Wichtige Produktinformationen

Wichtig

Wichtige Sicherheitshinweise

  1. Diese Hinweise lesen – Vor dem Gebrauch des Geräts oder Systems müssen alle Sicherheitshinweise und Bedienungsanweisungen gelesen werden.
  2. Diese Hinweise aufbewahren – Diese wichtigen Sicherheitshinweise und Bedienungsanweisungen müssen für ein späteres Nachschlagen aufbewahrt werden.
  3. Alle Warnhinweise befolgen – Alle Warnhinweise am Gerät und in der Bedienungsanleitung müssen eingehalten werden.
  4. Alle Anweisungen befolgen – Alle Anweisungen zur Installation oder Verwendung/Bedienung müssen befolgt werden.
  5. Dieses Gerät nicht in der Nähe von Wasser verwenden – Dieses Gerät darf nicht in der Nähe von Wasser oder feuchten Umgebungen verwendet werden, z. B. nicht in der Nähe einer Badewanne, eines Waschbeckens, eines Spülbeckens oder einer Waschschüssel, nicht in einem feuchten Keller, in der Nähe eines Swimmingpools, in einer ungeschützten Außenanlage oder in einem Bereich, der als ein nasser/feuchter Standort eingeordnet wird.
  6. Achtung: Um das Risiko von Bränden oder Stromschlägen zu vermeiden, darf dieses Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden, und auch keine mit Wasser gefüllten Gegenstände, z. B. Vasen, dürfen auf das Gerät gestellt werden.
  7. Nur mit einem trockenen Tuch reinigen – Vor dem Reinigen den Netzstecker des Geräts aus der Steckdose ziehen. Keine flüssigen Reinigungsmittel oder Sprayreiniger verwenden.
  8. Keine Lüftungsöffnungen verdecken. Gemäß den Anweisungen des Herstellers installieren – Ggf. vorhandene Öffnungen im Gehäuse sind für die Belüftung vorgesehen und sollen den zuverlässigen Betrieb des Geräts sicherstellen und das Gerät vor Überhitzung schützen. Diese Öffnungen dürfen nicht verstellt oder abgedeckt werden. Dieses Gerät darf nur dann in eine integrierte Installation eingebaut/befestigt oder z. B. in einem Schrank aufgestellt werden, wenn für ausreichende Belüftung gesorgt ist bzw. die Anweisungen des Herstellers eingehalten wurden.
  9. Nicht in der Nähe von Wärmequellen, wie z. B. Heizkörpern, Wärmespeichern, Öfen, Luftkanälen oder anderen Hitze erzeugenden Geräten (einschließlich Verstärkern), aufstellen.
  10. Das Gerät nicht an einem Ort aufstellen, der direkter Sonneneinstrahlung, übermäßiger Staubentwicklung oder Feuchtigkeit, mechanischen Vibrationen oder Stößen ausgesetzt ist.
  11. Um die Kondensation von Feuchtigkeit zu verhindern, darf das Gerät nicht an einem Ort aufgestellt werden, an dem die Temperatur sehr schnell steigen könnte.
  12. Die Schutzfunktionen polarisierter oder geerdeter Stecker nicht umgehen. Ein polarisierter Stecker verfügt über zwei unterschiedlich breite Kontakte. Ein geerdeter Stecker verfügt über zwei Kontakte und einen Erdungsstift. Bei dieser Steckerausführung dienen die Schutzleiter Ihrer Sicherheit. Wenn der mitgelieferte Stecker nicht in die Steckdose passt, einen Elektriker mit dem Austauschen der veralteten Steckdose beauftragen.
  13. Verhindern, dass das Netzkabel gequetscht oder darauf getreten wird, insbesondere im Bereich der Stecker, Steckdosen und an der Austrittsstelle vom Gerät.
  14. Nur das vom Hersteller angegebene Zubehör und entsprechende Zusatzgeräte verwenden. Bei jeder Befestigung des Geräts müssen die Anweisungen des Herstellers befolgt werden und das vom Hersteller empfohlene Befestigungszubehör ist zu verwenden.
  15. Nur in Verbindung mit dem vom Hersteller angegebenen oder mit dem Gerät verkauften Transportwagen, Stand, Stativ, Träger oder Tisch verwenden.
    Wenn ein Transportwagen verwendet wird, beim Verschieben der Transportwagen/Geräte-Einheit vorsichtig vorgehen, um Verletzungen durch Umkippen zu vermeiden. Ein Umkippen der Transportwagen/Geräte-Einheit kann durch schnelles Stoppen, übermäßige Krafteinwirkung und unebene Oberflächen verursacht werden.
  16. Bei Gewitter oder wenn das Gerät lange Zeit nicht benutzt wird, das Netzkabel aus der Steckdose ziehen – Gilt nicht, wenn spezielle Funktionen, z. B. Evakuierungssysteme, aufrechterhalten werden müssen.
  17. Alle Reparatur- und Wartungsarbeiten von qualifiziertem Kundendienstpersonal durchführen lassen. Reparatur- und Wartungsarbeiten sind erforderlich, wenn das Gerät auf irgendeine Weise beschädigt wurde, z. B. wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt wurde, wenn Flüssigkeiten in das Gerät verschüttet wurden oder Fremdkörper hineinfielen, wenn das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt war, nicht normal funktioniert oder fallen gelassen wurde.
  18. Ersatzteile – Wenn Ersatzteile erforderlich sind, muss sichergestellt werden, dass der Techniker die vom Hersteller angegebenen Ersatzteile oder Ersatzteile mit den gleichen Kenndaten wie die Originalersatzteile verwendet.

    Nicht zugelassene Ersatzteile können zu Bränden, Stromschlägen oder anderen Gefahren führen.

  19. Sicherheitsprüfung – Nach der Beendigung von Wartungs- oder Reparaturarbeiten am Gerät muss der Wartungstechniker Sicherheitsprüfungen durchführen, um festzustellen, ob das Gerät einwandfrei betriebsbereit ist.
  20. Überlastung – Steckdosen und Verlängerungskabel dürfen nicht überlastet werden, da dies zu Bränden oder Stromschlägen führen kann.
  21. Spannungsversorgung – Dieses Gerät darf nur an die Art von Stromquelle angeschlossen werden, die auf dem Typenschild angegeben ist. Falls Unsicherheit darüber besteht, welche Art von Stromquelle anliegt bzw. verwendet werden kann, sollten Kunden sich an ihren Händler oder ihr Energieversorgungsunternehmen wenden. Bei Geräten, die über Batterie-/Akkustrom oder andere Stromquellen betrieben werden sollen, sind die entsprechenden Hinweise in der Bedienungsanleitung zu beachten.
  22. Stromleitungen – Ein System, das im Freien verwendet wird, darf nicht in der Nähe von Freileitungen, elektrischen Lichtanlagen oder Starkstromkreisen aufgestellt werden, und auch nicht dort, wo das Gerät in solche Stromleitungen oder Stromkreise fallen könnte. Wenn ein System im Freien installiert/aufgestellt wird, muss mit größter Vorsicht vorgegangen werden, damit es zu keiner Berührung mit Stromleitungen oder Stromkreisen kommen kann. Ein solcher Kontakt mit Stromleitungen oder Stromkreisen wäre tödlich.
  23. Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten – Niemals dürfen durch die Öffnungen des Geräts Gegenstände in das Gerät geschoben werden, da diese mit Gefährdungsspannungspunkten in Berührung kommen oder Gerätekomponenten kurzschließen könnten. Das kann zu Bränden oder Stromschlägen führen.

    Keine Flüssigkeiten auf das Gerät verschütten. Falls eine Flüssigkeit oder ein Gegenstand in das Gehäuse gelangt, ist sofort der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen und das Gerät muss von einem qualifizierten Wartungstechniker überprüft werden, ehe es wieder in Gebrauch genommen werden kann.

Kennzeichnungen

Das „Blitzsymbol“ (ein Blitz mit Pfeilspitze in einem gleichseitigen Dreieck) soll den Anwender vor einer unisolierten „Gefährdungsspannung“ im Inneren des Geräts warnen. Diese Gefährdungsspannung kann von ausreichender Größe sein, um für Personen ein Stromschlagrisiko darzustellen.
Das „Ausrufezeichen-Symbol“ (ein Ausrufezeichen in einem gleichseitigen Dreieck) soll den Benutzer auf wichtige Bedienungs- und Wartungsanweisungen in der dem Produkt beiliegenden Anleitung aufmerksam machen.

Hinweis für den Stromanschluss

Es muss überprüft werden, dass die vor Ort anliegende Spannung innerhalb der Betriebsspannung des Geräts liegt. Falls eine Spannungsumwandlung erforderlich ist, ist der DIS-Vertragshändler oder ein qualifizierter Techniker zu Rate zu ziehen.

Wenn das Gerät mehrere Tage nicht verwendet wird, sollte es ausgeschaltet werden.

Wichtig: Das Gerät muss an einen Schutzleiter (Masse) angeschlossen sein.

Die Drähte in der Hauptleitung, die mit dem Gerät geliefert wurde, sind entsprechend dem folgenden Farbcode gekennzeichnet:

  • Grün/gelb Erde (Masse)
  • Blau – Nullleiter
  • Braun – Leitung
  • Der grün/gelbe Draht muss mit dem Steckeranschluss verbunden werden, der mit dem Buchstaben E oder mit dem Erdungssymbol gekennzeichnet ist bzw. mit grün-gelber Farbe markiert ist.
  • Der blaue Draht muss mit dem Anschluss verbunden werden, der mit dem Buchstaben N gekennzeichnet bzw. mit schwarzer Farbe markiert ist.
  • Der braune Draht muss mit dem Anschluss verbunden werden, der mit dem Buchstaben L gekennzeichnet bzw. mit roter Farbe markiert ist.
  • Bei steckbaren Geräten sollte sich die Steckdose in der Nähe des Geräts befinden und leicht zugänglich sein.

Trennung von der Spannungsversorgung

Geräte mit oder ohne AN/AUS-Schalter werden die ganze Zeit mit Strom versorgt, solange das Netzkabel des Geräts an eine Steckdose angeschlossen ist. Funktionsfähig ist das Gerät allerdings nur, wenn der AN/AUS-Schalter eingeschaltet wurde. Um das Gerät tatsächlich von der Stromversorgung zu trennen, muss das Netzkabel aus der Steckdose gezogen werden.

Achtung:

Der Betrieb unterliegt den folgenden Betriebsbedingungen: (1) Das Gerät darf keine störenden Interferenzen verursachen und (2) das Gerät muss jegliche empfangene Interferenzen aufnehmen können, einschließlich Interferenzen, die einen unerwünschten Betrieb verursachen können.

Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz gegen störende Interferenzen bieten, wenn das Gerät in Wohngebieten und kommerziellen sowie kleingewerblichen Umgebungen betrieben wird. Das Gerät erzeugt und verwendet HF-Energie und kann diese ausstrahlen. Wenn das Gerät nicht gemäß der Bedienungsanleitung montiert und verwendet wird, kann es störende Interferenzen für den Funkverkehr verursachen.

Der Betrieb dieses Geräts in Wohngebieten wird wahrscheinlich störende Interferenzen verursachen, die der Anwender auf eigene Kosten beseitigen muss. Beabsichtigte oder unbeabsichtigte Änderungen oder Modifikationen dürfen nicht vorgenommen werden, sofern diese nicht ausdrücklich von der für die Einhaltung der Zulassungsvorschriften zuständigen Stelle genehmigt wurden. Solche Änderungen oder Modifikationen können den Entzug der Betriebsgenehmigung für das Gerät zur Folge haben.

Für Korrekturmaßnahmen sollte bei Bedarf der Händler oder ein erfahrener Radio- und Fernsehtechniker zu Rate gezogen werden. Benutzer können in der folgenden von der US-Fernmeldebehörde FCC zusammengestellten Broschüre hilfreiche Informationen finden: „How to identify and Resolve Radio-TV Interference Problems“ (Erkennen und Lösen von Radio/TV-Interferenzproblemen). Diese Broschüre ist über folgende Adresse erhältlich: U.S. Government Printing Office, Washington, DC 20402, USA (Bestell-Nr. 004-000-00345-4).

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Produkt der Klasse A. Beim Gebrauch kann dieses Produkt Funkstörungen verursachen; in diesem Fall muss der Benutzer evtl. entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Reinigung

Das Gehäuse ist regelmäßig mit einem weichen Tuch abzuwischen, um seinen ursprünglichen Zustand aufrechtzuerhalten. Hartnäckige Flecken können mit einem Tuch entfernt werden, das mit einem milden Reinigungsmittel leicht angefeuchtet wurde. Niemals organische Lösungsmittel wie z. B. Verdünner oder Scheuermittel verwenden, da diese das Gehäuse beschädigen.

Wiederverpacken

Den Original-Versandkarton samt Verpackungsmaterial aufbewahren und zum Versand des Geräts verwenden. Das Gerät auf die gleiche Art wie ab Werk geliefert verpacken, um es optimal zu schützen.

Garantie

Auf die Geräte wird eine 24-monatige Garantie gegen Material- und Herstellungsfehler gewährt.

Zulassungen

Dieses Produkt entspricht den Grundanforderungen aller relevanten Richtlinien der Europäischen Union und ist zur CE-Kennzeichnung berechtigt.

EAC Clarification: This product meets Russian compliance regulations as well as EAC marking requirements.

Hiermit erklärt Shure Incorporated, dass die Funkanlagen der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: http://www.shure.com/europe/compliance

Bevollmächtigter Vertreter in Europa:

Shure Europe GmbH

Zentrale für Europa, Nahost und Afrika

Abteilung: EMEA-Zulassung

Jakob-Dieffenbacher-Str. 12

75031 Eppingen, Deutschland

Telefon: +49 7262 9249-0

Telefax: +49 7262 9249-114

E-Mail: EMEAsupport@shure.de

DIS-CCU Zentralsteuereinheit

Informationen in diesem Handbuch

Die DIS-Zentralsteuereinheit arbeitet standardmäßig im Modus 5900 für den Einsatz in einem DDS 5900 System und kann durch das Hochladen einer Funktionslizenz im Modus 6000 für den Einsatz in MXC- und älteren DCS 6000-Systemen betrieben werden. In diesem Handbuch wird die DIS-Zentralsteuereinheit beim Einsatz im Modus 6000 beschrieben.

Informationen zum Betrieb mit dem DDS 5900-Diskussionssystem finden sich im entsprechenden Handbuch auf der Shure-Website.

Übersicht

Die DIS-Zentralsteuereinheit ist der Systemcontroller für MXC- und ältere DCS-Konferenzsysteme. Die Zentralsteuereinheit verarbeitet eine Mischung aus Sprechstellen, Dolmetscherstationen und Lautsprechern im selben Netzwerk. Unterstützte Konferenzsysteme entsprechen den internationalen Konferenzstandards und zeichnen sich durch fortschrittliche Sprecher- und Redezeitverwaltung, Dolmetsch- und Abstimmungsfunktionen sowie modernstes Konferenzmanagement für bis zu 3800 Teilnehmer aus.

System-Hub

Die Zentralsteuereinheit bindet externe Geräte in das Konferenzsystem ein

Technische Eigenschaften

Im Modus 6000 weist die DIS-Zentralsteuereinheit die folgenden Leistungsmerkmale auf:

  • Steuert ein System aus Konferenz-Sprechstellen, Dolmetscherstationen, Kanalwählern und Abstimmeinheiten
  • Transportiert ein sicheres Audiosignal mit einem eigenentwickelten Codec-Algorithmus
  • Stellt einen Webserver zur erweiterten Steuerung über eine Browser-Benutzeroberfläche bereit
  • Liefert die Spannungsversorgung für mehrere Sprechstellen
  • Unterstützt bis zu 31 Dolmetschkanäle für mehrsprachige Konferenzen
  • Verfügt über acht Audioausgänge, um Dolmetschkanäle oder Mikrofongruppen an PA-Systeme, Tonmischpulte, Audiorekorder oder IR-Übertragungssysteme zu senden
  • Bietet zwei Audioeingänge für die Einbindung drahtloser Mikrofone, extern bearbeiteter Audiosignale, Notfalldurchsage-Systeme oder für Musik während Konferenzpausen
  • Ist nur eine Höheneinheit (1HE) hoch und passt in ein standardmäßiges 19-Zoll-Rack

Funktionslizenzen

Die DIS-Zentralsteuereinheit arbeitet mit den Konferenzsystemen DDS 5900, dem älteren DCS 6000 und MXC, wobei die Zentralsteuereinheit standardmäßig den Modus DDS 5900 enthält und nach der Installation einer Funktionslizenz im Modus 6000 betrieben werden kann.

Um die MXC- oder DCS 6000-Sprechstellen zu verwenden, sicherstellen, dass die Funktionslizenz FL6000 auf der DIS-Zentralsteuereinheit installiert und betriebsbereit ist.

Erwerb der Funktionslizenzdatei

Wenden Sie sich an Ihren regionalen Shure-Vertriebsmitarbeiter, um eine Funktionslizenzdatei für den DCS 6000-Modus und die Erweiterungsfunktionen zu erwerben. Die Funktionen sind in einer einzelnen .xml-Datei zusammengefasst, die speziell für die Seriennummer der DIS-Zentralsteuereinheit erstellt wird.

Hinzufügen der Lizenz zur DIS-Zentralsteuereinheit

Nach dem Erwerb der Lizenzdatei diese über die Web-Benutzeroberfläche der DIS-Zentralsteuereinheit auf das Gerät hochladen:

  1. Die Lizenzdatei (Erweiterung .xml) auf dem Computer oder USB-Laufwerk speichern.
  2. Die DIS-Zentralsteuereinheit verbinden und die Web-Benutzeroberfläche öffnen. Als Admin anmelden, wenn ein Kennwort festgelegt wurde.
  3. Zur Seite License wechseln (System > License).

    Lizenzseite ohne Upgrades

    Hinweis: Bevor die Lizenz in das System geladen wird, ist nur der Modus DDS 5900 verfügbar

  4. Browse auswählen, um die Lizenzdatei zu suchen.
  5. Go auswählen, um die Datei auf der DIS-Zentralsteuereinheit zu installieren. Das Gerät wird neu gestartet.

Nach der Installation der Lizenzdatei

Die Funktionen sind oben auf der Webseite aufgelistet, und der Modus ist für den Betrieb mit dem System DDS 5900 oder DCS 6000 wählbar.

Die DIS-Zentralsteuereinheit hat nach der Installation der Lizenz FL6000 folgende Funktionalität:

  • Bis zu 250 Sprechstellen
  • Bis zu 4 Dolmetschkanäle
  • VOX-Modus, Sprachaktivierung vorhanden
  • Abstimmfunktion vorhanden

Einheiten, die als Dual-Delegierte konfiguriert sind, gelten als 2 Einheiten.

Durch den Erwerb zusätzlicher Lizenzen kann der Funktionsumfang erweitert werden, wie etwa um eine Erhöhung der maximalen Anzahl der unterstützten Konferenzeinheiten auf 3800 oder eine Erweiterung der Anzahl der unterstützten Dolmetscherkanäle auf 8, 16 oder 31

Auswählen des Systemmodus

Ein Gerät mit installierter 6000-Lizenz kann ältere DCS 6000- oder MXC-Systeme unterstützen und die DDS 5900-Funktionalität beibehalten. Im Modus 5900 sind die zusätzlichen Funktionslizenzen deaktiviert.

Hinweis: Sprechstellen können nicht systemübergreifend gemischt werden; Sprechstellen vom Typ DDS 5900 funktionieren nur im Systemmodus DDS 5900, während MXC- und ältere DCS 6000-Sprechstellen im Modus 6000 funktionieren.

Den Systemmodus auswählen:

Vorderseite der DIS-Zentralsteuereinheit Über die Lizenzseite: System > License > Select System
Web-Benutzeroberfläche System > License Info > Select [5900 or 6000] System

Hardware-Beschreibung der DIS-Zentralsteuereinheit

DIS-CCU-Zentraleinheit

Vorderseite
① Menüanzeige OLED-Anzeige mit 2 x 20 Zeichen ermöglicht die Konfiguration des Systems auch ohne Computer.
② Navigationstasten Aus 5 Tasten bestehendes Tastenfeld für die Konfiguration des Systems ohne Computer.
③ Power-Taste Mit der Power-Taste wird die Zentraleinheit ein- und ausgeschaltet. Alle angeschlossenen DCS-LAN-Sprechstellen und -Netzteile werden automatisch mit der Zentralsteuereinheit ein- oder ausgeschaltet.
  • Grün = eingeschaltet
  • Rot = ausgeschaltet, aber an Stromversorgung angeschlossen
  • Aus = die Zentralsteuereinheit ist nicht an die Stromversorgung angeschlossen

Hinweis: Systemeinstellungen werden gespeichert und überdauern ein Aus- und Wiedereinschalten der Stromversorgung.

Rückseite
④ Anschluss für Netzteil Verschraubbarer Anschluss für sichere Verbindung des Netzteils an die PS-Zentralsteuereinheit.
⑤ DCS-LAN-Ausgänge Vier RJ45-Anschlüsse sind zum Anschluss der Sprechstellen, die den DCS-LAN-Systembus bilden, verfügbar. Mit dem DCS-LAN-Systembus werden digitale Audiosignale, Steuerungsdaten und Strom sicher über eine einzige gemeinsame Leitung übertragen. Ein beliebiger oder alle der vier Ausgänge lassen sich für eine Vielfalt an Layout-Konfigurationen nutzen.

Wichtig: Nur ein DCS-LAN-Gerät an diesen Anschluss anschließen.

⑥ Netzwerkanschluss (TCP/IP) für Steuerung RJ45-Schnittstelle für den Zugriff auf den integrierten Webserver oder zur Steuerung über ein Mediensteuerungssystem wie AMX® oder Crestron®.
⑦ Audioausgänge Acht symmetrische XLR-Verbinder für den Anschluss an PA-Systeme, Tonmischpulte, Audiorekorder oder Übertragungssysteme.
⑧ Audioeingänge Zwei symmetrische XLR-Buchsen für die Einbindung externer Audiogeräte für die Veranstaltung, wie etwa drahtlose Mikrofone, ein Telekonferenzsystem, extern bearbeitete Audiosignale, ein Notfalldurchsage-System oder Musik während Veranstaltungspausen. Eingangsverstärkungs- und Lautstärkepegel werden an der Vorderseite der Zentralsteuereinheit oder über die Webanwendung eingestellt.
⑨ Anschluss für Notfall-Kontakt Stellt eine Vorrangschaltung z.B. für Notfall-Durchsagen zur Verfügung. Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird das an Eingang 2 anliegende Audiosignal an alle Ausgangskanäle durchgeschaltet und alle anderen Audioeingänge stummgeschaltet.

Rackmontage der Zentralsteuereinheit

Installation der Zentralsteuereinheit in einem standardmäßigen 19-Zoll-Rack mittels der mitgelieferten 19-Zoll-Befestigungsschellen. Die Schrauben entfernen, welche die oberen und unteren Abdeckungen halten, dann die Befestigungsschellen an der Vorderseite der Sprechstelle mit denselben Schrauben anbringen.

Wichtig: Die beiden 10 mm langen selbstschneidenden Schrauben am nächsten zur Vorderseite und die 8 mm lange Gewindeschraube am weitesten von der Vorderseite verwenden.

Der integrierte Ventilator saugt Luft an der linken Seite ein und bläst Luft an der rechten Seite aus, weshalb er oben oder unten keinen zusätzlichen Platz zum Kühlen benötigt.

Vereinfachtes Audiodiagramm

Menü-Navigation

Die DIS-Zentralsteuereinheit verfügt über Bedienelemente an der Vorderseite für die Systemeinrichtung und -konfiguration. Mit diesem aus 5 Tasten bestehenden Bedienfeld können Sie durch das Menü navigieren und Einstellungen ändern.

Die nachstehende Abbildung bietet einen Überblick über die Menüstruktur.

  • Mit den Pfeiltasten wird durch die Menüpunkte geblättert.
  • Die (mittlere) Enter-Taste drücken, um zu einem editierbaren Feld zu gelangen.
  • Mit den Auf/Ab-Tasten durch die verfügbaren Werte blättern.

Menü-Übersicht – DCS 6000-Modus

NFC-Kartenfunktionalität

Mit der NFC-Kartenfunktionalität können sich Delegierte über eine MXC-NFC-Karte selbst gegenüber dem System identifizieren. Die NFC-Karte enthält Informationen wie die Delegierten-ID, den Anmeldecode und die Standort-ID, über die das umfassende Microflex-®System den Benutzer der Sprechstelle durch Abrufen der persönlichen Daten aus der Datenbank des SW6000 identifiziert.

Mit der kostenlosen Anwendungssoftware Shure NFC Card Programmer (erhältlich unter www.shure.com) und einem autorisiertes NFC-Kartenprogrammiergerät können Sie die Informationen eines Teilnehmers auf einer unterstützten NFC-Karte für den Standalone-Betrieb (kein SW6000) kodieren. Damit dies auch mit SW6000 funktioniert, das Lizenzmodul „SW6070 Chip Card Login“ für die Chipkartenanmeldung auf dem angeschlossenen PC installieren und die Karten mit der SW6000-Konferenzmanagementsoftware programmieren.

Die generelle Funktionsweise wird im Benutzerhandbuch für SW6000 CAA erläutert. Die Funktionen, die sich jedoch direkt auf die Steuerung und die Anzeigen in den Geräten beziehen, werden hier beschrieben.

MXC-Sprechstellen

MXC-Sprechstellen erleichtern die Kommunikation zwischen den Teilnehmern von Gruppensitzungen und Konferenzen. Die multifunktionalen Einheiten ermöglichen es den Teilnehmern, auch bei großen und mehrsprachigen Veranstaltungen klar zu sprechen und gehört zu werden, indem sie ein Schwanenhalsmikrofon, einen Lautsprecher, eine Kopfhörerbuchse und eine Benutzersteuerung kombinieren. Für erweiterte Konferenzaufgaben bieten einige Sprechstellen Funktionen für die Abstimmung, die Nachverfolgung der Tagesordnung, eine Sprecherverwaltung usw.

Hinweis: Die Einstellungen für die Sprecher- und Konferenzverwaltung sind in hohem Maße konfigurierbar und können an die Anforderungen Ihrer Veranstaltung angepasst werden. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Konferenzeinrichtung.

Schwanenhalsmikrofon

Das MXC-Mikrofon ist auf Sprachverständlichkeit zugeschnitten und verfügt über einen flexiblen Schwanenhals an der Basis, damit mehrere Teilnehmer problemlos ein Mikrofon gemeinsam nutzen können. Es gibt vier verschiedene Schwanenhalsmodelle: 40 cm (15,75 Zoll) oder 50 cm (19,69 Zoll), einfach oder doppelt gebogen. Außerdem steht das MXC406/MS Mini-Richtrohrmikrofon zur Verfügung.

Lautsprecher

Ein integrierter Lautsprecher liefert jedem Teilnehmer ein klares Audiosignal der Saalmischung. Einzelne, örtlich begrenzte Lautsprecher verbessern die Raumakustik und reduzieren die Auswirkungen der Installation auf den Besprechungsraum.

Kopfhörerausgang

Der Kopfhörerausgang wird für das unterstützte Hören von Saal-/Lautsprecher-Audio sowie für das Simultandolmetschen der Veranstaltung in andere Sprachen verwendet. Dabei übertragen die Dolmetscher ihre Sprache auf einzelnen Kanälen, sodass die Teilnehmer die Sprache ihrer Wahl auswählen können.

Mikrofontasten

Die Mikrofontasten dienen zur Steuerung des Mikrofons eines Teilnehmers und einer Vielzahl von Funktionen im Zusammenhang mit dem Sprechen und der Teilnehmerverwaltung. Die Tasten sind austauschbar und funktionieren je nach Teilnehmerrolle und Konferenzaufbau unterschiedlich.

Konferenzsteuerung

Bei einigen Sprechstellen-Modellen gibt es eine Konferenzsteuerung für Abstimmungen und eine erweiterte Konferenzinteraktion.

Anschlussbuchsen

Ein-/Ausgangsanschlüsse für Geräte über DCS-LAN stellen Spannungsversorgung, Audiosignale und Steuerung über das gleiche Kabel bereitstellt.

NFC-Kartensteckplatz

Die Teilnehmer können sich über den Kartensteckplatz an jeder beliebigen Sprechstelle anmelden. Dabei werden direkt die Organisationsinformationen und -präferenzen auf das Gerät übertragen.

Mikrofonfunktionalität

Die Mikrofonfunktionalität ist eine Funktion, bei der Teilnehmer einer Konferenz ein Mikrofon in einer MXC-Sprechstelle verwenden können, um das Publikum anzusprechen. Der Ton aus einem Konferenzmikrofon wird als Saal-Ton bezeichnet.

Die Saalmischung kann dann über integrierte Lautsprecher in den Sprechstellen, in Sprachwahlschaltern, in Dolmetscher-Sets oder über ein externes PA-System gehört werden.

Während die Anzahl der zulässigen offenen Mikrofone an der Zentralsteuereinheit eingestellt werden kann, wird der Ton aller offenen Mikrofone in der Saalmischung zusammengefasst.

Montageoptionen

Um unterschiedliche Variablen in jeder Installation unterzubringen, bietet die MXC-Serie mehrere Modelle sowohl in tragbarer als auch in flächenbündiger Ausführung.

Einbaumöglichkeiten

Beide Modelle verfügen über die gleichen Funktionen, sind aber für unterschiedliche Umgebungen und Anwendungen geeignet.

Auftisch (tragbar)
  • Keine Modifikation der Tischoberfläche erforderlich
  • Einfaches Hinzufügen oder Entfernen von Geräten
  • Kann mit Schrauben der Größe 4 auf der Tischplatte befestigt werden
Flächenbündig (fest eingebaut)
  • Geringerer Platzbedarf auf dem Tisch
  • Sauberes, professionelles Aussehen

Die folgenden Variablen sind zu berücksichtigen, wenn Sie eine Entscheidung über den Typ der MXC-Sprechstelle treffen:

  • Permanenz: Ist dies eine temporäre oder permanente Installation?
  • Verkabelung: Sind Ihre Möbel historisch oder teuer zu modifizieren?

Hardwarebeschreibungen der Sprechstellen

Nicht alle Funktionen sind bei allen MXC-Sprechstellen verfügbar.

① Funktionstaste Hardwaretaste, der verschiedene Funktionen zugeordnet werden können
② Sprechtaste Aktiviert das Mikrofon für die Konferenzansprache
③ 3,5 mm-Buchse Zum Hören eines Dolmetscherkanals oder des Saaltons über Kopfhörer
④ NFC-Kartensteckplatz Ermöglicht eine schnelle Identifizierung der Teilnehmer
⑤ Lautstärkeregler Erhöht und verringert die Lautstärke der Audiowiedergabe
⑥ Kanalwahl Zur Auswahl eines Dolmetscherkanals
⑦ Kanalanzeige OLED-Display zur Anzeige des Dolmetscherkanals
⑧ Mikrofoneingang Verriegelbarer Anschluss für MXC-Schwanenhalsmikrofon
⑨ DCS-LAN-Netzwerkanschluss Für die Übertragung von Audio- und Netzwerkdaten und die Stromversorgung
⑩ Lautsprecher Für den Saalton
⑪ Abstimmungstasten Konfigurierbar für 3- oder 5-Tasten-Abstimmung
⑫ Audio-Ein-/Ausgang Ein- und Ausgangskanal für Audio
⑬ XLR-Eingang Für Mikrofon-Audio
⑭ Umschalter Masse/Aufheben Unterbricht die Masseverbindung zwischen Pin 1 und XLR-Eingang

Tragbare Modellvarianten

Sprechstellen MXC615 und MXC620

Sprechstelle mit Funktionen für einzelne und Dual-Delegierten-Rollen und optionalem Overlay für Braille-Schrift „Stummschalten/Sprechen“.

MXC630-Sprechstelle mit Abstimmungsfunktion

Sprechstelle mit Abstimmungsmöglichkeit, Teilnehmeridentifikation über NFC und integrierter Braille-Beschriftung „Stummschalten/Sprechen“ auf den Sprech- und Funktionstasten für Einzelteilnehmer.

MXC640-Sprechstelle mit Touchscreen

Sprechstelle mit Touchscreen-Steuerung, Abstimmungsmöglichkeit, Teilnehmeridentifikation für Dual-Delegierte mittels NFC und integrierter Braille-Beschriftung „Stummschalten/Sprechen“ auf den Sprech- und Funktionstasten.

Flächenbündige Modellvarianten

Die flächenbündigen Sprechstellenvarianten werden fest in einen Tisch oder ein Podium eingebaut. Eine flache Bauweise verbirgt den Sockel und die Verkabelung unter der Tischplatte.

Sprechstelle MXC620-F

Flächenbündige Sprechstelle mit NFC-Kartenidentifikation und einsprachiger Kanalwahl.

Abstimmungseinheit MXC630-F

Flächenbündige Sprechstelle mit Abstimmungsfunktion, NFC-Fähigkeit und einsprachiger Kanalwahl.

MXCMIU-Sprechstelle mit mehreren Schnittstellen

Als kompakte Sprechstelle für Anwendungen mit begrenztem Einbauraum bietet die MIU mehrere Betriebsmodi (Zuhörer, Delegierter, Vorsitzender oder Umgebung) zur Verwendung mit flächenbündig angebrachten Schnittstellenplatten über HDMI-Anschluss oder mit externen Audioquellen über den XLR-Eingang.

Flächenbündige Schnittstellenplatten MXCMIU-FS | MXCMIU-FL

Steuern der Sprechstelle

MXC-Sprechstellen sind während der Einrichtung programmierbar, um die Rolle eines jeden Teilnehmers einer Veranstaltung zu unterstützen.

Vorsitzender

Als Veranstaltungsleiter sind für Vorsitzende mehrere besondere Funktionsmerkmale an der Diskussionseinheit aktiviert.

  • Alle Delegierten aus: Beim Konferenzmanagement nutzt der Vorsitzende diese Taste, um unverzüglich alle Delegiertenmikrofone auszuschalten und die Sprecherliste zu löschen.
  • Sprechen:Der Vorsitzende kann jederzeit das Mikrofon einschalten und die Delegiertengeräte außer Kraft setzen, selbst wenn die maximale Anzahl der offenen Kanäle überschritten wurde. Daher gibt es keine Stummschaltungstaste; der Vorsitzende drückt einfach die Sprechtaste, um das Mikrofon ein- und auszuschalten.

Delegierter

Die Delegierten-Sprechstellen tragen zum allgemeinen Audio-Mix, der so genannten Saalmischung, bei. Die Anzahl gleichzeitiger Delegiertensprecher ist begrenzt, weshalb unterschiedliche Bedientasten zur Teilnahme an der Diskussion benötigt werden:

  • Sprechen: Schaltet abhängig von den Systemeinstellungen das Mikrofon ein oder fügt den Benutzer der Wortmeldungs-Warteschlange hinzu. Folgende Statusangaben des Mikrofons werden über die Tasten-LED angezeigt:
    • Rot = Mikrofon ist eingeschaltet
    • Grün = Mikrofon ist in der Wortmeldungs-Warteschlange
  • Stummschaltung: Schaltet den Ton vom Mikrofon vorübergehend stumm. Solange die Taste gedrückt wird, behält der Delegierte die Redeberechtigung, jedoch gibt das Mikrofon kein Audiosignal weiter.

Benutzersteuerung und Anzeigen

Im Folgenden sind die Mikrofonsteuerungen an den MXC-Sprechstellen aufgeführt, wobei nicht alle Steuerungen an allen Geräten verfügbar sind:

  • Sprechtaste (Delegierten-Sprechstelle)

    Durch Drücken der Taste Speak wird das Mikrofon eingeschaltet oder in die Wortmeldungs-Warteschlange aufgenommen, wenn die Mikrofonfunktion im Betriebsmodus erlaubt ist

  • Sprechtaste (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Durch Drücken der Taste Speak wird das Mikrofon eingeschaltet

  • Sprechen-LED

    Leuchtet rot, wenn das Mikrofon eingeschaltet ist

  • Wortmeldungs-LED

    Leuchtet grün, wenn das Mikrofon in die Wortmeldungs-Warteschlange gestellt wird (siehe „Betriebsarten“).

  • Taste „Alle Delegierten aus“ (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Durch Drücken der Taste All del off werden alle Delegierten-Mikrofone ausgeschaltet

  • LED „Delegierte aus/Alle Delegierten aus“ (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Leuchtet grün, wenn die Taste gedrückt wird, mit Ausnahme von DC 6990 P, bei dem in der ersten Version eine rote Leuchte aufleuchtet

  • Stummschaltungstaste

    Durch Drücken der Taste Mute wird das Mikrofon stummgeschaltet, solange die Taste aktiviert ist, ohne das Rederecht zu entfernen

  • Exklusiv-Taste (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Durch Drücken der Taste Exclusive werden alle Delegiertenmikrofone stummgeschaltet und das Mikrofon des Vorsitzenden wird aktiviert, solange die Taste aktiviert ist

  • LED für Exklusiv-Taste (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Leuchtet orange, wenn die Taste betätigt wird

  • Taste „Nächster ein“ (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Durch Drücken der Taste Next on wird die erste Wortmeldung in der Warteschlange eingeschaltet

  • LED für „Nächster ein“ (Vorsitzenden-Sprechstelle)

    Leuchtet rot, wenn die Taste betätigt wird

  • Mikrofon-Leuchtring

    Leuchtet rot, wenn das Mikrofon eingeschaltet ist, schaltet sich aus, wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist

Microflex-Multipin-Schwanenhalsmikrofone

Verriegelbare Schwanenhalsmikrofone zur Verwendung mit MXC/MXCW-Sprechstellen.

  • Commshield®-Technologie eliminiert HF-Rauschen
  • Verriegelbarer 10-poliger Modularstecker
  • Integrierte rot/grün/gelbe LED-Anzeige
  • Kompatibel mit Omni-, Supernieren- und Mini-Richtrohrkapseln der MX-Serie
  • Erhältlich in den Längen 16 Zoll/40 cm oder 20 Zoll/50 cm, optional mit zwei Biegestellen

DCS-LAN-Geräte anschließen

Shure bietet Kabel, die speziell für die MXC-Linie der Konferenz- und Diskussionssysteme konzipiert sind. EC 6001-Kabel von Shure sind qualitativ hochwertige Ethernet-Kabel, verfügbar in verschiedenen Längen von 0,5 bis 100 m. Jedes Kabel wurde getestet, um die zuverlässige Leistung des Systems zu gewährleisten. Im Abschnitt „Zubehör“ finden Sie Informationen zur Bestellung der Modelle EC 6001-xx.

Wichtig: Kabel und Anschlüsse müssen zwecks stabiler Systemleistung abgeschirmt sein. Falls eine Installation nicht die Shure EC 6001-Kabel einsetzt, müssen diese den Voraussetzungen für Cat5e-Kabel folgen.

Anschluss von Sprechstellen und DCS-LAN-Komponenten

Konferenz-Sprechstellen und DCS-LAN-Komponenten werden über die beiden RJ45-Anschlüsse an jeder Sprechstelle in Reihe (Kaskadierung) verbunden. Die Anschlüsse sind nicht wechselseitig austauschbar: Die vorangehende Einheit muss an den Anschluss IN und die folgende Einheit an den Anschluss OUT angeschlossen werden. Für eine zuverlässige Systemleistung stets abgeschirmte Cat5e-Verkabelung (oder höher) verwenden.

Strom, Steuerungsdaten und Ton werden von der einen Sprechstelle zur nächsten über dasselbe abgeschirmte Cat5e-Kabel transportiert.

Zum Schutz der Geräte sicherstellen, dass die Zentralsteuereinheit immer ausgeschaltet ist, wenn Sprechstellen angeschlossen oder getrennt werden. Einen beliebigen der vier Systembus-Anschlüsse (A, B, C und/oder D) zum Anschluss von DCS-LAN-Komponenten nutzen.

  1. Zentralsteuereinheit zum Schutz der Geräte während der Einrichtung ausschalten.
  2. Einen Systembus-Anschluss an der Zentralsteuereinheit mit der ersten Sprechstelle mit dem abgeschirmten Cat5e-Kabel verbinden.
  3. Die restlichen Sprechstellen in Reihe anschließen; dafür die RJ45-Anschlussbuchsen auf der Unterseite der einzelnen Sprechstellen verwenden.
  4. Die Zentralsteuereinheit durch Drücken der An/Aus-Taste einschalten. Die Sprechstellen werden eingeschaltet. Die Sprechstelle ist betriebsbereit, sobald die LEDs an den Tasten nicht mehr blinken.

    Hinweis: Die Zentralsteuereinheit nicht ausschalten, bevor alle Sprechstellen betriebsbereit sind

Anforderungen an Kabel

Typ Cat5e (oder höher), Twisted Pair
Abschirmung F/UTP oder U/FTP
Anschluss Abschirmung RJ45
Gewicht AWG 24
Max. Kabellänge
  • Nur DIS-Zentralsteuereinheit: 200 m
  • DIS-Zentralsteuereinheit mit Repeatereinheiten: 680 m

Wichtig: Kabel und Anschlüsse müssen zwecks stabiler Systemleistung abgeschirmt sein. Falls eine Installation nicht die Shure EC 6001-Kabel einsetzt, müssen diese den Voraussetzungen für Cat5e-Kabel folgen.

Einsatz von Rangierfeldern

Wenn ein System mit einem Rangierfeld konzipiert wird, das Kabel an der abgeschirmten Buchse an der Platte quetschen. Dann einfach kurze Überbrückungskabel zum Anschluss der Sprechstellen verwenden. Überprüfen, ob der Systembus stets durch eine Sprechstelle oder einen Abschlussstecker, der im Lieferumfang des SPS-Zentraleinheit-Ersatzteilpakets enthalten ist, terminiert wird.

Optimale Verfahren für die Installation

Dieser Anleitung folgen, um eine Installation mit höchster Zuverlässigkeit zu realisieren.

Durchgängigkeit der Abschirmung

Die Abschirmung muss über den gesamten DCS-LAN-Systembus hinweg ununterbrochen sein. Jedes Kabel oder Rangierfeld, das für MXC-Komponenten genutzt wird, erfordert abgeschirmte RJ45-Anschlüsse. Alle MXC-Komponenten verfügen über abgeschirmte RJ45-Buchsen.

Vermeidung versehentlicher Erdung (galvanische Isolierung)

Das versehentliche Erden des DCS-LAN-Signals mit der Masse des Chassis eines Rangierfelds muss vermieden werden. Das DCS-LAN nutzt die Abschirmung als Signalbezugsmasse und kann an keiner Stelle der Verbindung Kontakt mit einer anderen Masse haben.

Das Erden in einem Rangierfeld vermeiden

Um Probleme mit der Erdung zu vermeiden:

  • Kunststoffrahmen im Rangierfeld: Dadurch wird sichergestellt, dass die RJ45-Buchsen nicht mit der Masse des Chassis des Rangierfelds in Kontakt geraten.
  • Leerraum zwischen Anschlüssen: einen Leerraum zwischen jeder RJ45-Buchse in einem Rangierfeld vorsehen.
  • Durchgängigkeit der Abschirmung: Jede Komponente im Systembus muss korrekt abgeschirmt sein.

Hinweis: Die Buchsen in sämtlichen MXC-Komponenten verfügen über einen Luftspalt, der das Chassis des Anschlusses und das Chassis der Einheit voneinander isoliert, wodurch eine galvanische (physische und somit elektrische) Verbindung vermieden wird.

Richtige Anbringung der Kabel

Wie bei jedem Kabel, das ein Signal befördert, muss bei der Installation der Geräte mit Vorsicht vorgegangen werden.

Regel für das Biegen

Das Kabel nicht stark biegen. Ethernet-Kabel können nicht um mehr als das Vierfache des Kabeldurchmessers gebogen werden.

Zusammendrücken

Das Kabel nicht zu stark befestigen. Ein zusammengedrücktes Kabel funktioniert möglicherweise nicht richtig.

Anschlussdiagramme

Die folgenden Systemdiagramme veranschaulichen typische Geräteanschlüsse an die DIS-Zentralsteuereinheit. Reale Installationen können unterschiedliche Gerätekombinationen nutzen, jedoch ist den nachfolgend kurz dargestellten allgemeinen Konzepten zu folgen.

Um Ihrem System Kabelredundanz hinzuzufügen, den DCS-LAN OUT-Anschluss der letzten Sprechstelle mit einer MXC Redundancy Interface Box (MXC-ACC-RIB) verbinden, die auf den Quellausgang dieses Systembuses zurückgreift.

Hinweis: Flächenbündige und tragbare Sprechstellen sind in den folgenden Zeichnungen, sofern nicht anders vermerkt, gegenseitig austauschbar.

Grundlegende Einrichtung mit Sprechstellen

Das System ist ohne den Einsatz eines Computers betriebsfähig. Den Navigationsbildschirm der Zentralsteuereinheit zur Einrichtung der Installation nutzen.

Grundlegendes System mit mehreren Strängen

Computer für erweiterte Steuerung

Einen Computer an die Zentralsteuereinheit zur umfassenden Systemverwaltung über einen Webbrowser anschließen. Dazu ein Ethernet-Kabel vom dedizierten TCP/IP-Anschluss an einen Computer anschließen.

Computersteuerung

Den TCP/IP-Anschluss der Zentralsteuereinheit an den Computer anschließen

Tablet oder Laptop für drahtlose Steuerung

Einen WiFi-Router zum Aufruf des Webbrowsers von einem Laptop oder Tablet nutzen. Der Webbrowser auf einem Mobilgerät bietet dieselbe umfassende Systemverwaltung.

Drahtlose Steuerung

Audiorekorder

Einen Audiorekorder an die Analogausgänge der Zentralsteuereinheit anschließen, um den Saalton, Übersetzungen oder einen bestimmten Satz von Mikrofonen aufzunehmen. Die Browser-Benutzeroberfläche nutzen, um Sprechstellen zu Gruppen zu verbinden und diese dem bestimmten Ausgang (A-H) zuzuweisen. Die XLR-Ausgänge der Zentralsteuereinheit mit den Eingängen des Audiorekorders verbinden.

Audioaufnahmen

Mischer oder digitaler Signalprozessor

Einen Mischer an die Analogausgänge der Zentralsteuereinheit anschließen, um den individuellen Mikrofon-Lautstärkepegel oder die Entzerrung zu steuern. Die Browser-Benutzeroberfläche nutzen, um Sprechstellen zu Gruppen zu verbinden und diese dem bestimmten Ausgang (A-H) zuzuweisen.

Zum Rückführen des Tons zum DCS 6000-System:

  1. Den Ausgang des externen Geräts an den Audioeingang 1 an der Zentralsteuereinheit anschließen
  2. Den Ton von Eingang 1 durch Auswahl des Lautsprechers und Kanal 0 sowie Deaktivierung von Ausgang A (Gruppe) führen Audio > Input Control > Audio In 1
  3. Um eine Rückkopplungsschleife zu vermeiden, die interne Saal-Führung durch Deaktivierung von Lautsprecher und Kanal 0 ausschalten: Audio >  Input Control > Floor

Einschleifen eines Mischers oder digitalen Signalprozessors

DCS-LAN-Stromversorgungsrechner

Bei vielen Installationen reicht die von der DIS-Zentralsteuereinheit gelieferte Spannungsversorgung für die Sprechstellen aus. Die Zentralsteuereinheit kann mehrere Sprechstellen gleichzeitig ohne zusätzliche Geräte mit Strom versorgen. Die Anzahl der unterstützten Sprechstellen ist von der Größe und dem Aufbau der jeweiligen Installation abhängig.

Um die spezifischen Anforderungen für Ihre Installation zu ermitteln, den DCS-LAN-Stromversorgungsrechner unter „https://dcslan.shure.com“ verwenden.

Die Spannungsversorgung hängt von Installationsvariablen ab

Um ohne zusätzliche Geräte die Anzahl an Sprechstellen zu maximieren:

  1. Mehrere Systembus-Anschlüsse von der Zentralsteuereinheit nutzen. Sprechstellen müssen gleichmäßig über jeden Systembus verteilt werden
  2. Die Zentralsteuereinheit derart platzieren, dass die Kabelentfernung vom Sprechstellenstrang so kurz wie möglich ist
  3. Die Gesamtkabellänge durch Vermindern des Abstands zwischen Sprechstellen so kurz wie möglich halten

Installation großer Systeme

Stromversorgung für zusätzliche Komponenten

Eine Inline- oder Rackmount-Stromversorgung zum Sprechstellenstrang hinzufügen, um das System mit zusätzlichen Komponenten zu erweitern. Mehrere Stromversorgungseinheiten können verwendet werden, um die Maximalanzahl von 3800 unterstützten Sprechstellen zu erreichen.

Hinweis: Um die Anzahl von 250 Sprechstellen zu überschreiten, sicherstellen, dass die FL6000-3800-Lizenz erworben und in der Zentralsteuereinheit installiert wurde.

Inline-Stromversorgung

Die Stromeinspeiseweiche PI-6000 verwenden, um eine Inline-Stromversorgung für bis zu 50 weitere Sprechstellen hinzuzufügen. Die Sprechstelle kann an jedem beliebigen Punkt im Strang angeschlossen werden, um die zusätzlichen Komponenten mit Spannung zu versorgen.

Hinweis: Die PI-6000 frischt das Datensignal nicht auf. Deshalb kann die Gesamtkabellänge 200 m vor einem Repeater nicht überschreiten.

Inline-Stromversorgung (1x)

Rackmontage-Stromversorgung für 4 zusätzliche Stränge

Die Rackmount-Erweiterungseinheit EX 6010 verwenden, um zusätzliche Komponenten und Konfigurationsoptionen hinzuzufügen. Die Einheit erweitert den DCS-Strang auf 4 separate Ausgänge, wobei jeder eine Stromversorgung aufweist, die einer Zentralsteuereinheit entspricht.

Rackmontage-Stromversorgung (x4)

Einrichten des Systems

User Interface for the MXC640

To activate the console, press the LCD touch screen. Login using code or chip card if prompted.

Start-up screen

When the system is powered up, an initialization and start-up screen appears.

It includes the conference name if a conference has been started in the SW6000. It may also include a delegate name, depending on the login mode set by the system administrator.

Press the touch screen to enter.

Insert an NFC card, or touch the screen to log in with a PIN.

Navigation Pane

When the user leaves the start-up screen, the Home screen appears. At the top of the screen is the navigation pane, for moving between different screens to access different options and information.

① Headphone Language

② Home

③ Agenda

④ Voting (Chairman only)

⑤ Settings

Home Screen

The Home screen includes a combined speaker and request list with scroll functionality. The Reply button allows the user to select from a list of predetermined replies.

Single Delegate consoles offer dedicated Speak and Mute hardware buttons and two quick-access replies, with additional replies available by selecting More.

Dual Delegate consoles feature two Speak buttons, and no quick replies.

The Chairman console includes the following software buttons:

Reply Adds or removes the Chairman or Delegate from the Reply list
Mute All Mutes or un-mutes all conference units
Next On Moves a speaker to the top of the Speak list
Exclusive Mutes all Delegates on the Speak list
All Rep Off Removes all delegates from the Reply list
All Req Off Clears the Request list and disables adding new requests

Agenda

The Agenda screen displays the agenda for an active conference. Selecting an item displays full details. The agenda is created in the CCU.

The Chairman can set an active agenda item and start voting sessions:

Voting Menu

The Voting menu is available in Chairman mode, and displays the available voting parameters. In stand-alone four parameters are available, while SW6000 enables all parameters defined in the CCU.

The Voting screen is automatically displayed on all conference units when a voting session or attendance check is started. Users with voting rights can cast their vote using the touchscreen.

Results

The Results menu displays the latest voting or attendance check result. This menu is only available after a vote is finished.

Note: Results are not available or displayed for cancelled voting sessions.

Channel Selector

The Channel Selector allows the user to select from the available interpretation audio channels.

Web-Benutzeroberfläche

Die Web-Benutzeroberfläche auf einem Computer oder Tablet zur umfassenden Verwaltung und Fernsteuerung des Systems aufrufen. Die Zentralsteuereinheit (DIS-CCU) verfügt über einen Webserver zur Systemsteuerung von einem Webbrowser auf einem vernetzten Computer aus. Die Web-Benutzeroberfläche bietet erweiterte Parameter zum Einrichten des Systems und versetzt den Vorsitzenden oder Moderator in die Lage, Mikrofone anhand von Teilnehmernamen und Sitznummern zu verwalten.

Hinweis: Das Computernetzwerk ist von der DCS-LAN-Sprechstelle getrennt.

Web-Benutzeroberfläche des DCS 6000

Systemanforderungen

Den Webbrowser für die beste Systemleistung stets auf die zuletzt freigegebene Version aktualisieren. Die folgenden Webbrowser funktionieren korrekt mit der System-Benutzeroberfläche:

  • Internet Explorer (IE) 8+
  • Firefox 10+
  • Safari
  • Chrome
  • Opera

Die System-Benutzeroberfläche der DIS-Zentralsteuereinheit aufrufen

Diese Anweisungen befolgen, um die Browser-Benutzeroberfläche auf einem Computer aufzurufen.

Anschluss an die Zentralsteuereinheit

  1. Den Computer an den TCP/IP-Anschluss der Zentralsteuereinheit anschließen.
  2. Die Geräte einschalten.
  3. Den Computer so einstellen, dass er automatisch eine IP-Adresse bezieht. Dadurch kann sich der Computer automatisch mit der Zentralsteuereinheit verbinden.
  4. Eine IP-Adresse durch Auswahl von Dynamic im Fenster LAN Setup  > Acquire IP addr. beziehen.
  5. Die IP-Adresse einsehen: LAN Setup  > IP address setup.
  6. Den Internet-Browser auf dem Computer öffnen.
  7. „http://IP-Adresse“ eingeben, wobei „IP-Adresse“ die an der Zentralsteuereinheit abgelesene Adresse ist.
  8. Die Browser-Benutzeroberfläche wird geöffnet.

Zuweisen der Netzwerkadresse

Der Zugriff auf die System-Benutzeroberfläche ist von zwei Netzwerkadressen aus möglich: IP-Adresse und Hostname. Das Eintippen einer der beiden Adressen in einem Webbrowser ruft die Benutzeroberfläche der angeschlossenen Zentraleinheit auf.

Verwalten der Netzwerkadresse vom Webbrowser aus: System > LAN Setup

Zusätzliche Seiten für Veranstaltungsteilnehmer

Zusätzlich zum Zugang des Administrators auf die Browser-Benutzeroberfläche gibt es zwei separate Adressen, die für Teilnehmer während der Veranstaltung nützlich sind:

  • Mikrofonsteuerung zur Sprecherverwaltung
  • Eine nur zur Anzeige bestimmte Seite für Veranstaltungsteilnehmer, um die Sprecherlisten einzusehen

Standardmäßig kann jeder diese Ansichtsseiten von einem an das Netzwerk angeschlossenen Computer oder Mobilgerät aufrufen. Um diese Seiten zu schützen, kann der Administrator jedem auf der Seite Security ein Kennwort zuweisen.

Mikrofonsteuerungsseite

Diese Seite ist der Mikrofonsteuerung während der Veranstaltung fest zugewiesen. Diese Ansichtsseite als Vorsitzender oder Konferenzleiter nutzen, um Sprecher, Wortmeldungen und Antworten zu verwalten.

Zum Aufruf die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit, gefolgt von /chairman eingeben (Beispiel: http://172.17.11.137/chairman).

Anzeigeseite

Die Anzeigeseite wird genutzt, um den Veranstaltungsteilnehmern eine Darstellung der Sprecher-, Wortmeldungs- und Antwortlisten bereitzustellen.

Zum Aufruf die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit, gefolgt von /display eingeben (Beispiel: http://172.17.11.137/display).

Tipp: Die Seite während der Konferenz im Vollbildmodus anzeigen:

  • PC: F11
  • Mac: ctrl + cmd + f

Spracheneinstellung

Die Browser-Benutzeroberfläche wird in einer Vielzahl von Sprachen unterhalten. Zu System > Language navigieren, um die gewünschte Sprache auswählen.

Albanisch Shqip
Arabisch اللغة العربية
Bosnisch Bosanski
Bulgarisch български
Chinesisch (Vereinfacht) 中文(简体)
Chinesisch (Traditionell) 中文(繁體)
Kroatisch Hrvatski
Dänisch Dansk
Englisch Englisch
Französisch Francais
Deutsch Deutsch
Griechisch Ελληνική
Isländisch Íslenska
Italienisch Italiano
Japanisch 日本語
Koreanisch 한국인
Mazedonisch македонски
Montenegrinisch (Kyrillisch) Црногорски
Montenegrinisch (Lateinisch) Crnogorski
Norwegisch Norsk
Persisch فارسی
Polnisch Polski
Portugiesisch Português
Russisch русский
Serbisch (Kyrillisch) Српски
Serbisch (Lateinisch) Srpski
Slowenisch Slovenski
Spanisch Español
Schwedisch Svenska
Thailändisch ภาษาไทย
Vietnamesisch Tiếng Việt

Einstellen der Betriebsart

Bei den meisten Installationen ist die Betriebsart für alle Geräte so eingestellt, dass der Systemmodus „CU-Modus verwenden“ genutzt wird. Das heißt, dass die Betriebsart für die Geräte den Systemmodi folgt, also wenn das System im manuellen Modus ausgeführt wird, werden die Delegierten-Sprechstellen ebenfalls im manuellen Modus ausgeführt.

Bei der Zuweisung des Modus „CU-Modus verwenden“ zu den Geräten finden Sie die Modi in der folgenden Tabelle:

Gerät

Betriebsart

Fähigkeit zur Unterbrechung

Vorsitzender

Automatisch

<=

Delegierter

CU-Modus verwenden

CU-Modus verwenden

VIP

Automatisch

CU-Modus verwenden

Für bestimmte Anwendungen ist es jedoch wünschenswert, einzelne Betriebsarten zuzuweisen, wobei die Geräte unabhängig von der Systemeinstellung den individuellen Betriebsarteneinstellungen folgen.

Beispielsweise können die folgenden Geräte erstellt werden:

Gerät

Betriebsart

Fähigkeit zur Unterbrechung

Keine Rederechte

Spielt keine Rolle

Spielt keine Rolle

VIP-Gerät

Automatisch

<

Sekretär

Automatisch

<

Delegierten-FIFO

Dieses Gerät unterbricht andere Delegierte, wenn die maximale Anzahl Sprecher erreicht ist

CU-Modus verwenden

<=

Sprecherpodest

Dieses Gerät kann immer eingeschaltet werden, außer wenn 8 Geräte mit der Redepriorität = 5 geöffnet sind

Automatisch

<=

Sicherheit

MXC-Komponenten nutzen einen eigenentwickelten Codec-Algorithmus, um zu verhindern, dass unautorisierte Geräte das Audiosignal abhören. Der Browser-Benutzeroberfläche ein Kennwort zuweisen und Sicherheitsfunktionen auf WiFi-Routern aktivieren, um die Veranstaltung darüber hinaus zu schützen.

Die Browser-Benutzeroberfläche mit Kennwort schützen

Um den Zugang zur Browser-Benutzeroberfläche einzuschränken, kann ein Kennwort zugewiesen werden. Ein individuelles Kennwort kann jeder der drei Adressen der Benutzeroberfläche zugewiesen werden: Administrator, Vorsitzender und Display.

  1. An der Browser-Benutzeroberfläche als Administrator anmelden.
  2. Zur Sicherheitsseite wechseln (System > Security)
  3. Ein Kennwort eingeben.
  4. Change Password auswählen, um die Anmeldedaten zu speichern.

Hinweis: Kennwörter werden gelöscht, wenn das Gerät über die Zentralsteuereinheit zurückgesetzt wird.

Zuordnung von (Personen-)Namen auf die Nummern der Sitze

Bei Beginn der Veranstaltung muss sich der Vorsitzende oder Moderator entweder mit dem Namen, der Sitznummer oder beidem auf die Teilnehmer beziehen. Die korrekte Zuweisung von Namen und Sitznummern ist wichtig, um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Bei der ersten Anmeldung über die Browser-Benutzeroberfläche an einem System erscheinen die einzelnen Sprechstellen mit dem voreinstellten Standardnamen. Jeder Sprechstelle wird automatisch eine Sitznummer zugewiesen. Die Sprechstellen für Vorsitzende erscheinen ebenfalls auf der Einrichtungsseite für Teilnehmer. Auf der Teilnehmer-Einrichtungsseite die Sprechstellen dem voraussichtlichen Sitzplan zuordnen.

  1. Vergewissern Sie sich, dass alle Sprechstellen angeschlossen sind und funktionieren.
    • Die Seite für den Systemstatus aufrufen, um Details anzuzeigen: System > System Status
    • Alle vorschriftsmäßig angeschlossenen Sprechstellen werden mit einer voreingestellten Serien- und Sitznummer aufgeführt, die von der Software automatisch zugewiesen werden.
    • Abgekoppelte Sprechstellen werden als Lost angezeigt und können aus der Liste durch Auswahl von Remove Unregistered Units entfernt werden
  2. Die Sitznummern entsprechend den tatsächlichen Sitznummern im Saal oder dem Sitzplan neu zuweisen.
    1. Die Seite für die Zuweisung von Sprechstelle zu Sitz aufrufen: Configuration > Unit to Seat Relation.
    2. Die Einträge in der Sitztabelle den entsprechenden Sprechstellen im Saal zuordnen, indem der Cursor über das Sitznummern-Feld bewegt wird. Der Leuchtring am Mikrofon blinkt rot.
    3. Die Sitznummer durch Klicken in dem Feld ändern.
  3. Einen Sitzplan erstellen, der den Saal abbildet. Die Sitze, die eine Sprechstelle erhalten sollen, durchnummerieren. Den Sitzplan mit den Namen der Teilnehmer ergänzen.
  4. Die Seite für die Teilnehmereinrichtung erneut aufrufen: Configuration > Participant Setup und die Beschreibung neben der jeweiligen Sitznummer in den Namen des entsprechenden Teilnehmers ändern.

Programmieren des Anwendertyps

MXC-Sprechstellen sind programmierbar, wodurch die Funktion der Bedientasten verändert wird, um unterschiedliche Arten von Anwendern zu unterstützen. Die drei Typen sind Vorsitzender, Delegierter oder Dolmetscher, wobei jeder eine eigene Steuerungsfunktionalität benötigt. Die Einstellung wird in der Sprechstelle gespeichert und überdauert das Aus- und Wiedereinschalten der Stromversorgung.

Hinweis: Flächenbündige Sprechstellen sind nicht als Dolmetscherstationen programmierbar. Die tragbare MXCIC-Sprechstelle für Simultandolmetschen nutzen.

Die tragbaren Sprechstellen durch Drücken der Lautstärketasten und Navigieren zur gewünschten Betriebsart programmieren.

  1. Die Sprechstelle durch korrekten Anschluss an den DCS-LAN-Systembus einschalten.
  2. Die Lautstärketasten „-“ und „+“ drücken und gedrückt halten. Die Sprechen-Leuchte blinkt, um anzuzeigen, dass die Sprechstelle für die Programmierung bereit ist.
  3. Während die Lautstärketasten weiterhin gedrückt gehalten werden, den Kanalwahlschalter drücken, bis der Einheitstyp erreicht wird. Der Typ wird durch die Kombination der Kanal-LEDs angezeigt; siehe nachfolgende Tabelle.

Ändern des Sprechstellentyps

Einheitstyp Kanal 1 Kanal 2
Delegierter mit Stummschaltung Aus Aus
Delegierter ohne Stummschaltung Ein Aus
Vorsitzender Aus Ein
Dolmetscher Ein Ein

Systemmodi

Die MXC-Sprechstellen funktionieren je nach Einstellungen des Systems in verschiedenen Modi.

Mit der Systembetriebsart, auch „CU-Modus“ genannt, wird das Verhalten der Mikrofonanlage festgelegt. Der Modus wird in der DIS-Zentralsteuereinheit eingerichtet.

Die folgenden Modi sind verfügbar, wenn die DIS-Zentralsteuereinheit eigenständig läuft (PC mit SW6000 wurde nie angeschlossen):

Automatisch

Im Auto-Modus (automatischer Modus) können die Sprechstellen beim Drücken des AN-/AUS-Schalters am Mikrofon sofort eingeschaltet werden.

Dies wird durch ein rotes Licht in der „Sprechen“-Leuchte der Sprechstelle angezeigt. Durch erneutes Drücken der AN-/AUS-Taste des Mikrofons wird dieses wieder ausgeschaltet.

Wenn die maximale Anzahl Sprecher (Delegierter) erreicht ist, wird die Wortmeldung abgelehnt.

Mikrofone mit der Vorsitzenden-Priorität werden immer eingeschaltet (eine Vorsitzenden-Sprechstelle läuft immer im Automatik- oder VOX-Modus).

FIFO

FIFO ist ein automatisierter Modus. Die Sprechstelle funktioniert wie im automatischen Modus, solange die Anzahl der eingeschalteten Delegierten-Sprechstellen höchstens der ausgewählten maximalen Anzahl Sprecher entspricht.

Wenn die maximale Anzahl erreicht wird, wird der nächste Delegierte, der auf die Taste AN/AUS drückt, ganz oben in die Wortmeldungs-Warteschlange gestellt. Dieser Vorgang wird dadurch angezeigt, dass die grüne Leuchte für die Wortmeldung blinkt.

Weitere Teilnehmer werden in die Warteschlange gestellt, wenn sie ihre AN/AUS-Tasten drücken, bis die maximale Anzahl der Wortmeldungen erreicht ist. Die zugehörigen grünen Leuchten für die Wortmeldungen leuchten dauerhaft.

Wenn eine der aktiven Sprechstellen ausgeschaltet wird, wird die erste Delegierten-Sprechstelle in der Warteschlange automatisch eingeschaltet, und bei der nächsten Delegierten-Sprechstelle in der Warteschlange blinkt die grüne Leuchte für die Wortmeldung.

Dieser Modus wird normalerweise nur mit einer maximalen Anzahl von 1 Sprecher verwendet.

Mikrofone mit Vorsitzenden-Priorität werden immer direkt eingeschaltet.

Manuell

Im manuellen Modus gibt es eine Wortmeldungsliste, bei der Delegierte in eine Warteschlange eingefügt werden, sobald sie die AN/AUS-Taste an ihrem Mikrofon drücken. Dieser Vorgang wird durch die grüne Leuchte für die Wortmeldung an der Delegierten-Sprechstelle bestätigt. Der Delegierte kann die Wortmeldung durch erneutes Drücken der Taste wieder zurücknehmen.

Das Mikrofon kann nur über einen PC mit SW6000-Software, über das MXC640 (Vorsitzenden-Sprechstelle) oder über ein Steuerungssystem wie AMX oder Crestron eingeschaltet werden. Dieser Vorgang wird durch ein rotes Licht in der „Sprechen“-Leuchte der Sprechstelle angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt kann der Delegierte das Mikrofon durch Drücken der AN/AUS-Taste ausschalten.

Mikrofone mit Vorsitzenden-Priorität werden immer direkt eingeschaltet.

Sprachsteuerung

Im VOX-Modus, der Sprachsteuerung, können die Sprechstellen automatisch durch Sprechen in das Mikrofon oder durch Drücken des AN/AUS-Schalters am Mikrofon eingeschaltet werden.

Dies wird durch ein rotes Licht in der „Sprechen“-Leuchte der Sprechstelle angezeigt. Durch erneutes Drücken der AN-/AUS-Taste des Mikrofons wird dieses wieder ausgeschaltet.

Das Mikrofon schaltet sich nach dem Beenden des Sprechvorgangs nach Ablauf der in der Einstellung „Release Time“ festgelegten Zeit, die normalerweise 4 Sekunden beträgt, automatisch ab. Es kann auch durch Drücken der AN/AUS-Taste ausgeschaltet werden.

Eine Vorsitzenden-Sprechstelle läuft immer im Automatik- oder VOX-Modus.

Bitte beachten Sie, dass MXCMIU und die Sprechstellen bei einer gemeinsamen Mikrofonnutzung nicht im VOX-Modus betrieben werden können.

Speichern von Einstellungen in der DIS-Zentralsteuereinheit

Wenn individuelle Einstellungen nach dem Schließen des SW6000 in den Sprechstellen verbleiben sollen, können diese durch Speichern der jeweiligen Einstellung in der DIS-Zentralsteuereinheit gespeichert werden.

Beim Speichern der Konfiguration werden die Änderungen an den Einstellungen, die in den verschiedenen Menüs der DIS-Zentralsteuereinheit, an den MXCIC-Dolmetscher-Sets, an der AO 6004/6008-Audioeinheit oder an den Sprechstellen (individuelle Einstellungen) vorgenommen wurden, im Flash-Speicher der DIS-Zentralsteuereinheit gespeichert.

Auch die Seriennummer und der Typ aller an die DIS-Zentralsteuereinheit angeschlossenen Sprechstellen zum Zeitpunkt der Speicherung der Konfiguration werden im Flash-Speicher der DIS-Zentralsteuereinheit gespeichert.

Beim Laden einer Konfiguration werden die letzten Einstellungen, die im Flash-Speicher der DIS-Zentralsteuereinheit gespeichert wurden, erneut in die DIS-Zentralsteuereinheit, die MXCIC Dolmetscher-Sets, die AO 6004/6008-Audioeinheit und die Delegierten-Sprechstellen geladen.

Beim Aus- und erneuten Einschalten der DIS-Zentralsteuereinheit wird ebenfalls die zuletzt gespeicherte Einstellung geladen.

Audioeinstellungen

Saalmischung

Wenn ein Mikrofon eingeschaltet wird, wird der Ton per Voreinstellung an den Hauptmix (Gruppe A) geleitet. Dieser Mix wird häufig als Saalmischung oder „Floor Mix“ bezeichnet, da er den Ton vom Redner an den Rest der Teilnehmer der Veranstaltung überträgt. Dolmetscher hören ebenfalls die Saalmischung, um für mehrsprachige Veranstaltungen Dolmetschleistungen zu erbringen.

Standardmäßig wird der Floor Mix an den Lautsprecher und den Kopfhörerausgang (Kanal 0) einer jeden angeschlossenen Sprechstelle geleitet.

Mikrofone an Gruppen leiten

Die Seite für die Gruppeneinrichtung über Audio > Group Setup aufrufen, um die Mikrofonführung anzuzeigen oder zu ändern.

Für jedes Mikrofon eine der folgenden Optionen auswählen:

  • Nur Gruppe A (Voreinstellung)
  • Gruppe A + weitere Gruppe
  • Gruppe B, C, D, E, F, G oder H
  • Keine

Floor Mix an den Lautsprechern

Lautsprecher sind bei den meisten Sprechstellen zur örtlich begrenzten Audioverstärkung im Lieferumfang enthalten. Wenn ein Teilnehmer sein Mikrofon nutzt, wird sein Sprechen an den anderen Sprecherstellenlautsprechern gehört. Dadurch wird die Sprachverständlichkeit in großen Räumen verbessert, und typische, in Verbindung mit Beschallungssystemen stehende Probleme werden vermindert.

Ein Lautsprecher für jeden Teilnehmer

Jeder Teilnehmer kann der Veranstaltung an einem persönlichen, fest mit der Sprechstelle verbundenen Lautsprecher zuhören.

Hinweis: Um eine Rückkopplung zu vermeiden, wird der Lautsprecher ausgeschaltet, wenn dieses Mikrofon aktiv ist.

Änderungen der Einstellungen des Lautsprechers

Der Lautstärkepegel des Lautsprechers ist eine Systemeinstellung, die für sämtliche angeschlossene Sprechstellen gilt. Der Lautstärkepeel ist von –0 dB (keine Vordämpfung) bis –40 dB, einschließlich Aus (Stumm) einstellbar. So lässt sich die Lautstärke anpassen:

Von der Browser-Benutzeroberfläche aus Zur Seite für die Lautsprechersteuerung wechseln (Audio > Loudspeaker Control)
Von der Zentralsteuereinheit aus Zum Menü für den Lautsprecher navigieren (loudspk. control > loudspk. volume > db)

Kopfhörerkanäle

Die Sprechstellen umfassen einen Kopfhörerausgang zum Hören auf Dolmetscherkanäle oder andere Teilnehmer auf dem Saalkanal. Jeder Teilnehmer wählt seinen Kanal am Kanalwähler der Sprechstelle.

Die Kanäle 1–31 sind dem Dolmetschen fest zugeordnet. Teilnehmer wählen einen der Kanäle aus, um während einer mehrsprachigen Veranstaltung ihre Sprache zu hören. Die Audioquelle stammt von Dolmetscherstationen, die auf ihrem gewählten Kanal senden. Weitere Informationen sind dem Abschnitt zum Dolmetschen in diesem Handbuch zu entnehmen.

Kanal 0 (der Floor-Kanal) wird in der Regel von Dolmetschern genutzt, um während der Veranstaltung simultan zu dolmetschen. Dieser Kanal ist auch von anderen Teilnehmern wählbar, um über Kopfhörer den Floor-Kanal zu hören (Kanal 0 = LEDs aus).

  1. Kopfhörer an die Kopfhörerbuchse auf der Seite der Sprechstelle anschließen.
  2. Sprachkanal mit den Auswahltasten auf der Vorderseite der Sprechstelle auswählen.
  3. Den Lautstärkepegel der Kopfhörer mit den Lautstärkereglern an der Sprechstelle regulieren.

Audioquelle für den Lautsprecher und Kopfhörer

Per Voreinstellung werden alle Mikrofone zu Lautsprecher- und Floor-Mixes geleitet.

Zur Änderung der Audioquelle:

  1. Mikrofone zu Group A führen, um sie zum Floor-Mix hinzuzufügen (alle als Voreinstellung ausgewählt) Audio > Group Setup

  2. Die Audioquellen für den Lautsprecher und Kanal 0 (Kopfhörer) auswählen Audio > Input Control:
    • Floor (Standard)
    • Audioeingang 1
    • Audioeingang 2

Analog-Audioausgänge

Acht Analogausgänge stehen für Audio-Aufzeichnungen, Einbindung in Telekonferenz-Anlagen, Wiedergabe über IR-Übertragungssysteme oder externe PA-Systeme zur Verfügung.

Acht Analogausgänge

Die Audioquelle für jeden Analogausgang auswählen

Zu Audio > Output Control navigieren und aus den folgenden Optionen auswählen:

  • Gruppe: Acht getrennte Gruppen für die Separierung bestimmter Mikrofone. Diese Auswahl entspricht den Gruppen, die auf der Seite Group Setup konfiguriert wurden.

    Hinweis: Wird der Group-Bus nicht für den entsprechenden XLR-Ausgang verwendet, ist er in der Routingmatrix nicht verfügbar.

  • Kanäle 1–31: Dolmetscherkanäle
  • Floor: Der Ton von allen offenen Mikrofonen, die zu Gruppe A geführt werden (Saalmischung). Bei diesem Mix kann aus drei Varianten gewählt werden:
    • Kanal 0: Kopfhörer-Mix mit automatischer Verstärkungsregelung (AGC), welcher zum Senden an ein IR-Übertragungssystem nützlich ist.
    • Floor 1: Lautsprecher-Mix, der zum Senden an ein PA-System oder eine Übertragungseinrichtung nützlich ist.
    • Floor 2: Lautsprecher-Mix mit Lautstärke-Vordämpfung (Audio > Loudspeaker Control)

Hinzufügen einer externen Audioquelle

An der DIS-Zentralsteuereinheit sind zwei Eingänge zum Hinzufügen einer externen Audioquelle zum System verfügbar, was häufig für Telekonferenzen und Internetanrufe nützlich ist.

  1. Eine Line-Pegel-Audioquelle, wie beispielsweise den Audioausgang eines Computers, einer Telefonkonferenz-Anlage oder eines Funkmikrofonsystems, an den Audioeingang auf der Rückseite der DIS-Zentralsteuereinheit anschließen.
  2. Die Web-Benutzeroberfläche aufrufen: Audio > Input Control.
  3. Die Eingangsverstärkung entsprechend dem Ausgang des externen Geräts auswählen. Falls notwendig, 10 dB für einen geringfügigen Gain-Boost auswählen.
  4. Die Signalführung für den Audiokanal auswählen:
    • Lautsprecher: an alle Lautsprecher der Sprechstellen
    • Kanal 0: zum Kopfhörerausgang an der Sprechstelle
  5. Falls gewünscht, den Kanal zu Ausgang A (Gruppe) führen, um eine Mischung der externen Quelle mit den Sprechstellen auszugeben:
    • Deaktivieren für Telefonkonferenzen oder Signalverarbeitung, um eine Rückkopplungsschleife zu vermeiden
    • Auswählen für ein Funkmikrofon, um es mit anderem Ton der Sprechstellen zu mischen
  6. Den Lautstärkepegel des Audioeingangs regulieren, um sich mit natürliche Sprachpegeln an der Sprechstelle zu vermischen.

Eingangsteuerung-Seite

Audio > Input Control

Audio-Notsignal

Zur Vorbereitung auf einen Notfall ein Audiosignal einer Notfall-Durchsage an Eingang 2 anschließen. Der Blockstecker bietet einen „Schließen“-Schalter, der, wenn geschlossen, das Notsignal an die Lautsprecher und alle Ein- und Ausgangsverbindungen verteilt.

Wichtig: Wenn der Schalter für Eingang 2 genutzt wird, umgeht das Audiosignal der Notfall-Durchsage die Lautstärkepegel- und Ein-/Aus-Einstellungen am Quellausgang.

  1. Das Signal der Notfall-Durchsage an Eingang 2 anschließen.
  2. Einen Schalter an den Blockstecker anschließen.
  3. Den Schalter schließen und das Audiosignal prüfen. Den Lautstärkepegel an der Audioquelle auf den gewünschten Pegel justieren.

Hinzufügen von Ambient Sound

Der Ambient-Modus der MXCMIU-Einheit mit mehreren Schnittstellen sorgt für natürliches Rauschen aus dem Konferenzraum bei Sprachpausen oder kurzen Pausen zwischen den Tagesordnungspunkten und informiert die Teilnehmer darüber, dass es sich bei diesen Sprachpausen nicht um ein Verbindungs- oder Audioproblem handelt, was besonders für Dolmetscher oder andere Teilnehmer, die sich nicht im selben Raum wie die Konferenz befinden, hilfreich ist.

Aktivierung und Einstellung des Mikrofonpegels erfolgt über das FUU oder die Web-Benutzeroberfläche: Audio > Ambient Microphone. Diese Einstellungen bleiben in MXCMIU auch erhalten, wenn das Gerät aus- und wieder eingeschaltet oder neu angeschlossen wird.

Hinweis: Die Umgebungsmikrofone werden automatisch auf OFF geschaltet, wenn die Tonquelle ein externes System wie ein Laptop oder ein Videokonferenzsystem darstellt.

Teilnehmer-Mikrofoneinstellungen

Verschiedene Faktoren können sich auf die Anforderungen für die Veranstaltung und die Art und Weise, wie die Veranstaltung durchgeführt wird, auswirken: Größe des Raums, Teilnehmerzahl, Förmlichkeit der Veranstaltung sowie die Anzahl der für technische Unterstützung zuständigen Mitarbeiter. Diese Betriebseinstellungen in der DIS-Zentralsteuereinheit an die Erfordernisse der Veranstaltung anpassen:

  • Mikrofon-Betriebsart: gibt an, wie Teilnehmer den Saal ansprechen dürfen
  • Rückfrage-Modus: kurzer Kommentar an den aktuellen Redner, ohne die Wortmeldungs-Warteschlange zu ändern
  • Anzahl gleichzeitiger Redner: Steuerung der Diskussion durch Begrenzung der gleichzeitigen Redner
  • Mikrofon-Override: Verhalten der Mikrofonaktivierung, wenn die Rednerliste voll ist

Mikrofon-Betriebsarten

Die Mikrofon-Betriebsart bestimmt, wie die Mikrofone der Teilnehmer während einer Veranstaltung funktionieren.

Beschreibung der Betriebsarten

Name Kurze Beschreibung Zum Aktivieren des Mikrofons... Wortmeldungs-Warteschlange
Auto (Standardeinstellung) Automatisch

Die Sprechtaste drücken, um das Mikrofon einzuschalten.

Es gibt keine Wortmeldungs-Warteschlange; falls die Sprecherliste voll ist, schaltet sich das Mikrofon des Teilnehmers nicht ein.

Nein
Sprachsteuerung Sprachgesteuert

Sprachsteuerung oder die Sprechtaste drücken, um das Mikrofon einzuschalten. Das Mikrofon schaltet sich nach Beendigung des Gesprächs automatisch aus.

Es gibt keine Wortmeldungs-Warteschlange; falls die Sprecherliste voll ist, schaltet sich das Mikrofon des Teilnehmers nicht ein.

Nein
FIFO Automatische Warteschlange

Die Sprechtaste drücken, um das Mikrofon einzuschalten. Wenn die Liste voll ist, werden die Teilnehmer in chronologischer Reihenfolge in die Wortmeldungs-Warteschlange aufgenommen. Sobald ein Platz in der Rednerliste frei wird, schaltet sich das nächste Mikrofon automatisch ein.

Ja
Manuell Verwaltete Warteschlange

Wortmeldung durch Drücken der Sprechtaste. Der Vorsitzende verwaltet die Wortmeldungs-Warteschlange und schaltet die Mikrofone der Teilnehmer manuell ein.

Ja

Rückmeldungen können der Betriebsart hinzugefügt werden, um kurze Kommentare zum aktuellen Redner zu ermöglichen. Die Rückmeldungsfunktion kann Bestandteil des Automatik-, des Sprachsteuerungs- und des manuellen Modus sein:

  • Auto + Antwort
  • VOX + Antwort
  • Manuell + Antwort

Weitere Informationen sind dem Abschnitt zur Rückmeldung zu entnehmen.

Operation > Operation Mode

Ändern der Betriebsart

  • Hardware der Zentralsteuereinheit: Operation > Operation Mode
  • Browser-Benutzeroberfläche: Operation > Operation Mode oder über die Seite Microphone Control 

Antworten

Der Rückmeldungsmodus ermöglicht es den Teilnehmern, einen kurzen Kommentar abzugeben oder dem aktuellen Sprecher eine Frage zu stellen. Damit kann kurz auf den Sprecher eingegangen werden, ohne die Rednerliste und Wortmeldungs-Warteschlange zu beeinflussen.

An der Teilnehmersprechstelle ist die linke Taste so umprogrammiert, dass sie als Rückfragetaste dient. Der Teilnehmer drückt diese Taste, um sich selbst der Rückmeldungsliste hinzuzufügen, und der Vorsitzende oder der Konferenzleiter aktiviert die Rückfrage manuell.

Hinweis: In diesem Modus gibt es keine Stummschaltungstaste.

Mit Rückfragetaste konfiguriertes Gerät

Die Rückfragetaste drücken, um das Gerät zur Liste hinzuzufügen.

Die Rückfrageoption kann zum manuellen, Automatik- und VOX-Modus hinzugefügt werden (Operation > Operation Mode). Im manuellen Modus wird die Rückfrageliste gelöscht, wenn die nächste Wortmeldung eingeschaltet wird.

Das Modell MXC640 verfügt über erweiterte Antwortfunktionen, darunter bis zu 10 individuell anpassbare Antworttasten. Die Tasten können entsprechend der Art der Rückfrage gekennzeichnet werden, beispielsweise mit Kommentar, Frage oder Widerspruch.

Normaler Betrieb

  • Anwesenheitsprüfung

    Wenn die gelbe LED für „Ja/Anwesend (+)“ als einzige LED blinkt, kann der Benutzer durch Drücken der entsprechenden Taste bestätigen, dass er anwesend ist.

  • Eine Stimme abgeben

    Wenn alle gelben Abstimmungs-LEDs blinken, kann der Benutzer seine Stimme abgeben, indem er eine der drei Abstimmtasten drückt.

    Der Benutzer kann seine Stimme abgeben oder eine Stimme ändern, solange die Abstimmung läuft.

    Wenn ein geheimer Abstimmungsparameter („Secret“ in SW6000) gewählt wird, hören die LEDs nach dem Abstimmen auf zu blinken, der Benutzer kann seine Stimme jedoch bei Bedarf noch ändern.

Abstimmungsfunktion

Die Abstimmungsfunktionalität ist eine Funktion, bei der die Delegierten mit Hilfe der MXC-Sprechstellen ihre Stimme zu verschiedenen Themen abgeben können.

Die verschiedenen Abstimmungsmodi und die generelle Funktionsweise der Abstimmung werden im Benutzerhandbuch für SW6000 CAA erläutert. Die Funktionen, die sich jedoch direkt auf die Steuerung und die Anzeigen in den Geräten beziehen, werden hier beschrieben.

Anzahl der aktiven Mikrofone

Um die Sprecherverwaltung und die Verständlichkeit des Audiosignals zu verbessern, ist die Anzahl der gleichzeitig aktiven Sprecher begrenzt. Die Anzahl der aktiven Mikrofone ist von 1–8 einstellbar. Sobald die Grenze erreicht wird, kann ein Teilnehmer, der versucht, das Mikrofon einzuschalten, zu einer Wortmeldungs-Warteschlange hinzugefügt werden. Abhängig von der Betriebsart des Mikrofons kann auch der Zugriff verweigert werden.

Zu Operation > Microphone Parameters navigieren, um verschiedene Sprechereinstellungen anzupassen:

Hinweis: Dolmetscher-Sprechstellen sind immer aktiv und haben keinen Einfluss auf die Sprecherliste.

Max speakers
  • Gesamt: Gesamtzahl der aktiven Geräte von Teilnehmern und Vorsitzenden. Hierbei handelt es sich um die absolut maximale Anzahl von Personen, die gleichzeitig das Wort an die Teilnehmer richten können.
  • Delegierte: Anzahl der Delegiertenmikrofone, die gleichzeitig aktiv sein können (ohne den Vorsitzenden).
Max. Wortmeldungen Maximale Anzahl der Teilnehmer, die sich gleichzeitig in der Wortmeldungs-Warteschlange befinden können.
Max. Antworten Maximale Anzahl der Teilnehmer, die sich gleichzeitig in der Rückmeldungs-Warteschlange befinden können.

Einstellungsbeispiele

Vorsitzender (Moderator) kann jederzeit sprechen

Die Gesamtzahl der Sprecher um eins (1) höher einstellen als die maximale Anzahl der Teilnehmer. Wenn es zwei Vorsitzende gibt, die Anzahl um zwei (2) höher einstellen.

Verwendung der FIFO-Betriebsart

Mit der Betriebsart „FIFO“ (First In, First Out) werden Mikrofone automatisch auf Basis einer chronologischen Warteliste eingeschaltet. Diese Betriebsart funktioniert am besten, wenn die maximale Anzahl von Teilnehmern auf eins (1) gestellt ist, sodass ein Teilnehmer erst dann sprechen kann, wenn der Vorredner fertig ist.

Unterbrechungs-Betriebsart

Diese Betriebsart bestimmt das Verhalten der Sprechstellen, wenn die Sprecherliste voll ist.

Zu Operation > Operation Mode > Speak Interrupt Mode navigieren und aus den folgenden Optionen auswählen:

  • Nicht zulässig: Eine Teilnehmer-Sprechstelle kann erst dann eingeschaltet werden, wenn ein Platz auf der Sprecherliste verfügbar ist.
  • Niedriger (Standard): Ein Teilnehmer mit einer höheren Wortmeldungspriorität (in der Regel ein Vorsitzender) kann das Mikrofon auch dann einschalten, wenn die Sprecherliste voll ist. Dadurch wird das Mikrofon des Teilnehmers abgeschaltet, der sich am längsten in der Liste befand (am Ende der Sprecherliste).
  • Niedriger und gleich: Ein Teilnehmer kann das Mikrofon einschalten, selbst wenn die Sprecherliste voll ist. Dadurch wird das Mikrofon des Teilnehmers abgeschaltet, der sich am längsten in der Liste befand (am Ende der Sprecherliste) und eine gleiche oder niedrigere Prioritätseinstellung aufweist.

Um die Prioritätsnummer manuell anzupassen, zu Configuration > Participant Setup navigieren und eine Nummer aus der Prioritätsspalte auswählen.

Sprecherliste mit höchstens 3 Sprechern

Wenn die Sprechunterbrechung auf „Niedriger und gleich“ eingestellt ist, überlagert ein Teilnehmer, der sein Mikrofon einschaltet, die letzte Person in der Sprecherliste.

Stimmerkennung

Einstellungen zur Stimmerkennung über Operation > Voice Detection anpassen.

Sprachaktivierung (VOX)

In der VOX-Betriebsart aktiviert sich das Mikrofon automatisch, sobald ein Teilnehmer spricht. Diese Betriebsart ist ideal für Veranstaltungen mit einem höheren dialogorientierten Anteil geeignet, wobei Hin- und Her-Kommunikation ermöglicht wird, die ohne Wortmeldungen und Tastenaktivierung auskommt. Die folgenden Einstellungen ermöglichen die spezielle Anpassung der Sprachsteuerung für die Veranstaltung:

Stimmerkennungsschwellwert Bestimmt den Eingangspegel (dB), der das Mikrofon aktiviert. Niedrigere Einstellungen aktivieren das Mikrofon bei einer leiseren Stimmquelle, während höhere Einstellungen eine lautere Stimmquelle erfordern, um das Mikrofon zu aktivieren.
Standard 0 dB
Mindestens -12 dB
Maximal 8 dB
Auslösezeit Bestimmt, wie lange ein Mikrofon aktiv bleibt, nachdem ein Teilnehmer aufhört zu sprechen. Die Einstellung ist in Schritten von 0,5 Sekunden auswählbar.
Standard 4 Sekunden
Mindestens 1 Sekunden
Maximal 10 Sekunden
Heruntergefallenes Buch Die Funktion „Heruntergefallenes Buch“ einschalten, um zu gewährleisten, dass nur die Stimme eines Teilnehmers das Mikrofon aktiviert. Dadurch wird das Mikrofon, das versehentlich durch ein von menschlicher Stimme unterscheidbares lautes Geräusch aktiviert wurde, schnell ausgeschaltet.
Letztes Mikrofon bleibt aktiviert Diese Einstellung gewährleistet, dass stets mindestens ein Mikrofon aktiviert ist. Dies ist bei Video- oder Audiokonferenzen mit echokompensierenden Geräten nützlich.

Auto Aus

Diese Einstellung schaltet das Mikrofon automatisch aus, wenn der Teilnehmer aufhört zu sprechen. Diese Einstellung gilt für Systeme im FIFO-, manuellen oder automatischen Modus. Siehe Operation > Voice Activation zur Einstellung der Auslösezeit für diesen Modus.

  • Aus (Standard)
  • Ein
Zeitdauer für automatisches Ausschalten Die Zeitdauer, nach der sich ein Mikrofon ausschaltet, nachdem der Teilnehmer aufgehört hat zu sprechen.
Standard 20 Sekunden
Mindestens 5 Sekunden
Maximal 60 Sekunden

Dolmetschen

Bis zu 31 Kanäle stehen für das Simultandolmetschen der Veranstaltung zur Verfügung. Die MXCIC-Dolmetscher-Sprechstelle stellt eine Verbindung zum selben DCS-LAN-Netzwerk über die DIS-Zentralsteuereinheit her und überträgt dabei die Audiosignale an unabhängige Sprachkanäle. Die Teilnehmer hören ihre Sprache über Kopfhörer, die mit der jeweiligen Sprechstelle verbunden sind.

Im Umfang der FL6000-Moduslizenz sind vier Sprachen enthalten, die mit einer zusätzlichen Lizenz auf 8, 16 oder 31 erweitert werden können.

Drahtlose Sprachverteilung

Zusätzlicher Überwachungszugang durch Anschluss eines drahtlosen Sprachverteilungssystems an einen der Audioausgänge der Zentralsteuereinheit. Über die Browser-Benutzeroberfläche die gewünschten Dolmetschkanäle oder eine Teilmenge von Mikrofonen zu diesem Gruppenausgang führen.

Das digitale DCS 6000-Infrarot-Übertragungssystem sendet dieses Audiosignal an tragbare Empfangsgeräte.

Drahtlose Sprachverteilung

Abhören von Dolmetscherkanälen

Folgende Schritte ausführen, um einen der Dolmetscherkanäle abzuhören:

  1. Kopfhörer an die Kopfhörerbuchse der Sprechstelle anschließen.
  2. Sprachkanal mit den Auswahltasten auf der Vorderseite der Sprechstelle auswählen.

    Tipp: Wenn kein Kanal ausgewählt wird, schaltet die Option Auto Floor im Menü Settings automatisch auf Saalton um.

  3. Audiopegel des Kopfhörers mit den Lautstärketasten einstellen.

Normaler Betrieb

  • Zuordnung der eingehenden Kanalwähler

    Für die Anzeige verfügbarer Kanalquellen eine Kanalwahltaste gedrückt halten. Den Wähler drehen, bis die gewünschte Sprachquelle markiert ist, und die Auswahl durch Drücken des Wählers bestätigen. Dieser Ablauf gilt auch für die ausgehenden Kanäle B und C, wenn die Berechtigung vom Systemadministrator erteilt wurde.

    Hinweis: Dolmetscher können nur zwischen den Sprachen auswählen, die über die DIS-Zentralsteuereinheit oder über SW6000 im System programmiert wurden.

  • Lautstärkeregler

    Die Lautstärke für Kopfhörer und Lautsprecher wird mit den entsprechenden Lautstärkereglern eingestellt. Die Empfindlichkeit des Kopfhörers kann im Menü Settings angepasst werden.

Einrichten von Dolmetscherkanälen

  1. Wenn mehr als 4 Sprachen benötigt werden, eine zusätzliche Funktionslizenz erwerben und installieren.
  2. Anzahl der im System erforderlichen Dolmetscherkanäle einstellen: Interpretation > Interpreter Channels.
  3. Jedem Kanal eine Sprache über das Dropdown-Menü zuordnen: Interpretation > Language Setup.
  4. Die Sprachen den entsprechenden Dolmetscherkabinen zuweisen. Standardmäßig ist Kabine 1 auf Kanal 1, Kabine 2 auf Kanal 2 usw. zugewiesen: Interpretation > Booth Setup.

Dolmetscher-Einstellungen

Fähigkeit zur Unterbrechung des Dolmetschers Die Dolmetscher-Sperreinstellung „Interpreter Lock“ wird verwendet, wenn mehrere Dolmetscher die gleiche Sprache dolmetschen. Standard-Einstellung ist, dass sich Dolmetscher abwechseln und eine bereits in Gebrauch befindliche Sprechstelle Vorrang hat und von anderen nicht aktiv abgelöst werden kann.

Hinweis: Die primäre Sprache (A) entspricht der Kabinensprache. Dolmetscher wählen ihre B- und C-Sprache aus dem MXCIC aus.

Die Einstellung von Interpretation > Interpreter Lock ändern.

  • Vollständige Sperre (Standard): Ist ein Kanal in Gebrauch, kann kein anderer Dolmetscher sein Mikrofon aktiv schalten.
  • Keine Sperre: Dolmetscher können ihr Mikrofon jederzeit einschalten und damit den bisher aktiven Dolmetscher ablösen/verdrängen. Dies gilt für alle Dolmetscher unabhängig von den Einstellungen
  • A unterbricht (B oder C): Kabinendolmetscher können nur Kollegen mit der angegebenen Einstellung ablösen/verdrängen
  • A unterbricht A: Dolmetscher können andere mit gleicher Einstellung ablösen/verdrängen.
  • A unterbricht A + B + C: Dolmetscher können andere mit gleicher oder niedrigerer Einstellung ablösen/verdrängen.
Nicht zugewiesene Kanäle Standardmäßig wird Dolmetscherkanälen, denen keine Sprache zugewiesen ist, automatisch die Saalmischung zugewiesen. Zum Ändern der Einstellung zu Interpretation > Auto Floor wechseln.
  • Ein: Auf nicht zugewiesenen Dolmetscherkanälen wird die Saalmischung gesendet
  • Aus: Auf nicht zugewiesenen Dolmetscherkanälen wird kein Ton gesendet
Display Type Anzeige-Einstellung des Dolmetscherkanals auf der Konferenz-Sprechstelle auswählen: Interpretation > Interpreter Channels
  • Channel Number
  • Language Abbreviation (Abkürzung der Sprache; gezeigt werden die ersten drei Buchstaben der Sprache in Englisch)

Befehlszeichenfolgen für externes Steuersystem

Zur Steuerung und Überwachung des MXC-Systems über eine externe Schnittstelle eine TCP/IP-Verbindung einrichten. Steuersysteme wie AMX® oder Crestron® stellen die Verbindung zur DIS-Zentralsteuereinheit über eine einfache (rohe) TCP/IP-Socket-Verbindung und die in diesem Abschnitt aufgeführten Zeichenfolgen her. Computer, Hallensteuersysteme oder microcontrollergestützte Anwendungen für Tastensimulationen und Kamerasteuerungsanwendungen nutzen.

Einige Beispiele der mit diesem Protokoll verfügbaren Funktionen:

  • Einstellung eines Mikrofons auf Sprechen oder Wortmeldung
  • Aufruf einer Liste der verfügbaren Sitze im System

Diese Benutzeroberfläche unterstützt von Kunden entwickelte Anwendungen, daher ist das Protokoll bewusst einfach gehalten. Das Protokoll der externen Steuerung bietet die Möglichkeit der Ergänzung der mittels der Browser-Benutzeroberfläche und interaktiven Anzeige der DIS-Zentralsteuereinheit verfügbaren Funktionen; allerdings stehen einige der in der Browser-Benutzeroberfläche und in der interaktiven Anzeige der DIS-Zentralsteuereinheit vorhandenen Befehle und Einstellungen nicht zur Verfügung, wenn das Protokoll der externen Steuerung verwendet wird

Allgemeines Protokollverhalten

TCP/IP-Socket-Verbindung

Um das Protokoll der externen Steuerung verwenden zu können, muss eine TCP/IP-Socket-Verbindung zur DIS-Zentralsteuereinheit hergestellt werden. Die Konfiguration der DIS-Zentralsteuereinheit-Verbindung zum Ethernet muss über die interaktive Steuerung der Zentralsteuereinheit-Frontplatte bzw. über die Browser-Benutzeroberfläche durchgeführt werden, und der DIS-Zentralsteuereinheit muss eine IP-Adresse im Netzwerk zugewiesen werden.

Es ist entweder eine statische IP-Adresse oder eine durch DHCP zugewiesene IP-Adresse zu wählen. Aus praktischen Gründen sollte sichergestellt werden, dass die DIS-Zentralsteuereinheit bei jedem Einschalten über die gleiche IP-Adresse verfügt.

Wenn die IP-Adresse bekannt ist, ist als einzige zusätzliche Information zur Einrichtung einer TCP/IP-Verbindung die Anschlussnummer erforderlich:

Anschlussnummer = 3142

Beispiel: Die Verbindung zur Zentralsteuereinheit über Putty® prüfen: Wenn der DIS-Zentralsteuereinheit die IP-Adresse 192.168.1.100 zugewiesen wird, muss die externe Anwendung das TCP/IP-Socket mit der Adresse 192.168.1.100:3142 verbinden.

Wenn die IP-Adresse der DIS-Zentralsteuereinheit bekannt ist, kann mit einem einfachen Terminalprogramm wie Putty eine Verbindung eingerichtet werden.

  1. Herunterladen von http://www.putty.org
  2. Putty starten.
  3. Die IP-Adresse und die Anschlussnummer eingeben.
  4. Für den Verbindungstyp „Raw“ auswählen.
  5. „Open“ drücken, um die Verbindung zur Zentraleinheit herzustellen. Die Steuerung ist jetzt möglich.
  6. Durch die Eingabe von „Help“ wird eine Liste der verfügbaren Befehle angezeigt.

Befehlsstruktur (von externer Steuerung zur DIS-Zentralsteuereinheit)

Zur Steuerung der Zentralsteuereinheit sendet eine externe Steuerung Befehle an die DIS-Zentralsteuereinheit, die in Befehlszeilen erscheinen. Befehlszeilen sind sehr einfach aufgebaut:

<Befehl><SP><Daten><CR>
<Befehl><SP><Daten><LF>

<SP> Leerstelle - 0x20 = 32
<CR> Wagenrücklauf - 0x0D = 13
<LF> Zeilenvorschub - 0x0A = 10

Befehlszeilen werden mit einem Wagenrücklauf <CR> oder einem Zeilenvorschub <LF> oder beidem beendet. Um mit Windows-, Linux- oder anderen Systemen kommunizieren zu können, versteht die Zentralsteuereinheit beide Arten des Beendens einer Befehlszeile.

Zu beachten ist außerdem, dass zwischen dem Befehl und den Daten eine Leerstelle steht. Falls ein Befehl keine Daten enthält, ist eine Leerstelle möglich, aber nicht erforderlich.

Die Zentralsteuereinheit unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.

Beispiel:

mic_on 212<CR>

Das Mikrofon an Sitz 212 einschalten. Befehl = mic_on, Daten = 212. Der Befehl „mic_on“ enthält als Daten eine Sitznummer.

Befehlsstruktur (von DIS-Zentralsteuereinheit zur externen Steuerung)

Die von der DIS-Zentralsteuereinheit ausgesandten Befehlszeilen sind genauso einfach:

<Befehl><SP><Daten><CR><LF>

<SP> Leerstelle - 0x20 = 32
<CR> Wagenrücklauf - 0x0D = 13
<LF> Zeilenvorschub - 0x0A = 10

Um den meisten Systemen gerecht zu werden, beendet die Zentralsteuereinheit auch hier die Befehlszeilen mit beiden Zeichen: <CR> und <LF>.

Sitznummerierung

Sprechstellen werden über Sitznummern gekennzeichnet. Jeder Sprechstelle ist eine Sitznummer zugewiesen. Das erfolgt automatisch für alle Konferenz-Sprechstellen bei ihrem Anschluss an die DIS-Zentralsteuereinheit. Die Sitznummerierung wird mit der Browser-Benutzeroberfläche der DIS-Zentralsteuereinheit geändert.

Die Sitznummern müssen im Bereich 1 bis 65535 liegen.

Antwort der DIS-Zentralsteuereinheit auf Befehle

Im Allgemeinen wird ein Befehl von einer externen Anwendung von der Zentraleinheit beantwortet. Eine Antwort auf einen Befehl erfolgt jedoch nur, wenn die Zentralsteuereinheit aufgrund des Befehls Aktionen durchführt.

Beispiel: Wenn ein „mic_on“-Befehl dazu führt, dass ein Mikrofon eingeschaltet wird, antwortet die Zentralsteuereinheit mit einem „mic_on“-Befehl. Wenn dagegen der „mic_on“-Befehl nicht dazu führt, dass ein Mikrofon eingeschaltet wird, erfolgt keine Antwort der Zentraleinheit.

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, warum die Zentralsteuereinheit ein Mikrofon nicht einschaltet:

  • Das Mikrofon ist bereits eingeschaltet.
  • Das Mikrofon ist nicht mehr an das System angeschlossen.
  • Die Sprecherliste ist bereits voll („max_speakers“) und „delegate interrupt“ steht nicht auf „on“.

Abruf des Systemstatus

Die Zentralsteuereinheit unterstützt das Streaming des Status. Wenn eine externe Steuerung den Befehl „mic_status“ oder „audio_status“ erteilt, reagiert die Zentralsteuereinheit, indem sie den Status des Mikrofonsystems sendet. Das Gleiche gilt für „audio status“. Daher ist die Synchronisierung einer externen Steuerung mit dem Status der Zentralsteuereinheit möglich.

Steuerung von Abstimmungen

Mit der Benutzeroberfläche der externen Steuerung können Sitzungen mit Abstimmungen und Anwesenheitsprüfungen in der Zentraleinheit gesteuert werden. Diese Option sollte nur hinzugefügt werden, wenn die Funktionslizenz „Voting“ in die DIS-Zentralsteuereinheit geladen wurde.

Abstimmungskonfigurationen

Zwei verschiedene Konfigurationen sind zu berücksichtigen:

  • Mit SW6000 gesteuerte DIS-Zentralsteuereinheit
  • Nicht mit SW6000 gesteuerte DIS-Zentralsteuereinheit (Standalone)

Abruf von Abstimmungssitzungen

Unabhängig vom Konfigurationstyp kann eine externe Steuerung mit dem Befehl „voting_status“ eine Liste der Abstimmungen anfordern. Die Zentralsteuereinheit antwortet, indem sie die Liste der gegenwärtig geltenden Abstimmungen zurücksendet (entweder von der SW6000 definierte Sitzungen oder integrierte Abstimmungen).

Mit SW6000 gesteuert

SW6000 unterstützt eine Anzahl von Abstimmungsarten. Über das Protokoll der externen Steuerung können zwei Anforderungen erfolgen:

  • Eine der von SW6000 definierten Abstimmungsart starten
  • Vorgabe-Abstimmung der SW6000 starten

Standalone: Die Zentraleinheit verfügt in der

Standalone-Betriebsart über 4 integrierte Abstimmungssitzungen:

  • 3-Tasten-Abstimmung
  • Geheime 3-Tasten-Abstimmung
  • 5-Tasten-Abstimmung
  • Geheime 5-Tasten-Abstimmung

Abstimmungsergebnisse

Während der Abstimmungen gibt die Zentralsteuereinheit vorläufige Abstimmungsergebnisse bekannt, es sei denn, die Sitzung ist geheim.

Nach Abschluss einer Abstimmung gibt die Zentralsteuereinheit die endgültigen Abstimmungsergebnisse bekannt. Außerdem gibt die Zentralsteuereinheit nach Abschluss einer Anwesenheitsprüfung das Endergebnis der Anwesenheitsprüfung bekannt.

Die DIS-Zentralsteuereinheit unterstützt die 3- und die 5-Tasten-Abstimmung. Bei Sitzungen mit 3-Tasten-Abstimmungen sind die folgenden Optionen verfügbar: 1 „Ja“, 2 „Enthaltung“, 3 „Nein“. Bei Sitzungen mit 5-Tasten-Abstimmungen sind die folgenden Optionen verfügbar: 1 „+ +“, 2 „+“, 3 „0“, 4 „-“, 5 „- -“, 10.1.9.2.1 Beispiel: Abstimmung; es wird davon ausgegangen, dass die DIS-Zentralsteuereinheit nicht von SW6000 gesteuert wird

Mit SW6000 gesteuert

Verfügt die Zentralsteuereinheit über die Software SW6000, werden die Abstimmungsergebnisse in SW6000 definiert. Bis zu 9 Abstimmungsergebnisse können definiert werden.

Standalone

Die DIS-Zentralsteuereinheit unterstützt die 3- und die 5-Tasten-Abstimmung.

Bei Sitzungen mit 3-Tasten-Abstimmungen sind die folgenden Optionen verfügbar:

  1. „Ja“
  2. „Enthaltung“
  3. „Nein“

Bei Sitzungen mit 5-Tasten-Abstimmungen sind die folgenden Optionen verfügbar:

  1. „++“
  2. „+“
  3. „0“
  4. „-“
  5. „--“

Beispiel: Abstimmung

Es wird davon ausgegangen, dass die DIS-Zentralsteuereinheit nicht mit SW6000 gesteuert wird

Ext. Steuerung
Zentraleinheit
---------------------------------->
voting_status
---------------------------------->
<----------------------------------
voting_configuration 1 3-Tastenabstimmung voting_configuration 2 geheime 3-Tastenabstimmung
voting_configuration 3 5-Tastenabstimmung voting_configuration 4 geheime 5-Tastenabstimmung
voting_status_done
<----------------------------------
---------------------------------->
start_voting 1
---------------------------------->
<---------------------------------- voting_started 1
<----------------------------------
<---------------------------------- interim_voting_result 1 0 Ja interim_voting_result 2 0 Enthaltung
interim_voting_result 3 0 Nein
<----------------------------------
<--------------------
Abstimmung (Ja)
<--------------------
<---------------------------------- interim_voting_result 1 1 Ja interim_voting_result 2 0 Enthaltung
interim_voting_result 3 0 Nein
<----------------------------------
---------------------------------->
stop_voting
---------------------------------->
<----------------------------------
voting_stopped
<----------------------------------
<---------------------------------- final_voting_result 1 1 Ja final_voting_result 2 0 Enthaltung
final_voting_result 3 0 Nein
<----------------------------------

Mikrofonsteuerung

Befehle von der externen Steuerung an die DIS-Zentralsteuereinheit

Mikrofon einschalten

mic_on <seat no><CR>

Weist die Zentralsteuereinheit an, das Mikrofon der entsprechenden Sitznummer einzuschalten.

Wenn die Zentralsteuereinheit das Mikrofon einschaltet, antwortet sie mit dem Befehl „mic_on“. War das Mikrofon auch auf die Wortmeldungsliste gesetzt, wird es aus dieser Liste entfernt, und die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „mic_request_off“.

Mikrofon ausschalten

mic_off <seat no><CR>

Weist die Zentralsteuereinheit an, das Mikrofon der entsprechenden Sitznummer auszuschalten.

Wenn die Zentralsteuereinheit das Mikrofon ausschaltet, erteilt sie den Befehl „mic_off“.

Alle Delegierten-Mikrofone ausschalten

mic_all_delegates_off><CR>

Weist die Zentralsteuereinheit an, alle Delegierten-Mikrofone auszuschalten.

Ein Vorsitzender wird nicht ausgeschaltet.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf den Befehl, indem sie den Befehl „mic_off“ für alle Mikrofone erteilt, die ausgeschaltet werden.

Ein Mikrofon auf die Antwortliste setzen

mic_reply_on <seat no><CR>

Setzt ein Mikrofon auf die Antwortliste.

Wenn die Zentralsteuereinheit die Sprechstelle auf die Antwortliste setzt, erteilt sie den Befehl „mic_reply_on“.

Ein Mikrofon aus der Antwortliste entfernen

mic_reply_off <seat no><CR>

Entfernt ein Mikrofon aus der Antwortliste.

Wenn die Zentralsteuereinheit die Sprechstelle aus der Antwortliste entfernt, erteilt sie den Befehl „mic_reply_off“.

Antwortliste löschen

mic_all_requests_off><CR>

Löscht die Antwortliste.

Die Zentralsteuereinheit reagiert mit der Erteilung des Befehls „mic_reply_off“ für jedes aus der Antwortliste entfernte Mikrofon.

Ein Mikrofon auf die Wortmeldungsliste setzen

mic_request_on <seat no><CR>

Setzt ein Mikrofon auf die Wortmeldungsliste.

Wenn die Zentralsteuereinheit die Sprechstelle auf die Wortmeldungsliste setzt, erteilt sie den Befehl „mic_request_on“.

Ein Mikrofon aus der Wortmeldungsliste entfernen

mic_request_off <seat no><CR>

Entfernt ein Mikrofon aus der Wortmeldungsliste.

Wenn die Zentralsteuereinheit die Sprechstelle aus der Wortmeldungsliste entfernt, erteilt sie den Befehl „mic_request_off“.

Wortmeldungsliste löschen

mic_all_requests_off><CR>

Löscht die Wortmeldungsliste.

Die Zentralsteuereinheit reagiert mit der Erteilung des Befehls „mic_request_off“ für jedes aus der Wortmeldungsliste entfernte Mikrofon.

Nächstes Mikrofon einschalten

mic_next_on><CR>

Schaltet das erste Mikrofon in der Sprecherliste aus und schaltet das erste Mikrofon in der Wortmeldungsliste ein.

Wenn ein Mikrofon ausgeschaltet wird, erteilt die Zentralsteuereinheit den Befehl „mic_off“.

Wenn ein Mikrofon eingeschaltet wird, erteilt die Zentralsteuereinheit die Befehle „mic_on“ und „mic_request_off“.

Maximale Anzahl der Sprecher insgesamt einstellen

max_total_speakers <max total speakers><CR>

Die maximale Anzahl der Sprecher, die reden dürfen.

<max. Sprecher insgesamt> kann auf einen Wert von „1“ bis „8“ eingestellt werden.

Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_total_speakers“.

Maximale Anzahl der Delegierten-Sprecher einstellen

max_speakers <max speakers><CR>

Die maximale Anzahl der Delegierten, die sprechen dürfen.

<max. Sprecher> kann auf einen Wert von „1“ bis „8“ eingestellt werden.

Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_speakers“.

Maximale Anzahl der Antworten einstellen

max_replies <max replies><CR>

Die maximale Anzahl der in der Antwortliste zulässigen Delegierten.

<max. Antworten> kann auf einen Wert von „0“ bis „250“ eingestellt werden.

Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_replies“.

Maximale Anzahl der Wortmeldungen einstellen

max_requests <max requests><CR>

Die maximale Anzahl der in der Wortmeldungsliste zulässigen Delegierten.

<max. Wortmeldungen> kann auf einen Wert von „0“ bis „250“ eingestellt werden.

Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „max_requests“.

Betriebsart einstellen

mic_mode <mode><CR>

Stellt die Betriebsart des Systems ein.

Die <Betriebsart> kann auf „auto“ (automatisch), „fifo“ (First-in-first-out), „manual“ (manuell) oder „vox“ (sprachgesteuert) eingestellt werden.

Die <Betriebsart> kann auf „auto“ (automatisch), „fifo“ (First-in-first-out), „manual“ (manuell), „vox“ (sprachgesteuert), „auto+reply“ (automatisch + Antwort), „manual+reply“ (manuell + Antwort) und „vox+reply“ (sprachgesteuert + Antwort) eingestellt werden

Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „mic_mode“.

Unterbrechungs-Betriebsart einstellen

mic_interrupt <mode><CR>

Stellt die Fähigkeit zur Unterbrechung ein. Definiert, welche Mikrofone unterbrechen oder nicht unterbrechen dürfen.

<Betriebsart> kann „Same“, „Lower“ (Mikrofone unterbrechen) oder „off“ sein (Mikrofone unterbrechen nicht)

Die Zentralsteuereinheit erteilt den Befehl „mic_interrupt“

Mikrofonpriorität einstellen

mic_priority <seat_number>priority><CR>

Die Mikrofonpriorität einstellen.

<seat_number>: einstellbares Mikrofon.

<priority>: gewünschte Priorität. Mögliche Werte: 0 bis 5, wobei 0 die niedrigste und 5 die höchste Priorität darstellt.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl mit der Ausgabe der Meldung „mic_priority“.

Mikrofon-Status abrufen

mic_status<CR>

Weist die Zentralsteuereinheit an, den Systemstatus auszugeben (Mikrofone in der Sprecherliste und Mikrofone in der Wortmeldungsliste).

Die Zentralsteuereinheit gibt den Status des Mikrofonsystems aus. Der Status besteht aus einer Befehlsliste von der Zentralsteuereinheit:

seat_state (für alle Geräte im System)

mic_priority (für alle Geräte im System)

mic_mode

mic_interrupt

max_total_speakers

max_speakers

max_requests

max_replies

mic_on (für alle Geräte in der Sprecherliste)

mic_request_on (für alle Geräte in der Wortmeldungsliste)

mic_reply_on (für alle Geräte in der Antwortliste)

mic_status_done

Antwortstatus abrufen

reply_status<CR>

Weist die Zentralsteuereinheit an, den Status der Antwortkonfiguration auszugeben.

Die Zentraleinheit reagiert, indem sie den Status des Antwortsystems sendet. Der Status besteht aus einer Befehlsliste von der Zentralsteuereinheit:

reply_status

reply_configuration

reply_status_done

Hilfe

help<CR>

help <Befehl><CR>

Hilfe ist für alle von der Zentralsteuereinheit unterstützten Befehle verfügbar. Wenn nach dem „help“-Befehl ein Befehl angegeben wird, werden Einzelheiten über diesen Befehl von der Zentralsteuereinheit ausgegeben.

Als Folge des „help“-Befehls gibt die Zentralsteuereinheit eine kurze Beschreibung des Befehls aus. Dieser Befehl ist zur Verwendung an einer einfachen Konsole vorgesehen.

Befehle von DIS-Zentralsteuereinheit an externe Steuerung

Mikrofon Ein

mic_on <seat no><CR>

Ein Mikrofon wird eingeschaltet.

Mikrofon Aus

mic_off <seat no><CR>

Ein Mikrofon wird ausgeschaltet.

Mikrofon in Antwortliste

mic_reply_on <seat no> <reply position><reply #><name><CR>

Ein Mikrofon wird der Antwortliste hinzugefügt.

<seat no>: die Sitznummer

<reply position>: die Position in der Antwortliste

<reply #>: die Antwortnummer in der Antwortkonfiguration

<name>: der Name des Sitzes oder des Delegierten

  • Der Sitzname ist ein Name, der mit der Web-Benutzeroberfläche bearbeitet werden kann, wenn die Zentralsteuereinheit in der Betriebsart „Standalone“ ist.
  • Der Delegierten-Name ist der Name der an diesem Sitz angemeldeten Person, wenn die Software SW6000 angeschlossen ist.

Mikrofon aus Antwortliste

mic_reply_off <seat no><CR>

Ein Mikrofon wird aus der Antwortliste entfernt.

Mikrofon in Wortmeldungsliste

mic_request_on <seat no> <request position><name><CR>

Ein Mikrofon wird der Wortmeldungsliste hinzugefügt.

<seat no>: die Sitznummer

<request position>: informiert über die Position in der Wortmeldungsliste.

<name>: der Name des Sitzes oder des Delegierten

Mikrofon aus Wortmeldungsliste

mic_request_off <seat no><CR>

Ein Mikrofon wird aus der Wortmeldungsliste entfernt.

Max. Sprecher insgesamt

max_total_speakers <max total speakers><CR>

Die maximale Anzahl der Sprecher, die reden dürfen.

<max. Sprecher insgesamt> „1“ bis „8“.

Max. Delegierten-Sprecher

max_speakers <max speakers><CR>

Die maximale Anzahl der Delegierten, die sprechen dürfen.

<max. Sprecher> „1“ bis „8“.

Max. Antworten

max_replies <max replies><CR>

Die maximale Anzahl der in der Antwortliste zulässigen Delegierten.

<max. Antworten> „0“ bis „250“.

Max. Wortmeldungen

max_requests <max requests><CR>

Die maximale Anzahl der in der Wortmeldungsliste zulässigen Delegierten.

<max. Wortmeldungen> „0“ bis „250“.

Betriebsart

mic_mode <mode><CR>

Gibt die Systembetriebsart an.

<Betriebsart> „auto“ (automatisch), „fifo“ (First-in-first-out), „manual“ (manuell), „vox“ (sprachgesteuert), „auto+reply“ (automatisch+Antwort), „manual+reply“ (manuell+Antwort) und „vox+reply“ (sprachgesteuert+Antwort)

Unterbrechungs-Betriebsart

mic_interrupt <mode><CR>

Fähigkeit der Mikrofone, zu unterbrechen.

<Betriebsart> „Same“ (Mikrofone unterbrechen andere Mikrofone mit gleicher oder niedrigerer Priorität), „Lower“ (Mikrofone unterbrechen andere Mikrofone mit niedrigerer Priorität) und „off“ (Mikrofone unterbrechen keine anderen Mikrofone)

Mikrofon-Priorität

mic_priority <seat_number><priority><CR>

Diese Meldung gibt die Priorität eines Mikrofons an.

<Sitznr.>: das ausgewählte Mikrofon

<priority>: die Priorität. Mögliche Werte: 0 bis 5, wobei 0 die niedrigste und 5 die höchste Priorität darstellt.

Sitzstatus

seat_state <seat number> <seat state> <seat name><CR>

Bietet Informationen über den Sitz.

Diese Informationen werden in folgenden Fällen von der Zentralsteuereinheit an eine externe Steuerungsanwendung gesendet:

  • Wenn sich ein Teilnehmer an- oder abmeldet
  • Wenn der Sitzname geändert wird
  • Wenn die externe Steuerung den Mikrofonstatus anfordert („mic_status“)
  • Wenn eine Sprechstelle verloren geht oder gefunden wird

<seat number> Die Sitznummer-Kennzeichnung einer Sprechstelle. Eine Zahl von 1 bis 65535.

<seat state> Der aktuelle Status des Sitzes. Er lautet entweder „active“ oder „passive“

<seat name> Der Name des Sitzes oder des Delegierten. Wenn für die Sitznummer ein Delegiertenname vorhanden ist, wird dieser angegeben. Anderenfalls wird der Name des Sitzes angegeben.

Beispiel:

seat_state 12 active John Jones

Dieser Befehl bietet Informationen über Sitznummer 12, die aktiv und mit dem Namen „John Jones“ verbunden ist.

Mikrofonstatus abgeschlossen

mic_status_done<CR>

Benachrichtigung, dass der vollständige Systemstatus gesandt wurde.

Befehlsfehler

command_error <error text><CR>

Die Zentralsteuereinheit hat einen unbekannten Befehl erhalten.

<Fehlertext> ist ein Text, der den Fehler erläutert.

Beispiele:

command_error unknown command<CR>

command_error syntax error<CR>

Audiosteuerung

Befehle von der externen Steuerung an die DIS-Zentralsteuereinheit

Lautsprecher-Lautstärkepegel einstellen

loudspeaker_volume <volume><CR>

Stellt den Lautstärkepegel der Lautsprecher für alle Sprechstellen ein.

<volume> Der Lautstärkepegel der Lautsprecher reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Lautsprecher ausgeschaltet ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl loudspeaker_volume ausgibt.

Pegel von Line-Eingang 1 einstellen

line_input_level_1 <level><CR>

Stellt den Pegel des Line-Eingangssignals 1 ein.

<level> Der Pegel des Eingangssignals von Line 1 reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Signalpegel Null ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl line_input_level_1 ausgibt.

Gain von Line-Eingang 1 einstellen

line_input_gain_1 <gain><CR>

Stellt den Eingangs-Gain des Line-Eingangs 1 ein.

<gain> 0 oder 10.

Gain kann auf 0 dB oder 10 dB eingestellt werden. 0 dB fügt dem Line-Eingang kein Gain hinzu, während 10 dB dem Line-Eingang 10 dB Gain hinzuzufügen. Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl mit der Meldung „line_input_gain_1“.

Pegel von Line-Eingang 2 einstellen

line_input_level_2 <level><CR>

Stellt den Pegel des Line-Eingangssignals 2 ein.

<level> Der Pegel des Eingangssignals von Line 2 reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Signalpegel Null ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl line_input_level_2 ausgibt.

Gain von Line-Eingang 2 einstellen

line_input_gain_2 <gain><CR>

Stellt den Eingangs-Gain des Line-Eingangs 2 ein.

<gain> 0 oder 10.

Gain kann auf 0 dB oder 10 dB eingestellt werden. 0 dB fügt dem Line-Eingang kein Gain hinzu, während 10 dB dem Line-Eingang 10 dB Gain hinzuzufügen. Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl mit der Meldung „line_input_gain_2“.

Line-Ausgangslautstärkepegel (A-H) einstellen

line_output_volume <output> <volume><CR>

Stellt den Pegel des Line-Ausgangssignals ein.

<output> gibt an, welcher Ausgang gesteuert wird. Mögliche Werte sind: A, B, C, D, E, F, G, H.

<volume> Der Lautstärkepegel der Line-Ausgänge reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Lautstärkepegel ausgeschaltet ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl line_output_volume ausgibt.

Signalweg definieren

audio_path <path> <on/off><CR>

Dieser Befehl definiert Audioanschlüsse im System.

<path> gibt an, welcher Anschluss gesteuert wird. Mögliche Werte sind: „mic_to_speaker“, „mic_to_floor“, „linein_1_to_speaker“, „linein_1_to_lineout_A“ oder „linein_1_to_floor“.

<on/off> Gibt an, ob die Audioübertragung von Mikrofonen/Line-Eingang_1 zu Lautsprechern/Line-Ausgang/Saal erfolgt.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie den Befehl audio_path ausgibt.

Individuelle Lautsprecherbedämpfung einstellen

mic_speaker_attenuation <seat_number><attenuation><CR>

Mit diesem Befehl wird die Lautsprecherbedämpfung eines Mikrofons eingestellt.

<seat_number>: das gewünschte Mikrofon

<Attenuation>: Die gewünschte Lautsprecherbedämpfung. Mögliche Werte: 0 bis 7. (0 bis 6 bewirkt eine Bedämpfung von 0 bis 6 dB. Bei 7 ist der Lautsprecher ausgeschaltet.)

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl mit der Ausgabe der Meldung „mic_speaker_attenuation“.

Individuelle Mikrofonbedämpfung einstellen

mic_attenuation <seat_number><attenuation><CR>

Mit dem Befehl wird die Bedämpfung eines Mikrofons eingestellt.

<seat_number>: das gewünschte Mikrofon

<Attenuation>: die gewünschte Lautsprecherbedämpfung. Mögliche Werte: 0 bis 6. (0 ist die niedrigste Bedämpfung und 6 die höchste.)

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl mit der Ausgabe der Meldung „mic_attenuation“.

Audio-Status anfordern

audio_status<CR>

Hiermit wird der Audio-Status angegeben.

Die Zentralsteuereinheit reagiert auf diesen Befehl, indem sie eine Befehlsliste für die Audio-Einstellungen ausgibt:

line_output_volume (für alle Ausgänge A–D)

audio_path (für alle Pfade)

line_input_level (für alle Eingänge)

line_input_gain (für alle Eingänge)

mic_speaker_attenuation (für alle Geräte)

mic_attenuation (für alle Geräte)

loudspeaker_volume

audio_status_done

Befehle von DIS-Zentralsteuereinheit an externe Steuerung

Lautsprecher-Lautstärkepegel

loudspeaker_volume <volume><CR>

Zeigt den Lautstärkepegel der Lautsprecher für alle Sprechstellen an.

<volume> Der Lautstärkepegel der Lautsprecher reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Lautstärkepegel ausgeschaltet ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Pegel von Line-Eingang 1

line_input_level_1 <level><CR>

Zeigt den Pegel des Line-Eingangssignals 1 an.

<level> Der Pegel des Line-Eingangs 1 reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Pegel Null ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Pegel von Line-Eingang 2

line_input_level_2 <level><CR>

Zeigt den Pegel des Line-Eingangssignals 2 an.

<level> Der Pegel des Line-Eingangs 2 reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Pegel Null ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Gain von Line-Eingang 1

line_input_gain_1 <level><CR>

Gibt den Eingangs-Gain des Line-Eingangs 1 ein.

<gain>: 0 oder 10.

Gain kann auf 0 dB oder 10 dB eingestellt werden. 0 dB fügt dem Line-Eingang kein Gain hinzu, während 10 dB dem Line-Eingang 10 dB Gain hinzuzufügen.

Gain von Line-Eingang 2

line_input_gain_2 <level><CR>

Gibt den Eingangs-Gain des Line-Eingangs 2 ein.

<gain>: 0 oder 10.

Gain kann auf 0 dB oder 10 dB eingestellt werden. 0 dB fügt dem Line-Eingang kein Gain hinzu, während 10 dB dem Line-Eingang 10 dB Gain hinzuzufügen.

Line-Ausgangspegel (A-D)

line_output_level <output> <level><CR>

Stellt den Pegel des Line-Ausgangssignals ein.

<output> Gibt an, welcher Ausgang gesteuert wird. Mögliche Werte: A, B, C, D, E, F, G, H. Auf der DIS-Zentralsteuereinheit sind die Werte A bis D möglich. Die DIS-Zentralsteuereinheit kann die Werte A bis H bereitstellen.

<level> Der Pegel des Line-Ausgangs reicht von –41 bis 0. Der Wert –41 zeigt an, dass der Ausgang Null ist. Werte von –40 bis 0 geben die Bedämpfung in dB an.

Signalweg definieren

audio_path <path> <on/off><CR>

Dieser Befehl definiert Audioanschlüsse im System.

<path> gibt an, welcher Anschluss gesteuert wird. Mögliche Werte sind: „mic_to_speaker“, „mic_to_floor“, „linein_1_to_speaker“, „linein_1_to_lineout_A“ oder „linein_1_to_floor“.

<on/off> Gibt an, ob die Audioübertragung von Mikrofonen/Line-Eingang_1 zu Lautsprechern/Line-Ausgang/Saal erfolgt.

Indiviuelle Lautsprecherbedämpfung

mic_speaker_attenuation <seat_number><attenuation><CR>

Gibt die Lautsprecherbedämpfung eines Mikrofons an.

<seat_number>: das gewünschte Mikrofon

<Attenuation>: Die gewünschte Lautsprecherbedämpfung. Mögliche Werte: 0 bis 7. (0 bis 6 bewirkt eine Bedämpfung von 0 bis 6 dB. Bei 7 ist der Lautsprecher ausgeschaltet.)

Indiviuelle Mikrofonbedämpfung

mic_attenuation <seat_number><attenuation><CR>

Gibt die Bedämpfung eines Mikrofons an.

<seat_number>: das gewünschte Mikrofon

<Attenuation>: Die gewünschte Bedämpfung. 0 bis 6 dB, wobei 0 die niedrigste und 6 die höchste Bedämpfung darstellt.

Audiostatus abgeschlossen

audio_status_done<CR>

Dieser Befehl beendet das Streaming des Audio-Status.

Abstimmungsbefehle

Befehle von der externen Steuerung an die DIS-Zentralsteuereinheit

Start einer Abstimmungssitzung

start_voting <voting_session_id><CR>

Startet eine Abstimmung in der Zentralsteuereinheit

<voting_session_id>: Kennzeichnung der zu startenden Abstimmungskonfiguration.

Die Zentralsteuereinheit antwortet mit „voting_started“, wenn eine Abstimmung gestartet wurde.

Mit SW6000 gesteuert

Die voting_session_id definiert, welche Abstimmungskonfiguration ausgeführt werden soll. Eine Liste der Konfigurationen kann mit dem Befehl ‘voting_status’ angefordert werden.

Wenn keine Abstimmungs-ID angegeben wird, wird die in SW6000 voreingestellte Abstimmungskonfiguration angefordert.

Standalone

voting_session_id definiert die integrierten Abstimmungskonfigurationen:

„1“ 3-Tasten-Abstimmung

„2“ geheime 3-Tasten-Abstimmung

„3“ 5-Tasten-Abstimmung

„4“ geheime 5-Tasten-Abstimmung

Wenn keine voting_session_id angegeben wird, wird die Konfiguration „1“ angefordert.

Eine Abstimmungssitzung stoppen

stop_voting<CR>

Dient zum Stoppen einer im Gang befindlichen Abstimmung in der Zentralsteuereinheit. Wenn die Abstimmung gestoppt wird, antwortet die Zentralsteuereinheit mit voting_stopped.

Eine Abstimmungssitzung abbrechen

cancel_voting<CR>

Dient zum Abbrechen einer im Gang befindlichen Abstimmung in der Zentralsteuereinheit. Wenn die Abstimmung abgebrochen wird, antwortet die Zentralsteuereinheit mit voting_cancelled.

Eine Anwesenheitsprüfungs-Sitzung starten

start_attendance_check<CR>

Dient zum Starten einer Anwesenheitsprüfungs-Sitzung in der Zentralsteuereinheit. Wenn die Anwesenheitsprüfungs-Sitzung gestartet wurde, antwortet die Zentralsteuereinheit mit attendance_check_started.

Eine Anwesenheitsprüfungs-Sitzung stoppen

stop_attendance_check<CR>

Dieser Befehl dient zum Stoppen einer im Gang befindlichen Anwesenheitsprüfungs-Sitzung in der Zentralsteuereinheit. Wenn die Anwesenheitsprüfungs-Sitzung gestoppt wird, antwortet die Zentralsteuereinheit mit attendance_check_stopped.

Eine Anwesenheitsprüfung abbrechen

cancel_attendance_check<CR>

Dient zum Abbrechen einer im Gang befindlichen Anwesenheitsprüfungs-Sitzung in der Zentralsteuereinheit. Wenn die Anwesenheitsprüfungs-Sitzung abgebrochen wird, antwortet die Zentralsteuereinheit mit attendance_check_cancelled.

Abstimmungsstatus anfordern

voting_status<CR>

Dient zum Anfordern des Abstimmungsstatus. Daraufhin wird eine Liste der verfügbaren Abstimmungskonfigurationen bereitgestellt. Die Zentralsteuereinheit antwortet auf diesen Befehl, indem sie die folgenden Befehle ausgibt:

voting_configuration 1 <Konfigurationskennung>
...
voting_configuration <n> <Konfigurationskennung>
voting_status_done

Befehle von DIS-Zentralsteuereinheit an externe Steuerung

Eine Abstimmungssitzung wird gestartet

voting_started<CR>

Eine Abstimmungssitzung wird gestoppt

voting_stopped<CR>

Eine Abstimmungssitzung wird abgebrochen

voting_cancelled<CR>

Vorläufige Abstimmungsergebnisse

interim_voting_result<result_id><interim_result><result_text><CR>

Während einer Abstimmung informiert die Zentralsteuereinheit über vorläufige Abstimmungsergebnisse. Wenn neue Stimmen abgegeben werden, gibt die Zentralsteuereinheit vorläufige Abstimmungsergebnisse aus. Dieser Befehl informiert über eines der vorläufigen Abstimmungsergebnisse.

<result_id> Bei angeschlossener SW6000 entsprechen die Werte [1 bis 9] den 9 Ergebnisspalten in den „Abstimmungskonfigurationen“ von SW6000. Bei einer DIS-Zentralsteuereinheit im Standalone-Modus sind das die Tastennummern [1 bis 5].

<interim_result> vorläufiges Abstimmungsergebnis. Bei SW6000 sind das die Ergebnisse für die 9 Ergebnisspalten. Bei einer Standalone-Zentralsteuereinheit ist das die Anzahl der Stimmen, die an der angegebenen Taste abgegeben wurden.

<result_text> Zum Ergebnis zugehöriger Text. Bei SW6000 sind das die Kennungen für die 9 Ergebnisspalten. Bei einer Standalone-Zentralsteuereinheit sind das die Kennungen der Abstimmungstaste.

Endgültige Abstimmungsergebnisse

final_voting_result<result_id><final_result><result_text><CR>

Nach Abschluss einer Abstimmung gibt die Zentralsteuereinheit die endgültigen Abstimmungsergebnisse aus. Dieser Befehl informiert über die endgültigen Abstimmungsergebnisse für eine der Abstimmungsoptionen.

<result_id> Bei angeschlossener SW6000 entsprechen die Werte [1 bis 9] den 9 Ergebnisspalten in den „Abstimmungskonfigurationen“ von SW6000. Bei einer DIS-Zentralsteuereinheit im Standalone-Modus sind das die Tastennummern [1 bis 5].

<final_result> Bei SW6000 sind das die Ergebnisse für die 9 Ergebnisspalten. Bei einer Standalone-Zentralsteuereinheit 61cc ist dies die Anzahl der Stimmen, die an der angegebenen Taste abgegeben wurden.

<result_text> Zum Ergebnis zugehöriger Text.

Eine Anwesenheitsprüfungs-Sitzung wird gestartet

attendance_check_started<CR>

Eine Anwesenheitsprüfungs-Sitzung wird gestoppt

attendance_check_stopped<CR>

Eine Anwesenheitsprüfungs-Sitzung wird abgebrochen

attendance_check_cancelled<CR>

Vorläufiges Ergebnis der Anwesenheitsprüfung

interim_attendance_check_result<interim_result><CR>

Wird von der Zentralsteuereinheit verwendet, um über das vorläufige Ergebnis der Anwesenheitsprüfung zu informieren. <interim_result> enthält das vorläufige Ergebnis der Anwesenheitsprüfung.

Endgültiges Ergebnis der Anwesenheitsprüfung

final_attendance_check_result<final_result><CR>

Wird von der Zentralsteuereinheit verwendet, um über das endgültige Ergebnis der Anwesenheitsprüfung zu informieren.

<final_result> enthält das vorläufige Ergebnis der Anwesenheitsprüfung. Bei einem Standalone-System wird damit angegeben, wie viele Delegierte die Anwesenheitstaste gedrückt haben.

Abstimmungskonfiguration

voting_configuration<voting_configuration_id><voting_configuration_name><CR>

Kennzeichnet eine Abstimmungskonfiguration.

<voting_configuration_id> ist eine ganze Zahl, mit der die Abstimmungskonfiguration gekennzeichnet wird.

<voting_configuration_name> ist ein Name für die Konfiguration.

Abstimmungsstatus abgeschlossen

voting_status_done<CR>

Informiert darüber, dass das Streaming des Abstimmungsstatus abgeschlossen ist.

Störungssuche

Achtung: Für einen zuverlässigen Systembetrieb stets abgeschirmte Cat 5e-Netzwerkabel (oder höher) verwenden. Gewährleisten, dass die richtigen Kabel verwendet und korrekt installiert werden, bevor in der Tabelle zur Störungssuche nachgesehen wird.

Die Leuchtringe des Mikrofons blinken ständig, nachdem das System eingeschaltet wurde.
  • Überprüfen, ob es sich bei den Kabeln um abgeschirmte Cat 5e-Kabel (oder höher) handelt.
  • Sicherstellen, dass alle Kabelstecker fest in die Buchsen der Sprechstellen eingesteckt sind.
  • Prüfen, ob die Zuleitungskabel von den Mikrofoneinheiten vorschriftsmäßig in die „DCS-LAN“-Buchse an der DIS-Zentralsteuereinheit eingesteckt wurden.
Die „Del. Off“-Taste an der Vorsitzenden-Sprechstelle schaltet die Delegierten-Sprechstellen nicht aus.
  • Prüfen und sicherstellen, dass die Sprechstelle als Vorsitzenden-Sprechstelle konfiguriert ist.
  • Prüfen und sicherstellen, dass die anderen Sprechstellen nicht als Vorsitzenden-Sprechstelle oder Dolmetscher-Sprechstelle konfiguriert sind. (Siehe Abschnitt „Programmieren des Anwendertyps“.)
Der Ton von einer Dolmetscher-Sprechstelle ist im Kopfhörer der Delegierten- oder Vorsitzenden-Sprechstellen nicht zu hören.
  • Den Lautstärkeregler der Kopfhörer an den Sprechstellen prüfen.
  • Die Kanalauswahl an den Sprechstellen prüfen.
  • Prüfen, ob der Kopfhörerstecker fest in der Kopfhörerbuchse sitzt.
  • Prüfen, ob der Leuchtring am Mikrofon der Dolmetscher-Sprechstelle leuchtet und ob das Schwanenhalsmikrofon fest in die Buchse eingesteckt ist.
Aus den integrierten Lautsprechern ist kein Ton zu hören.
  • Die Einstellung „Lautsprecher-Lautstärkepegel“ entweder mithilfe des interaktiven Menüs an der Zentralsteuereinheit oder der Browser-Steuerung überprüfen.
  • Überprüfen, ob der Lautsprecher auf einen ausreichenden Lautstärkepegel eingestellt ist. (DIS-CCU browser  > Audio > Loudspeaker Control.)
  • Überprüfen, ob der Floor Mix dem Lautsprecher zugewiesen ist (DIS-CCU browser  > Audio > Input Control > Loudspeaker
  • Überprüfen, ob die Sitze in „Gruppe A“ ausgewählt sind (DIS-CCU browser  > Audio > Group Setup). „Gruppe A“ wird immer als Quelle für den Floor-Mix verwendet. Ist eine Sprechstelle in „Gruppe A“ nicht ausgewählt, so ist der Ton von dieser Sprechstelle in den integrierten Lautsprechern nicht zu hören.
Ein Mikrofon kann nicht auf „On“ geschaltet werden.
  • Alle Kabel überprüfen. Die gesamte Verkabelung für DIS-Geräte muss Cat 5e oder höher mit abgeschirmten RJ45-Kabeln sein.
  • Die Einstellungen Max. Delegate Speaker und Max. Total Speakers überprüfen, um zu gewährleisten, dass Platz für ein weiteres Mikrofon vorhanden ist, das eingeschaltet werden kann.
  • Operation Mode überprüfen, um sicherzustellen, dass die Betriebsart es Teilnehmern ermöglicht, ihre eigenen Mikrofone einzuschalten.
Die Browser-Anwendung der DIS-Zentralsteuereinheit lässt sich auf einem PC nicht aufrufen.
  • Mithilfe des interaktiven Menüs an der Zentralsteuereinheit die IP-Adresse prüfen:LAN setup  > Acquire IP address. Diese IP-Adresse mit dem Browser verwenden
  • Überprüfen, ob die Zentralsteuereinheit und der PC am gleichen Netzwerk angeschlossen sind.
  • Die LAN-Kabelverbindungen prüfen.
Die Browser-Anwendung der DIS-Zentralsteuereinheit lässt sich auf einem Tablet oder Laptop nicht aufrufen.
  • Mithilfe des interaktiven Menüs an der Zentralsteuereinheit die IP-Adresse prüfen:LAN setup  > Acquire IP address. Diese IP-Adresse mit dem Browser verwenden
  • Überprüfen, ob das Tablet oder der Laptop an den richtigen Drahtlos-Access Point angeschlossen ist.
  • Überprüfen, ob die DIS-Zentralsteuereinheit an dasselbe Subnetz wie der Drahtlos-Access Point angeschlossen ist.

Firmware-Aktualisierung

Das Firmware Update Utility (FUU) zur Aktualisierung der System-Firmware nutzen.

  1. Sicherstellen, dass das System eingeschaltet ist und korrekt funktioniert.
  2. Die neueste Firmware von der Shure-Website herunterladen. Das FUU ist mit dem Download der Firmware gebündelt.
  3. Die Anwendung installieren und den Firmware-Ordner auf dem Computer speichern.
  4. Die Anwendung starten.
  5. Die richtige Firmware-Bibliothek für das Gerät auswählen.
    1. Das vor einer fehlenden Datei warnende Dialogfeld ignorieren und schließen.
    2. Zur FUU-Bibliothek (FUU_upgrade_library) navigieren.
    3. Die Öffnen-Taste auswählen, um diesen Ordner zu verwenden.
  6. Die Anschlussart für den Computer und Geräte zuweisen und die OK-Taste auswählen, um das Einrichten-Fenster zu verlassen:
    • Ethernet: Die IP-Adresse der Zentralsteuereinheit eintippen und IP-Port 3142 verwenden.
  7. Informationen über die Zentralsteuereinheit und alle angeschlossenen Einheiten werden im Hauptfenster angezeigt.
  8. Die gewünschte Firmware-Version (typischerweise die höchste/neueste) in der Selected Release Id-Dropdown-Liste auswählen.
  9. Die Upgrade System-Taste auswählen, um den Prozess der Firmware-Aktualisierung zu starten. Ein Statusfenster erscheint und zeigt den Fortschritt der Firmware-Aktualisierung an.

Zurücksetzen auf Werkseinstellungen

Von der Hardware aus Dadurch wird die Einheit auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, wobei sämtliche Teilnehmer-, System- und IP-Einstellungen gelöscht werden. Die Einheit wird im 5900-Modus neu gestartet.
  1. Zur Vorderseite der Zentralsteuereinheit gehen.
  2. Im Hauptmenü zu Restore factory def. navigieren. Die mittlere Taste drücken, um in das Menü zu gelangen.
  3. Die mittlere Taste drücken, um OK auszuwählen und das Rücksetzen zu bestätigen.
  4. Auf den Neustart des Systems warten. Während dieser Zeit wird die Verbindung zwischen Computer und Browser-Benutzeroberfläche unterbrochen.
Von der Browser-Benutzeroberfläche aus Dadurch werden sämtliche Teilnehmer- und System-Einstellungen gelöscht.
  1. Die Browser-Benutzeroberfläche der Zentralsteuereinheit aufrufen.
  2. Zu System > Factory Defaults navigieren.
  3. Die Reset-Taste drücken, um das System zurückzusetzen.
  4. Auf den Neustart des Systems warten. Während dieser Zeit wird die Verbindung zwischen Computer und Browser-Benutzeroberfläche unterbrochen.

Diagnosebericht

Zur Unterstützung bei der Störungssuche ist ein systemweiter Bericht ab dem Moment an verfügbar, in dem die Zentralsteuereinheit eingeschaltet wird.

  1. Zu Diagnostics > Report wechseln
  2. Generate auswählen, um den Bericht in einem neuen Fenster anzuzeigen.
  3. Die Datei als HTML-Dokument speichern und sie zur Diagnose des Problems an die Shure-Supportgruppe senden.

Technische Daten

Microflex® Complete System

The MXC system conforms to IEC 60914, the international standard for conference systems. However the functionality of an Interpreter Unit differs from the standard.

Audio performance specifications are measured from the audio input of a conference unit to the headphone output of a conference unit.

Angaben zur Verbindung

Hauptstromversorgung

Blau Null
Braun Live
Grün/Gelb Erde (Masse)

DCS-LAN Systembus

Die DIS-Zentralsteuereinheit verwendet Cat5e-, Cat6- oder Cat7 F/UTP- bzw. U/FTP-Kabel mit abgeschirmten RJ45-Steckern.

EIA 568-B-Verdrahtung muss verwendet werden.

Wichtig: Die Bezeichnung der Cat5/6/7-Kabel hat sich geändert.

Alte Bezeichnung Neue Bezeichnung
FTP F/UTP
STP U/FTP
UTP U/UTP

Wichtig: Nur F/UTP- oder U/FTP- (abgeschirmte) Kabel und abgeschirmte RJ45-Stecker verwenden. Kein U/UTP-Kabel verwenden, es ist nicht abgeschirmt.

So wird ein Cat5e (EIA 568-B)-Kabel an einen RJ45-Stecker angeschlossen:

Pin Funktion Stecker Nr. 1 Stecker Nr. 2
1 Eingang + OG/WH OG/WH
2 Eingang - OG OG
3 +48 V GN/WH GN/WH
4 0 V BU BU
5 0 V BU/WH BU/WH
6 +48 V GN GN
7 Ausgang - BN/WH BN/WH
8 Ausgang + BN BN

Bei Verwendung anderer Farbcodes werden die vier Paare wie folgt verbunden:

Paar 2: Pin 1 und 2

Paar 3: Pin 3 und 6

Paar 1: Pin 4 und 5

Paar 4: Pin 7 und 8

Die Phasen der Paare müssen korrekt sein und die Verdrahtung muss den Anforderungen von Cat5e (EIA 568-B) entsprechen.

Cat6- und Cat7-Kabel werden normalerweise nur mit Buchsen und nicht mit Kabelsteckern bestückt.

Cat6 und Cat7 können nur für Zuleitungskabel verwendet werden, die in Wandsteckdosen oder Rangierfelder eingesteckt werden.

Analog-Audioausgang

XLR3-Stecker

Pin Signal Kabeltyp
1 Erde 2 x 0,25 mm2 abgeschirmt.
2 Signal +
3 Signal –

Analog-Audioeingang

XLR3-Buchse

Pin Signal Kabeltyp
1 Erde 2 x 0,25 mm2 abgeschirmt.
2 Signal +
3 Signal –

Notschalter

Klemmleiste

Den Notschalter an Pin 1 und Pin 2 anschließen.

Ohrhörer

3,5-mm-Stecker

Pin Anschluss Funktion
1 Spitze Signal links
2 Ring Signal rechts
3 Muffe Elektrische Erdung/Abschirmung

Common System Specifications

Latenz

Mikrofoneingang bis Kopfhörerausgang 5,5ms
Mikrofoneingang bis Analogausgang 6,25ms
Analogeingang bis Kopfhörerausgang 7,25ms

Frequenzgang

Lautsprecherausgang 200 Hz - 16 kHz (+0,5/-10 dB)
Kopfhörerausgang 110 Hz - 16 kHz (+0,5/-3 dB)

Gesamtklirrfaktor + Rauschen

0,2%

Digitalsignalverarbeitung

24 Bit, 32 kHz

Polarität

Positiver Druck an der Membran erzeugt positive Spannung an Pin 2 in Bezug auf Pin 3. (DIS-CCU Ausgang)

Mittlere Zeit zwischen Ausfällen

>400,000 Stunden

Mikrofonstecker

10-Pin-Schwanenhals

Pinbelegungen

Von Shure entwickelte Pinbelegung

Eingang

Unsymmetrisch

Ausgang

Dual Mono (steuert Stereo-Kopfhörer an)

Netzwerkanschlüsse

DCS-LAN

Spannungsversorgung

DCS-LAN (DIS-CCU, EX6010, PI6000)

Spannung an der Quelle

20 bis 48 V

Voraussetzungen für Kabel

Cat 5e oder höher

NFC-Trägerfrequenz

13,56 MHz

Antennentyp

Interne NFC-Schleife

NFC-Kartenkompatibilität

ACOS3 duale Schnittstelle, kontaktlos

Farbe

Schwarz

Gehäuse

Kunststoff-Formteil, Aluminium

Betriebstemperaturbereich

6,7℃ (20℉) - 40℃ (104℉)

Lagerungstemperaturbereich

29℃ (20℉) - 74℃ (165℉)

Relative Feuchtigkeit

95%

Conference Unit Audio Specifications

Audioeingang

Nominaler Eingangspegel

60 dBV

Maximaler Audioeingangspegel

Mikrofon 1,5 dBV bei 1 % Gesamtklirrfaktor
Headset 5,5 dBV bei 1 % Gesamtklirrfaktor

Frequenzgang

20 Hz - 16 kHz (+0,5/-10 dB)

Gesamtklirrfaktor + Rauschen

Mikrofoneingang 0,04%
Headset-Eingang 0,07%

Dynamikbereich

Mikrofoneingang , ungewichtet 110 dB
Mikrofoneingang , A-bewertet 112 dB
Headset-Eingang , ungewichtet 92 dB
Headset-Eingang , A-bewertet 94 dB

Äquivalentes Eingangsrauschen (EIN) des Vorverstärkers

115,8 dBV

Eingangsimpedanz

Mikrofon 26 kΩ
Headset 2,2 kΩ

Audioausgang

Nomineller Ausgangspegel

70 dB Schalldruckpegel bei 0,5 m

Maximaler Audioausgangspegel

Lautsprecherausgang 82 dB Schalldruckpegel bei 0,5 m
Kopfhörerausgang 1,7 dBV

Frequenzgang

Lautsprecherausgang 200 Hz - 16 kHz (+0,5/-10 dB)
Kopfhörerausgang 110 Hz - 16 kHz (+0,5/-3 dB)

Gesamtklirrfaktor + Rauschen

Lautsprecherausgang <1%
Kopfhörerausgang <0,2%

Dynamikbereich

Lautsprecherausgang , ungewichtet 88 dB (MXCIC = 92 dB)
Lautsprecherausgang , A-bewertet 90 dB (MXCIC = 95 dB)
Kopfhörerausgang , ungewichtet 91 dB (MXCIC = 91 dB)
Kopfhörerausgang , A-bewertet 93 dB (MXCIC = 93 dB)

Abschlussimpedanz

>8 Ω

Conference Unit Specifications

MXC615

Gesamtabmessungen

75,3 x 154,9 x 170,7 mm (3,0 x 6,1 x 6,8 mm)H x B x T

Gewicht

770 g (27,2 g)

Bildschirmtyp

OLED

Bildschirmgröße

19,37 x 7,86 mm (0,76 x 0,31 mm)

Displayauflösung

96 x 39 (125 PPI)

Stromverbrauch

Typisch 1,8 W
Maximal 2,8 W

MXC620 / MXC620-F

Gesamtabmessungen

MXC620 75,3 x 154,9 x 170,7 mm (3,0 x 6,1 x 6,8 mm) H x B x T
MXC620-F 90 x 235 x 72 mm (3,543 x 9,252 x 2,835 mm) H x B x T

Gewicht

MXC620 790 g (27,9 g)
MXC620-F 1160 g (40,9 g)

Bildschirmtyp

OLED

Bildschirmgröße

19,37 x 7,86 mm (0,76 x 0,31 mm)

Displayauflösung

96 x 39 (125 PPI)

Stromverbrauch

MXC620 Typisch Typisch 1,9 W
MXC620 Maximal 3,8 W
MXC620-F Typisch 1,9 W
MXC620-F Maximal 3,6 W

MXC630 / MXC630-F

Gesamtabmessungen

MXC630 74 x 268 x 153 mm (2,9 x 10,6 x 6,0 mm) H x B x T
MXC630-F 90 x 235 x 72 mm (3,5 x 9,3 x 2,8 mm) H x B x T

Gewicht

MXC630 1020 g (36,0 g)
MXC630-F 1160 g (40,9 g)

Bildschirmtyp

OLED

Bildschirmgröße

19,37 x 7,86 mm (0,76 x 0,31 mm)

Displayauflösung

96 x 39 (125 PPI)

Stromverbrauch

MXC630 Typisch 1,9 W
MXC630 Maximal 4,1 W
MXC630-F Typisch 1,9 W
MXC630-F Maximal 3,6 W

MXC640

Gesamtabmessungen

74 x 268 x 153 mm (2,9 x 10,6 x 6,0 mm)

Gewicht

1080 g (38,1 g)

Bildschirmtyp

Farb-TFT-LCD mit kapazitivem Touchscreen

Bildschirmgröße

109,2 mm (4,3 mm)

Displayauflösung

480 x 272 (128 PPI)

Stromverbrauch

Typisch 2,8 W
Maximal 4,8W

MXCMIU

Gesamtabmessungen

MXCMIU 40 x 140 x 78 mm (1,6 x 5,5 x 3,1 mm) H x B x T
MXCMIU-FS 39 x 90 x 90 mm (1,5 x 3,5 x 3,5 mm) H x B x T
MXCMIU-FL 39 x 160 x 90 mm (1,5 x 6,3 x 3,5 mm) H x B x T

Gewicht

MXCMIU 400 g (14,1 g)
MXCMIU-FS 360 g (12,7 g)
MXCMIU-FL 670 g (23,6 g)

Stromverbrauch

MXCMIU Typisch 1,8 W
MXCMIU Maximal 2,0 W
MXCMIU-FS Typisch 0,1 W
MXCMIU-FS Maximal 0,6 W
MXCMIU-FL Typisch 0,1 W
MXCMIU-FL Maximal 0,9 W

MXCMIU Connection to MXCMIU-FS / MXCMIU-FL

HDMI, x2

Max. Kabellänge

5m

XLR-Eingang

Höchst-Eingangspegel

DÄMPFUNGSGLIED AUS -21,1 dBV
DÄMPFUNGSGLIED EIN 21,7 dBV

Frequenzgang

50 Hz - 14,3 kHz (+0,5/-3 dB)

Gesamtklirrfaktor + Rauschen

0,07%

Dynamikbereich

DÄMPFUNGSGLIED AUS , ungewichtet 89,5 dB
DÄMPFUNGSGLIED AUS , A-bewertet 91 dB
DÄMPFUNGSGLIED EIN , ungewichtet 115 dB
DÄMPFUNGSGLIED EIN , A-bewertet 116 dB

Eingangsimpedanz

17 kΩ bei 1 kHz

Konfiguration

symmetrisch

Typ

3-Pin-XLR

Pinbelegungen

1 = Masse, 2 = Audio +, 3 = Audio −

GND Lift

Links GND angeschlossen
Rechts GND getrennt

MXCIC

Audio-Ausgangstyp

3,5 mm-Steckbuchse (x2, Dual Mono, TRRS) 6,35mm-Steckbuchse (x1, Stereo, TRS)

Gesamtabmessungen

198 x 324 x 96 mm (7,8 x 12,8 x 3,8 mm) H x B x T

Gewicht

2250  g (79,4 g)

Bildschirmtyp

Farb-TFT-Anzeige

Bildschirmgröße

160 mm (6,3 mm)

Displayauflösung

800 x 240 (134 PPI)

Stromverbrauch

Typisch 5,5 W
Maximal 7,0W

Anzahl der eingehenden Kanäle

Bis zu 32 (31 + Saalsprache)

Anzahl der ausgehenden Kanäle

3 (A/B)

Maximale Anzahl Sprechstellen pro Kabine

32

Maximale Anzahl Kabinen

150

Maximale Anzahl Sprechstellen (gesamt)

128

Bestelldaten

DIS-Zentralsteuereinheit

Zentralsteuereinheit für die DIS-Produktlinien der Diskussions- und Konferenzsysteme. Arbeitet mit dem DDS 5900-System wie ausgeliefert und ist mit einer Funktionslizenz für MXC- und ältere DCS 6000-System erweiterbar. Umfasst eine Browser-Benutzeroberfläche zur Systemkonfiguration, Mikrofonsteuerung und Anzeige der Sprecherliste während der Veranstaltung.

Im Lieferumfang enthaltenes Zubehör:

  • Klemmleiste für EEM-Anschluss
  • 19-Zoll-Halterungen
  • USB-Stick mit Bedienungsanleitungen
  • Werkzeug zur Befestigung des Schwanenhalsmikrofons

Varianten der DIS-Zentralsteuereinheit

Zentralsteuereinheit ohne Netzteil DIS-CCU
Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Europa DIS-CCU-E
Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Vereinigtes Königreich DIS-CCU-UK
Zentralsteuereinheit mit Netzteil für USA DIS-CCU-US
Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Argentinien DIS-CCU-AR
Zentralsteuereinheit mit Netzteil für Brasilien DIS-CCU-BR

Funktionslizenzen für die DIS-Zentralsteuereinheit

Funktionslizenz für DIS-Zentralsteuereinheit für den Betrieb mit dem DCS6000-System FL6000
Funktionslizenz für DIS-Zentralsteuereinheit für zusätzliche Teilnehmer am DCS6000-System (bis zu 3800 Plätze) FL6000-3800
Funktionslizenz für DIS-Zentralsteuereinheit für zusätzliche Dolmetscher-Kanäle im DCS6000-System (bis zu 8 Kanäle) FL6000-INT-8
Funktionslizenz für DIS-Zentralsteuereinheit für zusätzliche Dolmetscher-Kanäle im DCS6000-System (bis zu 16 Kanäle) FL6000-INT-16
Funktionslizenz für DIS-Zentralsteuereinheit für zusätzliche Dolmetscher-Kanäle im DCS6000-System (bis zu 31 Kanäle) FL6000-INT-31

PS-Netzteil der Zentralsteuereinheit

Netzteil für die DIS-Zentralsteuereinheit und DCS-LAN-Stromversorgungs-Kits- und -Inserter.

PS-Zentralsteuereinheit-Modellvarianten

Modell Region
PS-CCU-US USA
PS-CCU-AR Argentinien
PS-CCU-AZ Australien
PS-CCU-BR Brasilien
PS-CCU-CHN China
PS-CCU-E Europa
PS-CCU-IN Indien
PS-CCU-J Japan
PS-CCU-K Korea
PS-CCU-TW Taiwan
PS-CCU-UK Vereinigtes Königreich

Vorgeprüfte Shure-Kabel

Shure bietet einzeln geprüfte Kabel für Konferenz- und Diskussionsgeräte von Shure an. Die EC 6001 sind qualitativ hochwertige, abgeschirmte Cat5e-Kabel, die in verschiedenen Längen von 0,5 m bis 100 m erhältlich sind. Gefertigt mit abgeschirmten Stecker-zu-Stecker-Anschlüssen.

Stecker-zu-Stecker-Zwischenkabel

0,5 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-0.5
1 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-01
2 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-02
3 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-03
5 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-05
10 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-10
20 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-20
30 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-30
50 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-50
100 m schwarz abgeschirmtes Cat5e F/UTP-Kabel (RJ45 abgeschirmt) EC 6001-100

Erweiterte Einrichtung

Verteilerkasten mit 4 Ausgängen. Systeme DCS 6000 und DDS 5900 JB 6104
DCS-LAN-Erweiterungseinheit für zusätzliche 160 Konferenz-Sprechstellen EX 6010
Inline-Daten-Repeater; 1 Eingang x 4 Ausgänge für DCS-LAN-Netzwerk RP 6004
Inline-Stromversorgung für bis zu 40 zusätzliche Sprechstellen. Siehe Tabelle zu regionalen Varianten. PI-6001
Inline-Stromversorgungs-Kit
Modell Region
PI-6001 Kein Netzteil
PI-6000-US USA
PI-6000-AR Argentinien
PI-6000-BR Brasilien
PI-6000-E Europa
PI-6000-UK Vereinigtes Königreich

Zubehör

Redundancy Interface Box für DCS-LAN MXC-ACC-RIB
DUAL-KARTE FÜR MXC/MXCW/DCS, 10 STÜCK MXCDualCard-10pk
VORSITZENDEN-TASTEN-SET FÜR MXC615/620 MXC615-620-ACC-CM
VORSITZENDEN-TASTEN-SET FÜR MXC630/640 MXC630-640-ACC-CM
A/B-TASTEN FÜR MXC615/620, 10 STÜCK MXC615/620-ACC-A/B
A/B-TASTEN FÜR MXC630/640, 10 STÜCK MXC630/640-ACC-A/B
STUMMSCHALTUNGSTASTE FÜR MXC615/620, 10 STÜCK MXC615/620-ACC-M
STUMMSCHALTUNGSTASTE FÜR MXC630/640, 10 STÜCK MXC630/640-ACC-M
RÜCKFRAGETASTE FÜR MXC615/620, 10 STÜCK MXC615/620-ACC-RPY
RÜCKFRAGETASTE FÜR MXC630/640, 10 STÜCK MXC630/640-ACC-RPY

Ersatzteile

Ersatzteil-Set für CU 59xx/CU 61xx SPS CU

Wichtige Produktinformationen

Das Gerät ist für den Gebrauch bei Profi-Audioanwendungen vorgesehen.

Nicht ausdrücklich von Shure genehmigte Änderungen oder Modifikationen können den Entzug der Betriebsgenehmigung für das Gerät zur Folge haben.

Hinweis: Dieses Gerät darf nicht direkt an ein öffentliches Internet-Netzwerk angeschlossen werden.

Konformität in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) mit E2-Umgebung: Gewerbe- und Leichtindustriegebiete. Die Prüfung beruht auf der Verwendung der mitgelieferten und empfohlenen Kabeltypen. Bei Verwendung von nicht abgeschirmten Kabeltypen kann die elektromagnetische Verträglichkeit beeinträchtigt werden.

Dieses Gerät entspricht Teil 15 der FCC-Richtlinien. Die folgenden beiden Betriebsbedingungen sind vorauszusetzen: (1) Dieses Gerät darf keine schädlichen Interferenzen verursachen und (2) dieses Gerät muss jegliche empfangene Interferenzen aufnehmen können, einschließlich Interferenzen, die einen unerwünschten Betrieb verursachen können.

Informationen für den Benutzer

Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht demnach den Grenzwerten für ein digitales Gerät der Klasse A gemäß Teil 15 der Richtlinien der US-Fernmeldebehörde (FCC Rules). Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz gegen störende Interferenzen bieten, wenn das Gerät in einer gewerblichen Umgebung betrieben wird. Dieses Gerät erzeugt und verwendet HF-Energie und kann diese ausstrahlen; wenn es nicht gemäß der Betriebsanleitung montiert und verwendet wird, kann es störende Interferenzen mit dem Funkverkehr verursachen. Der Betrieb dieses Geräts in einem Wohngebiet wird wahrscheinlich störende Interferenzen verursachen, die der Benutzer auf eigene Kosten beseitigen muss.

Dieses Gerät entspricht den FCC-Richtlinien für Strahlungsbegrenzungsvorgaben für eine nicht kontrollierte Umgebung. Dieses Gerät muss derart angebracht und betrieben werden, dass ein Abstand von mindestens 23 cm zwischen dem strahlenden Gerät und dem menschlichen Körper gegeben ist.

This Class A digital apparatus complies with Canadian ICES-003. Cet appareil numérique de la classe A est conforme à la norme NMB-003 du Canada.

Dieses Gerät entspricht der/den lizenzbefreiten RSS-Norm(en) von Industry Canada. Der Betrieb dieses Geräts unterliegt den beiden folgenden Bedingungen: (1) Dieses Gerät darf keine Interferenzen verursachen und (2) dieses Gerät muss jegliche Interferenzen aufnehmen können, einschließlich Interferenzen, die einen unerwünschten Betrieb des Geräts verursachen können.

Le présent appareil est conforme aux CNR d'Industrie Canada applicables aux appareils radio exempts de licence. L'exploitation est autorisée aux deux conditions suivantes: (1) l'appareil ne doit pas produire de brouillage, et (2) l'utilisateur de l'appareil doit accepter tout brouillage radioélectrique subi, même si le brouillage est susceptible d'en compromettre le fonctionnement.