Übersicht

Mit der Designer-Systemkonfigurationssoftware können Integratoren und Systemplaner mit einer Vielzahl von ausgewählten Shure-Mikrofonen eine akkurate Audioerfassung für Installationen entwerfen und implementieren. Designer ermöglicht Entwürfe, Signalführung, Konfiguration und Übertragung auf Live-Geräte online und offline mit nur einem Tool. So lassen sich genaue Modelle von Versammlungs- und Präsentationsräumen erstellen, indem ein Grundriss importiert wird, der Raum skaliert wird und Geräte in den relevanten Bereichen platziert werden. Außerdem lassen sich für eine präzise Abdeckung die Abnahme-Lobes über das Raumdiagramm anordnen.

Mit Designer lassen sich Abdeckungsparameter erstellen und bearbeiten, bevor Ihre Geräte installiert werden:

  • Positionierung des Mikrofons, die Raumgröße und die Deckenhöhe bestimmen
  • Kanäle hinzufügen
  • Exakte Erfassungsbereiche erstellen
  • Equalizer-Einstellungen anpassen
  • Signalführung verwalten

Nach Abschluss der Offline-Entwurfsarbeiten können Sie die Einstellungen auf die Live-Geräte übertragen und die Feinabstimmung über Designer vor Ort vornehmen. Bei Bedarf können auch immer die Gerätevoreinstellungen exportiert werden, um diese dann hochzuladen und die Web-Benutzeroberfläche jedes Geräts zu nutzen.

Technische Eigenschaften

  • Die Audioerfassung lässt sich online oder offline für Installationen mit den folgenden Shure-Mikrofonen und -Geräten entwerfen:
    • Deckenmikrofon-Array MXA910
    • Tischmikrofon-Array MXA310
    • P300 IntelliMix Audio Conferencing Processor
    • USB-Audio-Netzwerkschnittstelle ANIUSB-MATRIX
  • Grundrisse und Fotos für die genaue Geräte-Einrichtung skalieren
  • Mehrere Geräte für größere und komplexere Installationen verwenden
  • Signalführung für mehrere Shure-Produkte in einem Softwaretool durchführen
  • Vorlagen erstellen und für mehrere Orte wiederverwenden
  • Einstellungen mit einem Mal an mehrere Gerätegruppen übertragen
  • Auf einfache Weise Gerätevoreinstellungen für einzelne Standorte exportieren
  • Installationen für verschiedene Räume, Gebäude und Kunden organisieren
  • Zeit und Reisekosten sparen, indem Sie einen Grundriss importieren und virtuelle Geräte verwenden, um Ihr System offline zu entwickeln
  • Teilen Sie Projektdateien mit anderen Designer-Benutzern, sodass mehrere Personen an einem Projekt arbeiten können

Erste Schritte

1. Ein Projekt erstellen

Ein Projekt in Designer erstellen und einen Ort einrichten, der der geplanten Umgebung entspricht. Es besteht die Möglichkeit, einen einzelnen Raum zu entwerfen oder aber mehrere Orte zu erstellen, die dem Gebäude- oder Gelände-Layout entsprechen.

2. Ihren Workspace gestalten

Die virtuellen Geräte, mit denen Sie arbeiten möchten, in den Workspace ziehen. Einzelne Geräte auswählen, um die zugehörigen Eigenschaften auf der rechten Seite anzuzeigen, oder auf Konfigurieren klicken, um auf erweiterte Einstellungen zuzugreifen und diese zu ändern.

3. Gerätespezifische Aufgaben

  • Nur Deckenmikrofon-Array:
    1. Abdeckungskarte-Registerkarte: Größe des Standorts anhand der tatsächlichen Raummaße und Spezifikationen anpassen.
    2. Mit einem Grundriss oder Referenzbild den Entwurf Ihres Ortes beginnen. Auf Bild hinzufügen klicken, um Ihren Grundriss zu importieren und ihn auf einen Referenzpunkt in der Zeichnung zu skalieren.

      Mithilfe des Bildes kann die Audioerfassung auf die erwarteten Teilnehmerbereiche abgestimmt werden. Reale Raummaße ermöglichen ferner eine weitaus präzisere Auslegung.

    3. Geräte hinzufügen und die Kanäle rund um die Teilnehmerbereiche ausrichten. Am selben Standort können mehrere Geräte eingerichtet werden, was eine herausragende Audioerfassung für größere und komplexere Räumlichkeiten ermöglicht. Auf Kanal hinzufügen klicken, um den Raum mit Lobes abzudecken.

    4. Über Designer können Sie die Equalizer-Einstellungen anpassen, die Signalführung verwalten und die Geräteeigenschaften einstellen.
  • Nur Tischmikrofon-Array:
    1. Das Gerät auswählen und auf Konfigurieren klicken.
    2. Auf Kanal hinzufügen klicken, um Kanäle für das Mikrofon hinzuzufügen.
    3. Über Eigenschaften können Sie die gewünschten Kanaleinstellungen auswählen.
  • Nur P300:
    1. Das Gerät auswählen und auf Konfigurieren klicken.
    2. Über die verschiedenen Funktionen können Sie die gewünschten Einstellungen für die Signalverarbeitung auswählen.
  • Nur ANIUSB:
    1. Das Gerät auswählen und auf Konfigurieren klicken.
    2. Über die verschiedenen Funktionen können Sie die gewünschten Einstellungen für die Signalverarbeitung auswählen.

4. Den Signalfluss erstellen

Auf Signalfluss klicken, um auf den Dante-Signalfluss zwischen den Geräten zuzugreifen.

Hinweis: Designer erstellt die Dante-Signalführungen zwischen den Shure-Geräten.

5. In den Live-Modus wechseln

  • Auf Übersicht klicken, um auf die Schaltfläche Live-Modus zuzugreifen.
  • Wenn Sie auf Live-Modus klicken, können Sie Ihren Entwurf auf die erkannten Geräte übertragen.

6. Identifizieren eines erkannten Geräts

Sicherstellen, dass Sie das richtige Gerät auswählen, indem Sie mit der Maus auf das Gerät zeigen und auf Identifizieren klicken.

7. Zuweisen Ihrer virtuellen und erkannten Geräte

Ihre erkannten Geräte Ihren virtuellen Geräten zuweisen, indem Sie die erkannten Geräte auf die virtuellen ziehen.

8. Synchronisieren und Übertragen

Auf Synchronisieren > An Geräte übertragen klicken, um Ihre Einstellungen auf die erkannten Geräte zu übertragen.

Wichtig:An Geräte übertragen überschreibt alle Einstellungen auf Ihren Geräten. Wenn Sie die Einstellungen auf Ihren Geräten vor dem Überschreiben sichern möchten, müssen Sie zuerst einen neuen Ort erstellen und auf Live-Modus und Von Geräten abrufen klicken.

9. Feinabstimmung der Geräte

Wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist, können Änderungen direkt an Ihren erkannten Geräten vorgenommen und jeder Kanal feinabgestimmt werden, indem Sie den Soundcheck anhören und Anpassungen in Echtzeit aus Designer heraus vornehmen.

Softwareinstallation

Herunterladen des Programms

Das Programm herunterladen und mehr erfahren unter www.shure.com/designer.

Software-Veröffentlichungen

Es werden regelmäßig neue Versionen dieser Software mit neuen Funktionen und Leistungsverbesserungen veröffentlicht. Diese Dokumentation unterstützt die neueste Version der Software. Für weitere Informationen über einzelne Veröffentlichungen siehe die Versionshinweise auf www.shure.com.

Den Kundendienst von Shure kontaktieren

Die Shure-Abteilung System Support vermittelt regionalen technischen Kundendienst-Teams ein umfassendes Wissen über Shure-Geräte, Digital-Audio-Vernetzung und optimale Verfahren für die Installation. Sollten während der Installation oder der Einrichtung der Software Probleme auftreten, kann die Shure-Abteilung System Support um Hilfe gebeten werden. Sie ist in Nord- und Südamerika unter der Rufnummer +1 847 6008541 zu erreichen. Kontaktinformationen für den regionalen Kundendienst finden sich auf www.shure.com.

Systemanforderungen

Voraussetzungen

Erforderliche Anschlüsse

Server-Eingänge

HTTP- und Web-Sockets

80 (Voreinstellung)
  • Mongo-Datenbankserver
  • Web-API
  • Inventory Server (Geräte-API)
Drei Anschlüsse, die bei der Installation dynamisch mit verfügbaren Anschlüssen im Bereich von 10000–65535 zugewiesen werden.

Windows-Updates installieren

Bevor die Software installiert wird, ist zu überprüfen, ob das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand ist.

Betriebssystem

Die folgenden Betriebssysteme werden auf einer physischen oder virtuellen Maschine unterstützt:

  • Windows 10 (Professional oder Enterprise), 64-Bit-Version
  • Windows 8,1 (Professional oder Enterprise), 64-Bit-Version
  • Windows 7 (Professional oder Enterprise), 64-Bit-Version

Hardware

Systemspeicher 3 GB verfügbarer RAM
Festplattenspeicher 2 GB verfügbar
Prozessor Mindestens Dual-Core

Automatische Konfigurations-Updates

Die folgenden Einstellungen werden automatisch während der Software-Installation vorgenommen.

Voraussetzungen des Installationsprogramms

Die folgenden Voraussetzungen werden während des Installationsvorgangs automatisch hinzugefügt:

  • PowerShell Community Extensions 3.1
  • Microsoft .NET Framework 4.6.2
  • Microsoft Visual C++ 2013 Redistributable Package (x86)
  • Microsoft Windows Management Framework 4.0
  • MongoDB v3.2.0

Windows Firewall

Lokaler Port 5568, 8427

Datenbank sichern und wiederherstellen

Zum Schutz vor Datenverlust die (mit Designer installierte) MongoDB-Datenbank sichern, in der die Shure-Softwareinformationen gespeichert werden. Sicherungen erweisen sich auch bei der Migration auf einen neuen Server als hilfreich.

Sicherungen speichern alle Projekte, Standorte und Geräteeinstellungen, die vom Team in der Software vorgenommen werden. Zur Wiederherstellung der Sicherung werden nur Sicherungsdateien (.bak) unterstützt, die mit der aktuellen Betriebssystemversion übereinstimmen.

Die Mongo-Datenbank sichern

Gerät verwenden, auf dem die Software installiert ist, um die Sicherung von MongoDB zu erstellen.

  1. Speicherort für die Archivierung der Datenbanksicherung angeben. Dieser Pfad wird in der Befehlszeile verwendet.
  2. Eine Eingabeaufforderung öffnen, indem das Startmenü geöffnet und die Eingabe „command“ vorgenommen wird. Nicht die Eingabetaste drücken.
  3. Mit der rechten Maustaste auf den Menüpunkt für die Eingabeaufforderung klicken und Run as administrator auswählen.
  4. Die folgende Befehlszeile eingeben (einschließlich der Anführungszeichen für die Dateipfade), nachdem die mit [ ] markierten Platzhalter ersetzt wurden:

    "[Position des Installationsverzeichnisses der Designer-Software]\Services\MongoDb-3.2.0\Bin\mongodump.exe" --host localhost
    --port [bei der Installation ausgewählte Nummer] --gzip --archive="[Pfad und Dateiname der Sicherung]"

    Tipp: Beispiel für eine Befehlszeile mit Standardeinstellungen:

    "c:\Program Files\Shure\Shure Designer\Services\MongoDb-3.2.0\Bin\mongodump.exe" --host localhost
    --port 30000 --gzip --archive="c:\Shure.bak"

  5. Die Eingabetaste drücken. Die Datei wird unter dem in der Eingabeaufforderung angegebenen Pfad archiviert.

Datenbanksicherung wiederherstellen

  1. Auf dem Gerät, auf dem die Software installiert ist, eine Eingabeaufforderung öffnen, indem das Startmenü geöffnet und mit der Eingabe von „command“ begonnen wird. Nicht die Eingabetaste drücken.
  2. Mit der rechten Maustaste auf den Menüpunkt für die Eingabeaufforderung klicken und Run as administrator auswählen.
  3. Die folgende Befehlszeile eingeben (einschließlich der Anführungszeichen für die Dateipfade), nachdem die mit [ ] markierten Platzhalter ersetzt wurden:

    "[Position des Installationsverzeichnisses der Designer-Software]\Services\MongoDb-3.2.0\Bin\mongorestore.exe" --host localhost
    --port [wird bei der Installation dynamisch zugewiesen] --drop --gzip --archive="[Pfad und Dateiname der Sicherung]"

    Tipp: Beispiel für eine Befehlszeile mit Standardeinstellungen:

    "c:\Program Files\Shure\Shure Designer\Services\MongoDb-3.2.0\Bin\mongorestore.exe” --host localhost
    --port 10000 --drop --gzip --archive="c:\Shure.bak"

  4. Die Eingabetaste drücken.
  5. Die Datenbankkonfiguration durch Eingabe von

    iisreset

    an der Eingabeaufforderung neu laden.

Unterstützte Geräte und Firmware-Anforderungen

Modell Firmware
Deckenmikrofon-Array MXA910 3.1.5
Tischmikrofon-Array MXA310 3.1.5
P300 IntelliMix® Audio Conferencing Processor 3.1.5
Audio-Netzwerkschnittstelle ANIUSB-MATRIX 3.1.5

Wichtig:

  • Designer 3.1 ist nicht mit Firmware-Versionen vor den aufgeführten kompatibel.
  • Exportierte Projekte sind nicht abwärtskompatibel von Designer 3.1 zu Designer 3.0.

Ändern der Sprache der Benutzeroberfläche

  1. Der Zugriff auf Mein Konto erfolgt durch Klicken auf den Bereich links oben neben Ihrem Namen.
  2. Über das Dropdown-Menü können Sie Ihre bevorzugte Sprache auswählen.
  3. Auf Änderungen speichern klicken.

Organisieren Ihrer Entwürfe

Die Shure Designer-Software hilft bei der Entwicklung und Organisation Ihrer Audio-Installationsprojekte. Projekte einrichten, die dem Arbeitsablauf am besten entsprechen:

Nach Projekt über Standorte organisieren

Projekte sind skalierbar: einen einzelnen Raum oder mehrere Standorte bis hin zu Gebäuden und Universitätsgeländen entwerfen

Nach Layout mit Hilfe von Vorlagen organisieren

Vorlagen verwenden, um Entwürfe für ähnliche Räume zu erstellen

Erstellen eines Projekts

Zum Erstellen eines Projekts:

  1. Im Menü auf der linken Seite auf My projects klicken.
  2. Auf New > Project klicken.
  3. Einen Namen für Ihr Projekt und eine Beschreibung eingeben.
  4. Auf Create klicken.

Standorte für jeden Raum oder Platz entwerfen

Designer verwendet Standorte, damit Sie mehrere Entwürfe in jedem Projekt erstellen können. Sie können in Ihrem Projekt für jeden Raum und jede Veranstaltungsfläche, die Sie gestalten, einen Standort erstellen. Sie können die Standorte arrangieren und schachteln, um der Projektinfrastruktur (Gebäude und Stockwerke) oder Ihrem eigenen Arbeitsablauf zu entsprechen (Raumtyp oder Vorlagen).

Erstellen eines neuen Standorts

  1. Ein Projekt öffnen.
  2. Locations auswählen, falls diese Option noch nicht ausgewählt ist.
  3. Auf New > Location klicken.
  4. Den Namen für Ihren Standort und eine Beschreibung eingeben.
  5. Auf Erstellen klicken.

Designer erstellt einen Standort mit diesem Namen in Ihrer Projektliste und öffnet ein Entwurfsfenster für diesen Standort.

Wenn Sie mehrere Orte erstellen und diese lieber in Ordnern gruppieren möchten, können Sie zuerst einen Ordner erstellen.

  1. Ein Projekt öffnen.
  2. Locations auswählen, falls diese Option noch nicht ausgewählt ist.
  3. Auf New > Folder klicken.
  4. Den Namen Ihres Ordner und eine Beschreibung eingeben.
  5. Auf Erstellen klicken.

Designer erstellt einen Ordner mit diesem Namen und fügt ihn zu Ihrer Projektliste hinzu.

Auf den Ordner doppelklicken, um ihn zu öffnen, und die vorherigen Schritte befolgen, um einen Standort zu erstellen.

Importieren und Exportieren von Projekten

Projekte in Designer können heruntergeladen werden, um diese freizugeben und mit anderen Systemplanern zusammenzuarbeiten oder um eine Sicherungsdatei zu speichern. Der Projekt-Download enthält alle Standorte innerhalb des Projekts, einschließlich aller Einstellungen für virtuelle Geräte, sowie die Signalführung und die Erfassungsauslegung.

Projekte in Designer werden als .dprj-Dateien heruntergeladen und sind ausschließlich mit der Shure Designer -Software kompatibel.

Importieren eines Projekts

  1. Auf Meine Projekte klicken.
  2. Auf Neu klicken.
  3. Projekt importieren auswählen und nach der zu importierenden Datei suchen.

Projekt exportieren

  1. Auf Meine Projekte klicken.
  2. Wenn Sie mit der Maus über ein Projekt fahren,wird rechts (Mehr) angezeigt. Auf das Symbol klicken.
  3. Export auswählen. Der Dateiname ist der Projektname in Designer .

Den Standort einrichten

Geräte hinzufügen

Sie können virtuelle Geräte zu Ihrem Workspace hinzufügen, indem Sie sie aus dem linken Menü auf Ihren Workspace ziehen. Alternativ können Sie sie über die Registerkarte für den Signalfluss auf die gleiche Weise hinzufügen.

Die Option Abdeckungskarte lässt sich nur für das Deckenmikrofon-Array des Typs MXA910 verwenden. Abdeckungskarte ist sehr hilfreich, wenn Sie ein Bild des Ortes hinzugefügt haben und damit das Mikrofon und seine Kanäle positionieren können. Sie können ein oder mehrere Mikrofone auf den Workspace ziehen, indem Sie sie an die gewünschte Position ziehen oder die genauen Koordinaten unter Eigenschaften eingeben.

Siehe Konfigurieren der Mikrofonerfassung für MXA910 für weitere Einzelheiten.

Verwenden der Abdeckungskarte

Die Abdeckungskarte bietet Instrumente zur Einstellung von Geräten und zur Interaktion mit dem Workspace an Ihrem Standort. Der Workspace entspricht dem Gesamtbereich für die Ausrichtung von Geräten und die Auslegung der Audio-Erfassung an einem Standort.

Um genauere Layouts zu erstellen, sind die Ortsangaben anzupassen. Hierzu die Workspace-Eigenschaften im Coverage-Editor oder im Properties panel bearbeiten. Um auf den Workspace-Bearbeitungsmodus zuzugreifen, müssen Sie auf die Maße oberhalb des Workspace-Rasters klicken.

Wenn die Bearbeitung aktiviert ist, können Sie Ihre Workspace-Eigenschaften ändern:

Workspace
Länge und Breite Die Länge und Breite des Standorts einstellen.
Deckenhöhe Die Deckenhöhe des Standorts einstellen. Diese Einstellung wird zur automatischen Gerätehöhe, wenn Sie ein Gerät hinzufügen. Sie können diese aber jederzeit unabhängig voneinander verändern.
Einheiten Die Maßeinheit für den Standort auswählen:
  • Fuß (Standard)
  • Meter

Tipp: Passen Sie die Maßeinheit an Ihr Hardware-Gerät an (z. B. Zoll für MXA910–24IN oder Meter für MXA910–60CM).

Raster: Raster-Ausgangspunkt (X und Y) Das Raster von einem abweichenden Punkt auf dem Workspace beginnen, um dieses auf ein Bezugsobjekt wie beispielsweise eine Deckenplatte auf dem Hintergrundbild auszurichten.

Tastenkombinationen für die Abdeckungskarte

Kombination Beschreibung
Löschen Löscht das ausgewählte Gerät oder den Kanal
Hoch, Runter, Links oder Rechts Verschiebt das ausgewählte Gerät oder den Kanal
  • „An Raster anhängen“ aktiviert: An das nächstgelegene Raster
  • „An Raster anhängen“ deaktiviert: Eine Maßeinheit (0,1 Fuß oder 0,01 Meter)
Umschalttaste und Drehen (Ziehen mit der Maus) Dreht das ausgewählte Gerät oder Bild in 45-Grad-Schritten
Drehregler Workspace-Ansicht vergrößern oder verkleinern

Hinzufügen eines Hintergrundbildes

Dem Standort kann ein Hintergrundbild hinzugefügt werden, um die Auslegung leichter auf die Bestuhlung und Präsentationsflächen abstimmen zu können. Bilder lassen sich insofern skalieren, als dass sie das tatsächliche Raummaß widerspiegeln, was wiederum eine präzise Ausrichtung von Geräten und Audioerfassung ermöglicht.

Hintergrundbild

  1. Einen Ort öffnen und auf Coverage Map klicken.
  2. In den Bearbeitungsmodus des Workspace wechseln, indem Sie auf die Maße oberhalb des Workspace-Rasters klicken
  3. Add image auswählen und auf dem Computer nach dem gewünschten Bild suchen.
  4. Öffnen auswählen, um das Bild dem Workspace hinzuzufügen.

Unterstützte Dateitypen:

  • .jpg
  • .jpeg
  • .png
  • .gif

Skalieren des Bildes

Nachdem Sie Designer ein Bild hinzugefügt haben, können Sie es anhand eines Referenzpunktes in der Zeichnung skalieren. Wenn Sie ein tatsächliches Maß im Bild nicht kennen, können Sie das Bild auch später jederzeit skalieren.

  1. Das Bild dem Workspace hinzufügen.
  2. Ein Objekt mit einer bekannten Länge in der Zeichnung ausfindig machen.
  3. Mithilfe des Mauszeigers die Bezugslinie zeichnen.

  4. Die tatsächliche Länge des Objektes im Fenster Bezugsgröße eingeben und Apply auswählen.

    Bildskalierung mithilfe eines Bezugsmaßes

  5. Die Größe des Workspaces auf die Größe des neu skalierten Bildes angleichen.

Über Edit image > Draw to scale kann das Bild jederzeit neu skaliert werden.

Ausrichtung von Geräten mithilfe von Raster und Bezugslinien

Mithilfe des Rasters in Designer können Objekte an einen genauen Punkt innerhalb des Workspace verschoben werden. Wenn An Raster anhängen aktiviert ist, wird die Gerätebezugsecke automatisch auf die nächstgelegene Rasterecke ausgerichtet.

Ausrichten von Geräten auf dem Raster

Offen(Options) auf der Erfassungsseite öffnen, um die Ausrichtungswerkzeuge zu aktivieren oder zu deaktivieren:

  • Raster anzeigen dient zur Unterstützung beim Ausrichten von Objekten.
  • An Raster anhängen gewährleistet, dass Objekte präzise auf dem Workspace ausgerichtet werden.
  • Hilfslinien anzeigen zeigt, ausgehend von den Workspace-Koordinaten 0,0, die X- und Y-Koordinaten zum Gerätebezugspunkt an
  • Durch Drücken der Umschalttaste und Benutzen des Drehgriffs wird die Drehung auf 45-Grad-Schritte begrenzt.

Raster-Offset

Das Raster kann durch Einstellung des Raster-Offsets auf einen Bezugspunkt im Bild, beispielsweise eine Deckenplatte oder einen Türrahmen, ausgerichtet werden.

  1. Durch Auswahl der Abmessungen über dem Workspace in den Bearbeitungsmodus wechseln.

  2. Das Raster-Offset-Tool mit dem Mauszeiger greifen und zur Bezugslinie verschieben.

Verschieben, Drehen und Ändern der Größe von Objekten

Über die Erfassungsseite in Designer können Änderungen an Objekten vorgenommen werden.

Bild

Durch Klicken auf Bild bearbeiten über dem Workspace in den Bearbeitungsmodus wechseln.

Zum Verlassen eine beliebige Stelle außerhalb des Bildes auswählen.

Ändern der Opazität Die Transparenz des Hintergrundbildes kann geändert werden, um im Verhältnis zum Workspace und den Geräten für eine höhere und niedrigere Sichtbarkeit zu sorgen. Ein geringerer Opazitätswert ergibt ein transparenteres Bild, während ein höherer Wert ein dunkleres Bild erzeugt, das der Originaldatei entspricht.
Ändern der Größe des Bildes Die Größe des Bildes kann geändert werden, indem die Ecke des Bildes mit dem Mauszeiger gezogen oder ein konkreter Wert im Anzeigebereich Eigenschaften eingegeben wird. Das Verhältnis ist gesperrt, sodass Änderungen an einer Abmessung die anderen proportional beeinflussen.
Verschieben des Bildes Die Position eines Gerätes kann im Verhältnis zur oberen linken Ecke des Workspaces geändert werden.
Drehen des Bildes Das Gerät drehen, um es richtig im Raum auszurichten. Klicken und den Griff drehen, um das Bild in die gewünschte Ausrichtung zu drehen.

Tipp: Die Umschalttaste gedrückt halten, um in 45-Grad-Schritten zu drehen.

Abdeckungskarte – Geräte

Hinzufügen eines Geräts Ein Gerät aus dem Gerätebereich in den Workspace ziehen.
Auswählen eines Geräts Auf ein Gerät im Workspace klicken, um es auszuwählen und seine Eigenschaften zu bearbeiten. Zum Beenden an eine beliebige Stelle außerhalb des Geräts klicken.
Entfernen eines Geräts Das Gerät auswählen und auf Löschen oderdrücken.
Ausrichtung eines Geräts Ein Gerät in die gewünschte Position auf dem Workspace ziehen oder stoßen. In den Geräteeigenschaften wird seine Position im Verhältnis zum 0,0-Punkt des Workspaces angezeigt.

Tipp: Snap to grid aktivieren, um den Gerätebezugspunkt auf das Raster auszurichten.

Gerätebezugspunkt

Dieser Punkt dient der Messung von Koordinaten.

Drehen eines Geräts Klicken und den Griff drehen, um das Gerät in die gewünschte Ausrichtung zu drehen.

Tipp: Die Umschalttaste gedrückt halten, um in 45-Grad-Schritten zu drehen.

Abdeckungskarte – Kanäle

Den Kanal auswählen, um seine Eigenschaften zu bearbeiten. Zum Verlassen eine beliebige Stelle außerhalb des Kanals auswählen.

Hinzufügen eines Kanals Das Gerät auswählen und auf Add channel drücken
Entfernen eines Kanals Den Kanal auswählen und auf Löschen oderdrücken.
Ausrichtung eines Kanals Einen Kanal in die gewünschte Position ziehen oder stoßen. In den Kanaleigenschaften wird seine Position im Verhältnis zum Gerät und zum 0,0-Punkt des Workspaces angezeigt.
Ändern der Größe eines Kanals Die Kanalgröße ist eine Kombination aus einer auswählbaren Breiteneinstellung und automatisch auf Grundlage von Layout-Spezifikationen berechneten Eigenschaften.
  • Kanalbreite: schmal (35 Grad), mittel (45 Grad) oder breit (55 Grad)
  • Layout-Spezifikationen: der Kanal ändert je nach Kombination aus Sprecherhöhe, Gerätehöhe und Entfernung vom Mikrofon seine Form.

Einstellen der HF-Erfassung

Arbeiten mit virtuellen Geräten

Mit Designer können Systemplaner offline arbeiten und müssen nicht vor Ort sein, indem sie virtuelle Geräte verwenden, mit denen sie die Mikrofonabdeckung vorbereiten, Geräteeigenschaften festlegen, Equalizer-Einstellungen anpassen und die Dante-Audioführung konfigurieren können, ohne eine Verbindung zur Hardware herzustellen.

Nachdem der Raum oder das Projekt fertiggestellt wurde, kann die Arbeit vor Ort beendet werden, indem die Planer ihren Entwurf auf die erkannten Geräte übertragen und mit Designer die Eigenschaften dieser Geräte in Echtzeit anpassen.

Konfigurieren virtueller Geräte

Konfigurieren des MXA910

Konfigurieren des MXA310

Konfigurieren des P300

Konfigurieren der ANIUSB-Matrix

Anordnung des Deckenmikrofon-Array

Variablen des Raums

Die ideale Mikrofonpositionierung wird durch die Bestuhlung und die Infrastruktur bestimmt. Dieser Anleitung folgen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen:

  • Bei Räumen mit flexibler Einrichtung oder mehreren Mikrofon-Arrays das Werkzeug zur Mikrofonkonfiguration in Designer nutzen, um zu gewährleisten, dass die Erfassung für sämtliche Bestuhlungsszenarien geeignet ist.
  • Die Lobes sollten zur Vorderseite eines jeden Sprechers hin ausgerichtet werden. Die Positionierung in Räumen, in denen Sprecher während einer Video-Konferenz einem Bildschirm zugewandt sind, sollte sorgfältig bedacht werden.
  • Die Anbringung des Mikrofons in direkter Nähe einer unerwünschten Schallquelle, wie etwa Belüftungsdüsen oder lauten Video-Projektoren, ist zu vermeiden.
  • Die Montage von Schalldämpfungseinrichtungen zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit in zu halligen Räumen sollte in Betracht gezogen werden.

Montagehöhe für Deckenmikrofon-Array

Die maximale Montagehöhe, die für den Deckenmikrofon-Array in Designer eingestellt werden kann, beträgt 9,14 m (30 Fuß). In einer typischen akustischen Umgebung1 behält das Mikrofon eine „A“-Einstufung auf Grundlage des internationalen STIPA2-Standards (Sprachübertragungsindex für Beschallungsanlagen, Speech Transmission Index for Public Address systems) bei Entfernungen bis zu 4,88 m (16 Fuß) zwischen Mikrofon und Sprecher. In besseren akustischen Umgebungen kann sich die „A“-Einstufung gemäß STIPA über 4,88 m (16 Fuß) hinaus erstrecken.

Folgendes ist bei der Bestimmung der Montagehöhe zu berücksichtigen:

  • Die Abnahmecharakteristik des Decken-Arrays ist schmaler als ein Richtrohrmikrofon, deshalb kann es weiter von der Quelle entfernt positioniert werden als irgendein anderes Mikrofon. Während Designer eine ideale Erfassungszone für jeden Kanal anzeigt, ist zu berücksichtigen, dass es keine bestimmte Hürde gibt, bei welcher der Ton sich verschlechtert oder sich abschaltet. Lobe-Empfindlichkeitsdaten sind in den technischen Daten für jede Breiteneinstellung vorhanden.
  • Wie bei allen Mikrofonen verändert sich die Tonhaltigkeit mit zunehmender Entfernung von der Quelle.
  • Die Verständlichkeitsskala unterstützt bei der Prognose, wie das Mikrofon bei einer gegebenen Höhe klingt.
  • Der Erfassungsbereich der Lobes nimmt bei weiteren Entfernungen zu.

[1] Raumverhältnisse: RT60 (Halldauer) = 500 ms bei 1 kHz, A-gewichtetes Raumgeräusch = 40 dBSPL(A)

[2] IEC-602682-16 Standard

Verständlichkeitsskala

Die Verständlichkeitsskala vergleicht objektiv die Akustikleistung des Mikrofon-Arrays mit einem Schwanenhalsmikrofon mit Nierencharakteristik bei unterschiedlichen Entfernungen. Diese Informationen sind für die Prognose nützlich, was das Mikrofon-Array bei einer gegebenen Entfernung leistet, und um eine ideale Montagehöhe zu bestimmen. Die Daten in der Tabelle der Verständlichkeitsskala sind von der Messung der Mikrofone hergeleitet, um einen Äquivalenzwert des Sprachübertragungsindex (Speech Transmission Index) IEC-602682-16-Standards zu erreichen.

Abstände mit äquivalenten Sprachübertragungsindexwerten

Deckenmikrofon-Array (Abstand zum Sprecher) Schwanenhalsmikrofon mit Nierencharakteristik (Abstand zum Sprecher)
1,83 m (6 Fuß) 1,14 m (3,75 Fuß)
2,44 m (8 Fuß) 1,52 m (5 Fuß)
3,05 m (10 Fuß) 1,91 m (6,25 Fuß)
3,66 m (12 Fuß) 2,29 m (7,5 Fuß)

Daten wurden in einem typischen kleinen Besprechungsraum mit den folgenden Messwerten erfasst:

  • Nachhallabklingzeit: 500 ms bei 1 kHz
  • Grundrauschen: 40 dB Schalldruckpegel (mit A-Gewichtung)

Hinweis: Diese Werte sind spezifisch für den beschriebenen Raum. Bei einer gut geregelten Raumakustik kann das Mikrofon-Array mit äquivalenten Sprachübertragungsindexwerten sogar bei größeren Entfernungen funktionieren. In hochgradig nachhallenden Räumen ist das Leistungsverhalten weniger vorhersehbar.

A = Abstand zwischen Mikrofon-Array und Sprecher

B = Abstand zwischen Mikrofon mit Nierencharakteristik und Sprecher

In diesem Beispiel entspricht die Akustikleistung des Mikrofon-Arrays, das (A) Meter vom Sprecher entfernt angebracht ist, der des Schwanenhalsmikrofons mit Nierencharakteristik, das in einem Abstand von (B) Meter vom Sprecher entfernt positioniert ist.

Konfigurieren der Mikrofonerfassung für MXA910

Mithilfe der nachfolgenden Schritte kann das Deckenmikrofon-Array MXA910 eingerichtet und in Betrieb genommen werden. Ausführlichere Informationen zu Mikrofoneigenschaften und optimalen Vorgehensweisen finden sich in der vollständigen Bedienungsanleitung für das Deckenmikrofon-Array MXA910.

Einstellen der Geräteeigenschaften

Das Gerät auswählen und die Eigenschaften festlegen:

  1. Den Wert für die Gerätehöhe eingeben (Distanz zwischen Boden und Mikrofon). In der Voreinstellung entspricht die Gerätehöhe der Deckenhöhe, aber beide lassen sich unabhängig anpassen.
  2. Das Gerät verlagern und drehen, um es auf das jeweilige Layout abzustimmen.

Ausrichten der Mikrofonerfassung

  1. Kanäle werden durch Klicken auf Kanal hinzufügen über dem Workspace hinzugefügt.
  2. Die Sprecherhöhe durch Auswahl eines Kanals und Eintragen des Werts in den Eigenschaften eingeben. Das sorgt für eine genaue Ausrichtung.
  3. Kanäle so bewegen, dass die erforderlichen Bereiche erfasst werden:
    • Die Kanäle können unabhängig voneinander ausgewählt und innerhalb des maximal möglichen Erfassungsbereichs an jeden beliebigen Ort bewegt werden. Wenn sie aus diesem Bereich herausgezogen werden, werden die Lappen rot und wechseln wieder zur letzten akzeptablen Ausrichtung.
    • Die Kanäle durch Ziehen oder leichtes Anstoßen in die richtige Position ausrichten. Entfernungswerte zum Gerät und zu den 0,0-Koordinaten des Workspaces werden im Anzeigebereich Eigenschaften berechnet.
    • Die präzise Ausrichtung mithilfe des Rasters messen.

Einstellen der Kanalbreite

Die unabhängige Breitensteuerung macht es für einige Kanäle möglich, einzelne Sprecher zu erfassen (schmal), während andere gleichzeitig mehrere Sprecher erfassen (breit).

Zum Ändern der Kanalbreite:

  1. Kanal auswählen
  2. Eine Breiteneinstellung aus dem Pulldown-Menü auswählen. Die Breite wird basierend auf der Lappenposition und den für das Gerät und den Sprecher eingegebenen Höhen berechnet und angezeigt.

Breiteneinstellungen:

  • Schmal (35°)
  • Mittel (45°)
  • Breit (55°)

Kanalbreiten für diese drei Einstellungen, das Mikrofon befindet sich dabei 1,83 m (6 Fuß) über dem Tisch

Auto-Ausrichtung verwenden

Mit Auto-Ausrichten können Sie den Lobe für einen ausgewählten Kanal richtig ausrichten:

  1. Einen Kanal auswählen.
  2. Auf Auto-Ausrichten klicken.
  3. Sicherstellen, dass Sie den richtigen Kanal ausgewählt und die Höhe des Sprechers angegeben haben.
  4. Auf Hören klicken. Designer hört zu und bestimmt die richtige Position und Breite für den Kanal.
  5. Ein Bestätigungsdialogfeld wird angezeigt, wenn Designer die richtige Position und Breite bestimmt hat.

Positionierung des Tischmikrofon-Array

Jedes Mikrofon verfügt über 4 Kanäle, die individuell auf Basis der Bestuhlung ausgerichtet werden können. Jeder Kanal hat unabhängige Richtcharakteristiken und zusätzliche Kanaleinstellungen, auf die mit Designer zugegriffen werden kann.

Designer bietet im Vergleich zu traditionellen Konferenzmikrofonen mehr Flexibilität bei der Ausrichtung:

  • Die einstellbaren Abnahme-Bereiche können rotiert und an die Sprecheranzahl angepasst werden.
  • Netzwerk-Verbindung, Geräte-Identifikation und Voreinstellungen ermöglichen einfaches Verlagern, Hinzufügen und Entfernen von Mikrofonen.
  • Dank unabhängiger Kanäle und Auto-Mix ist die Signalführung mit Dante™ einfach und flexibel.
  • Benutzerspezifische Voreinstellungen können für verschiedene Raumkonfigurationen gespeichert werden.

Sitzpläne

Jeder Kanal kann einen oder mehrere Sprecher erfassen. In Räumen mit flexibler Einrichtung können die Mikrofone so umgestellt werden, dass verschiedene Sitzarrangements erfasst werden. Die Mikrofone müssen sich dafür im selben Netzwerk befinden.

Hinweis: Die Einstellungen werden in jedem Mikrofon gespeichert und beibehalten, wenn das Mikrofon in einen anderen Netzwerk-Anschluss eingesteckt wird. Voreinstellungen können über Designer oder ein externes Steuerungssystem aufgerufen und angewendet werden.

Anwendungen mit einem Mikrofon (Mehrkanal)

Die Erfassung kann mit vier unabhängigen Kanälen und Richtcharakteristiken an die Form und Größe des Tisches sowie an die Bestuhlung angepasst werden. Die Funktion für automatisches Mischen unterstützt bei der Unterdrückung von Nebengeräuschen (wie Tippgeräusche oder Papierrascheln), welche die Sprachverständlichkeit am entfernten Ende beeinträchtigen könnten.

Anwendung der torusförmigen Richtcharakteristik

Bei der torusförmigen Richtcharakteristik werden Schallsignale, die sich direkt über dem Mikrofon befinden, unterdrückt. So werden Geräusche von Videoprojektoren und anderen unerwünschten Schallquellen unterdrückt. Das ist die einfachste Möglichkeit, sicherzustellen, dass alle Sprecher gleichmäßig abgedeckt werden und gleichzeitig die vorteilhafte Unterdrückung von Richtcharakteristiken auszunutzen. Bei diesem Signal wird das Audio über einen einzigen Kanal geschickt. Daher muss das Mikrofon beim automatischen Mischen nicht für die torusförmige Richtcharakteristik, sondern für mehrere Richtcharakteristiken konfiguriert werden.

Geräusche von einem Projektor, der an der Decke montiert ist, werden unterdrückt, gleichzeitig sind alle Sprecher abgedeckt.

An einem Tisch mit nur einem Mikrofon und mehr als 4 Sprechern wird die torusförmige Charakteristik verwendet, um sicherzustellen, dass alle vier Stimmen gleichmäßig hörbar sind.

Erfassung mit mehreren Mikrofonen

Bei großen Tischen können alle Sprecher mit einer Reihe von Mikrofonen erfasst werden. Das Mikrofon für eine symmetrische Erfassung und genaue Abnahme in der Tischmitte platzieren. Beste Audioqualität und Klarheit werden erreicht, wenn so viele Mikrofone verwendet werden, dass jeder Sprecher einen eigenen Kanal hat.

Ein Tisch mit 10 Personen wird von 4 Mikrofonen abgedeckt, wobei jede Person einen eigenen Kanal hat.

Bei einem großen Tisch mit 2 Mikrofonen sollten die Mikrofone so platziert werden, dass beide die gleiche Abdeckung haben. Zur Abdeckung des gesamten Tisches sollte die Torus oder die Kugelcharakteristik Einstellung verwendet werden.

Signalfluss

Sie können Dante-Signalführungen für die unterstützten Shure-Geräte durch Klicken und Ziehen erstellen, um so Verbindungen zwischen den Geräten herzustellen.

  • Sie können die Geräte ziehen, um sie im Workspace anzuordnen, wobei die Shure-Gerätenamen die Geräte identifizieren.
  • Wenn Sie mit der Maus über den Eingang oder Ausgang eines Geräts fahren, wird der Dante-Name und der Dante-Kanal angezeigt und als Eingang oder Ausgang identifiziert.
  • Auf den Ein- oder Ausgangskanal eines Geräts und dann auf den Kanal des anderen Geräts klicken, um die Route zu erzeugen.

Nachdem Designer die Signalführung erstellt hat, können mit dem Mauszeiger über beiden Endpunkten die Dante-Geräte- und Kanalverbindungen identifiziert werden.

Hinweis: Standardmäßig werden die Routen vom Designer übertragen, wenn virtuelle Geräteeinstellungen auf die erkannten Geräte übertragen werden. Diese Option kann jedoch deaktiviert werden, wenn Sie beispielsweise einen DSP eines Drittanbieters verwenden.

Ermittlung des Routenstatus

Die Signalflussseite verwendet Symbole, um gültige und ungültige Dante-Routen zu identifizieren:

  • – zeigt an, dass Sie erfolgreich eine virtuelle Route erstellt haben.
  • – zeigt an, dass Sie erfolgreich eine gültige Route zwischen den erkannten Geräten erstellt haben und sich im Live-Modus befinden.
  • – zeigt an, dass dies eine ungültige Route ist. Die möglichen Probleme bei der Erstellung der ungültigen Route und deren Lösungen sind in der folgenden Tabelle beschrieben:
Mögliches Problem Behebung
Der Empfänger kann den abonnierten Sender nicht lokalisieren.

oder

Der Sender kann den abonnierten Empfänger nicht lokalisieren.

Wenn es einfach offline ist, wird das Online-Gerät das Offline-Gerät lokalisieren, wenn es wieder online ist.
Der Empfänger kann den abonnierten Sender lokalisieren, aber liegt eine Codierungsfehlanpassung vor, da die Verschlüsselung einer der Endpunkte nicht aktiviert ist, während dies für den anderen der Fall ist. Geben Sie die Verschlüsselung erneut ein oder deaktivieren Sie die Verschlüsselung für beide Geräte.
Der Empfänger kann den abonnierten Sender lokalisieren, aber es liegt eine Codierungsfehlanpassung vor, da die Endpunkte unterschiedliche Verschlüsselungscodes haben. Geben Sie die Verschlüsselung erneut ein oder deaktivieren Sie die Verschlüsselung für beide Geräte.
Der Empfänger kann den abonnierten Sender lokalisieren, aber es liegt eine Codierungsfehlanpassung oder ein anderes Problem vor, das einen ordnungsgemäßen Betrieb auf der ganzen Route verhindert. Geben Sie die Verschlüsselung erneut ein oder deaktivieren Sie die Verschlüsselung für beide Geräte.

Optimierung der P300 Audioleistung mit automatischer Konfiguration

Wichtig: Den Auto-Mix-Kanal nicht vom Mikrofon zum P300 führen. Der P300 verfügt über einen eigenen Automatik-Mischer und liefert eine bessere Audioverarbeitung, wenn Sie stattdessen die einzelnen Kanäle an ihn senden.

Auto configure anklicken. Mit diesem Prozess werden die folgenden Einstellungen am P300 und dem gerouteten MXA910 oder MXA310 automatisch angepasst, um das Signal zu optimieren:

  • Eingangs-Gain
  • AGC-Ziel
  • Kompressorschwellwert
  • Automatik-Mischer-Modus
  • Modus für die Mikrofonoptimierung mit dem Automatik-Mischer
  • Maximum offene Kanäle bei Automatik-Mischer
  • Automatik-Mischer letztes Mikrofon eingeschaltet lassen
  • Automatik-Mischer-Abschaltdämpfung
  • Haltezeit des Automatik-Mischers
  • Gate-Empfindlichkeit des Automatik-Mischers
  • Gate-Sperre des Automatik-Mischers
  • EQ-Kontur
  • EQ-Einstellungen (Mikrofon)
  • Kanalverstärkung (Mikrofon)

EQ nach Bedarf über den P300 anwenden. Mit diesem EQ die Anpassung an die akustischen Bedingungen des Raumes vornehmen.

Hinweis: Wenn Sie sowohl ein Tischarray-Mikrofon (MXA310) als auch ein Deckenarray-Mikrofon (MXA910) haben, sollten Sie die MXA910-Optimierungen für den Mikrofonoptimierungsmodus und den Post-Automix PEQ verwenden.

Übertragen von Entwürfen auf erkannte Geräte

Nachdem Sie Ihren Standort erstellt und Ihre Audioerfassung gestaltet haben, können Sie den Entwurfsmodus verlassen und im Live-Modus arbeiten, um die Einstellungen auf die erkannten Geräte zu übertragen.

  1. Von Ihrem Standort aus auf Übersicht klicken, um auf die Schaltfläche Live-Modus zuzugreifen.
  2. Wenn Sie auf Live-Modus klicken, können Sie Ihren Entwurf auf die erkannten Geräte übertragen.

    Die Schaltfläche Live-Modus ist ein Umschalter, der den Live-Modus aktiviert und deaktiviert. Die Schaltfläche wird grün und ein grünes Banner auf der Oberseite identifiziert, dass Sie sich im Live-Modus befinden.

    Auf der linken Seite sehen Sie alle erkannten Geräte in Ihrem Netzwerk, die noch nicht zu einem anderen Ihrer Standorte hinzugefügt wurden. Designer erkennt automatisch die unterstützten Shure-Geräte im selben Subnetz, und Sie können Geräte subnetzübergreifend hinzufügen, indem Sie zu Online-Geräte navigieren. Dort können die Geräte nach IP-Adresse hinzugefügt werden.

    Wenn Sie viele Geräte haben, können Sie diese nach Gerätename, IP-Adresse oder Gerätemodell sortieren. Zunächst sollten Sie mit der Maus über ein erkanntes Gerät fahren und es durch Anklicken identifizieren, um sicherzustellen, dass Sie mit dem richtigen Gerät arbeiten.

  3. Ihre erkannten Geräte Ihren virtuellen Geräten zuweisen, indem Sie das erkannte Gerät auf das virtuelle ziehen.

    Bei der Zuweisung eines erkannten Geräts zu einem virtuellen Gerät werden die virtuellen Einstellungen erst dann wirklich auf die erkannten Geräte übertragen, wenn Sie auf Synchronisieren und An Geräte übertragen klicken.

    Die Zuweisung eines Geräts kann durch Klicken auf X aufgehoben werden.

  4. Wenn alle Ihre Zuordnungen vorgenommen wurden, auf Synchronisieren klicken, um die erkannten Geräte mit Ihren virtuellen Geräten zu synchronisieren.

    Sie können entweder Ihre virtuellen Einstellungen auf die erkannten Geräte übertragen oder alle Einstellungen von diesen Geräten ziehen, um die Einstellungen in Ihrem Entwurf zu überschreiben.

    Hinweis: Sie können das Erstellen und Übertragen der Signalführung auf die erkannten Geräten deaktivieren, wenn Sie beispielsweise einen DSP eines Drittanbieters verwenden.

Im Live-Modus nehmen Sie Änderungen direkt an Ihren entdeckten Geräten vor und können diese mit der Designer-Software anpassen.

Hinweis: Beachten Sie, dass einige der von Ihnen vorgenommenen Änderungen dazu führen können, dass der Ton vorübergehend ausfällt.

Synchronisieren, Schieben und Ziehen

Wenn Sie Synchronisieren und An Geräte übertragen, überschreibt der Designer alles auf Ihren entdeckten Geräten außer:

  • Netzwerkeinstellungen
  • Passwort- und Verschlüsselungseinstellungen
  • den Dante-Gerätenamen und Kanalnamen
  • Dante-Routing, wenn nicht ausgewählt im Push-Dialogfeld

Wenn Sie Synchronisieren und Pull to design, überschreibt der Designer die Geräte in Ihrem Design mit den erkannten Geräteeinstellungen. Außerdem enthält der Pull einige Referenzgeräteeinstellungen, die Sie nicht ändern können und die in einem Push nicht beinhaltet wären, zum Beispiel MAC-Adressen.

Wenn der Push- oder Pull-Prozess abgeschlossen ist, sind Ihre erkannten Geräte mit Ihren virtuellen Geräten synchronisiert

Speichern von Voreinstellungen

Wenn Ihre Geräte für einen bestimmten Ort konfiguriert und eingestellt sind, können Sie einen bestimmten Entwurf als Voreinstellung auf allen Geräten speichern. Voreinstellungen sind beispielsweise hilfreich für einen Mehrzweck- oder kombinierbaren Raum, der verschiedene Konfigurationen haben kann. Sie können mehrere voreingestellte Entwürfe vorbereiten und diese laden, wenn sich die Konfiguration des Raums ändert.

Speichern der Einstellungen als Voreinstellungen:

  1. Auf(Voreinstellungen) in der rechten oberen Ecke klicken, um das Fenster Device Presets zu öffnen. In diesem Fenster werden die Voreinstellungen für alle Geräte am Standort angezeigt.
  2. Einen voreingestellten Steckplatz auswählen.
  3. Namen für die Voreinstellung eingeben.
  4. Auf Speichern klicken.

Laden von Voreinstellungen auf die Geräte:

  1. Auf(Voreinstellungen) in der rechten oberen Ecke klicken, um das Fenster Device Presets zu öffnen. In diesem Fenster werden die Voreinstellungen für alle Geräte am Standort angezeigt.
  2. Die Voreinstellung auswählen, die geladen werden soll.
  3. Auf Laden klicken.

Hinweis:

  • Routing-Informationen werden nicht in Voreinstellungen gespeichert.
  • Wenn Sie sich im Live-Modus befinden, kann diese Aktivität dazu führen, dass der Ton kurzzeitig ausfällt.
  • Alle Änderungen, die nach dem Laden von Voreinstellungen vorgenommen werden, führen zu einem ungesicherten Zustand. Alle neuen Einstellungen in einem neuen Steckplatz für Voreinstellungen sichern oder die alten mit Ihren neuen Einstellungen überschreiben.

Exportieren von Entwürfen

Sie können Ihre voreingestellten Einstellungen exportieren, damit andere Personen über die Webanwendung des Geräts Ihren Entwurf implementieren können. Designer exportiert die voreingestellten Geräteeinstellungen, die alle vorhandenen Geräteeinstellungen überschreiben, wenn Sie die Datei auf das Gerät hochladen.

Die exportierte Datei mit Voreinstellungen enthält alle Geräteeinstellungen, jedoch nicht die folgenden Elemente:

  • Geräteausrichtung
  • Vergabe von Gerätenamen
  • Abdeckungskartenbild
  • Führungsinformationen

Exportieren aus Designer

  1. Einen Standort öffnen.
  2. Auf(Voreinstellungen) rechts oben klicken.
  3. Aus dem Menü Gerätevoreinstellungen exportieren auswählen.
  4. Standardmäßig wird die exportierte .zip-Datei in den eigenen Dokumenten mit dem NamenStandort_Datum_Uhrzeit gespeichert. Sie können die Datei jedoch unter einem beliebigen Namen in einem beliebigen Ordner speichern.

Dateiexport und -benennung

Gerätevoreinstellungsdateien (Endung .json) werden in einem komprimierten Ordner mit der Endung .zip in geschachtelten Ordnern gebündelt, die wie folgt benannt sind:PresetSlot – PresetSlotName.

Jede Voreinstellungsdatei wird nach folgendem Schema benannt: Gerätename_VoreingestellterSteckplatz , z. B. MXA910-North_City Center 1 Large.json.

Namen der Gerätevoreinstellungen

Der Gerätename dient zur Unterscheidung der exportierten Dateien, wobei für diesen Standort separate Dateien zum Upload auf die beiden Geräte exportiert werden.

Importieren von Voreinstellungen und Hochladen auf das Gerät

  1. Das Gerät über ein CAT5e-Kabel (oder höher) mit einem Computer verbinden und die Webanwendung öffnen.
  2. Zu Voreinstellungen > Importieren von Datei wechseln.
  3. Einen leeren Steckplatz und Datei wählen... auswählen, um auf dem Computer nach der Gerätevoreinstellungsdatei zu suchen.
  4. Import auswählen, um die Datei zu laden. Nach erfolgreichem Import Wechseln zu "Voreinstellungen laden" auswählen.
  5. Die gerade importierte Voreinstellung auswählen und auf Laden klicken. Die Design-Datei wird für das Gerät übernommen.
  6. Um optimale Resultate zu erreichen, vor Ort einen Soundcheck der Einstellungen durchführen. Kopfhörer verwenden und jeden Kanal prüfen, um die Audio-Erfassung zu optimieren.

Ereignisprotokoll

Um das Ereignisprotokoll anzuzeigen, im Hauptmenü auf Ereignisprotokoll klicken.

Das Ereignisprotokoll bietet einen detaillierten Überblick über die Aktivitäten innerhalb von Designer. Im Protokoll werden Aktivitätseinträge gesammelt und mit Zeitstempel versehen sowie für den unter Einstellungen angegebenen Zeitraum von 30 bis 360 Tagen aufbewahrt. Mit der Exportfunktion wird ein CSV-Dokument (Comma Separated Values, durch Kommas getrennte Werte) zum Speichern und Sortieren der Protokolldaten erstellt.

Um das Ereignisprotokoll für ein bestimmtes Gerät zu exportieren, navigieren Sie im Live-Modus zu diesem Gerät und klicken Sie auf (Einstellungen) > General > Export log. Diese Funktion erstellt ein CSV-Dokument (Werte durch Komma getrennt) der Protokolldaten.

Bei der Störungssuche oder Inanspruchnahme der Shure-Abteilung Systems Support sind die Details in dieser Protokolldatei zu beachten.

Schweregrad
Information Eine Aktion oder ein Ereignis wurde erfolgreich abgeschlossen.
Achtung Eine Aktion kann nicht abgeschlossen werden, aber die allgemeine Funktionalität ist stabil.
Fehler Es ist ein Problem aufgetreten, das die Funktionsfähigkeit behindern könnte.
Protokolldetails
Ereignis Gibt den Ereignistyp an.
Beschreibung Stellt Details zu Ereignissen und Fehlern bereit, darunter ggf. die IP-Adresse und den Standort.
Datum Datum und Uhrzeit des Ereignisses.

Tipp: Zum Sortieren des Protokolls eine Kategorieüberschrift auswählen.