HINWEIS

Aufgrund eines vorläufigen Urteils eines Bundesgerichts in den Vereinigten Staaten ist Shure berechtigt, das MXA910-60CM zu versenden. Dieses Modell ist vollständig zertifiziert und darf rechtlich überall auf der Welt verwendet werden, aber es ist unzulässig, dass es in den Vereinigten Staaten für eine Montage, bei der es, wie unten gezeigt, von der Decke hängt, verwendet wird. Weiterhin ist es unzulässig, Adapter zu verwenden, um diese kleinere Version an ein Deckenraster in den Vereinigten Staaten zu montieren, sodass sie im Wesentlichen wie unten dargestellt montiert wird.

Darüber hinaus ist das MXA910-60CM nicht für die Installation innerhalb eines 24"-Deckenrasters, das in Nordamerika als Standardgröße gilt, konzipiert oder vorgesehen. Die Montage in einem solchen Raster in der oben gezeigten Konfiguration ist unsicher und kann zu Schäden am Produkt und/oder Verletzungen an Personen, die sich unterhalb davon aufhalten, führen. Das MXA910-60CM ist für den Einsatz in anderen Montagekonfigurationen, wie z.B. an harten Decken oder herunterhängend von einem VESA-Mast oder einer Hängeverkabelung, überall auf der Welt sicher und zulässig.

Eine neue Version des MXA910 für 24"-Deckenrasterinstallationen in den Vereinigten Staaten ist jetzt als Vorbestellung verfügbar, die Lieferung wird im Dezember 2019 erwartet. Das MXA910W-A bietet eine schnelle, einfache Lösung für die Installation in 24x24 Zoll Deckenrastern in den USA und bietet die gleiche Technologie und Leistung wie alle vorherigen Versionen. Für weitere Informationen oder eine Vorbestellung dieser neue Variante www.shure.com/mxa910 besuchen.

Übersicht

Allgemeine Beschreibung

Das Microflex® Advance™-Deckenarray ist ein hochwertiges, vernetztes Mikrofonarray für A/V-Konferenzumgebungen wie Sitzungssäle, kleine Besprechungsräume und Mehrzweckräume. Das Deckenarray nutzt die Shure-Technologie für steuerbare Erfassung™ mit Autofokus™-Technologie: 8 gebündelte Abnahmelobes erfassen das Audiosignal der Teilnehmer von oben. Es wird eine kontinuierliche Feinbestimmung der Position jedes Lobes in Echtzeit durchgeführt, wenn sich die Teilnehmer in ihren Stühlen zurücklehnen oder aufstehen.

Das Mikrofon umfasst auch die IntelliMix® DSP-Suite, welche AEC, Rauschunterdrückung, automatisches Mischen und mehr beinhaltet. Das Mikrofon mit der Shure Designer-Software oder einer browserbasierten Webanwendung steuern. Das Mikrofon lässt sich nahtlos mit dem Dante™-Digital-Audionetzwerk, AES67 und Preset-Reglern von Drittanbietern, darunter Crestron und AMX, integrieren, um eine qualitativ hochwertige A/V-Konferenzerfahrung zu bieten, die Integratoren, Berater und Veranstaltungsteilnehmer gleichermaßen anspricht.

Technische Eigenschaften

Konfigurierbare Erfassung

  • Steuerbare Erfassung™ bietet präzise Abnahme für bis zu 8 eigenständige Lobes
  • Automatische Lobepositionierung beschleunigt die Installation
  • Die zum Patent angemeldete Autofokus-Technologie sorgt kontinuierlich für die Feinabstimmung der Position jedes einzelnen Lobes in Echtzeit. Dies ermöglicht einen gleichmäßigen Klang, wenn sich die Teilnehmer in ihren Stühlen zurücklehnen oder aufstehen
    • Durch ein kostenloses Update verfügbar ab Firmware 4.x

Digitaler Signalprozessor IntelliMix®

  • Der digitale Signalprozessor IntelliMix® ermöglicht automatisches Mischen, AEC, Rauschunterdrückung, automatische Verstärkungsregelung, Verzögerung, Kompressor und Kanalentzerrung
  • Durch ein kostenloses Update verfügbar ab Firmware 4.x

Softwaresteuerung

  • Die Shure Designer-Systemkonfiguration bietet umfassende Mikrofon- und Charakteristikensteuerung
  • Mit Designer können Sie auch die Erfassung mit Online- und Offline-Geräten gestalten und Audiosignale zwischen Shure-Geräten führen
  • Wenn Designer nicht verfügbar ist, die browserbasierte Webanwendung verwenden, um das Mikrofon zu steuern
  • Kompatibel mit der SystemOn-Audio-Asset-Management-Software von Shure zur Fernüberwachung und für Echtzeit-Warnungen bei kritischen Problemen

Netzwerkverbindung

  • Getrennte Audiokanäle für jeden Lobe und ein Auto-Mix-Kanal werden über ein einzelnes Netzwerkkabel bereitgestellt
  • Dante Digital-Audio koexistiert sicher im selben Netzwerk mit IT- und Steuerungsdaten oder kann zur Nutzung eines eigenen Netzwerks konfiguriert werden
  • Steuerzeichenketten sind für Preset-Regler von Drittanbietern, darunter Crestron und AMX, verfügbar

Professionelle Bauweise

  • Glatte und professionelle Bauweise harmoniert mit zeitgemäßen Konferenz- und Versammlungsräumen
  • Vielseitige Befestigungsmöglichkeiten für Decken, Masthalterungen, Aufhängungskabel und mehr
  • Erhältlich in weiß, schwarz sowie Aluminiumveredelungen (abnehmbarer Grill kann kundenspezifisch lackiert werden)

Systemüberblick

① Dante-Audio, -Strom und -Steuerungsdaten

Jedes Mikrofon-Array wird über ein einzelnes Netzwerkkabel angeschlossen, das Dante-Audio, Power over Ethernet (PoE) und Steuerinformationen transportiert, um Erfassung, Audiopegel und Verarbeitung einzustellen.

② Analoges Audio (Mikrofon zu Netzwerk)

Analoge Geräte, wie etwa ein drahtloses Mikrofonsystem oder ein Schwanenhalsmikrofon auf einem Podest, werden zur Realisierung eines vollständig vernetzten Konferenzsystems über eine Shure-Netzwerkschnittstelle (Modell ANI4IN) an das Dante-Audio-Netzwerk angeschlossen.

③ Audio am entfernten Ende (Netzwerk zu Lautsprecher)

Dante-fähige Lautsprecher und Verstärker werden direkt an einen Netzwerk-Switch angeschlossen. Analoge Lautsprecher und Verstärker werden über eine Shure-Netzwerkschnittstelle (Modell ANI4OUT) angeschlossen, die Dante-Audiokanäle in Analogsignale umwandelt, welche durch 4 getrennte XLR- oder Blocksteckerausgänge übertragen werden.

④ Gerätesteuerung und Dante-Audio

Steuerung: Ein an das Netzwerk angeschlossener Computer steuert das Mikrofon mit der Shure Designer-Software. Sie können Erfassung, Stummschaltung, LED-Verhalten, Lobe-Einstellungen, Gain und Netzwerkeinstellungen ferngesteuert einstellen.

Audio: Die Audioführung erfolgt über Dante™ Controller oder die Shure Designer-Software. Dante Virtual Soundcard ermöglicht Audio-Abhörung und -Aufzeichnung direkt am Computer.

Unterschiede zwischen Firmware 3.x und 4.x

Wenn ein MXA910 von Version 3.x auf 4.x der Firmware aktualisiert wird, können die für MXA optimierten IntelliMix DSP-Funktionen verwendet werden.

Nachfolgend eine Liste der mit der Firmware 4.x:

Digitaler Signalprozessor IntelliMix hinzugefügten Änderungen

  • Somit kann nun AGC, AEC, Geräuschreduzierung, Kompressor und Verzögerung verwendet werden.
    • Diese DSP-Funktionen wirken sich nicht auf einzelne Kanalausgänge aus – sie gelten nur für den Automix Out-Kanal
  • Die folgenden Einstellungen werden automatisch übernommen, wenn zurzeit der Automix Out-Kanal auf einem 3.x-Gerät verwendet und eine Aktualisierung auf 4.x durchgeführt wird:
    • AGC: aktiviert
    • AEC: aktiviert
    • Rauschunterdrückung: aktiviert
    • Kompressor: deaktiviert
    • Verzögerung: deaktiviert

Neuer Automixer hinzugefügt

  • Der Automixer 4.x weist andere Mischermodi als der Automixer 3.x auf.
  • Hier wird beschrieben, wie sich die Einstellungen im Mischermodus ändern:
    Automixer-Einstellung mit 3.x Automixer-Einstellung mit der neuen Version 4.x
    Classic Gatesteuerung
    Smooth Gemeinsame Gain-Nutzung
    Manuell Manuell
    Benutzerspezifisch Gatesteuerung

Neue Autofokus-Funktion™ für alle Lobes hinzugefügt

  • Die zum Patent angemeldete Autofocus™ Technologie stimmt die Position der einzelnen Lobes kontinuierlich und in Echtzeit ab.
  • Die Lobes bewegen sich automatisch für einen gleichmäßigen Klang, wenn sich die Teilnehmer in ihren Stühlen zurücklehnen oder aufstehen.

Echoverminderung entfernt

  • Das Mikrofon verfügt nun über AEC, so dass eine Echoverminderung nicht mehr erforderlich ist.
  • Der Name des Referenz-Empfangskanals mit Echoverminderung im Dante-Controller ist nun der AEC-Referenzeingangskanal. Jede bestehende Dante-Führung zu diesem Kanal bleibt bestehen.

Sonstige Änderungen

  • Die Lobepositionen der Vorlage 1 haben sich geändert.
    • Wenn Vorlage 1 mit den Standardpositionen für die Lobes verwendet wird, änden sich diese Lobepositionen durch die Aktualisierung auf 4.x.
  • Nach der Aktualisierung bleiben alle benutzerdefinierten Lobepositionen und Dante-Führungen unverändert.

Erste Schritte

Zur Steuerung des MXA910 die Shure Designer-Software verwenden, um die Mikrofonerfassung anzupassen, DSP anzuwenden und die Audiosignale zwischen den Shure-Geräten zu führen. Nach Abschluss dieses grundlegenden Einrichtungsvorgangs ist Folgendes möglich:

  • Zugriff und Steuerung des MXA910 im Designer
  • Anwenden von DSP auf das Mikrofonsignal
  • Führen der Audiosignale vom Mikrofon zu anderen Geräten

Vor den ersten Schritten werden folgende Dinge benötigt:

  • Ethernet-Kabel Cat5e (oder besser)
  • Netzwerk-Switch, der Power over Ethernet (PoE) einspeist
  • Shure Designer-Software, auf einem Computer installiert. Sie können die Software unter www.shure.com herunterladen.

    Hinweis: Wenn Designer nicht verfügbar ist, kann zum Steuern des MXA910 eine Webanwendung und zum Führen der Audiosignale der Dante-Controller verwendet werden. Die Anwendung Shure Web Device Discovery herunterladen, um auf die Webanwendung Ihres Geräts zuzugreifen.

Schritt 1: Anschluss an ein Netzwerk

  1. Das Mikrofon über ein Cat5e-Kabel (oder besser) an einen PoE-Anschluss am Netzwerk-Switch anschließen.
  2. Den Computer, auf dem Designer läuft, an den Netzwerk-Switch anschließen.

Schritt 2: Erkennen des MXA910 in Designer

  1. Designer öffnen und unter Einstellungen überprüfen, ob Sie mit dem richtigen Netzwerk verbunden sind.
  2. Auf Online-Geräte klicken. Eine Liste der Online-Geräte wird angezeigt.
  3. Um Geräte zu identifizieren, auf das Produktsymbol klicken, damit das jeweilige Gerät blinkt. Den MXA910 in der Liste auswählen und auf Konfigurieren klicken, um das Konfigurationsfenster des Geräts zu öffnen.

Schritt 3: Einstellen der Mikrofonerfassung

Zum Gestalten der Mikrofonerfassung müssen ein Projekt und ein Standort erstellt werden. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Hilfe zu Designer.

  1. Unter Meine Projekte die Option Neu auswählen, um ein neues Projekt zu erstellen.
  2. Auf Neu klicken, um Ihrem Projekt einen Standort hinzuzufügen. Nachdem ein Namen eingegeben wurde, wird ein neues Fenster für den Standort geöffnet.
  3. Auf Live-Modus klicken. Alle Online-Geräte werden in der Liste angezeigt.
    • In Designer können Sie auch Systeme mit virtuellen Geräten entwerfen und Einstellungen an reale Geräte senden. Weitere Informationen hierzu sind in der Hilfe zu Designer zu finden.
  4. Den MXA910 mit Drag-and-Drop ziehen, um ihn zu Ihrem Standort hinzuzufügen.
  5. Auswählen von Abdeckungskarte, um die Abdeckung des Mikrofons einzustellen.
    • Verwenden von Auto-Ausrichten, damit die Software jeden Kanal für Sie positionieren kann.
    • Klicken und ziehen, um die Position der einzelnen Kanäle anzupassen. Weitere Informationen sind im Abschnitt „Konfigurieren der Mikrofonerfassung“ zu finden.

Schritt 4: DSP anwenden

Mit der Firmware ab 4.x bietet der MXA910 den DSP IntelliMix, der an den Automix-Kanalausgang angelegt werden kann.

AEC, Rauschunterdrückung und automatische Verstärkungsregelung (AGC) sind standardmäßig aktiviert.

  1. Um AEC zu verwenden, ein entferntes Referenzsignal an den AEC-Referenzeingangskanal des Mikrofons führen.
    • Den Designer verwenden, um ein Referenzsignal von einem Shure-Gerät wie der ANIUSB-MATRIX oder einem P300 zu führen.
    • Den Dante-Controller verwenden, um ein Referenzsignal von anderen Dante-Geräten von Drittanbietern zu führen.
  2. IntelliMix wählen und auf AEC klicken.
  3. Vergewissern, dass das entfernte Signal am Referenzmessgerät ansteht. Wenn es nicht angezeigt wird, muss der Leitweg überprüft werden.
  4. Um andere DSP-Blöcke anzuwenden oder Einstellungen zu bearbeiten, auf das Blocksymbol klicken.

Schritt 5: Audiosignale führen

Den Designer verwenden, um Audiosignale vom MXA910 an andere Shure-Geräte zu führen. Für andere Geräte die Dante Controller-Software verwenden.

Führen des Audiosignals vom MXA910 an eine ANIUSB-MATRIX.

  1. ANIUSB-MATRIX zu Ihrem Standort hinzufügen.
  2. Zu Signalfluss wechseln. Diese Seite erstellt Dante-Audiosignalführungen zwischen Shure-Geräten.
  3. Erstellen von Dante-Audiosignalführungen durch Ziehen und Ablegen vom MXA910 Auto-Mix-Ausgang zum ANIUSB-MATRIX Dante-Eingang.

  4. Die Audio-Führungen Ihres Systems müssen getestet und anschließend das Audiosignal vom ANIUSB-MATRIX an andere Dante-Geräte oder Codecs gesendet werden.

Systemplanung und Ausrüstungsanforderungen

Übersicht über Shure-Konferenzgeräte

Shure bietet eine Reihe von Konnektivitätsoptionen für Konferenzen: MXA-Mikrofone, Audioprozessoren und Netzwerkschnittstellen verwenden Dante, um Audiosignale über Standard-IT-Netzwerke zu senden. Die kostenlose Designer-Software von Shure kann verwendet werden, um die Mehrzahl der Shure-Geräte zu steuern und Audiosignale zwischen ihnen zu führen.

Wenn ein System geplant wird, ist zu überlegen, welche anderen Geräte angeschlossen werden müssen und ob in Zukunft zusätzliche Ein-/Ausgänge benötigt werden.

Gerät Zweck Physikalische Verbindungen Dante-Ein-/Ausgänge
MXA910
Deckenfeldmikrofon mit IntelliMix DSP
  • 1 PoE-Anschluss
  • 8 einzelne Kanalausgänge oder 1 Automix-Kanalausgang mit IntelliMix DSP
  • 1 AEC-Referenzeingang
MXA310
Tischfeldmikrofon
  • 1 PoE-Anschluss
  • 4 einzelne Kanalausgänge oder 1 Automix-Kanalausgang
P300
Audioprozessor mit IntelliMix DSP und Matrixmischer
  • 1 USB Ein-/Ausgang
  • 2 analoge Blockeingänge
  • 2 analoge Blockausgänge
  • 1 mobiler TRRS-Anschluss (3,5 mm)
  • 1 PoE+-Anschluss
  • 8 Dante-Eingänge mit IntelliMix DSP
  • 2 Dante-Zusatzeingänge
  • 8 Dante-Ausgänge
IntelliMix-Saal
Audioverarbeitungssoftware mit IntelliMix DSP und Matrixmischer Variiert je nach Gerät
  • 8 oder 16 Dante-Eingänge mit IntelliMix DSP
  • 8 Dante-Zusatzeingänge
  • 8 Dante-Ausgänge
  • 1 Virtueller Audioein- und -ausgang
  • 1 PC-Ein- und Ausgang
ANIUSB-MATRIX
Matrixmischer mit USB und analogem Ein-/Ausgang
  • 1 USB Ein-/Ausgang
  • 1 analoge Blockeingänge
  • 1 analoge Blockausgänge
  • 1 PoE-Anschluss
  • 4 Dante-Eingänge
  • 2 Dante-Ausgänge
ANI4IN (Block- oder XLR-Stecker)
Wandelt analoge Signale in Dante-Signale um
  • 4 Analog-Eingänge
  • 1 PoE-Anschluss
  • 4 Dante-Eingänge
ANI4OUT (Block- oder XLR-Stecker)
Wandelt Dante-Signale in analoge Signale um
  • 4 Analog-Ausgänge
  • 1 PoE-Anschluss
  • 4 Dante-Ausgänge
ANI22 (Block- oder XLR-Stecker)
  • Wandelt 2 analoge Signale in Dante-Signale um
  • Wandelt 2 Dante-Signale in analoge Signale um
  • 2 Analog-Eingänge
  • 2 Analog-Ausgänge
  • 1 PoE-Anschluss
  • 2 Dante-Eingänge
  • 2 Dante-Ausgänge

MXA910-Gerätekombinationen

MXA910 und ANI22 MXA910 und ANIUSB MXA910 und P300
Raumgröße Klein oder mittel Klein oder mittel Mittel oder groß
Mobil-Ein-/Ausgang Nein Nein Ja
Analog-Ein-/Ausgang 2x2 1x1 2x2
USB-Ein-/Ausgang Nein Ja Ja
Strom PoE PoE PoE+
Logiksteuerung Nein Nein Ja
Synchronisation der Stummschaltung mit Software-Codec Nein Nein Ja mit P300 mit Firmware 3.1.5 oder höher
Geeignet für mehrere MXA910 Nein Nein Ja
Geeignet für zusätzliche Analog-Mikrofone Nein Nein Ja

Für zusätzliche Analog-Eingänge weitere ANI4IN verwenden, um analoge Signale in Dante-Signale umzuwandeln. Für zusätzliche Analog-Ausgänge weitere ANI4OUT verwenden, um Dante-Signale in analoge Signale umzuwandeln.

Anwendungsfall: Software-Codec mit ANIUSB oder P300

Für eine einfache Lösung mit Software-Codec das Deckenfeld mit einer ANIUSB-MATRIX oder einem P300 verwenden.

  • Ein Computer mit Konferenzsoftware wird über ein USB-Kabel mit der ANIUSB-MATRIX oder einem P300 verbunden
  • Deckenfeld mit akustischer Echounterdrückung und DSP (mit Firmware >4.x)
  • Der Matrixmischer in der ANIUSB-MATRIX oder dem P300 leitet die Signale an jedes angeschlossene Gerät weiter
  • Für USB-Verbindungen mit Firmware >3.1.5 verfügt der P300 über eine Stummschaltung für den Software-Codec

Ausrüstungsliste:

  • MXA910 (benötigt Firmware > 4.x für AEC)
  • ANIUSB-MATRIX oder P300
  • Computer mit Konferenzsoftware
  • Netzwerk-Switch, der Power over Ethernet (PoE) einspeist
  • Computer im Netzwerk mit:
    • Shure Designer-Software oder
    • Geräte-Webanwendungen
  • Ethernet-Kabel Cat5e (oder besser)
  • USB-Kabel
  • Systemsteuerung für den P300 zur Stummschaltung mit Software-Codec
  • Alle anderen Lautsprecher, Verstärker oder Displays

Anwendungsfall: ANI22 und Hardware-Codec

  • Der Hardware-Codec verbindet den Raum mit den entfernten Anrufern
  • Deckenfeld mit akustischer Echounterdrückung und DSP (mit Firmware >4.x)
  • ANI22 verbindet analoge und digitale Komponenten
    • 2 Line-/Mikro-Eingänge wandeln analoge Signale in digitale Signale um
    • 2 Ausgänge zur Umwandlung digitaler Signale in analoge Signale

Ausrüstungsliste:

  • MXA910 (benötigt Firmware > 4.x für AEC)
  • ANI22 (Versionen mit Block- oder XLR-Stecker verfügbar)
  • Hardware-Codec
  • Display
  • Netzwerk-Switch, der Power over Ethernet (PoE) einspeist
  • Computer im Netzwerk mit:
    • Shure Designer-Software oder
    • Geräte-Webanwendungen
  • Ethernet-Kabel Cat5e (oder besser)
  • Analoge Block- oder XLR-Kabel zum Anschluss von Komponenten an ANI22
  • Beliebige andere Lautsprecher oder Verstärker

Anwendungsfall: Mittlerer oder großer Raum mit 2 MXA910 und einem P300

In größeren Installationen können mehrere MXA910 und ein P300 verwendet werden, wenn ein Ansatz mit verteiltem DSP verfolgt wird, was die Installation vereinfacht. Für beste Ergebnisse maximal 3 MXA910 verwenden.

  • Deckenfelder für DSP (mit Firmware >4.x)
  • Der P300 bietet Optionen für Matrixmischer und den Anschluss von Mobilgeräten, USB und Analog-Block-Ein-/Ausgang
  • Designer steuert Mikrofone und P300

Ausrüstungsliste:

  • 2 MXA910 (benötigt Firmware > 4.x für AEC)
  • P300
  • Netzwerk-Switch, der Power over Ethernet Plus (PoE+) einspeist
  • Computer im Netzwerk mit:
    • Shure Designer-Software oder
    • Geräte-Webanwendungen
  • Ethernet-Kabel Cat5e (oder besser)
  • Alle anderen Lautsprecher, Mobilgeräte, Codecs oder Displays

Hardware

Netzwerk-Ethernet-Anschluss

Der Netzwerk-Anschluss transportiert Ton, Strom und Steuerungsdaten. Er ist an der Rückseite, wie dargestellt, angeordnet.

① Netzwerk-Anschluss

RJ-45-Buchse zum Netzwerk-Anschluss.

② Netzwerkstatus-LED (grün)

Off = keine Netzwerkverbindung

Ein = Netzwerkverbindung hergestellt

Blinkend = Netzwerkverbindung aktiv

③ Netzwerkgeschwindigkeits-LED (orange)

Aus = 10/100 Mbps

Ein = 1 Gbps

LED Light Bar

Die LED am Mikrofon zeigt an, ob das Mikrofon aktiv oder stummgeschaltet ist, identifiziert die Hardware und bestätigt Firmware-Aktualisierungen.

Standardeinstellungen

Mikrofonstatus LED-Verhalten/-Farbe
Aktiv Grün (ständig)
Stummschaltung Rot (ständig)
Hardware-Identifizierung Grün (blinkt)
Firmware-Aktualisierung wird durchgeführt Grün (Fortschreiten entlang des Balkens sichtbar)
Rücksetzen

Zurücksetzen des Netzwerks: Rot (Fortschreiten entlang des Balkens sichtbar)

Zurücksetzen auf Werkseinstellungen: Löst das Hochfahren des Geräts aus

Fehler Rot (geteilt, abwechselnd blinkend)
Einschalten des Geräts Mehrfarbiges Blinken, Blau (bewegt sich schnell über den Balken hin und her)

Hinweis: Wenn die LED deaktiviert ist, leuchtet die LED dennoch auf, wenn das Gerät eingeschaltet wird und wenn ein Fehlerzustand auftritt.

Benutzerspezifische Leuchteinstellungen

Benutzerspezifische LED-Helligkeit, -Farben und -Verhalten können in der Steuersoftware zugewiesen werden. Sie können außerdem durch ein externes Steuerungssystem gesteuert werden:

  1. Registerkarte Konfiguration öffnen
  2. Lichtleiste auswählen

Verhalten der Stummschalten-LED

Die Beleuchtung für stummgeschaltete und aktive Mikrofonzustände kann auf das Verhalten anderer Geräte im Konferenzraum abgestimmt werden. Die LED-Einstellungen könne in den Dropdown-Menüs im Menü EIGENSCHAFTEN LICHTLEISTE eingestellt werden.

Dimmen und deaktivieren

Um die LED zu dimmen oder auszuschalten, den Helligkeits-Fader verwenden.

Rücksetztaste

Die Hardware-Rücksetztaste befindet sich in einem Grillloch und kann mit einer Büroklammer oder einem sonstigen kleinen Werkzeug gedrückt werden. Das Loch ist durch einen grauen Kreis gekennzeichnet. Wenn auf das Shure-Logo geblickt wird, ist es das zweite Loch in der vierten Reihe von der Oberseite aus.

Rücksetzen-Modi

Netzwerkrückstellung (die Taste 4–8 Sekunden lang gedrückt halten)

Setzt sämtliche Shure Control- und IP-Einstellungen für Netzwerk-Audio auf Werkseinstellungen zurück.

Vollständiges Zurücksetzen auf Werkseinstellungen (die Taste länger als 8 Sekunden gedrückt halten)

Setzt alle Einstellungen für Netzwerk und Webanwendung auf die Werksvoreinstellungen zurück.

Optionen zum Zurücksetzen der Software

Eine der folgenden Optionen nutzen, um Einstellungen ohne ein vollständiges Rücksetzen der Hardware auf einfache Weise zurückzusetzen:

Gerät neu starten (Settings > Factory Reset): Schaltet das Gerät aus und wieder ein, als ob es vom Netzwerk getrennt worden wäre. Beim Neustart des Geräts bleiben alle Einstellungen erhalten.

Standardeinstellungen (Presets > Load Preset > Default Settings): Setzt die Audioeinstellungen auf die Werkseinstellungen zurück (mit Ausnahme von Gerätename, IP-Einstellungen und Kennwörtern).

Bei Verwendung der Shure Designer-Software zur Konfiguration Ihres Systems finden sich weitere Informationen zu diesem Thema in der Hilfe zu Designer.

Power Over Ethernet (PoE)

Dieses Gerät benötigt zum Betrieb PoE. Es ist sowohl mit PoE-Quellen der Klasse 0 als auch Klasse 3 kompatibel.

Power over Ethernet wird auf eine der folgenden Weisen bereitgestellt:

  • Ein Netzwerk-Switch, der PoE bereitstellt
  • Eine PoE-Einleitungsvorrichtung

Montage

Mikrofonpositionierung

Variablen des Raums

Die ideale Mikrofonpositionierung wird durch die Bestuhlung und die Infrastruktur bestimmt. Dieser Anleitung folgen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen:

  • Bei Räumen mit flexibler Einrichtung oder mehreren Mikrofon-Arrays in der Webanwendung oder in der Shure Designer-Software das Werkzeug zur Mikrofonkonfiguration nutzen, um zu gewährleisten, dass die Erfassung für sämtliche Bestuhlungsszenarien geeignet ist.
  • Die Lobes sollten zur Vorderseite eines jeden Sprechers hin ausgerichtet werden. Die Positionierung in Räumen, in denen Sprecher während einer Video-Konferenz einem Bildschirm zugewandt sind, sollte sorgfältig bedacht werden.
  • Die Anbringung des Mikrofons in direkter Nähe einer unerwünschten Schallquelle, wie etwa Belüftungsdüsen oder lauten Video-Projektoren, ist zu vermeiden.
  • Die Montage von Schalldämpfungseinrichtungen zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit in zu halligen Räumen sollte in Betracht gezogen werden.

Montagehöhe

Die maximale Montagehöhe, die eingestellt werden kann, beträgt 9,14 m (30 Fuß). In einer typischen akustischen Umgebung1 behält das Mikrofon eine „A“-Einstufung auf Grundlage des internationalen STIPA2-Standards (Sprachübertragungsindex für Beschallungsanlagen, Speech Transmission Index for Public Address systems) bei Entfernungen bis zu 4,88 m (16 Fuß) zwischen Mikrofon und Sprecher. In besseren akustischen Umgebungen kann sich die „A“-Einstufung gemäß STIPA über 4,88 m (16 Fuß) hinaus erstrecken.

Folgendes ist bei der Bestimmung der Montagehöhe zu berücksichtigen:

  • Die Abnahmecharakteristik des Decken-Arrays ist schmaler als ein Richtrohrmikrofon und deshalb kann es weiter von der Quelle entfernt positioniert werden als irgendein anderes Mikrofon. Während die Webanwendung eine ideale Erfassungszone für jeden Kanal anzeigt, ist zu berücksichtigen, dass es keine bestimmte Hürde gibt, bei welcher der Ton sich verschlechtert oder sich abschaltet. Lobe-Empfindlichkeitsdaten sind in den Technischen Daten für jede Breiteneinstellung vorhanden.
  • Wie bei allen Mikrofonen verändert sich die Tonhaltigkeit mit zunehmender Entfernung von der Quelle.
  • Die Verständlichkeitsskala unterstützt bei der Prognose, wie das Mikrofon bei einer gegebenen Höhe klingt.
  • Der Erfassungsbereich der Lobes nimmt bei weiteren Entfernungen zu.

[1] Raumverhältnisse: RT60 (Halldauer) = 500 ms bei 1 kHz, A-gewichtetes Raumgeräusch = 40 dBSPL(A)

[2] IEC-602682-16 Standard

Verständlichkeitsskala

Die Verständlichkeitsskala vergleicht objektiv die Akustikleistung des Mikrofon-Arrays mit einem Schwanenhalsmikrofon mit Nierencharakteristik bei unterschiedlichen Entfernungen. Diese Informationen sind für die Prognose nützlich, was das Mikrofon-Array bei einer gegebenen Entfernung leistet, und um eine ideale Montagehöhe zu bestimmen. Die Daten in der Tabelle der Verständlichkeitsskala sind von der Messung der Mikrofone hergeleitet, um einen Äquivalenzwert des Sprachübertragungsindex (Speech Transmission Index) IEC-602682-16-Standards zu erreichen.

Abstände mit äquivalenten Sprachübertragungsindexwerten

Deckenmikrofon-Array (Abstand zum Sprecher) Schwanenhalsmikrofon mit Nierencharakteristik (Abstand zum Sprecher)
1,83 m (6 Fuß) 1,14 m (3,75 Fuß)
2,44 m (8 Fuß) 1,52 m (5 Fuß)
3,05 m (10 Fuß) 1,91 m (6,25 Fuß)
3,66 m (12 Fuß) 2,29 m (7,5 Fuß)

Daten wurden in einem typischen kleinen Besprechungsraum mit den folgenden Messwerten erfasst:

  • Nachhallabklingzeit: 500 ms bei 1 kHz
  • Grundrauschen: 40 dB Schalldruckpegel (mit A-Gewichtung)

Hinweis: Diese Werte sind spezifisch für den beschriebenen Raum. Bei einer gut geregelten Raumakustik kann das Mikrofon-Array mit äquivalenten Sprachübertragungsindexwerten sogar bei größeren Entfernungen funktionieren. In hochgradig nachhallenden Räumen ist das Leistungsverhalten weniger vorhersehbar.

A = Abstand zwischen Mikrofon-Array und Sprecher

B = Abstand zwischen Mikrofon mit Nierencharakteristik und Sprecher

In diesem Beispiel entspricht die Akustikleistung des Mikrofon-Arrays, das (A) Meter vom Sprecher entfernt angebracht ist, der des Schwanenhalsmikrofons mit Nierencharakteristik, das in einem Abstand von (B) Meter vom Sprecher entfernt positioniert ist.

Anbringen des FyreWrap®-Brandschutzmantelsystems

Das im Lieferumfang des Deckenmikrofon-Arrays MicroflexAdvance™ MXA910 enthaltene FyreWrap-Brandschutzmantelsystem muss angebracht werden, um die Plenum-Bewertung UL 2043 zu erreichen (für Luftkammern geeignet).

Montage

  1. Gewährleisten, dass die Mikrofonoberfläche sauber ist, um eine einwandfreie Haftfähigkeit zu gewährleisten
  2. Das Schutzpapier von den 4 Klebeplättchen auf dem Brandschutzmantelsystem entfernen
  3. Das Brandschutzmantelsystem auf dem Mikrofon ausrichten und durch leichten Druck auf die Klebeplättchen fixieren

    Hinweis: Sicherstellen, dass genügend Platz zum Anbringen des Ethernet-Kabels und des Sicherheitshalteseils gelassen wird (sofern erforderlich).

Montage des Feldmikrofons

Das Array-Mikrofon wird direkt an einem Deckenraster montiert oder kann auf andere Weise befestigt werden.

Zunächst:

  • Die Kunststoff-Schutzabdeckung vom Mikrofon abnehmen.
  • Überprüfen, ob das Deckenraster der entsprechenden Modellvariante entspricht.
  • Sofern der optionale Verteiler verwendet wird, ist dieser vor der Deckenmontage am Mikrofon zu montieren.

WICHTIG: Das 60-cm-Modell darf nicht in einem 609,6-mm-Deckenraster montiert werden.

Modellvarianten

Modell Deckenrastergröße Farbe
MXA910B 60,9 x 60,9 cm Schwarz
MXA910W 60,9 x 60,9 cm Weiß
MXA910AL 60,9 x 60,9 cm Aluminium
MXA910B-60CM 60 cm x 60 cm Schwarz
MXA910W-60CM 60 cm x 60 cm Weiß
MXA910AL-60CM 60 cm x 60 cm Aluminium
MXA910W-A 60,9 x 60,9 cm Weiß

Gummi-Schrammschutzelemente

Optional: Bevor das Mikrofon an der Decke montiert wird, müssen die im Lieferumfang enthaltenen Haftklebepads an den Kanten des Mikrofons angebracht werden, um ein Zerkratzen zu vermeiden.

Deckenmontage

  1. Im Deckenraster an der Stelle Platz schaffen, wo das Feldmikrofon installiert werden soll.
  2. Das Ethernet-Kabel über dem Deckenraster und durch die Öffnung in der Decke führen.

    Hinweis: Ein optionales Verteilerzubehör (Modell A910-JB) lässt sich am Mikrofon anbringen, um den direkten Anschluss an den Kabelkanal zu bewerkstelligen.

  3. Das Ethernet-Kabel in den Ausgang des Mikrofon-Arrays einstecken.
  4. Das Sicherheitshalteseil zwischen der Baustruktur und einem der Befestigungspunkte an der Rückseite des Mikrofons mit einem geflochtenen Metallkabel oder einem anderen hochfesten Seil (nicht im Lieferumfang enthalten) anbringen. Diese Sicherheitsmaßnahme verhindert, dass das Mikrofon in einer Notsituation herunterfällt. Sicherstellen, dass das Sicherheitshalteseil nicht gespannt ist. Die örtlichen Vorschriften befolgen.
  5. Das Mikrofon in das Deckenraster montieren.

Numbered illustrations showing how to install MXA910 and MXA910-60CM models in a ceiling grid.

Gummi-Schrammschutzelemente (MXA910W-A)

Optional: Bevor das Mikrofon an der Decke montiert wird, müssen die im Lieferumfang enthaltenen Haftklebepads an den Kanten des Mikrofons-Flansches angebracht werden, um ein Zerkratzen zu vermeiden.

Deckenmontage (MXA910W-A)

  1. Im Deckenraster an der Stelle Platz schaffen, wo das Feldmikrofon installiert werden soll.
  2. Das Ethernet-Kabel über dem Deckenraster und durch die Öffnung in der Decke führen.

    Hinweis: Ein optionales Verteilerzubehör (Modell A910-JB) lässt sich am Mikrofon anbringen, um den direkten Anschluss an den Kabelkanal zu bewerkstelligen.

  3. Das Ethernet-Kabel in den Ausgang des Mikrofon-Arrays einstecken.
  4. Das Sicherheitshalteseil zwischen der Baustruktur und einem der Befestigungspunkte an der Rückseite des Mikrofons mit einem geflochtenen Metallkabel oder einem anderen hochfesten Seil (nicht im Lieferumfang enthalten) anbringen. Diese Sicherheitsmaßnahme verhindert, dass das Mikrofon in einer Notsituation herunterfällt. Sicherstellen, dass das Sicherheitshalteseil nicht gespannt ist. Die örtlichen Vorschriften befolgen.
  5. Das Mikrofon im Deckenraster montieren. Der Flansch sitzt auf dem Deckenraster, das Mikrofon hängt darunter.

Numbered illustrations showing how to install the MXA910W-A model in a ceiling grid.

Hinweis: Abhängig von der Breite der Deckenraster-T-Balken muss möglicherweise der T-Balken auf einer Seite entfernt oder angepasst werden, um das MXA910W-A zu montieren.

Montage mit Aufhängung

① Seilaufhängepunkte (4 mm Lochgröße)

② VESA-Befestigungslöcher

4-Punkt-Seilaufhängung

Das Mikrofon mittels geflochtenem Metallseil oder sonstigem hochfesten Seil an der Decke befestigen. Die 4 integrierten Aufhängepunkte auf der Rückseite des Mikrofons nutzen, um das Seil sicher anzubringen. Die Lochgröße in den Aufhängepunkten beträgt 4 mm.

VESA-Standardmontage

Die Rückenplatte am Mikrofon weist 4 Gewindelöcher zum Anbringen des Mikrofons an einer VESA-Befestigungsvorrichtung auf. Die Befestigungslöcher entsprechen dem Standard VESA MIS-D:

  • Schraubenspezifikation: M4-Gewinde (Tiefe des Gewindelochs des Mikrofons = 9,15 mm)
  • Lochabstand: 100 mm (Quadrat)

Montage an harten Decken

Mit dem Zubehör A910-HCM kann das Mikrofon in harten Decken ohne Deckplattenraster montiert werden.

Mehr erfahren unter www.shure.com.

Lackieren von Komponenten

Der Grill und der Rahmen des Mikrofon-Arrays können lackiert werden, damit sie mit der Raumgestaltung harmonieren. Zum Lackieren ist eine simple Demontage notwendig.

Schritt 1: Abnehmen des Rahmens und des Grills

  1. Die Schrauben, welche die Hauptbaugruppe am Rahmen halten, entfernen (6 Schrauben pro Seite). Zwischen diesen Schrauben und der Rückseite befinden sich Unterlegscheiben.

    Wichtig: Die Schrauben, die sich am weitesten außen in der Ecke befinden und in die Rückseite eingelassen sind, dürfen nicht entfernt werden (siehe Darstellung).

  2. Die Baugruppe aus dem Rahmen vorsichtig herausheben.
  3. Den grauen Kunststoff-LED-Lichtleiter entfernen. Die schwarze Kunststoffführung an Ort und Stelle belassen.
  4. Alle 4 Schrauben von einer Seite des Rahmens entfernen (siehe Abbildung).
  5. Die Seite des Rahmens abnehmen.
  6. Zum einfachen Entfernen des Schaumstoffteils den flachen Grill aus dem Rahmen herausschieben.
  7. Das Schaumstoffteil vorsichtig vom Grill abnehmen. Von den Ecken aus ziehen, an denen es mit Klettverschlussstreifen angebracht ist.

    Wichtig: Der Schaumstoff darf nicht lackiert werden.

(1.1) Entfernen der Schrauben, um die Hauptbaugruppe zu lösen

(1.4–1.5) Entfernen der Schrauben und Ablösen einer Seite des Rahmens

Schritt 2: Abdecken und Lackieren

  1. Abdeckband verwenden, um die gesamte Extrusion abzudecken, die entlang der Innenseite des Rahmens verläuft. Dadurch wird gewährleistet, dass die benötigten Metallteile beim Wiederzusammenbau Kontakt herstellen.
  2. Abdeckband verwenden, um die Klettverschlussstreifen auf dem Grill abzudecken.
  3. Den Rahmen und den Grillbereich lackieren und vor dem Wiederzusammenbau vollständig trocknen lassen. Teile der Hauptbaugruppe dürfen nicht lackiert werden.

(2.1) Abdecken der Extrusion (schwarz hervorgehoben)

Schritt 3: Wiederzusammenbau

  1. Das Schaumstoffteil mit den Klettverschlussstreifen um die Kanten herum befestigen.
  2. Den Grill in den Rahmen zurückschieben.
  3. Die verbleibende Seite des Rahmens anbringen und mit den 4 Schrauben befestigen.
  4. Den LED-Lichtleiter in die schwarze Kunststoffführung einbringen.
  5. Die LED mit dem Lichtleiter ausrichten und die Baugruppe zurück an ihren Platz am Rahmen bringen.

    Hinweis: Das Etikett auf der Baugruppe ist an der Ecke angebracht, die der LED entspricht. Es ist als Bezugspunkt zu nutzen, um die richtige Ausrichtung während des Wiederzusammenbaus zu gewährleisten.

  6. Die Schrauben (6 pro Seite) anbringen, um die Hauptbaugruppe am Rahmen zu befestigen. Die Schrauben dürfen nicht überdreht werden.

Kabelführung

Um das Ethernet-Kabel außerhalb des Blickfelds zu halten, ist das sachgerechte Verfahren auf Basis der Installationsart zu nutzen.

Montage Lösung für die Kabelführung
Deckenraster Das Kabel über dem Deckenraster führen
VESA-Mastmontage Das Kabel durch den Mast führen, um es über dem Deckenraster zu führen
4-Punkt-Seilaufhängung Kabelbinder verwenden, um das CAT5-Kabel entlang eines der Aufhängeseile anzubringen
Harte Decke Das Kabel über der Decke führen

Hinweis: Wenn zur Unterbringung des Kabels ein Kabelkanal genutzt wird, lässt sich das Verteilerzubehör (Modell A910-JB) direkt an der Rückseite des Mikrofons anbringen.

Anmerkung: Für Deckenrastermontagen beachte den Hinweis oder besuche https://shu.re/QandA.

Montage des Verteilerzubehörs

Der Verteiler A910-JB lässt sich am Mikrofon anbringen, wodurch Anschlüsse an Kabelkanäle für Kabelwege möglich sind. Sehen Sie in den örtlichen Baurichtlinien und -vorschriften nach, um zu bestimmen, ob der Verteiler erforderlich ist. Der Verteiler weist drei ausgestanzte Bereiche zur Anbringung am Kabelkanal auf.

Wichtig: Die benötigten Löcher müssen im Verteiler ausgestanzt werden, bevor er am Mikrofon montiert wird.

Zur Montage:

  1. Die 4 Schrauben vom Mikrofon, wie dargestellt, entfernen.
  2. Den Verteiler an den Schraubenlöchern ausrichten. Falls möglich, das Netzwerk-Kabel in das Mikrofon einstecken, bevor der Verteiler befestigt wird.

  3. Die 4 Schrauben eindrehen, um den Verteiler am Mikrofon zu befestigen.

Installation, Verwaltung und Sicherheit der Software

Steuern von Geräten mit der Shure Designer-Software

Sie können dieses Gerät mit der Shure Designer-Software steuern. Designer ermöglicht es Integratoren und Systemplanern, die Audioerfassung für Installationen mit MXA-Mikrofonen und anderen vernetzten Komponenten von Shure zu entwerfen.

Mit Designer sind folgende Aktionen möglich:

  • Die Audioerfassung online oder offline entwerfen
  • Shure-Geräteeinstellungen und die Erfassung steuern
  • Audiosignalführung zwischen Shure-Geräten
  • Einstellungen auf mehrere Geräte gleichzeitig übertragen
  • Vorlagen erstellen und für mehrere Standorte und Projekte wiederverwenden
  • Grundrisse importieren

Zugreifen auf Ihr Gerät in Designer:

  1. Designer herunterladen und auf einem Computer installieren, der an dasselbe Netzwerk wie Ihr Gerät angeschlossen ist.
  2. Designer öffnen und unter Einstellungen überprüfen, ob Sie mit dem richtigen Netzwerk verbunden sind.
  3. Auf Online-Geräte klicken. Eine Liste der Online-Geräte wird angezeigt.
  4. Um Geräte zu identifizieren, auf das Produktsymbol klicken, damit das jeweilige Gerät blinkt. Ihr Gerät in der Liste auswählen und auf Konfigurieren klicken, um das Konfigurationsfenster des Geräts zu öffnen.

Weitere Informationen sowie ein Link zum Herunterladen finden sich unter www.shure.com/designer.

Zugriff auf die Webanwendung

Die Anwendung Shure Web Server Discovery findet alle Shure-Geräte im Netzwerk, die über eine webbasierte GUI verfügen. Zum Installieren der Software und Aufrufen der Webanwendung die folgenden Schritte befolgen:

① Die Anwendung Shure Discovery installieren

Die Anwendung Shure Discovery von www.shure.com herunterladen und installieren. Dabei wird automatisch das erforderliche Device Discovery-Programm Bonjour im Computer installiert.

② Die Verbindung mit dem Netzwerk herstellen

Sicherstellen, dass Computer und Hardware sich im selben Netzwerk befinden.

③ Die Anwendung Discovery starten

Die Anwendung zeigt alle Shure-Geräte mit einer GUI an.

④ Die Hardware bestimmen

Auf ein Gerät doppelklicken, um dessen GUI in einem Webbrowser zu öffnen.

⑤ Die Webanwendung des Geräts als Lesezeichen speichern (empfohlen)

Den DNS-Namen des Geräts als Lesezeichen speichern, damit die GUI ohne die Anwendung Shure Discovery aufgerufen werden kann.

Browser-Kompatibilität der Webanwendung

Die Webanwendung ist mit allen Browsern kompatibel, die HTML5 unterstützen. Zur Gewährleistung des bestmöglichen Leistungsverhaltens wird die Deaktivierung von Hardware-Beschleunigung und ungenutzten Plug-Ins empfohlen.

Zugriff auf die Webanwendung ohne die Anwendung Discovery

Wenn die Anwendung Discovery nicht installiert ist, kann durch Eingabe des DNS-Namens in einen Internet-Browser auf die Webanwendung zugegriffen werden. Der DNS-Name ist aus dem Gerätemodell abgeleitet und mit den drei letzten Bytes (sechs Stellen) der MAC-Adresse kombiniert; er endet auf .local.

Beispiel für das Format: Wenn die MAC-Adresse eines Geräts 00:0E:DD:AA:BB:CC lautet, wird der Link wie folgt geschrieben:

MXA910: http://MXA910-aabbcc.local

Firmware-Updates

Bei Firmware handelt es sich um die in jede Komponente eingebettete Software, die die Funktionalität steuert. Zwecks Integrierung zusätzlicher Funktionen und Verbesserungen werden regelmäßig neue Firmwareversionen entwickelt. Um diese Designverbesserungen zu nutzen, können neue Firmwareversionen hochgeladen und mit dem Shure-Update-Dienstprogramm installiert werden. Die Software steht unter http://www.shure.com zum Download bereit.

Wichtig: Wenn Komponenten über die Audio-Netzwerkschnittstelle Shure MXW angeschlossen sind, muss ihre Firmware einzeln für jedes Gerät aktualisiert werden, bevor die Firmware der Audio-Netzwerkschnittstelle MXW aktualisiert wird. Wenn versucht wird, alle Geräte gleichzeitig zu aktualisieren, wird die Schnittstelle nach der Firmware-Aktualisierung neu starten. Damit wird die Verbindung zu den anderen Netzwerkkomponenten unterbrochen.

Die Firmware wird folgendermaßen aktualisiert:

VORSICHT! Sicherstellen, dass während der Aktualisierung des Geräts eine stabile Netzwerkverbindung besteht. Das Gerät nicht ausschalten, bevor die Aktualisierung abgeschlossen ist.

  1. Das Gerät und den Computer mit dem gleichen Netzwerk verbinden (auf das gleiche Subnetz einstellen).
  2. Das Shure-Update-Dienstprogramm herunterladen und installieren.
  3. Die Anwendung öffnen.
  4. Auf die Schaltfläche Check For Updates... klicken, um die neuen zum Download verfügbaren Firmware-Versionen anzuzeigen.
  5. Die gewünschte Firmware auswählen und auf Download drücken, um sie in die Firmware-Bibliothek herunterzuladen.
  6. Auf der Registerkarte Update Devices die neue Firmware auswählen und auf Send Updates... drücken, um die Firmware-Aktualisierung zu starten; dadurch wird die auf dem Gerät vorhandene Firmware überschrieben.

Hinweis: Nach der Aktualisierung muss möglicherweise der Cache des Browsers geleert werden, um Aktualisierungen in der Webanwendung des Geräts anzeigen zu lassen.

Anforderungen für Firmware-Version

Alle Geräte umfassen ein Netzwerk mit mehreren Kommunikationsprotokollen, die zusammenarbeiten, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten. Das empfohlene optimale Verfahren besteht darin, dass alle Geräte über die gleiche Version verfügen. Zum Anzeigen der Firmwareversion jedes Geräts im Netzwerk die Bedienoberfläche der Komponente aufrufen und Settings > About öffnen.

Das Format für die Firmware von Shure-Geräten ist HAUPTVERSION.NEBENVERSION.PATCH (z. B. 1.6.2, wobei 1 die Firmwarestufe für die Hauptversion, 6 die Firmwarestufe für die Nebenversion und 2 die Patch-Firmwarestufe ist). Geräte, die im gleichen Subnetz betrieben werden, müssen mindestens über die gleichen HAUPTVERSION- und NEBENVERSION-Versionsnummern verfügen.

  • Geräte mit verschiedenen HAUPTVERSION-Versionsnummern sind nicht kompatibel.
  • Unterschiedliche PATCH-Firmware-Versionen können ungewünschte Unregelmäßigkeiten verursachen.

Mikrofonkonfiguration

Überblick über die Software

Designer ermöglicht Administratoren und Technikern die Steuerung der:

Erfassung: Einstellung der Breite und Position der Lobes, Auswahl von Vorlagen, Speichern oder Laden von Voreinstellungen, individuelle Anpassung der Lichtleisten-Einstellungen sowie Ausführung der automatischen Einrichtung.

Kanäle: Einstellung und Überwachung von Kanalpegeln, Stummschalten von Kanälen oder Kanalgruppen, Konfiguration von Auto-Mix-Einstellungen und Anpassung der Equalizer-Einstellungen.

Einstellungen: Kontrollieren bzw. Steuern von Netzwerk-IP-Einstellungen, Gerätename, Kennwörtern, Sprachen, Firmware-Identifikation und Zurücksetzen des Gerätes.

Grundlagen des Software-Workflow

Jeder Lobe kann als ein Mikrofon verstanden werden. Wenn auf dem Tisch 8 Mikrofone stünden, so könnte jedes entsprechend der Bestuhlung bewegt werden und wäre mit einem Mischpult mit unabhängigen Gain- und Kanaleinstellungen verbunden. Bei dem Deckenmikrofon-Array Microflex Advance bietet Designer die Kontrolle bezüglich der physischen Erfassung sowie der Audiokanaleinstellungen mit Benutzer-Voreinstellungen zum schnellen Umschalten zwischen Konfigurationen. Jeder Lobe wird gemäß der Bestuhlung bewegt, die Größe des Erfassungsbereichs wird dabei über drei Breiteneinstellungen verändert. Eigenständige Mischerkanäle steuern den Pegel und die Audioeigenschaften für jeden Lobe.

Jeder Lappen wird grafisch dargestellt und kann an Ort und Stelle gezogen werden. Ein entsprechender Mischerkanal sorgt für Kontrolle über Audioeinstellungen für jeden Lappen.

Konfigurieren der Mikrofonerfassung für MXA910

Zum Konfigurieren von MXA910 folgendermaßen vorgehen:

Einstellen der Geräteeigenschaften

Das Gerät auswählen und die Eigenschaften festlegen:

  1. Den Wert für die Gerätehöhe eingeben (Distanz zwischen Boden und Mikrofon). In der Voreinstellung entspricht die Gerätehöhe der Deckenhöhe, aber beide lassen sich unabhängig anpassen.
  2. Das Gerät verlagern und drehen, um es auf das jeweilige Layout abzustimmen.

Ausrichten der Mikrofonerfassung

  1. Kanäle werden durch Klicken auf Kanal hinzufügen über dem Workspace hinzugefügt.
  2. Die Sprecherhöhe durch Auswahl eines Kanals und Eintragen des Werts in den Eigenschaften eingeben. Das sorgt für eine genaue Ausrichtung.
  3. Kanäle so bewegen, dass die erforderlichen Bereiche erfasst werden:
    • Die Kanäle können unabhängig voneinander ausgewählt und innerhalb des maximal möglichen Erfassungsbereichs an jeden beliebigen Ort bewegt werden. Wenn sie aus diesem Bereich herausgezogen werden, werden die Lobes rot und wechseln wieder zur letzten akzeptablen Ausrichtung.
    • Die Kanäle durch Ziehen oder leichtes Anstoßen in die richtige Position ausrichten. Entfernungswerte zum Gerät und zu den 0,0-Koordinaten des Workspaces werden im Anzeigebereich Eigenschaften berechnet.
    • Die präzise Ausrichtung mithilfe des Rasters messen.
  4. Während die Kanäle in Position gebracht werden, jemanden von jeder Position aus sprechen lassen und den Kanal anhören. Die Lobes entsprechend bewegen, um die beste Position für jeden einzelnen zu finden.

    Die Autofokus-Technologie sorgt dafür, dass sich die Lobes auf der Abdeckungskarte des Designers bewegen, während die Teilnehmer ihre Positionen wechseln. Außerdem wird mit Autofokus die Position jedes Lobes in Echtzeit feinjustiert, auch wenn sich die Teilnehmer zurücklehnen oder aufstehen.

Einstellen der Kanalbreite

Die unabhängige Breitensteuerung macht es für einige Kanäle möglich, einzelne Sprecher zu erfassen (schmal), während andere gleichzeitig mehrere Sprecher erfassen (breit).

Zum Ändern der Kanalbreite:

  1. Kanal auswählen
  2. Eine Breiteneinstellung aus dem Pulldown-Menü auswählen. Die Breite wird basierend auf der Lobe-Position und den für das Gerät und den Sprecher eingegebenen Höhen berechnet und angezeigt.

Breiteneinstellungen:

  • Schmal (35°)
  • Mittel (45°)
  • Breit (55°)

Kanalbreiten für diese drei Einstellungen, das Mikrofon befindet sich dabei 1,83 m (6 Fuß) über dem Tisch

Auto-Ausrichtung verwenden

Mit Auto-Ausrichten können Sie den Lobe für einen ausgewählten Kanal richtig ausrichten:

  1. Einen Kanal auswählen.
  2. Auf Auto-Ausrichten klicken.
  3. Sicherstellen, dass Sie den richtigen Kanal ausgewählt und die Höhe des Sprechers angegeben haben.
  4. Jemanden in jedem Bereich sprechen lassen, der abgedeckt werden soll und auf Hören klicken. Designer hört und bestimmt die korrekte Position und Breite für den Kanal.
  5. Ein Bestätigungsdialog wird angezeigt, wenn Designer die richtige Position und Breite bestimmt hat. Möglicherweise sollte jede Lobe-Position noch einmal von Ihnen selbst angehört werden, um sicherzustellen, dass sie richtig positioniert sind.

Verwenden von Autofokus zur Verbesserung des Abdeckungsbereichs

Dieses Mikrofon verwendet die integrierte Autofokus-Technologie, um die Position jedes Lobes in Echtzeit zu optimieren, selbst wenn sich die Besprechungsteilnehmer zurücklehnen oder aufstehen. Sie können sehen, wie sich die Lobes in der Abdeckungskarte in Designer bewegen, wenn die Teilnehmer ihre Positionen verändern. Autofokus reagiert nur auf Schallquellen im Raum.

Die besten Ergebnisse mit Autofokus können erzielt werden, wenn stets eine Referenzquelle an den AEC-Referenzeingangskanal des Mikrofons geführt wird. Auch wenn nur direkte Ausgänge des Mikrofons und eine andere DSP verwendet werden, wird ein Referenzsignal an den AEC-Referenzeingangskanal des Mikrofons weitergeleitet, um Autofokus voll auszunutzen.

Einstellen der Pegel

Verstärkungspegel bei Microflex ®Advance-Mikrofonen müssen für jede gespeicherte Erfassungsvoreinstellung eingestellt werden, um eine optimierte Gain-Struktur für sämtliche Bestuhlungsszenarien zu gewährleisten. Für optimale Ergebnisse stets die Pegel individuell justieren, bevor Änderungen an Auto-Mix-Einstellungen vorgenommen werden.

  1. Mittels einer typischen Sprechlautstärke für jeden Erfassungsbereich eine Pegelüberprüfung durchführen. Die Fader individuell so justieren, dass die Pegelanzeigen bei etwa –20 dBFS den Spitzenwert erreichen.
  2. Die Equalizer-Einstellungen individuell justieren, um die Sprachverständlichkeit zu optimieren und Rauschen zu minimieren (wie etwa durch Heizungs-/Lüftungs-/Klimasysteme verursachtes Rumpeln bei Niederfrequenz).
  3. Jegliche erforderlichen Änderungen der Einstellungen gemäß Schritt 1 vornehmen, wenn Equalizer-Einstellungen eine wesentliche Anhebung oder Absenkung der Pegel bewirken.

Einsatz von Kanal- und IntelliMix-Gain-Fadern

Es gibt 2 verschiedene Gain-Fader, die unterschiedlichen Zwecken dienen:

Kanalverstärkung/Kanal-Gain (Pre-Gate)

Zur individuellen Justierung zu Kanäle navigieren. Diese Fader beeinflussen das Gain eines Kanals, bevor dieses den Automatik-Mischer erreicht. Demnach beeinflussen sie auch die Gating-Entscheidung des Automatik-Mischers. Wird das Gain dabei verstärkt, reagiert der Lobe empfindlicher auf Klangquellen und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit aktiviert. Wird das Gain stattdessen verringert, reagiert der Lobe weniger empfindlich und wird wahrscheinlich nicht aktiviert. Wenn lediglich Direktausgänge für jeden Kanal ohne Automatik-Mischer verwendet werden, müssen nur diese Fader genutzt werden.

IntelliMix-Verstärkung/Gain (Post-Gate)

Zur individuellen Justierung zu Konfiguration > IntelliMix navigieren. Diese Fader ändern das Gain eines Kanals, nachdem der Lobe aktiviert wurde. Eine Änderung des Gains beeinflusst hier demnach nicht die Gating-Entscheidung des Automatik-Mischers. Diese Fader sollten nur zur Änderung des Gains eines Sprechers verwendet werden, sofern das Gating-Verhalten des Automatik-Mischers zufriedenstellend ist.

Parametrischer Equalizer (PEQ)

Die Audioqualität kann durch die individuelle Justierung des Frequenzverlaufs mit dem parametrischen Equalizer maximiert werden.

Häufige Equalizer-Anwendungen:

  • Verbesserung der Sprachverständlichkeit
  • Geräuschdämpfung von Heizungs-/Lüftungs-/Klimasystemen oder Videoprojektoren
  • Reduzieren von Unregelmäßigkeiten im Raum
  • Frequenzverlauf für Beschallungssysteme ändern

Um alle EQ-Filter auszuschalten, Alle EQs überbrücken auswählen.

Bei Verwendung der Shure Designer-Software zur Konfiguration Ihres Systems finden sich weitere Informationen zu diesem Thema in der Hilfe zu Designer.

Einstellen von Filterparametern

Die Filtereinstellungen durch Bearbeiten der Symbole im Diagramm Frequenzverlauf oder Eingabe der Zahlenwerte ändern. Filter werden über das Kontrollkästchen neben dem jeweiligen Filter deaktiviert.

Filtertyp

Nur das erste und das letzte Band haben auswählbare Filtertypen.

Parametrisch: Bedämpft oder verstärkt das Signal innerhalb eines benutzerspezifischen Frequenzbands

Low Cut: Dämpft das Audiosignal unterhalb der ausgewählten Frequenz

Low Shelf: Dämpft oder verstärkt das Audiosignal unterhalb der ausgewählten Frequenz

High Cut: Dämpft das Audiosignal oberhalb der ausgewählten Frequenz

High Shelf: Dämpft oder verstärkt das Audiosignal oberhalb der ausgewählten Frequenz

Frequenz

Auswahl der Frequenz des abzusenkenden/zu verstärkenden Filters

Gain

Ändert den Pegel eines spezifischen Filters (+/–30 dB)

Q

Ändert die vom Filter veränderte Frequenzbreite. Mit steigendem Wert wird die Bandbreite schmaler.

Breite

Ändert die vom Filter veränderte Frequenzbreite. Der Wert wird durch Oktaven dargestellt.

Hinweis: Die Q- und Breitenparameter beeinflussen die Entzerrungskennlinie in derselben Weise. Der einzige Unterschied liegt in der Art und Weise, wie Werte dargestellt werden.

Kopieren, Einfügen, Importieren und Exportieren von Equalizer-Kanaleinstellungen

Diese Funktionen machen es leicht, wirkungsvolle Equalizer-Einstellungen von einer früheren Installation zu nutzen, oder einfach die Konfigurationszeit zu verkürzen.

Kopieren und Einfügen

Nutzen, um schnell dieselbe PEQ-Einstellung über mehrere Kanäle hinweg zu übernehmen.

  1. Den Kanal vom Pulldown-Menü auf dem Bildschirm PEQ auswählen.
  2. Kopieren auswählen
  3. Im Pulldown-Menü den Kanal auswählen, um die PEQ-Einstellung zu übernehmen, und „Einfügen“ auswählen.

Importieren und Exportieren

Nutzen, um PEQ-Einstellungen in eine Datei auf einem Computer zu speichern bzw. von dort zu laden. Dies ist zum Erstellen einer Bibliothek wiederverwendbarer Konfigurationsdateien auf Computern nützlich, die zur Systeminstallation genutzt werden.

Export

Einen Kanal auswählen, um die PEQ-Einstellung zu speichern, und Exportieren in Datei auswählen.

Import

Einen Kanal auswählen, um die PEQ-Einstellung zu laden, und Importieren von Datei auswählen.

Einsatz von Kanal- und Auto-Mix-Equalizern

Mit dem Auto-Mix-EQ werden systemweite Änderungen wie die Höhenverstärkung zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit vorgenommen. Mit dem Kanal-EQ werden Änderungen der Einstellungen eines spezifischen Kanals vorgenommen. So können beispielsweise unerwünschte Geräusche, die nur von einem Kanal aufgenommen werden, reduziert werden.

Equalizer-Anwendungen

Die Akustik in einem Konferenzraum ist von der Größe, der Form und den Baumaterialien abhängig. Die folgende Tabelle gibt Richtwerte.

EQ-Anwendung Vorschläge für die Einstellung
Höhenverstärkung zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit Mit einem Hochpassfilter werden Frequenzen über 1 kHz um 3–6 dB verstärkt
Rauschminderung von Heizungs-/Lüftungs-/Klimasystemen Frequenzen unterhalb von 200 Hz werden mit einem Low-Cut-Filter bedämpft
Reduzieren von Flatterechos und Zischlauten Identifizieren der spezifischen Frequenzbreite, die den Raum „anregt“:
  1. Kleinen Q-Wert wählen.
  2. Gain auf +10 bis +15 dB erhöhen und dann mit Frequenzen zwischen 1 kHz und 6 kHz experimentieren, um die Flatterechos oder Zischlaute zu finden.
  3. Gain (mit –3 bis –6 dB beginnend) um die identifizierte Frequenz reduzieren, um den unerwünschten Raumschall zu minimieren.
Reduzieren von hohlem, resonantem Raumschall Identifizieren der spezifischen Frequenzbreite, die den Raum „anregt“:
  1. Kleinen Q-Wert wählen.
  2. Gain auf +10 bis +15 dB erhöhen und dann mit Frequenzen zwischen 300 Hz und 900 Hz experimentieren, um die resonante Frequenz zu finden.
  3. Gain (mit –3 bis –6 dB beginnend) um die identifizierte Frequenz reduzieren, um den unerwünschten Raumschall zu minimieren.

EQ-Konturen

Die integrierten EQ-Konturen verwenden, um EQ-Änderungen schnell auf alle Kanäle anzuwenden. EQ-Konturen sind von den EQ-Einstellungen pro Kanal getrennt. Das Anwenden von EQ-Konturen und EQ pro Kanal hat eine kumulative Wirkung, was bedeutet, dass sich Änderungen am EQ aufsummieren.

Um eine Kontur zu aktivieren, die Webanwendung öffnen und eine Kontur im Abschnitt Geräteoptionen auswählen.

Aus: Deaktiviert jegliche aktiven EQ-Konturen

Hochpass (Standard): Hochpassfilter mit 300 Hz

Tiefpass: Tiefpassfilter mit 960 Hz, –10 dB

Mehrband: Hochpassfilter mit 200 Hz, parametrisch 450 Hz, -10 dB, 2,87 Q, ½-Oktave, parametrisch, 900 Hz, –10 dB, 2,87 Q, ½-Oktave, parametrisch

Auf Alle EQs überbrücken klicken, um jegliche EQ-Konturen oder Kanal-EQ-Einstellungen rasch zu umgehen bzw. zu überbrücken.

Optimale Verfahren

  • System beim Vornehmen von EQ-Änderungen anhand eines Soundchecks testen und überprüfen, ob die Einstellungen für den jeweiligen Raum angemessen sind.
  • Kanal-EQ und EQ-Konturen für das Mikrofon deaktivieren, wenn ein P300-Audiokonferenz-Prozessor verwendet wird. Den P300 für Änderungen der EQ-Einstellungen verwenden.

Benutzerspezifische Voreinstellungen

Mit Voreinstellungen können Einstellungen schnell gespeichert und wieder aufgerufen werden. Es können auf jedem Gerät bis zu 10 Voreinstellungen gespeichert werden, um verschiedenen Bestuhlungen gerecht zu werden. Eine Voreinstellung speichert sämtliche Geräteeinstellungen mit Ausnahme von Gerätename, IP-Einstellungen und Kennworten. Das Importieren und Exportieren von Voreinstellungen in neue Installationen spart Zeit und verbessert den Workflow. Wenn ein Preset ausgewählt wird, erscheint der Name über dem Preset-Menü. Wenn Änderungen vorgenommen werden, erscheint neben dem Namen ein Stern.

Hinweis: Die Preset-Standardeinstellungen nutzen, um auf die Werkskonfiguration zurückzusetzen (mit Ausnahme von Gerätename, IP-Einstellungen und Kennworten).

Das Voreinstellungsmenü öffnen, um die Preset-Optionen anzuzeigen:

Als Preset speichern: Speichert die Einstellungen im Gerät
Als Preset laden: Öffnet vom Gerät eine Konfiguration
In Datei exportieren: Lädt eine Preset-Datei von einem Computer auf das Gerät herunter. Dateien können über den Webbrowser ausgewählt werden oder in das Fenster „Import“ gezogen werden.
export to file: Speichert eine Preset-Datei vom Gerät auf einem Computer

Stummschaltung und Fader-Gruppen

Zur Verbindung zusammengehöriger Steuereinheiten können einer Stummschaltungsgruppe oder Fadergruppe Kanäle hinzugefügt werden. Wenn beispielsweise die Kanäle 1, 2 und 3 zu einer Stummschaltungsgruppe hinzugefügt werden, werden durch das Stummschalten eines dieser Kanäle alle gruppierten Kanäle stumm geschaltet.

Bei Verwendung der Shure Designer-Software zur Konfiguration Ihres Systems finden sich weitere Informationen zu diesem Thema in der Hilfe zu Designer.

AES67

AES67 ist ein Netzwerk-Audi-Standard, der die Kommunikation zwischen Hardware-Komponenten ermöglicht, die unterschiedliche IP-Audiotechnologien nutzen. Dieses Shure-Gerät unterstützt AES67 zwecks erhöhter Kompatibilität in vernetzten Systemen für Live-Beschallung, integrierte Installationen und Übertragungsanwendungen.

Die folgenden Informationen sind bedeutsam, wenn AES67-Signale gesendet oder empfangen werden:

  • Die Dante Controller-Software auf die neueste verfügbare Version aktualisieren, um zu gewährleisten, dass die Registerkarte „Konfiguration“ für AES67 erscheint.
  • Bevor die Verschlüsselung ein- oder ausgeschaltet wird, muss AES67 im Dante Controller deaktiviert werden.
  • AES67 kann nicht funktionieren, wenn sowohl Sende- als auch Empfangseinrichtungen Dante unterstützen.
    Shure-Gerät unterstützt: Gerät 2 unterstützt: AES67-Kompatibilität
    Dante und AES67 Dante und AES67 Nein. Dante muss verwendet werden.
    Dante und AES67 AES67 ohne Dante. Es kann ein beliebiges anderes Audionetzwerkprotokoll verwendet werden. Ja

Getrennte Dante- und AES67-Flüsse können gleichzeitig agieren. Die Gesamtzahl der Flüsse wird durch die Höchstgrenze der Flüsse des Geräts bestimmt.

Senden von Audio von einem Shure-Gerät

Die gesamte AES67-Konfiguration wird in der Dante Controller-Software verwaltet. Weitere Informationen sind in der Bedienungsanleitung für den Dante Controller zu finden.

  1. Das Shure-Sendegerät in Dante Controller öffnen.
  2. AES67 aktivieren.
  3. Das Shure-Gerät neu starten.
  4. AES67-Flüsse gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung für Dante Controller erzeugen.

Audio-Empfang von einem Gerät, das ein anderes Netzwerk-Audio-Protokoll verwendet

Geräte von Drittanbietern: Wenn die Hardware SAP unterstützt, werden Flüsse in der Routing-Software bestimmt, die das Gerät nutzt. Andernfalls werden zum Empfang eines AES67-Flusses die AES67-Sitzungs-ID und die IP-Adresse benötigt.

Shure-Geräte: Das Sendegerät muss SAP unterstützen. In Dante Controller kann ein Sendegerät (erscheint als eine IP-Adresse) wie jedes andere Dante-Gerät geführt werden.

Verschlüsselung

Audiodaten werden mit dem Advanced Encryption Standard (AES-256) entsprechend den Bestimmungen der Publikation FIPS-197 des National Institute of Standards and Technology (NIST) der US-Regierung verschlüsselt. Shure-Geräte, die Verschlüsselung unterstützen, benötigen zum Aufbau einer Verbindung eine Passphrase. Die Verschlüsselung wird bei Geräten von Drittanbietern nicht unterstützt.

Zur Aktivierung der Verschlüsselung:

  1. Das Menü Einstellungen öffnen und die Registerkarte Allgemeines auswählen.
  2. Enable Encryption auswählen.
  3. Eine Passphrase eingeben. Alle Geräte müssen die gleiche Passphrase zum Aufbau der verschlüsselten Verbindung verwenden.

Wichtig: Damit Verschlüsselung funktioniert:

  • Alle Shure-Geräte in Ihrem Netzwerk müssen Verschlüsselung nutzen.
  • AES67 im Dante-Controller deaktivieren. AES67 und AES-256 können nicht gleichzeitig verwendet werden.

Bei Verwendung der Shure Designer-Software zur Konfiguration Ihres Systems finden sich weitere Informationen zu diesem Thema in der Hilfe zu Designer.

Auto-Mix

Auto-Mix-Kanal

Dieser Kanal mischt automatisch das Audio aller ausgewählten Kanäle zu einem praktischen Ausgang. Um die Einstellungen für den Auto-Mix-Kanal zu ändern, die Registerkarte IntelliMix auswählen. Alle Verarbeitungsstufen des digitalen Signalprozessors IntelliMix können auf den Auto-Mix-Kanal angewendet werden.

Um den Auto-Mix-Kanal zu verwenden, wie folgt vorgehen:

  1. An Mix senden wird automatisch für alle Kanäle ausgewählt (blau). Um Kanäle vom Auto-Mix-Kanal auszuschließen und diese als gesonderte Direktausgänge zu behandeln, An Mix senden abwählen (grau).
  2. Auto-Mix-Kanal in Dante Controller zum gewünschten Ausgang leiten.

Auto-Mix-Modi

Gatesteuerung

Der Modus Gatesteuerung bietet schnelle, nahtlose Kanal-Gatesteuerung und gleichmäßige Wahrnehmung von Umgebungsschallpegeln. In diesem Modus ist die Abschaltdämpfung ungeachtet der Anzahl offener Kanäle bei –20 dB pro Kanal fest eingestellt.

Gemeinsame Gain-Nutzung

Der Modus für gemeinsame Gain-Nutzung gleicht dynamischen System-Gain zwischen offenen und geschlossenen Kanälen aus. Das System-Gain wird gleichbleibend gehalten, indem das Gain so über die Kanäle verteilt wird, dass es einem offenen Kanal entspricht. Die skalierte Gain-Struktur unterstützt die Verminderung von Rauschen, wenn eine hohe Zahl an Kanälen vorhanden ist. Wenn weniger Kanäle genutzt werden, bietet die geringere Abschaltdämpfung verlustfreie Gatesteuerung.

Manuell

Im manuellen Modus werden alle aktiven Spuren zusammengefasst und das zusammengefasste Signal wird über einen einzigen Dante-Ausgang gesendet. So kann das einzelne Signal auch ohne aktives Auto-Mix zur Verstärkung oder Aufnahme geführt werden. Die Einstellungen der Fader in der Standard-Überwachungsansicht gelten für den zusammengefassten Ausgang.

Auto-Mix-Einstellungen

Letztes Mikrofon eingeschaltet lassen

Der zuletzt verwendete Mikrofonkanal bleibt aktiv. Diese Funktion dient dazu, den natürlichen Raumschall im Signal zu erhalten, damit die Besprechungsteilnehmer am entfernten Ende wissen, dass das Audiosignal nicht unterbrochen wurde.

Gate-Empfindlichkeit

Ändert den Pegel-Schwellwert, bei dem das Gate geöffnet wird.

Aus-Bedämpfung

Stellt die Signalreduktion ein, wenn ein Kanal nicht aktiv ist.

Haltezeit

Stellt ein, wie lang ein Kanal offen bleibt, nachdem der Pegel unter den Gate-Schwellwert gefallen ist.

Maximum offene Kanäle

Stellt ein, wie viele Kanäle höchstens gleichzeitig aktiv sein können.

Priorität

Bei dieser Einstellung aktiviert sich das Kanal-Gate unabhängig von der Anzahl der höchstens offenen Kanäle.

Immer ein

Einmal gewählt, ist der Kanal immer aktiv.

An Mix senden

Ist diese Option ausgewählt, wird der entsprechende Kanal an den Auto-Mix-Kanal geleitet.

Solo

Schaltet alle anderen Kanäle stumm.

Auto-Mix-Gain-Pegelanzeige

Ist diese Option aktiviert, werden die Gain-Pegelanzeigen so geändert, das Auto-Mix-Gate in Echtzeit anzuzeigen. Aktivierte Kanäle, deren Gate geöffnet ist, zeigen ein höheres Gain als für den Mix geschlossene (bedämpfte) Kanäle.

Automix-Modi (nur Firmware <4.x)

Classic

Der Modus Classic emuliert den Automatik-Mischer Shure SCM820 (in seinen Standardeinstellungen). Er wird aufgrund der schnellen, nahtlosen Kanal-Gatesteuerung und gleichmäßigen Wahrnehmung von Umgebungsschallpegeln geschätzt. In diesem Modus ist die Abschaltdämpfung ungeachtet der Anzahl offener Kanäle bei -20 dB pro Kanal fest eingestellt.

Smooth

Im Modus Smooth sind die Abschaltdämpfungseinstellungen für jeden Kanal abhängig von der Anzahl offener Kanäle skaliert. Die skalierte Gain-Struktur unterstützt die Verminderung von Rauschen, wenn eine hohe Zahl an Kanälen vorhanden ist. Wenn weniger Kanäle genutzt werden, bietet die geringere Abschaltdämpfung verlustfreie Gatesteuerung.

Anzahl aktivierter Kanäle Abschaltdämpfung (dB)
2 -5
3 -8
4 -10
5 -12
6 -13
7 -14
8 -15

Benutzerspezifisch

Der benutzerspezifische Modus gibt die Möglichkeit zur Steuerung aller Auto-Mix-Parameter. Dieser Modus ist für Änderungen an den voreingestellten Modi hilfreich, damit diese sich für eine spezielle Anwendung eignen. Sofern Parameter im Modus „Smooth“ oder „Classic“ geändert werden, wird der benutzerspezifische Modus automatisch aktiviert.

Manuell

Im manuellen Modus werden alle aktiven Spuren summiert und das summierte Signal über einen einzigen Dante-Ausgang gesendet. So kann das Signal auch ohne aktives automatisches Mischen zur Verstärkung oder Aufnahme geführt werden. Die Einstellungen der Fader in der standardmäßigen Abhörungsansicht werden auf den summierten Ausgang angewendet.

Digitaler Signalprozessor IntelliMix

Dieses Gerät umfasst Verarbeitungsstufen für den digitalen Signalprozessor IntelliMix, die auf den Auto-Mix-Kanalausgang angewendet werden können. Zu solchen Verarbeitungsstufen des digitalen Signalprozessors zählen:

  • Akustische Echobeseitigung (AEC)
  • Automatische Verstärkungsregelung (AGC)
  • Rauschminderung
  • Kompressor
  • Delay (Verzögerungsglied)

Um auf die Verarbeitungsstufen des digitalen Signalprozessors zuzugreifen, die Registerkarte IntelliMix auswählen. Wenn aktiviert, wird jede Verarbeitungsstufe des digitalen Signalprozessors farbig dargestellt.

Durch Auswahl von IntelliMix überbrücken werden die folgenden Verarbeitungsstufen des digitalen Signalprozessors überbrückt bzw. umgangen: akustische Echobeseitigung (AEC), automatische Verstärkungsregelung (AGC), Rauschminderung, Kompressor und Delay (Verzögerungsglied).

Optimale Vorgehensweisen zum digitalen Signalprozessor

  • Verarbeitungsstufen des digitalen Signalprozessors nur nach Bedarf anwenden. Das System ohne digitalen Signalprozessor testen und die Verarbeitungsstufen anschließend nach Bedarf hinzufügen, um jegliche im Audiosignal wahrnehmbaren Störungen zu beseitigen.
  • Delay (Verzögerungsglied) nur aktivieren, wenn Video und Tonspur asynchron sind.
  • Verarbeitungsstufen des digitalen Signalprozessors haben keinen Einfluss darauf, ob der Automatik-Mischer einen Kanal aktiviert oder deaktiviert.

Akustische Echounterdrückung (AEC)

Bei einer Audiokonferenz hört ein Sprecher am entfernten Ende möglicherweise sein Sprachecho als eine Folge davon, dass das Mikrofon am nahen Ende Audio von Lautsprechern erfasst. Die akustische Echobeseitigung (AEC) ist ein DSP-Algorithmus, der das Signal am entfernten Ende identifiziert und verhindert, dass dieses vom Mikrofon erfasst wird, um so für ein deutliches, ununterbrochenes Sprechen zu sorgen. Bei einer Telefonkonferenz ist die AEC-Funktion durchgehend aktiv, um die Verarbeitung zu optimieren, solange ein Audiosignal am entfernten Ende vorliegt.

Sofern möglich, sollte die Raumakustik unter Berücksichtigung der nachstehenden Tipps optimiert werden:

  • Lautsprecherlautstärke verringern
  • Lautsprecher weiter weg von Mikrofonen platzieren
  • Lautsprecher nicht direkt auf Mikrofonerfassungsbereiche ausrichten

Auswählen eines Referenzsignals für AEC

Um AEC anzuwenden, ein entferntes Referenzsignal bereitstellen. Für die besten Ergebnisse das Signal verwenden, das auch die lokale Beschallungsanlage versorgt.

P300: Auf Schematisch gehen und dann auf einen beliebigen AEC-Block klicken. Die Referenzquelle auswählen und die Referenzquelle ändert sich für alle AEC-Blöcke.

MXA910: Ein entferntes Signal an den AEC-Referenzeingangskanal führen.

AEC-Einstellungen

Referenzanzeige

Mit der Referenzanzeige visuell überprüfen, ob das Referenzsignal vorhanden ist. Das Referenzsignal darf nicht übersteuern.

ERLE

Verlust und Verbesserung von Echoantwort (ERLE) zeigt den  dB-Pegel der Signalreduktion an (der Echopegel, der entfernt wird). Wenn die Referenzquelle ordnungsgemäß angeschlossen ist, entspricht die ERLE-Pegelanzeigeaktivität allgemein der Referenzanzeige.

Referenz

Zeigt an, welcher Kanal als entferntes Referenzsignal fungiert.

Nicht-lineare Verarbeitung

Die primäre Komponente der akustischen Echounterdrückung ist ein adaptiver Filter. Die nicht lineare Verarbeitung ergänzt den adaptiven Filter, um durch Unregelmäßigkeiten in der Akustik oder Änderungen in der Umgebung verursachtes Restecho zu entfernen. Die niedrigste Einstellung verwenden, die in dem Raum effektiv ist.

Niedrig: In Räumen mit gut geregelter Akustik und minimalem Echo verwenden. Diese Einstellung sorgt für den natürlichsten Klang bei Vollduplex.

Mittel: In normalen Räumen als Ausgangspunkt verwenden. Bei Echoartefakten die Hoch-Einstellung verwenden.

Hoch: Für höchste Echoverminderung in Räumen mit schlechter Akustik oder in Situationen verwenden, in denen sich der Echoweg häufig ändert.

Rauschminderung

Rauschminderung verringert deutlich den Rauschpegel im Signal, der durch Projektoren, Heizungs-/Lüftungs-/Klimasysteme oder andere Umgebungsgeräusche verursacht wird. Es handelt sich um einen dynamischen Prozessor, der das Grundrauschen im Raum berechnet und Rauschen über das ganze Spektrum mit maximaler Transparenz entfernt.

Einstellungen

Die Einstellung der Rauschminderung (niedrig, mittel oder hoch) stellt den Grad der Reduzierung in  dB dar. Die niedrigste Einstellung verwenden, die Rauschen im Raum effektiv reduziert.

Automatische Verstärkungsregelung (AGC)

Die automatische Verstärkungsregelung (AGC) stellt Kanalpegel automatisch ein, um eine einheitliche Lautstärke für alle Sprecher in allen Szenarien sicherzustellen. Bei leiserer Stimme wird die Verstärkung erhöht; bei lauterer Stimme wird das Signal bedämpft.

Automatische Verstärkungsregelung (AGC) für Kanäle aktivieren, bei denen der Abstand zwischen Sprecher und Mikrofon variieren kann. Außerdem für Räume aktivieren, in denen viele verschiedene Personen das Konferenzsystem benutzen.

Die automatische Verstärkungsregelung wird erst hinter dem Gate (hinter dem Automatik-Mischer) vorgenommen und beeinflusst somit nicht, wann der Automatik-Mischer aktiviert oder deaktiviert wird.

Zielpegel (dBFS)

-37 dBFS als Ausgangspunkt verwenden, um ausreichend Aussteuerungsreserve sicherzustellen, und bei Bedarf einstellen. Dies stellt den RMS-Pegel dar, der sich von der Einstellung des Eingangs-Faders entsprechend der Spitzenpegel zur Vermeidung von Clipping (Übersteuern) unterscheidet.

Höchstverstärkung ( dB)

Stellt den maximalen anwendbaren Gain-Pegel ein

Höchstabsenkung ( dB)

Stellt die maximale anwendbare Dämpfung ein

Tipp: Mit Verstärkungs-/Absenkungspegelanzeige den Gain-Pegel überwachen, der hinzugefügt oder vom Signal abgezogen wird. Wenn diese Pegelanzeige immer den maximalen Verstärkungs- oder Absenkungspegel erreicht, erwägen, den Eingangs-Fader so einzustellen, dass das Signal näher am Zielpegel ist.

Delay (Verzögerungsglied)

Delay (Verzögerungsglied) verwenden, um Audio und Video zu synchronisieren. Wenn ein Videosystem Latenz verursacht (wenn das Sprechen einer Person gehört wird, ihr Mund sich aber erst später bewegt), Delay (Verzögerungsglied) hinzuschalten, um Audio und Video zu synchronisieren.

Delay (Verzögerungsglied) wird in Millisekunden gemessen. Wenn es eine signifikante Diskrepanz zwischen Audio und Video gibt, mit größeren Verzögerungsintervallen (500–1000 ms) beginnen. Sollten Audio und Video nur leicht asynchron sein, kleinere Intervalle zur Feinabstimmung verwenden.

Kompressor

Mit dem Kompressor den Dynamikbereich des ausgewählten Signals steuern.

Schwellwert

Wenn das Audiosignal den Schwellwert überschreitet, wird der Pegel gedämpft, um unerwünschte Spitzen im Ausgangssignal zu verhindern. Der Grad der Dämpfung richtet sich nach dem Kompressionsgrad. Soundcheck durchführen und den Schwellwert 3–6 dB über die durchschnittlichen Sprecherlautstärken einstellen, sodass der Kompressor nur unerwartet laute Klänge dämpft.

Kompressionsgrad

Der Kompressionsgrad steuert, mit welchem Grad das Signal gedämpft wird, wenn es den Schwellwert überschreitet. Höhere Kompressionsgrade sorgen für stärkere Dämpfung. Eine niedriger Kompressionsgrad von 2:1 bedeutet, dass für jede 2 dB, die das Signal den Schwellwert überschreitet, das Ausgangssignal den Schwellwert nur um 1 dB überschreitet. Ein höherer Kompressionsgrad von 10:1 bezieht sich auf einen lauten Klang, der den Schwellwert um 10 dB überschreitet. Das Ausgangssignal überschreitet den Schwellwert nur um 1 dB, wobei das Signal effektiv um 9 dB verringert wird.

Netzwerke und Dante

Digital-Audio-Vernetzung

Dantetm-Digital-Audio wird über Standard-Ethernet unter Verwendung von standardmäßigen Internetprotokollen übertragen. Dante bietet niedrige Latenz, präzise Taktsynchronisation und hohe Dienstgüte (QoS) für die zuverlässige Audio-Übertragung an eine Vielzahl von Dante-Geräten. Dante-Audio kann sicher im selben Netzwerk mit IT- und Steuerungsdaten existieren oder zur Nutzung eines eigenen Netzwerks konfiguriert werden.

Switch-Empfehlungen für Dante-Vernetzung

Zusätzlich zu den grundlegenden Anforderungen für Vernetzung sollten Dante-Audio-Netzwerke einen Gigabit-Netzwerk-Switch oder -Router mit den folgenden Merkmalen verwenden:

  • Gigabit-Anschlüsse
  • Dienstgüte (QoS) mit 4 Warteschlangen
  • Dienstgüte (QoS) Diffserv (DSCP) mit strikter Priorität
  • Empfohlen: Ein Managed Switch, der detaillierte Informationen über die Funktionsweise aller Netzwerkverbindungen liefert (Anschlussgeschwindigkeit, Fehlerzähler, Bandbreitennutzung)

Kompatibilität mit Dante Domain Manager

Dieses Gerät ist kompatibel mit der Dante Domain Manager Software (DDM). DDM ist eine Netzwerkmanagementsoftware mit Benutzerauthentifizierung, rollenbasierter Sicherheit und Auditing-Funktionen für Dante-Netzwerke und Dante-fähige Produkte.

Überlegungen zu Shure-Geräten, die von DDM gesteuert werden:

  • Beim Hinzufügen von Shure-Geräten zur Dante-Domain muss der Zugriff des lokalen Controllers auf Read Write gesetzt werden. Sonst kann nicht auf Dante-Einstellungen zugegriffen werden und kein Werkreset sowie keine Aktualisierung der Firmware des Geräts erfolgen.
  • Wenn das Gerät und die DDM aus irgendeinem Grund nicht über das Netzwerk kommunizieren können, kann nicht auf die Dante-Einstellungen zugegriffen werden und kein Werkreset sowie keine Aktualisierung der Firmware des Geräts erfolgen. Wenn die Verbindung wieder hergestellt wird, setzt das Gerät die Einstellungen, die in der Dante-Domäne festgelegt wurden, um.
  • Wenn die Dante Gerätesperre eingeschaltet ist, DDM offline ist oder die Konfiguration des Gerätes auf Verhindern gesetzt ist, sind einige Geräteeinstellungen deaktiviert. Dazu gehören: Dante-Verschlüsselung, MXW-Assoziierung, AD4 Dante Browse und Dante Cue sowie SCM820-Verknüpfung.

Weitere Informationen können in der Bedienungsanleitung des Dante Domain Managers.gefunden werden.

Anforderungen an Kabel

Stets Cat5e-Kabel (oder höher) verwenden.

QoS-Einstellungen (Dienstgüte)

QoS-Einstellungen weisen spezifischen Datenpaketen im Netzwerk Prioritäten zu und garantieren so in großen Netzwerken mit viel Datenverkehr die zuverlässige Audiobereitstellung. Diese Funktion ist für die meisten verwalteten Netzwerk-Switches verfügbar. Das Einrichten der QoS-Einstellungen ist nicht zwingend erforderlich, wird jedoch empfohlen.

Hinweis: Änderungen müssen mit dem Netzwerk-Administrator koordiniert werden, um Unterbrechungen des Dienstes zu verhindern.

Zur Zuweisung von QoS-Werten wird die Switch-Schnittstelle geöffnet und die folgende Tabelle zur Zuweisung von Dante-assoziierten Warteschlangenwerten verwendet.

  • Zeitkritischen Point-to-Point(-Übertragung)-Ereignissen sollten möglichst hohe Werte (in diesem Beispiel 4) zugewiesen werden.
  • Alle verbleibenden Pakete erhalten absteigende Prioritätswerte.
Prioritätswerte für Dante QoS
Priorität Verwendung DSCP-Etikett Hex Dezimal Binär
Hoch (4) Zeitkritische Point-to-Point(-Übertragung)-Ereignisse CS7 0 x 38 56 111000
Mittel (3) Audio, PTP EF 0x2E 46 101110
Niedrig (2) (reserviert) CS1 0 x 08 8 001000
Kein (1) Anderer Datenverkehr BestEffort 0 x 00 0 000000

Hinweis: Das Switch-Management unterscheidet sich möglicherweise in Abhängigkeit von Hersteller und Switch-Typ. Spezifische Konfigurationsdetails sind in den Produkthinweisen des Herstellers zu finden.

Weitere Informationen zu Dante-Anforderungen und -Netzwerkfunktionen gibt es auf www.audinate.com.

Netzwerk-Terminologie

PTP (Precision Time Protocol): Zur Synchronisierung der Uhren im Netzwerk verwendet

DSCP (Differentiated Services Code Point): Standardisierte Kennzeichnungsmethode für Daten, die bei der Layer 3-QoS-Priorisierung verwendet werden

Optimale Verfahren für die Vernetzung

Um ein zuverlässig arbeitendes Netzwerk einzurichten, sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Immer eine sternförmige Netzwerk-Topologie verwenden, indem jede Komponente direkt an den Switch bzw. Router angeschlossen wird.
  • Alle vernetzten Shure-Geräte mit demselben Netzwerk verbinden und auf das gleiche Subnetz einstellen. Dies ist außerdem erforderlich, um die Webanwendung für ein Gerät zu öffnen.
  • Geräte an getrennten Netzwerken benötigen einen Audioprozessor oder Konferenz-Software, um Audio zwischen ihnen zu übertragen. Siehe den Abschnitt Systemplanung und Ausrüstungsanforderungen zu Informationen über die Netzwerk-Einrichtung und zu Konfigurationsbeispielen.
  • Nur 1 DHCP-Server pro Netzwerk verwenden. DHCP-Adressierung an zusätzlichen Servern deaktivieren.
  • Den Switch und DHCP-Server einschalten, bevor die MXA-Geräte eingeschaltet werden.
  • Zur Erweiterung des Netzwerks sind mehrere Ethernet-Switches in Sterntopologie zu verwenden.
  • Alle Geräte müssen über die gleiche Firmware-Überarbeitung verfügen.

Netzwerkaudio und Shure-Steuerdaten

MicroflexAdvance-Geräte übertragen zwei Datentypen über das Netzwerk: Shure Control und Netzwerk-Audio.

Shure Control

Shure Control überträgt Daten für den Betrieb der Steuersoftware, Firmware-Aktualisierungen und Steuersysteme von Drittanbietern (AMX, Crestron).

Netzwerk-Audio

Dieses Netzwerk überträgt sowohl Dante-Digital-Audio als auch Steuerdaten für Dante Controller. Zum Betrieb des Netzwerk-Audio ist ein verkabelter Gigabit-Ethernet-Anschluss erforderlich.

IP-Einstellungen des Geräts

IP konfigurieren

Stellt den IP-Modus der ausgewählten Netzwerkschnittstelle ein:

  • Auto (DHCP): Zur automatischen Zuweisung von IP-Adressen.
  • Manuell (statisch): Für statische IP-Adressen.

IP-Einstellungen

Dient zur Ansicht und Bearbeitung der IP-Adresse, der Subnetzmaske und des Gateways für jede Netzwerkschnittstelle.

MAC-Adresse

Die eindeutige Kennung der Netzwerkschnittstelle.

Konfigurieren der IP-Einstellungen

IP-Konfigurationen werden in der Shure Designer-Software verwaltet. Diese sind standardmäßig auf den Automatikmodus (DHCP) eingestellt. Im DHCP-Modus können die Geräte die IP-Einstellungen eines DHCP-Servers annehmen oder automatisch auf die Link-Lokal-Einstellungen zurückgreifen, wenn kein DHCP-Server verfügbar ist. IP-Adressen können auch manuell eingestellt werden.

Zum Konfigurieren der IP-Eigenschaften folgendermaßen vorgehen:

  1. Das Konfigurationsfenster des Geräts öffnen.
  2. Zur Registerkarte Einstellungen navigieren und Netzwerk auswählen.
  3. Auto oder Manuell auswählen. Sofern Auto verwendet wird, werden Adressen automatisch zugewiesen. Für die Manuell-Einrichtung den Anweisungen für die manuelle Konfiguration folgen.

Manuelles Zuweisen einer statischen IP-Adresse

Folgendermaßen vorgehen, um IP-Adressen manuell zuzuweisen:

  1. Das Konfigurationsfenster des Geräts in Designer öffnen.
  2. Zur Registerkarte Einstellungen navigieren und Netzwerk auswählen.
  3. Manuell als die IP konfigurieren-Einstellung auswählen.
  4. Die IP-Einstellungen eingeben.

Einstellen der Latenz

Latenz ist die Zeitdauer, die ein Signal für den Weg durch das System zu den Ausgängen eines Geräts benötigt. Um Abweichungen bei der Latenzzeit zwischen Geräten und Kanälen zu berücksichtigen, hat Dante die Auswahl von Latenzeinstellungen vorbestimmt. Das Auswählen der gleichen Einstellung gewährleistet, dass alle Dante-Geräte im Netzwerk synchronisiert sind.

Diese Latenzwerte sind als Ausgangspunkt zu verwenden. Um die genaue für das jeweilige Setup zu verwendende Latenz zu bestimmen, ist das Setup zunächst in Betrieb zu nehmen. Anschließend ist Dante-Audio zwischen den Geräten zu übertragen und die tatsächliche Latenz des Systems unter Verwendung der Software Dante Controller von Audinate zu messen. Der gemessene Wert muss daraufhin auf die nächste verfügbare Latenzeinstellung aufgerundet werden. Diese Einstellung ist für das Setup zu verwenden.

Die Software Dante Controller von Audinate verwenden, um die Latenzeinstellungen zu ändern.

Latenz-Empfehlungen

Latenzeinstellung Maximale Anzahl der Switches
0,25 ms 3
0,5 ms (Standard) 5
1 ms 10
2 ms 10+

Betrieb der Steuersoftware über WiFi

Wenn die Webanwendung über WiFi betrieben wird, muss der WiFi-Router korrekt eingerichtet werden, um optimale Leistung zu erzielen. Das System verwendet verschiedene standardmäßige Protokolle, die auf Multicast basieren. WiFi betrachtet auf Grund von Abwärtskompatibilität Broadcast- und Multicast-Pakete anders als allgemeine Pakete. In einigen Fällen begrenzt der WiFi-Router die Übertragungsgeschwindigkeit von Multicast-Paketen auf einen Wert, der für die korrekte Funktionsweise der Webanwendung zu langsam ist.

WiFi-Router unterstützen normalerweise die Standards 802.11b, 802.11a/g und/oder 802.11n. Viele WiFi-Router sind standardmäßig so konfiguriert, dass ältere 802.11b-Geräte im Netzwerk betrieben werden können. In dieser Konfiguration begrenzen diese Router die Multicast-Datenübertragungsraten (die manchmal als „Basisgeschwindigkeit“ oder „Managementgeschwindigkeit“ bezeichnet werden) automatisch auf 1–2 Mbit/s.

Hinweis: Eine WiFi-Verbindung kann nur für die Steuersoftware verwendet werden. Das Netzwerk-Audio kann nicht über WiFi übertragen werden.

Tipp: Bei größeren drahtlosen Mikrofonkonfigurationen wird empfohlen, die Multicast-Übertragungsrate zu erhöhen, um ausreichend Bandbreite bereitzustellen.

Wichtig: Um optimale Leistung zu erzielen, sollte ein WiFi-Router verwendet werden, der die Multicast-Rate nicht auf 1–2 Mbit/s begrenzt.

Shure empfiehlt die folgenden Marken von WiFi-Routern:

  • Cisco
  • Linksys
  • Apple

Paket-Brücke

Die Paket-Brücke versetzt eine externe Steuereinheit in die Lage, IP-Informationen von der Steuerschnittstelle eines Shure-Geräts zu erlangen. Zum Zugriff auf die Paket-Brücke muss eine externe Steuereinheit ein Anfragepaket über Unicast UDP* an Port 2203 an der Dante-Schnittstelle des Shure-Geräts senden.

  1. Ein UDP-Paket mit Nutzdaten von mindestens 1 Byte senden.

    Hinweis: Die höchstzulässige Länge der Nutzdaten beträgt 140 Byte. Jeglicher Inhalt ist zulässig.

  2. Das Shure-Gerät sendet ein Antwortpaket über Unicast UDP an die Steuereinheit, wobei ein Ziel-UDP-Port genutzt wird, der dem Quell-Port des Anfragepakets entspricht. Die Nutzdaten des Antwortpakets folgen diesem Format:
    Byte Inhalt
    0–3 IP-Adresse, als 32 Bit lange vorzeichenlose Ganzzahl in Netzwerkfolge
    4–7 Subnetzmaske, als 32 Bit lange vorzeichenlose Ganzzahl in Netzwerkfolge
    8–13 MAC-Adresse, als 6 Byte langes Array

    Hinweis: Das Shure-Gerät sollte in einem typischen Netzwerk in weniger als einer Sekunde eine Antwort liefern. Falls keine Antwort erfolgt, versuchen, die Anfrage nach Überprüfung der Ziel-IP-Adresse und -Port-Nummer erneut zu senden.

*UDP: User Datagram-Protokoll

IP Ports and Protocols

Shure Control

Port TCP/UDP Protocol Description Factory Default
21 tcp FTP Required for firmware updates (otherwise closed) Closed
22 tcp SSH Secure Shell Interface Closed
23 tcp Telnet Not supported Closed
68 udp DHCP Dynamic Host Configuration Protocol Open
80* tcp HTTP Required to launch embedded web server Open
443 tcp HTTPS Not supported Closed
161 tcp SNMP Not supported Closed
162 tcp SNMP Not supported Closed
2202 tcp ASCII Required for 3rd party control strings Open
5353 udp mDNS Required for device discovery Open
5568 udp SDT Required for inter-device communication Open
8023 tcp Telnet Debug console interface Closed
8180 tcp HTML Required for web application Open
8427 udp Multcast SLP Required for inter-device communication Open
64000 tcp Telnet Required for Shure firmware update Open

Dante Audio & Controller

Port TCP/UDP Protocol Description
162 udp SNMP Used by Dante
[319-320]* udp PTP Dante clocking
2203 udp Custom Required for packet bridge
4321, 14336-14600 udp Dante Dante audio
[4440, 4444, 4455]* udp Dante Dante audio routing
5353 udp mDNS Used by Dante
[8700-8706, 8800]* udp Dante Dante Control and Monitoring
8751 udp Dante Dante Controller
16000-65536 udp Dante Used by Dante

*These ports must be open on the PC or control system to access the device through a firewall.

These protocols require multicast. Ensure multicast has been correctly configured for your network.

Echoverminderung (nur Firmware <4.x)

Bei einer Audiokonferenz hört ein Sprecher möglicherweise sein Sprachecho als eine Folge davon, dass das Mikrofon am entfernten Ende Ton von Lautsprechern erfasst.

Die Echoreduktionsfunktion verhindert, dass das Signal am entfernten Ende das Mikrofon aktiviert. Die Echoreduktion ist ideal für Installationen geeignet, bei denen eine kanalweise Echobeseitigung über den digitalen Signalprozessor (DSP) nicht innerhalb des Projektbudgets liegt, und außerdem hochgradig effektiv beim direkten Anschluss an einen Computer oder Video-Codec, der einen Einkanal-Echokompensator beherbergt.

Wie es funktioniert

Ein Echoreferenzsignal vom entfernten Ende wird durch die Software Dante Controller an den Verarbeitungsalgorithmus des Mikrofons geführt. Der Prozessor nutzt dieses Signal, um zu verhindern, dass das Mikrofon aufgeschaltet wird und Audio von den Lautsprechern erfasst.

Aktivierung der Echoverminderung

  1. Die Dante Controller-Software nutzen, um die eingehenden Audiosignale vom entfernten Ende an den Referenz-Empfangskanals mit Echoverminderung am MXA910 zu führen.
  2. In der Webanwendung des MXA910 Konfiguration> AUTO-MIX aufrufen
  3. Echoverminderung durch Auswahl einer Stärke-Einstellung aus dem Pulldown-Menü aktivieren. Die sanften, mittleren und harten Einstellungen sorgen für eine Bedämpfung am entfernten Ende und wenden Gain auf den Referenzkanal an, um die richtige Gatesteuerung zu gewährleisten.Hinweis: Die Einstellung zur Abschaltdämpfung wechselt auf –56 dB und die Einstellung Letztes Mikrofon offen halten wird auf AUS gesetzt, wenn Echoverminderung aktiviert ist.

Verwenden eines Steuerungssystems von Drittanbietern

Dieses Gerät empfängt Logikbefehle über das Netzwerk. Viele Parameter, die über Designer gesteuert werden, können mit der richtigen Befehlszeichenfolge über ein Steuerungssystem einer Drittpartei gesteuert werden.

Gängige Anwendungen:

  • Stummschaltung
  • LED-Farbe und -Verhalten
  • Laden von Voreinstellungen
  • Individuelles Justieren der Pegel

Eine vollständige Liste der Befehlszeichenfolgen ist verfügbar unter:

Störungssuche

Problem Abhilfe
Software reagiert langsam im Google Chrome-Webbrowser Das Problem ist durch den Webbrowser bedingt. Die Hardware-Beschleunigungsoption in Chrome abschalten.
Die Audioqualität ist dumpf oder hohl
  • Kontrollieren, ob die Lobes auf den gewünschten Bereich ausgerichtet wurden.
  • Den Equalizer verwenden, um den Frequenzgang an einem einzelnen Kanal oder am Auto-Mix-Kanal individuell zu justieren. Siehe die Equalizer-Anwendungen für den sachgemäßen Einsatz.
Das Mikrofon erscheint nicht bei der Gerätesuche
  • Sicherstellen, dass die Geräte eingeschaltet sind.
  • Sicherstellen, dass sich der PC und die Geräte im gleichen Netzwerk befinden und auf das gleiche Subnetz eingestellt sind
  • Andere Netzwerkschnittstellen deaktivieren, die nicht zum Anschließen an das Gerät verwendet werden (einschließlich WiFi)
  • Nachprüfen, ob der DHCP-Server funktioniert (falls vorhanden)
  • Falls erforderlich das Gerät zurücksetzen
Audio ist nicht vorhanden oder ist still/verzerrt
  • Kabel prüfen
  • Nachprüfen und bestätigen, dass Kanäle nicht stummgeschaltet sind
  • Sicherstellen, dass Kanäle auf die richtige Richtung ausgerichtet sind
  • Nachprüfen, ob die Fader-Pegel nicht zu niedrig eingestellt sind
  • Wenn automatisches Mischen genutzt wird, die Einstellungen prüfen, um zu gewährleisten, dass das Ein-/Aus-Ansteuern der Kanäle richtig funktioniert
Keine Leuchten Prüfen, ob die Helligkeit deaktiviert ist oder ob Lichtleiste-Einstellungen abgeschaltet sind.
Auto-Ausrichten bezeichnet falsche Stelle Sofern sich der Sprecher in einer Ecke oder sehr nahe an einer Wand befindet, können Schallreflexionen die Ortsbestimmungsgenauigkeit stören. Das automatische Ausrichten erneut versuchen. Wenn das Problem weiterhin besteht, kann eine manuelle Positionierung erforderlich sein.
Mikrofon lässt sich nicht einschalten
  • Der Netzwerk-Switch muss Power over Ethernet (PoE) einspeisen. Andernfalls muss ein PoE-Injektor genutzt werden
  • Netzwerkkabel und -anschlüsse prüfen

Wichtige Produktinformationen

Das Gerät ist für den Gebrauch bei Profi-Audioanwendungen vorgesehen.

Hinweis: Dieses Gerät darf nicht direkt an ein öffentliches Internet-Netzwerk angeschlossen werden.

Konformität in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) mit E2-Umgebung: Gewerbe- und Leichtindustriegebiete. Die Prüfung beruht auf der Verwendung der mitgelieferten und empfohlenen Kabeltypen. Bei Verwendung von nicht abgeschirmten Kabeltypen kann die elektromagnetische Verträglichkeit beeinträchtigt werden.

Nicht ausdrücklich von Shure genehmigte Änderungen oder Modifikationen können den Entzug der Betriebsgenehmigung für das Gerät zur Folge haben.

Konformitätskennzeichnung Industry Canada ICES-003: CAN ICES-3 (B)/NMB-3(B)

Genehmigt unter der Verifizierungsvorschrift der FCC Teil 15B.

Bitte befolgen Sie die regionalen Recyclingverfahren für Akkus, Verpackungsmaterial und Elektronikschrott.

Information to the user

This device complies with part 15 of the FCC Rules. Operation is subject to the following two conditions:

  1. This device may not cause harmful interference.
  2. This device must accept any interference received, including interference that may cause undesired operation.

Note: This equipment has been tested and found to comply with the limits for a Class B digital device, pursuant to part 15 of the FCC Rules. These limits are designed to provide reasonable protection against harmful interference in a residential installation. This equipment generates uses and can radiate radio frequency energy and, if not installed and used in accordance with the instructions, may cause harmful interference to radio communications. However, there is no guarantee that interference will not occur in a particular installation. If this equipment does cause harmful interference to radio or television reception, which can be determined by turning the equipment off and on, the user is encouraged to try to correct the interference by one or more of the following measures:

  • Reorient or relocate the receiving antenna.
  • Increase the separation between the equipment and the receiver.
  • Connect the equipment to an outlet on a circuit different from that to which the receiver is connected.
  • Consult the dealer or an experienced radio/TV technician for help.

Die CE-Konformitätserklärung ist erhältlich bei: www.shure.com/europe/compliance

Bevollmächtigter Vertreter in Europa:

Shure Europe GmbH

Zentrale für Europa, Nahost und Afrika

Abteilung: EMEA-Zulassung

Jakob-Dieffenbacher-Str. 12

75031 Eppingen, Deutschland

Telefon: +49 7262 9249-0

Telefax: +49 7262 9249-114

E-Mail: info@shure.de

Dieses Produkt entspricht den Grundanforderungen aller relevanten Richtlinien der Europäischen Union und ist zur CE-Kennzeichnung berechtigt.

Die CE-Konformitätserklärung kann von Shure Incorporated oder einem der europäischen Vertreter bezogen werden. Kontaktinformationen sind im Internet unter www.shure.com zu finden.

Technische Daten

General

Alle Spezifikationen von schmaler Lobebreite gemessen. Werte für alle Breiten liegen innerhalb von ±3 dB dieser Spezifikationen, sofern nicht anderweitig angegeben.

Lobebreite

verstellbar Schmal 35 Grad
Mittel 45 Grad
Breit 55 Grad

Steckertyp

RJ45

Versorgungsspannungen

Power over Ethernet (PoE), Klasse 0

Stromverbrauch

9W, Maximum

Gewicht

5,1 kg (11,3 lbs)

Produkt Gesamtabmessungen

MXA910xx 603,8 x 603,8 x 54,69 mm (23,77 x 23,77 x 2,15 Zoll) H x B x T
MXA910xx-60CM 593,8 x 593,8 x 54,69 mm (23,38 x 23,38 x 2,15 Zoll) H x B x T
MXA910W-A 603,8 x 603,8 x 54,69 mm (23,77 x 23,77 x 2,15 Zoll) H x B x T

Steueranwendung

HTML5 Browser-basiert oder Shure Designer

Plenum-Bewertung

Benötigt Fyrewrap®-Brandschutzmantelsystem (Im Lieferumfang enthalten)

UL2043 (Für Luftkammern geeignet)

Staubschutz

IEC 60529 IP5X Staubgeschützt

Betriebstemperaturbereich

−6,7°C (20°F) bis 40°C (104°F)

Lagerungstemperaturbereich

−29°C (-20°F) bis 74°C (165°F)

Audio

Frequenzgang

180 bis 17,000 Hz

AES67 oder Dante-Digitalausgang

Kanalanzahl 10 Kanäle insgesamt (8 unabhängig Sendekanäle, 1 Automatisch mischen Sendekanal, 1 AEC-Referenzsignal im Kanal)
Abtastrate 48 kHz
Bittiefe 24

Empfindlichkeit

bei 1 kHz

0,75 dBFS/Pa

Maximaler Schalldruckpegel

Relativ zu 0 dBFS Überlast

93,25 dB Schalldruckpegel

Signalrauschabstand

bez. auf 94 dB Schalldruckpegel bei 1 kHz

83 dB(A)

Latenz (Schließt Dante-Latenz nicht ein)

Direct outputs 7 ms
Automix-Ausgang (inkl. IntelliMix-Verarbeitung) 18 ms

Eigenrauschen

11  dB Schalldruckpegel

Dynamikbereich

82,25 dB

Integriert Digitalsignalverarbeitung

MXA910 Firmware 4.x oder neuer Automatisch mischen, Akustische Echobeseitigung (AEC), Rauschminderung, Automatische Verstärkungsregelung (AGC), Kompressor, Delay (Verzögerungsglied), Equalizer (4-Band-parametrisch), Stummschaltung, Gain (140 dB Bereich)
MXA910 Firmware 3.x oder älter Automatisch mischen, Echoverminderung, Equalizer (4-Band-parametrisch), Stummschaltung, Gain (140 dB Bereich)

Intelligibility Scale

Gleichwertige Akustikleistung im Vergleich mit einem Schwanenhalsmikrofon mit Nierencharakteristik (umgebungsabhängig)

Niere Abstand multipliziert mit 1,6

Vernetzung

Voraussetzungen für Kabel

Cat 5e oder höher (Abgeschirmtes Kabel empfohlen)

Richtcharakteristik

Richtcharakteristik, direkt axial aus einem Abstand von 1,83 m gemessen.

Frequenzgang

Frequenzgang, direkt axial aus einem Abstand von 1,83 m gemessen.

Empfindlichkeit des Lobes

Die Kante des blauen Erfassungsbereichs für jeden Kanal in der Webanwendung bezeichnet, wo die Empfindlichkeit –6 dB erreicht. Das Verständnis, wie die Empfindlichkeit des Lobes dargestellt wird, hilft dabei:

  • Die vollständige Erfassung in einem Raum zu bewerkstelligen, entweder durch Hinzufügen von Lobes oder durch Veränderung der Lobebreite. Dies gewährleistet, dass sich die Empfindlichkeit innerhalb von 6 dB in allen Bereichen bewegt. Es ist akzeptabel, dass sich Lobes geringfügig überlappen.
  • Sicherstellen, dass Abstand und Isolierung zweckmäßig sind, um Geräusche zu dämpfen und die automatische Mischleistung zu maximieren.

Axial bei 1 kHz gemessen

Zubehör

Optionales Zubehör und Ersatzteile

Verteilerzubehör A910-JB
MXA910W Rahmen- und Grillbaugruppe RPM901
MXA910AL Rahmen- und Grillbaugruppe RPM902
MXA910B Rahmen- und Grillbaugruppe RPM903
MXA910W-60CM Rahmen- und Grillbaugruppe RPM904
MXA910AL-60CM Rahmen- und Grillbaugruppe RPM905
MXA910B-60CM Rahmen- und Grillbaugruppe RPM906

Im Lieferumfang enthalten

Haftklebepads-Satz 95A28365
Kabelhandhabungs-Klemme 95A29877