zwischen dem Befehl und den Daten eine Leerstelle steht. Falls ein Befehl keine Daten enthält, ist eine Leerstelle möglich, aber nicht erforderlich.

    Die Zentralsteuereinheit unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.

    Beispiel:

    mic_on 212<CR>

    Das Mikrofon an Sitz 212 einschalten. Befehl = mic_on, Daten = 212. Der Befehl „mic_on“ enthält als Daten eine Sitznummer.

    Befehlsstruktur (von DIS-Zentralsteuereinheit zur externen Steuerung)

    Die von der DIS-Zentralsteuereinheit ausgesandten Befehlszeilen sind genauso einfach:

    <Befehl><SP><Daten><CR><LF> <SP> Leerstelle – 0x20 = 32 <CR> Wagenrücklauf – 0x0D = 13 <LF> Zeilenvorschub – 0x0A = 10

    Um den meisten Systemen gerecht zu werden, beendet die Zentralsteuereinheit auch hier die Befehlszeilen mit beiden Zeichen: <CR> und <LF>.

    Sitznummerierung

    Sprechstellen werden über Sitznummern gekennzeichnet. Jeder Sprechstelle ist eine Sitznummer zugewiesen. Das erfolgt automatisch für alle Sprechstellen bei ihrem Anschluss an die DIS-Zentralsteuereinheit. Die Sitznummerierung wird mit der Browser-Benutzeroberfläche der DIS-Zentralsteuereinheit geändert.

    Die Sitznummern müssen im Bereich 1 bis 65535 liegen.

    Antwort der DIS-Zentralsteuereinheit auf Befehle

    Im Allgemeinen wird ein Befehl von einer externen Anwendung von der Zentraleinheit beantwortet. Eine Antwort auf einen Befehl erfolgt jedoch nur, wenn die Zentralsteuereinheit aufgrund des Befehls Aktionen durchführt.

    Beispiel: Wenn ein „mic_on“-Befehl dazu führt, dass ein Mikrofon eingeschaltet wird, antwortet die Zentralsteuereinheit mit einem „mic_on“-Befehl. Wenn dagegen der „mic_on“-Befehl nicht dazu führt, dass ein Mikrofon eingeschaltet wird, erfolgt keine Antwort der Zentralsteuereinheit.

    Es kann verschiedene Gründe dafür geben, warum die Zentralsteuereinheit ein Mikrofon nicht einschaltet:

    • Das Mikrofon ist bereits eingeschaltet
    • Das Mikrofon ist nicht mehr an das System angeschlossen
    • Die Sprecherliste ist bereits voll („max_speakers“) und „delegate interrupt“ steht nicht auf „on“

    Abruf des Systemstatus

    Die Zentralsteuereinheit unterstützt das Streaming des Status. Wenn eine externe Steuerung den Befehl „mic_status“ oder „audio_status“ erteilt, reagiert die Zentralsteuereinheit, indem sie den Status des Mikrofonsystems sendet. Das Gleiche gilt für „audio status“. Daher ist die Synchronisierung einer externen Steuerung mit dem Status der Zentralsteuereinheit möglich.

    Mikrofonsteuerung

    Befehle von der externen Steuerung an die DIS-Zentralsteuereinheit

    Mikrofon einschalten

    mic_on <Sitznr.><CR>

    Weist die Zentralsteuereinheit an, das Mikrofon der entsprechenden Sitznummer einzuschalten.

    Wenn die Zentralsteuereinheit das Mikrofon einschaltet, antwortet sie mit dem Befehl „mic_on“. War das Mikrofon auch auf die Wortmeldungsliste gesetzt, wird es aus dieser Liste entfernt und die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „mic_request_off“.

    Mikrofon ausschalten

    mic_off <Sitznr.><CR>

    Weist die Zentralsteuereinheit an, das Mikrofon der entsprechenden Sitznummer auszuschalten.

    Wenn die Zentralsteuereinheit das Mikrofon ausschaltet, erteilt sie den Befehl „mic_off“.

    Alle Delegierten-Mikrofone ausschalten

    mic_all_delegates_off<CR>

    Weist die Zentralsteuereinheit an, alle Delegierten-Mikrofone auszuschalten.

    Ein Vorsitzender wird nicht ausgeschaltet.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert auf den Befehl, indem sie den Befehl „mic_off“ für alle Mikrofone erteilt, die ausgeschaltet werden.

    Ein Mikrofon auf die Wortmeldungsliste setzen

    mic_request_on <Sitznr.><CR>

    Setzt ein Mikrofon auf die Wortmeldungsliste.

    Die Zentralsteuereinheit setzt die Sprechstelle auf die Wortmeldungsliste und erteilt den Befehl „mic_request_on“.

    Ein Mikrofon aus der Wortmeldungsliste entfernen

    mic_request_off <Sitznr.><CR>

    Entfernt ein Mikrofon aus der Wortmeldungsliste.

    Die Zentralsteuereinheit entfernt die Sprechstelle aus der Wortmeldungsliste und erteilt den Befehl „mic_request_off“.

    Wortmeldungsliste löschen

    mic_all_requests_off<CR>

    Löscht die Wortmeldungsliste.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert mit der Erteilung des Befehls „mic_request_off“ für jedes aus der Wortmeldungsliste entfernte Mikrofon.

    Nächstes Mikrofon einschalten

    mic_next_on<CR>

    Schaltet das erste Mikrofon in der Sprecherliste aus und schaltet das erste Mikrofon in der Wortmeldungsliste ein.

    Wenn ein Mikrofon ausgeschaltet wird, erteilt die Zentralsteuereinheit den Befehl „mic_off“.

    Wenn ein Mikrofon eingeschaltet wird, erteilt die Zentralsteuereinheit die Befehle „mic_on“ und „mic_request_off“.

    Maximale Anzahl der Sprecher insgesamt einstellen

    max_total_speakers <max. Sprecher insgesamt><CR>

    Die maximale Anzahl der Sprecher, die reden dürfen.

    <max. Sprecher insgesamt> kann auf einen Wert von „1“ bis „8“ eingestellt werden

    Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_total_speakers“.

    Maximale Anzahl der Delegierten-Sprecher einstellen

    max_speakers <max. Sprecher><CR>

    Die maximale Anzahl der Delegierten, die sprechen dürfen.

    <max. Sprecher> kann auf einen Wert von „1“ bis „8“ eingestellt werden

    Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_speakers“.

    Maximale Anzahl der Wortmeldungen einstellen

    max_requests <max. Wortmeldungen><CR>

    Die maximale Anzahl der in der Wortmeldungsliste zulässigen Delegierten.

    <max. Wortmeldungen> kann auf einen Wert von „0“ bis „250“ eingestellt werden.

    Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_requests“.

    Betriebsart einstellen

    mic_mode <Betriebsart><CR>

    Stellt die Betriebsart des Systems ein.

    Die <Betriebsart> kann auf „auto“ (automatisch), „fifo“ (First-in-first-out), „manual“ (manuell) oder „vox“ (sprachgesteuert) eingestellt werden

    Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „mic_mode“.

    Unterbrechungs-Betriebsart einstellen

    mic_interrupt <Betriebsart><CR>

    Stellt die Fähigkeit zur Unterbrechung ein. Definiert, welche Mikrofone unterbrechen oder nicht unterbrechen dürfen.

    <Betriebsart> kann „on“ (Mikrofone unterbrechen) oder „off“ (Mikrofone unterbrechen nicht) sein

    Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „mic_interrupt“

    Mikrofon-Status abrufen

    mic_status<CR>

    Weist die Zentralsteuereinheit an, den Systemstatus auszugeben (Mikrofone in der Sprecherliste und Mikrofone in der Wortmeldungsliste).

    Die Zentralsteuereinheit gibt den Status des Mikrofonsystems aus. Der Status besteht aus einer Befehlsliste von der Zentraleinheit:

    seat_number (für alle Mikrofone im System)

    mic_mode

    mic_interrupt

    max_total_speakers

    max_speakers

    max_requests

    mic_on (für alle eingeschalteten Mikrofone)

    mic_request_on (für alle Mikrofone in der Wortmeldungsliste)

    mic_status_done

    Hilfe

    help<CR>

    help <Befehl><CR>

    Hilfe ist für alle von der Zentraleinheit unterstützten Befehle verfügbar. Wenn nach dem „help“-Befehl ein Befehl angegeben wird, werden Einzelheiten über diesen Befehl von der Zentraleinheit ausgegeben.

    Als Folge des „help“-Befehls gibt die Zentraleinheit eine kurze Beschreibung des Befehls aus. Dieser Befehl ist zu Verwendung an einer einfachen Konsole vorgesehen.

    Befehle von DIS-Zentralsteuereinheit an externe Steuerung

    Mikrofon Ein

    mic_on <Sitznr.><CR>

    Ein Mikrofon wird eingeschaltet.

    Mikrofon Aus

    mic_off <Sitznr.><CR>

    Ein Mikrofon wird ausgeschaltet.

    Mikrofon in Wortmeldungsliste

    mic_request_on <Sitznr.> <Wortmeldungsposition><CR>

    Ein Mikrofon wird der Wortmeldungsliste hinzugefügt.

    <Wortmeldungsposition> informiert über die Position in der Wortmeldungsliste.

    Mikrofon aus Wortmeldungsliste

    mic_request_off <Sitznr.><CR>

    Ein Mikrofon wird aus der Wortmeldungsliste entfernt.

    Max. Sprecher insgesamt

    max_total_speakers <max. Sprecher insgesamt><CR>

    Die maximale Anzahl der Sprecher, die reden dürfen.

    <max. Sprecher insgesamt> „1“ bis „8“

    Max. Delegierten-Sprecher

    max_speakers <max. Sprecher><CR>

    Die maximale Anzahl der Delegierten, die sprechen dürfen.

    <max. Sprecher> „1“ bis „8“

    Max. Wortmeldungen

    max_requests <max. Wortmeldungen><CR>

    Die maximale Anzahl der in der Wortmeldungsliste zulässigen Delegierten.

    <max. Wortmeldungen> „0“ bis „250“.

    Betriebsart

    mic_mode <Betriebsart><CR>

    Gibt die Systembetriebsart an.

    <Betriebsart> „auto“ (automatisch), „fifo“ (First-in-first-out), „manual“ (manuell) oder „vox“ (sprachgesteuert)

    Unterbrechungs-Betriebsart

    mic_interrupt <Betriebsart><CR>

    Fähigkeit der Mikrofone, zu unterbrechen.

    <Betriebsart> „on“ (Mikrofone unterbrechen) oder „off“ (Mikrofone unterbrechen nicht)

    Sitzstatus

    seat_state <Sitznr.> <Sitzstatus> <Sitzname><CR>

    Bietet Informationen über den Sitz.

    Diese Informationen werden von der Zentralsteuereinheit an eine externe Steuerung gesandt, wenn die externe Steuerung den Mikrofonstatus anfordert (mic_status).

    <Sitznr.> Die Sitznummer-Kennzeichnung einer Sprechstelle. Eine Zahl von 1 bis 65535.

    <Sitzstatus> Der aktuelle Status des Sitzes. Er ist entweder „active“ oder „passive“

    <Sitzname> Name, der einer Sprechstelle über die Browseroberfläche zugewiesen wurde.

    Beispiel:

    seat_state 12 active Sharon Hall mic_mode auto mic_interrupt off max_total_speakers 4 max_speakers 3 max_requests 250 mic_status_done

    Dieser Befehl bietet Informationen über Sitznummer 12, die aktiv und mit dem Namen Sharon Hall verbunden ist.

    Mikrofonstatus abgeschlossen

    mic_status_done<CR>

    Benachrichtigung, dass der vollständige Systemstatus gesandt wurde.

    Sitzstatus

    seat_state <Sitznr.> <Sitzstatus> <CR>

    Gibt den Status des Sitzes an.

    Diese Informationen werden von der Zentralsteuereinheit an eine externe Steuerung gesendet, wenn der Status eines Sitzes sich ändert, d. h. ein Sitz passiv oder aktiv wird.

    <Sitznr.> Die Sitznummer-Kennzeichnung einer Sprechstelle. Eine ganze Zahl von 1 bis 65535.

    < Sitzstatus > Der aktuelle Status des Sitzes. Er kann entweder „active“ oder „passive“ sein

    Befehlsfehler

    command_error <Fehlertext><CR>

    Die Zentralsteuereinheit hat einen unbekannten Befehl erhalten.

    <Fehlertext> ist ein Text, der den Fehler erläutert.

    Beispiele:

    command_error unknown command<CR>

    command_error syntax error<CR>

    Audiosteuerung

    Befehle von der externen Steuerung an die DIS-Zentralsteuereinheit

    Lautsprecher-Lautstärkepegel einstellen

    loudspeaker_volume <Lautstärkepegel><CR>

    Stellt den Lautstärkepegel der Lautsprecher für alle Sprechstellen ein.

    <Lautstärkepegel> Der Lautstärkepegel der Lautsprecher reicht von –41 bis 0. Der Wert -41 zeigt an, dass der Lautsprecher ausgeschaltet ist. Werte von -40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl loudspeaker_volume ausgibt.

    Gain von Line-Eingang 1 einstellen

    line_input_gain_1 <Gain><CR>

    Stellt den Pegel des Line-Eingangssignals 1 ein.

    <Gain> Gain von Line-Eingang auf 0 oder 10 dB einstellen.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl line_input_gain_1 ausgibt.

    Line-Ausgangslautstärkepegel (A–D) einstellen

    line_output_volume <Ausgang> <Lautstärkepegel><CR>

    Stellt den Pegel des Line-Ausgangssignals ein.

    <Ausgang> gibt an, welcher Ausgang gesteuert wird. Mögliche Werte sind: „A“, „B“, „C“ oder „D“.

    <Lautstärkepegel> Der Lautstärkepegel der Line-Ausgänge reicht von -41 bis 0. Der Wert -41 zeigt an, dass der Lautstärkepegel ausgeschaltet ist. Werte von -40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl line_output_volume ausgibt.

    Signalweg definieren

    audio_path <Weg> <Ein/Aus><CR>

    Dieser Befehl definiert Audioanschlüsse im System.

    <Weg> gibt an, welcher Anschluss gesteuert wird. Mögliche Werte sind: „mic_to_speaker“, „mic_to_floor“, „linein_1_to_speaker“, „linein_1_to_lineout_A“ oder „linein_1_to_floor“.

    <Ein/Aus> Gibt an, ob die Audioübertragung von Mikrofonen/Line-Eingang_1 zu Lautsprechern/Line-Ausgang/Saal erfolgt.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl audio_path ausgibt.

    Audio-Status anfordern

    audio_status<CR>

    Hiermit wird der Audio-Status angegeben.

    Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie eine Befehlsliste für die Audio-Einstellungen ausgibt:

    loudspeaker_volume

    line_output_volume (für alle Ausgänge A–D)

    audio_path (für alle Wege)

    line_input_level

    audio_status_done

    Befehle von DIS-Zentralsteuereinheit an externe Steuerung

    Lautsprecher-Lautstärkepegel

    loudspeaker_volume <Lautstärkepegel><CR>

    Zeigt den Lautstärkepegel der Lautsprecher für alle Sprechstellen an.

    <Lautstärkepegel> Der Lautstärkepegel der Lautsprecher reicht von –41 bis 0. Der Wert -41 zeigt an, dass der Lautstärkepegel ausgeschaltet ist. Werte von -40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

    Gain von Line-Eingang 1

    line_input_gain_1 <Gain><CR>

    Zeigt den Gain des Line-Eingangssignals 1 an.

    <Gain> Gain von Line-Eingang auf 0 oder 10 dB einstellen

    Line-Ausgangspegel (A-D)

    line_output_level <Ausgang> <Pegel><CR>

    Stellt den Pegel des Line-Ausgangssignals ein.

    <Ausgang> gibt an, welcher Ausgang gesteuert wird. Mögliche Werte sind: „A“, „B“, „C“ oder „D“.

    <Pegel> Der Pegel des Line-Ausgangs reicht von -41 bis 0. Der Wert -41 zeigt an, dass der Ausgang Null ist. Werte von -40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

    Signalweg definieren

    audio_path <Weg> <Ein/Aus><CR>

    Dieser Befehl definiert Audioanschlüsse im System.

    <Weg> gibt an, welcher Anschluss gesteuert wird. Mögliche Werte sind: „mic_to_speaker“, „mic_to_floor“, „linein_1_to_speaker“, „linein_1_to_lineout_A“ oder „linein_1_to_floor“.

    <on/off> Gibt an, ob die Audioübertragung von Mikrofonen/Line-Eingang_1 zu Lautsprechern/Line-Ausgang_A/Saal erfolgt.

    Audiostatus abgeschlossen

    audio_status_done<CR>

    Dieser Befehl beendet das Streaming des Audio-Status.

    Technische Daten

    System DDS 5900

    Das Mikrofonsystem ist mit IEC 60914 konform, dem internationalen Standard für Diskussionssysteme. Die Funktionalität einer Dolmetscher-Sprechstelle weicht jedoch vom Standard ab.

    Die technischen Daten der Audioqualität werden vom Audioeingang einer Sprechstelle zum Kopfhörerausgang einer Sprechstelle gemessen.

    System-Audioqualität

    Audioqualität 24-Bit-Audio bei 32 kHz Abtastfrequenz
    Frequenzgang 65 Hz bis 16 kHz (–3 dB)
    Gesamtklirrfaktor bei 1 kHz < 0,1 %
    Dynamikbereich > 80 dB
    Gewichteter Signalrauschabstand > 85 dB(A)

    Verkabelung und Systembegrenzungen

    Kabeltyp (Mindestspezifikation) Cat5e, AWG 24, abgeschirmt
    Maximale Kabellänge
    • Nur Zentraleinheit: 120 m
    • Mit Repeater-Einheiten: 480 m

    System-Umgebungsbedingungen

    Betriebsbedingung Fest eingebaut, stationär oder transportierbar

    Temperaturbereich

    Zur Gewährleistung der angegebenen Leistung 5 bis 40 Grad C
    Lagerungstemperatur –20 bis 60 Grad C
    Maximale relative Luftfeuchtigkeit < 80 %

    Zulassungen

    EMV-Emission Gemäß harmonisierter Norm EN 55103-1 und FCC-Vorschriften Teil 15; entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse B
    Elektromagnetische Verträglichkeit Gemäß harmonisierter Norm EN 55103-2
    EMV-Zulassungen Mit der CE-Kennzeichnung angebracht
    elektrostatisch gefährdet - EGB Gemäß harmonisierter Norm EN 55103-2
    Netzoberwellen Gemäß harmonisierter Norm EN 55103-1
    Umweltanforderungen Enthält keine verbotenen Substanzen gemäß der Auflistung in UAT-0480/100 (z. B. kein Cadmium oder Asbest)

    DIS-Zentralsteuereinheit

    Die folgende Tabelle informiert über die Höchstzahl an Sprechstellen und Kanälen pro DDS 5900-System.

    Max. Anzahl von Sprechstellen 250
    Anzahl der von der DIS-Zentralsteuereinheit mit Spannung versorgten Sprechstellen bis zu 50
    Max. Anzahl offener „Floor“-Mikrofone (Saalmikrofone) 8
    Max. Anzahl von Sprachen (Dolmetscherkanäle) 2
    Max. Anzahl von Dolmetscher-Sprechstellen 32

    Netzwerk

    DCS-LAN-Ausgänge Vier (4) RJ45-Buchsen
    TCP/IP Eine (1) RJ45-Buchse

    Audio

    Audioeingänge

    Analogeingänge Zwei (2) 3-Pin XLR-Buchsen (elektronisch symmetriert)
    Notfalleingang – Notfall-Durchsage Konfigurierbar an Eingang 2, mit Kontaktschluss
    Nominaler Eingangspegel schaltbar:
    • 0 dBm (0,775 V RMS)
    • –10 dBm (0,245 V RMS)
    Max. Eingangspegel +15 dBm (4,5 V RMS)
    Eingangsimpedanz 50–100 kΩ

    Audioausgänge

    Analog-Audioausgang Acht (8) 3-Pin XLR-Stecker (elektronisch symmetriert)
    Maximalbelastung > 1 k Ohm
    Nomineller Ausgangspegel 0 dBm bei nominalem Eingang
    Max. Ausgangspegel 4,9 V RMS ~ +16 dBm

    Elektrisch

    Stromverbrauch 22 W/48 V (150 W max.)
    Speisespannung für Sprechstellen 122 W/48 V
    Tonqualität 24-Bit-Audio, 32 kHz Abtastfrequenz
    Frequenzgang 65 Hz–16 kHz
    Gesamtklirrfaktor < 0,1 %
    Signalrauschabstand > 85 dBA

    Mechanisch

    Anbringung
    • Tischplatte
    • Standard 19-Zoll-Rack
    Abmessungen (H x B x T) 44,4 x 426 x 186 mm
    Farbe Schwarz
    Gewicht 2,8 kg
    Temperaturbereich

    Lagerung: –20–60 °C, 10–80 % Feuchtigkeit

    Betrieb: 5° bis 40 °C, 35–80 % Feuchtigkeit

    Zulassungen

    Das DCS 6000-System ist mit dem Standard IEC 60914 konform.

    Elektrisch

    Frequenzgang (Kopfhörer) 65 Hz–16 kHz
    Frequenzbereich (Lautsprecher) 150 Hz–15 kHz
    Stromverbrauch 1,5 W
    Maximalleistung (Lautsprecher) 2,1 W RMS
    Gesamtklirrfaktor < 0,1 %
    Signalrauschabstand > 85 dBA
    Kopfhöreranschluss 3,5-mm-Stereo-Buchse

    Verbindungen

    DCS-LAN Zwei RJ45-Buchsen mit Auto-Terminierung

    Mechanisch

    Anbringung Tischplatte
    Abmessungen (H x B x T) 71 x 128 x 146 mm
    Gewicht 500 g
    Farbe Schwarz
    Temperaturbereich 5–40 ° C

    Elektrisch

    Frequenzgang (Kopfhörer) 65 Hz bis 16 kHz
    Frequenzgang (Lautsprecher) 150 Hz bis 15 kHz
    Stromverbrauch 1,5 W
    Maximalleistung (Lautsprecher) 2,1 W RMS
    Gesamtklirrfaktor < 0,1 %
    Signalrauschabstand > 85 dBA
    Kopfhöreranschluss 3,5 mm-Stereo-Buchse

    Verbindungen

    DCS-LAN Zwei RJ45-Buchsen (Durchschleifung) mit Auto-Terminierung
    Kopfhörer 3,5-mm-Stereo-Steckerbuchse
    Lautsprecher 2-Pin 2,5 mm Pitch Spox (TM) Molex-Stecker

    Mechanisch

    Anbringung Flächenbündig
    Abmessungen (H x B x T)

    DC 5900 F Sockel: 50 x 50 x 106 mm

    LS 5900 F: 44 x 108 x 78 mm

    FP 5921 F: 12 x 73 x 63 mm

    FP 5981 F: 12 x 152 x 63 mm

    AC 5901: 47 x 19 x 19 mm

    Farbe Schwarz
    Gewicht

    DC 5900 F Sockel: 188 g

    LS 5900 F: 260 g

    FP 5921 F: 38 g

    FP 5981 F: 79 g

    AC 5901: 43 g

    Temperaturbereich 5–40 °C

    Schwanenhalsmikrofone

    Angaben zur Verbindung

    Hauptstromversorgung

    Blau Null
    Braun Spannungsführend
    Grün/Gelb Erde (Masse)

    DCS-LAN Systembus

    Die DIS-Zentralsteuereinheit verwendet Cat5e-, Cat6- oder Cat7 F/UTP- bzw. U/FTP-Kabel mit abgeschirmten RJ45-Steckern.

    EIA 568-B-Verdrahtung muss verwendet werden.

    Wichtig: Die Bezeichnung der Cat5/6/7-Kabel hat sich geändert.

    Alte Bezeichnung Neue Bezeichnung
    FTP F/UTP
    STP U/FTP
    UTP U/UTP

    Wichtig: Nur F/UTP- oder U/FTP- (abgeschirmte) Kabel und abgeschirmte RJ45-Stecker verwenden. Kein U/UTP-Kabel verwenden, es ist nicht abgeschirmt.

    So wird ein Cat5e (EIA 568-B)-Kabel an einen RJ45-Stecker angeschlossen:

    Pin Funktion Stecker Nr. 1 Stecker Nr. 2
    1 Eingang + ORG/WHT ORG/WHT
    2 Eingang - ORG ORG
    3 +48 V GRN/WHT GRN/WHT
    4 0 V BLU BLU
    5 0 V BLU/WHT BLU/WHT
    6 +48 V GRN GRN
    7 Ausgang - BRN/WHT BRN/WHT
    8 Ausgang + BRN BRN

    Bei Verwendung anderer Farbcodes werden die vier Paare wie folgt verbunden:

    Paar 2: Pin 1 u. 2

    Paar 3: Pin 3 u. 6

    Paar 1: Pin 4 u. 5

    Paar 4: Pin 7 u. 8

    Die Phasen der Paare müssen korrekt sein und die Verdrahtung muss den Anforderungen von Cat5e (EIA 568-B) entsprechen.

    Cat6- und Cat7-Kabel werden normalerweise nur mit Buchsen und nicht mit Kabelsteckern bestückt.

    Cat6 und Cat7 können nur für Zuleitungskabel verwendet werden, die in Wandsteckdosen oder Rangierfelder eingesteckt werden.

    Analog-Audioausgang

    XLR3-Stecker

    Pin Signal Kabeltyp
    1 Erde 2 x 0,25 mm2 abgeschirmt.
    2 Signal +
    3 Signal –

    Analog-Audioeingang

    XLR3-Buchse

    Pin Signal Kabeltyp
    1 Erde 2 x 0,25 mm2 abgeschirmt.
    2 Signal +
    3 Signal –

    Notschalter

    Klemmleiste

    Den Notschalter an Pin 1 und Pin 2 anschließen.

    Ohrhörer

    3,5-mm-Stecker

    Pin Anschluss Funktion
    1 Spitze Signal links
    2 Ring Signal rechts
    3 Muffe Elektrische Erdung/Abschirmung

    Bestelldaten

    DIS-Zentralsteuereinheit

    Zentralsteuereinheit für die DIS-Produktlinien der Diskussions- und Konferenzsysteme. Arbeitet mit dem DDS 5900-System, wie ausgeliefert, und ist mit einer Funktionslizenz zum DCS 6000-System erweiterbar. Umfasst eine Browser-Benutzeroberfläche zur Systemkonfiguration, Mikrofonsteuerung und Anzeige der Sprecherliste während der Veranstaltung.

    Im Lieferumfang enthaltenes Zubehör:

    • Klemmleiste für EEM-Anschluss
    • 19-Zoll-Rack-Halterungen
    • USB-Stick mit Bedienungsanleitungen
    • Werkzeug zur Befestigung des GM-Schwanenhalsmikrofons in den tragbaren Sprechstellen des DDS 5900 und DCS 6000

    Varianten der DIS-Zentralsteuereinheit

    Zentralsteuereinheit ohne Netzteil DIS-CCU
    Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Europa DIS-CCU-E
    Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Vereinigtes Königreich DIS-CCU-UK
    Zentralsteuereinheit mit Netzteil für USA DIS-CCU-US
    Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Argentinien DIS-CCU-AR
    Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Brasilien DIS-CCU-BR

    PS-Netzteil der Zentralsteuereinheit

    Netzteil für die DIS-Zentralsteuereinheit und DCS-LAN-Stromversorgungs-Kits- und -Inserter.

    PS-Zentralsteuereinheit-Modellvarianten

    Modell Region
    PS-CCU-US USA
    PS-CCU-AR Argentinien
    PS-CCU-AZ Australien
    PS-CCU-BR Brasilien
    PS-CCU-CHN China
    PS-CCU-E Europa
    PS-CCU-IN Indien
    PS-CCU-J Japan
    PS-CCU-K Korea
    PS-CCU-TW Taiwan
    PS-CCU-UK Vereinigtes Königreich
    Tragbare Diskussionseinheit für DCS 5900. Umfasst Lautsprecher und Kanalwähler. Für Vorsitzende, Delegierte oder Dolmetscher konfigurierbar. DC 5980 P
    Berührungsschalter-Overlay für DC 5980 P: Delegierter, mit Mikrophon ein/aus; Packung mit 10 Einheiten DC 5980 P ACC-DM
    Tastenoverlay-Packung für DC 5980 P: Vorsitzender-Overlays (2 Einheiten) und Dolmetscherstation (3 Einheiten) DC5980P-ACC-CM-IS
    Kabelschellen AC 5900; Packung mit 20 Einheiten AC 5900 CC 20PK
    Ersatzteilsatz für DDS 5900 P SPS DDS 5900 P
    Basiseinheit für DC 5900 F-Diskussionseinheit. DC 5900 F
    Lautsprecher zum Gebrauch mit DC 5900 F LS 5900 F
    XLR/Microflex-Adapter (5er Pack) AC 5901 5PK
    Ersatzteilsatz für DDS 5900 F SPS DDS 5900 F
    Frontplatte für DC 5900 F ohne Kanalwähler. Für Vorsitzende oder Delegierte konfigurierbar. FP 5921 F
    Overlay für DC 5900 F: Delegierter mit Stummschaltung (5er Packung) FP 5921 OL1 5PK
    Overlay für DC 5900 F: Delegierter (5er Packung) FP 5921 OL2 5PK
    Overlay für DC 5900 F: Vorsitzender mit Taste ‚Alle Delegierten aus‘ (2er Packung; bei 5905-Zentraleinheit inbegriffen) FP 5921 OL3 2PK
    Overlay für DC 5900 F: keine Tasten (5er Pack; für Vorsitzende und Delegierte) FP 5921 OL4 5PK
    Frontplatte für DC 5900 F mit Kanalwähler. Für Vorsitzende oder Delegierte konfigurierbar. FP 5981 F
    Overlay für DC 5900 F: Delegierte mit Stummschaltungs- und Kanalwähler-Tasten (5er Packung) FP 5981 OL5 5PK
    Overlay für DC 5900 F: Delegierte mit Kanalwähler-Tasten (5er Packung) FP 5981 OL6 5PK
    Overlay für DC 5900 F: Vorsitzender mit Taste ‚Alle Delegierten aus‘ (2er Packung; bei 5905-Zentraleinheit inbegriffen) FP 5981 OL7 2PK

    Mikrofone

    Schwanenhalsmikrofon, 40 cm. Schwarz mit LED. GM 5923
    Schwanenhalsmikrofon, 50 cm. Schwarz mit LED. GM 5924

    Vorgeprüfte Shure-Kabel

    Shure bietet einzeln geprüfte Kabel für Konferenz- und Diskussionsgeräte von Shure an. Die EC 6001 sind qualitativ hochwertige, abgeschirmte Cat5e-Kabel, die in verschiedenen Längen von 0,5 m bis 100 m erhältlich sind. Gefertigt mit abgeschirmten Stecker-zu-Stecker-Anschlüssen.

    Stecker-zu-Stecker-Zwischenkabel

    0,5 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-0.5
    1 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-01
    2 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-02
    3 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-03
    5 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-05
    10 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-10
    20 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-20
    30 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-30
    50 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-50
    100 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-100

    Erweiterte Einrichtung

    Verteilerkasten mit 4 Ausgängen. Systeme DCS 6000 und DDS 5900 JB 6104
    DCS-LAN-Erweiterungseinheit für zusätzliche 160 Konferenz-Sprechstellen EX 6010
    Inline-Daten-Repeater; 1 Eingang x 4 Ausgänge für DCS-LAN-Netzwerk RP 6004
    Inline-Stromversorgung für bis zu 40 zusätzliche Sprechstellen. Siehe Tabelle zu regionalen Varianten. PI-6001
    Inline-Stromversorgungs-Kit
    Modell Region
    PI-6001 Kein Netzteil
    PI-6000-US USA
    PI-6000-AR Argentinien
    PI-6000-BR Brasilien
    PI-6000-E Europa
    PI-6000-UK Vereinigtes Königreich

    Aufbewahrung

    Aufbewahrungsbehälter: je 10 Einheiten von DC 5980 P und GM 59XX SB 5980

    Ersatzteile

    Ersatzteilsatz für DDS 5900 F SPS DDS 5900 F
    Ersatzteilsatz für DDS 5900 P SPS DDS 5900 P
    Ersatzteilsatz für DDS 5900 P SPS DDS 5900 P
    Kabelschellen AC 5900; Packung mit 20 Einheiten AC 5900 CC 20PK

    Zulassungen

    Dieses Produkt entspricht den Grundanforderungen aller relevanten Richtlinien der Europäischen Union und ist zur CE-Kennzeichnung berechtigt.

    Die CE-Konformitätserklärung ist erhältlich bei: www.shure.com/europe/compliance

    Bevollmächtigter Vertreter in Europa:

    Shure Europe GmbH

    Zentrale für Europa, Nahost und Afrika

    Abteilung: EMEA-Zulassung

    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12

    75031 Eppingen, Deutschland

    Telefon: +49 7262 9249-0

    Telefax: +49 7262 9249-114

    E-Mail: info@shure.de

    Wichtig

    Wichtige Sicherheitshinweise

    1. Diese Hinweise lesen – Vor dem Gebrauch des Geräts oder Systems müssen alle Sicherheitshinweise und Bedienungsanweisungen gelesen werden.
    2. Diese Hinweise aufbewahren – Diese wichtigen Sicherheitshinweise und Bedienungsanweisungen müssen für ein späteres Nachschlagen aufbewahrt werden.
    3. Alle Warnhinweise befolgen – Alle Warnhinweise am Gerät und in der Bedienungsanleitung müssen eingehalten werden.
    4. Alle Anweisungen befolgen – Alle Anweisungen zur Installation oder Verwendung/Bedienung müssen befolgt werden.
    5. Dieses Gerät nicht in der Nähe von Wasser verwenden – Dieses Gerät darf nicht in der Nähe von Wasser oder feuchten Umgebungen verwendet werden, z. B. nicht in der Nähe einer Badewanne, eines Waschbeckens, eines Spülbeckens oder einer Waschschüssel, nicht in einem feuchten Keller, in der Nähe eines Swimmingpools, in einer ungeschützten Außenanlage oder in einem Bereich, der als ein nasser/feuchter Standort eingeordnet wird.
    6. Achtung: Um das Risiko von Bränden oder Stromschlägen zu vermeiden, darf dieses Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden und auch keine mit Wasser gefüllten Gegenstände, z. B. Vasen, dürfen auf das Gerät gestellt werden.
    7. Nur mit einem trockenen Tuch reinigen – Vor dem Reinigen den Netzstecker des Geräts aus der Steckdose ziehen. Keine flüssigen Reinigungsmittel oder Sprayreiniger verwenden.
    8. Keine Lüftungsöffnungen verdecken. Gemäß den Anweisungen des Herstellers installieren – Ggf. vorhandene Öffnungen im Gehäuse sind für die Belüftung vorgesehen und sollen den zuverlässigen Betrieb des Geräts sicherstellen und das Gerät vor Überhitzung schützen. Diese Öffnungen dürfen nicht verstellt oder abgedeckt werden. Dieses Gerät darf nur dann eingebaut/befestigt oder z. B. in einem Schrank aufgestellt werden, wenn für ausreichende Belüftung gesorgt ist bzw. die Anweisungen des Herstellers eingehalten wurden.
    9. Nicht in der Nähe von Wärmequellen, wie z. B. Heizkörpern, Wärmespeichern, Öfen, Luftkanälen oder anderen Hitze erzeugenden Geräten (einschließlich Verstärkern), aufstellen.
    10. Das Gerät nicht an einem Ort aufstellen, der direkter Sonneneinstrahlung, übermäßiger Staubentwicklung oder Feuchtigkeit, mechanischen Vibrationen oder Stößen ausgesetzt ist.
    11. Um die Kondensation von Feuchtigkeit zu verhindern, darf das Gerät nicht an einem Ort aufgestellt werden, an dem die Temperatur sehr schnell steigen könnte.
    12. Die Schutzfunktion des Schukosteckers nicht umgehen. Ein polarisierter Stecker verfügt über zwei unterschiedlich breite Kontakte. Ein geerdeter Stecker verfügt über zwei Kontakte und einen Erdungsstift. Bei dieser Steckerausführung dienen die Schutzleiter Ihrer Sicherheit. Wenn der mitgelieferte Stecker nicht in die Steckdose passt, einen Elektriker mit dem Austauschen der veralteten Steckdose beauftragen.
    13. Verhindern, dass das Netzkabel gequetscht oder darauf getreten wird, insbesondere im Bereich der Stecker, Steckdosen und an der Austrittsstelle vom Gerät.
    14. Nur das vom Hersteller angegebene Zubehör und entsprechende Zusatzgeräte verwenden. Bei jeder Befestigung des Geräts müssen die Anweisungen des Herstellers befolgt werden und das vom Hersteller empfohlene Befestigungszubehör ist zu verwenden.
    15. Nur in Verbindung mit dem vom Hersteller angegebenen oder mit dem Gerät verkauften Transportwagen, Stand, Stativ, Träger oder Tisch verwenden.
    16. Wenn ein Transportwagen verwendet wird, beim Verschieben der Transportwagen/Geräte-Einheit vorsichtig vorgehen, um Verletzungen durch Umkippen zu vermeiden. Ein Umkippen der Transportwagen/Geräte-Einheit kann durch schnelles Stoppen, übermäßige Krafteinwirkung und unebene Oberflächen verursacht werden.
    17. Bei Gewitter oder wenn das Gerät lange Zeit nicht benutzt wird, das Netzkabel aus der Steckdose ziehen. – Gilt nicht, wenn spezielle Funktionen, z. B. Evakuierungssysteme, aufrechterhalten werden müssen.
    18. Alle Reparatur- und Wartungsarbeiten von qualifiziertem Kundendienstpersonal durchführen lassen. Reparatur- und Wartungsarbeiten sind erforderlich, wenn das Gerät auf irgendeine Weise beschädigt wurde, z. B. wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt wurden, wenn Flüssigkeiten in das Gerät verschüttet wurden oder Fremdkörper hineinfielen, wenn das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt war, nicht normal funktioniert oder fallen gelassen wurde.
    19. Ersatzteile – Wenn Ersatzteile erforderlich sind, muss sichergestellt werden, dass der Techniker die vom Hersteller angegebenen Ersatzteile oder Ersatzteile mit den gleichen Kenndaten wie die Original-Ersatzteile verwendet.
    20. Nicht zugelassene Ersatzteile können zu Bränden, Stromschlägen oder anderen Gefahren führen.

    21. Sicherheitsprüfung – Nach der Beendigung von Wartungs- oder Reparaturarbeiten am Gerät muss der Wartungstechniker Sicherheitsprüfungen durchführen, um festzustellen, ob das Gerät einwandfrei betriebsbereit ist.
    22. Überlastung – Steckdosen und Verlängerungskabel dürfen nicht überlastet werden, da dies zu Bränden oder Stromschlägen führen kann.
    23. Stromversorgung – Dieses Gerät darf nur an die Art von Stromquelle angeschlossen werden, die auf dem Typenschild angegeben ist. Falls Unsicherheit darüber besteht, welche Art von Stromquelle anliegt bzw. verwendet werden kann, sollten Kunden sich an ihren Händler oder ihr Energieversorgungsunternehmen wenden. Bei Geräten, die über Batterie-/Akkustrom oder andere Stromquellen betrieben werden sollen, sind die entsprechenden Hinweise in der Bedienungsanleitung zu beachten.
    24. Stromleitungen – Ein System, das im Freien verwendet wird, darf nicht in der Nähe von Freileitungen, elektrischen Lichtanlagen oder Starkstromkreisen aufgestellt werden, und auch nicht dort, wo das Gerät in solche Stromleitungen oder Stromkreise fallen könnte. Wenn ein System im Freien installiert/aufgestellt wird, muss mit größter Vorsicht vorgegangen werden, damit es zu keiner Berührung mit Stromleitungen oder Stromkreisen kommen kann. Ein solcher Kontakt mit Stromleitungen oder Stromkreisen wäre tödlich.
    25. Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten – Niemals dürfen durch die Öffnungen des Geräts Gegenstände in das Gerät geschoben werden, da diese mit Gefährdungsspannungspunkten in Berührung kommen oder Gerätekomponenten kurzschließen könnten. Das kann zu Bränden oder Stromschlägen führen.
    26. Keine Flüssigkeiten auf das Gerät verschütten. Falls eine Flüssigkeit oder ein Gegenstand in das Gehäuse gelangt, ist sofort der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen und das Gerät muss von einem qualifizierten Wartungstechniker überprüft werden, ehe es wieder in Gebrauch genommen werden kann.

    Kennzeichnungen

    Das „Blitzsymbol“ (ein Blitz mit Pfeilspitze in einem gleichseitigen Dreieck) soll den Anwender vor einer unisolierten „Gefährdungsspannung“ im Inneren des Geräts warnen. Diese Gefährdungsspannung kann von ausreichender Größe sein, um für Personen ein Stromschlagrisiko darzustellen.
    Das „Ausrufezeichen-Symbol“ (ein Ausrufezeichen in einem gleichseitigen Dreieck) soll den Benutzer auf wichtige Bedienungs- und Wartungsanweisungen in der dem Produkt beiliegenden Anleitung aufmerksam machen.

    Hinweis für den Stromanschluss

    Es muss überprüft werden, dass die vor Ort anliegende Spannung innerhalb der Betriebsspannung des Geräts liegt. Falls eine Spannungsumwandlung erforderlich ist, ist der DIS-Vertragshändler oder ein qualifizierter Techniker zu Rate zu ziehen.

    Wenn das Gerät mehrere Tage nicht verwendet wird, sollte es ausgeschaltet werden.

    Wichtig: Das Gerät muss an einen Schutzleiter (Masse) angeschlossen sein.

    Die Drähte in der Hauptleitung, die mit dem Gerät geliefert wurde, sind entsprechend dem folgenden Farbcode gekennzeichnet:

    • Grün/gelb Erde (Masse)
    • Blau – Nullleiter
    • Braun – Leitung
    • Der grün/gelbe Draht muss mit dem Steckeranschluss verbunden werden, der mit dem Buchstaben E oder mit dem Erdungssymbol gekennzeichnet ist bzw. mit grün-gelber Farbe markiert ist.
    • Der blaue Draht muss mit dem Anschluss verbunden werden, der mit dem Buchstaben N gekennzeichnet bzw. mit schwarzer Farbe markiert ist.
    • Der braune Draht muss mit dem Anschluss verbunden werden, der mit dem Buchstaben L gekennzeichnet bzw. mit roter Farbe markiert ist.
    • Bei steckbaren Geräten sollte sich die Steckdose in der Nähe des Geräts befinden und leicht zugänglich sein.

    Trennung von der Stromversorgung

    Geräte mit oder ohne AN/AUS-Schalter werden die ganze Zeit mit Strom versorgt, solange das Netzkabel des Geräts an eine Steckdose angeschlossen ist. Funktionsfähig ist das Gerät allerdings nur, wenn der AN/AUS-Schalter eingeschaltet wurde. Um das Gerät tatsächlich von der Stromversorgung zu trennen, muss das Netzkabel aus der Steckdose gezogen werden.

    Konformität

    Das Gerät ist für den Gebrauch bei Profi-Audioanwendungen vorgesehen.

    Hinweis: Dieses Gerät darf nicht direkt an ein öffentliches Internet-Netzwerk angeschlossen werden.

    Konformität in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) mit E2-Umgebung: Gewerbe- und Leichtindustriegebiete. Die Prüfung beruht auf der Verwendung der mitgelieferten und empfohlenen Kabeltypen. Bei Verwendung von anderen als abgeschirmten Kabeltypen kann die elektromagnetische Verträglichkeit beeinträchtigt werden.

    Nicht ausdrücklich von Shure Incorporated genehmigte Änderungen oder Modifikationen können den Entzug der Betriebsgenehmigung für das Gerät zur Folge haben.

    Dieses digitale Gerät der Klasse B entspricht den kanadischen ICES-003-Vorschriften. Cet appareil numérique de la classe B est conforme à la norme NMB-003 du Canada.

    Genehmigt unter der Verifizierungsvorschrift der FCC Teil 15B.

    Bitte befolgen Sie die regionalen Recyclingverfahren für Akkus, Verpackungsmaterial und Elektronikschrott.

    Informationen für den Benutzer

    Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht demnach den Grenzwerten für ein digitales Gerät der Klasse B gemäß Teil 15 der Richtlinien der US-Fernmeldebehörde (FCC). Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz gegen störende Interferenzen in Wohngebieten bieten. Dieses Gerät erzeugt und arbeitet mit HF-Energie und kann diese ausstrahlen; wenn es nicht gemäß den Anweisungen installiert und verwendet wird, kann es störende Interferenzen mit dem Funkverkehr verursachen. Allerdings wird nicht gewährleistet, dass es bei einer bestimmten Installation keine Interferenzen geben wird. Wenn dieses Gerät störende Interferenzen beim Radio- und Fernsehempfang verursacht (was durch Aus- und Anschalten des Geräts festgestellt werden kann), wird dem Benutzer nahe gelegt, die Interferenz durch eines oder mehrere der folgenden Verfahren zu beheben:

    • Die Empfangsantenne anders ausrichten oder anderswo platzieren.
    • Den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger vergrößern.
    • Das Gerät an eine Steckdose eines Netzkreises anschließen, der nicht mit dem des Empfängers identisch ist.
    • Den Händler oder einen erfahrenen Radio- und Fernsehtechniker zu Rate ziehen.

    Reinigung

    Das Gehäuse ist regelmäßig mit einem weichen Tuch abzuwischen, um seinen ursprünglichen Zustand aufrechtzuerhalten. Hartnäckige Flecken können mit einem Tuch entfernt werden, das mit einem milden Reinigungsmittel leicht angefeuchtet wurde. Niemals organische Lösungsmittel wie z. B. Verdünner oder Scheuermittel verwenden, da diese das Gehäuse beschädigen.

    Wiederverpacken

    Den Original-Versandkarton samt Verpackungsmaterial aufbewahren und zum Versand des Geräts verwenden. Das Gerät auf die gleiche Art wie ab Werk geliefert verpacken, um es optimal zu schützen.

    Garantie

    Auf die Geräte wird eine 24-monatige Garantie gegen Material- und Herstellungsfehler gewährt.